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	<title>Hans Leybold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 5. April 2025 um 19:27 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Leybold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1892]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[8. September]] [[1914]] in Garnison [[Itzehoe]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Expressionismus|expressionistischer]] [[Dichter]]. Sein schmales Werk wurde zu einer Inspirationsquelle des literarischen [[Dadaismus]]. Seine absurden Texte und Gedichte bedeuteten einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des [[Frühexpressionismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Obwohl in [[Frankfurt am Main]] geboren, ist Hans Leybold ab 1895 in [[Hamburg]] aufgewachsen, wo sein Vater von 1899 bis 1919 Direktor der städtischen Gaswerke war&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gegen Zuständliches&amp;quot;&amp;gt;Hans Leybold: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Zuständliches&amp;#039;&amp;#039;. Glossen, Gedichte, Briefe. Hannover 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seine Mutter Klavierlehrerin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leybold, Hans&amp;#039;&amp;#039; in: Lutz Hagestedt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Biographisch-bibliographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 36: Lehmann – Lichtenberg. De Gruyter, Berlin, Boston, 2021 [https://doi.org/10.1515/9783110705119 DOI] Spalte 573 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte 1911 das Abitur an der [[Oberrealschule]] St. Georg ab und leistete anschließend den [[Einjährig-Freiwilliger|einjährigen Militärdienst]] im Feldartillerie-Regiment in Itzehoe. Zuletzt war er Unteroffizier und [[Reserveoffizieranwärter|Reserve-Offiziersaspirant]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gegen Zuständliches&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann im Wintersemester 1912/13 das Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in [[Universität München|München]], wo er mit der [[Schwabing#Schwabing und seine große Zeit|Schwabinger Vorkriegsbohème]] und späteren Größen des [[Dadaismus]] zusammenkam: [[Richard Huelsenbeck]], [[Emmy Hennings]], [[Käthe Brodnitz]],&amp;lt;ref name=FAZ2014&amp;gt;Johannes Kempf: &amp;#039;&amp;#039;Der Tod des Hans Leybold&amp;#039;&amp;#039;, [[FAZ]], 10. Mai 2014, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Klabund]], [[Johannes R. Becher]], und vor allem mit [[Hugo Ball]], der ein enger Freund wurde. Ball und Leybold verfassten unter dem Kürzel &amp;#039;&amp;#039;Ha Hu Baley&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam Gedichte. Leybolds Sprache wurde nach eigenen Angaben von [[Karl Kraus]] und [[Alfred Kerr]] beeinflusst, philosophisch von [[Friedrich Nietzsche]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gegen Zuständliches&amp;quot;/&amp;gt;. [[Gustav Sack]], Leybolds Wohnungsnachbar in München, nahm den gut aussehenden und arrogant auftretenden Jüngling in seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Der Zynismus unserer Jüngsten&amp;#039;&amp;#039; aufs Korn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A1&amp;quot;&amp;gt;[[Paul Raabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Leybold, Hans&amp;#039;&amp;#039; in: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]. 1. Jahrgang 1911. Bio-Bibliographischer Anhang&amp;#039;&amp;#039;, Cotta Stuttgart 1961, Seite 77 f. [https://archive.org/details/DieAktionAnhang01-08Jg/page/n73/mode/2up Online Seite 74]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er publizierte ab 1913 in [[Franz Pfemfert]]s Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039;, in der auch noch posthum Beiträge von ihm erschienen. Seine Glossen und Gedichte wurden aber auch im &amp;#039;&amp;#039;[[März (Zeitschrift)|März]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wiecker Boten&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit im Bild|Zeit im Bild]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;L&amp;quot; /&amp;gt; im &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tat (Monatszeitschrift)|Tat]]&amp;#039;&amp;#039; und anderswo veröffentlicht. Als eigene Zeitschrift gab er zweiwöchentlich die &amp;#039;&amp;#039;Revolution&amp;#039;&amp;#039; bei [[Heinrich F. S. Bachmair]] in München heraus, von der zwischen 15. Oktober und 20. Dezember 1913 fünf Nummern erschienen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;A1&amp;quot; /&amp;gt; und in der er auch die Anschauungen seiner Freunde verbreitete. Die Hefte wurden unter dem Vorwurf der &amp;#039;&amp;#039;Unzüchtigkeit&amp;#039;&amp;#039; zum Teil [[Beschlagnahme|konfisziert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;L&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1914 zog Leybold nach dem Scheitern seiner Zeitschrift nach [[Kiel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gegen Zuständliches&amp;quot;/&amp;gt; Von hier wurde er bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] im Sommer 1914 eingezogen und schon bald vor [[Namur]]&amp;lt;ref name= &amp;quot;LVOWW1&amp;quot;&amp;gt;Tim Cross: &amp;#039;&amp;#039;The Lost Voices of World War I&amp;#039;&amp;#039;. 1988&amp;lt;/ref&amp;gt; schwer verwundet. Drei Tage nach seiner Rückkehr zum Regiment erschoss er sich in der Nacht vom 7. zum 8. September. Für Gründe ist man auf Vermutungen angewiesen, aber eine (eingebildete?) [[Syphilis]]-Erkrankung könnte der Auslöser für die Tat gewesen sein&amp;lt;ref name= &amp;quot;Gegen Zuständliches&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Ball hielt Ende 1914 in Berlin eine Gedenkrede auf den Dichter Hans Leybold:&amp;lt;ref name=&amp;quot;A1&amp;quot; /&amp;gt; „Wir erkannten einander und setzten ein Psychofakt in die Welt, das wir Baley nannten, und das den Zweck hatte, Posen, Gesten, Vexationen zu kultivieren. Arrogant zu sein – wie Einstein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gedruckt: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weißen Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 2, 1915, S. 523 ff. Hier zitiert nach: Paul Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Leybold, Hans&amp;#039;&amp;#039; in: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Aktion. 1. Jahrgang 1911. Bio-Bibliographischer Anhang&amp;#039;&amp;#039;, Cotta Stuttgart 1961, Seite 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heft der &amp;#039;&amp;#039;Aktion&amp;#039;&amp;#039; vom 25. September 1915 versammelt Kriegslyrik von Pfemferts Mitarbeitern und ist den Toten gewidmet: „Dem Gedächtnis der getöteten Dichter [[Ernst Stadler]], [[Charles Péguy]], [[Alfred Lichtenstein]], [[Georg Hecht (Literaturkritiker)|Georg Hecht]], Hans Leybold, Rudolf Börsch, Albert Michel, Hugo Hinz widme ich diese Nummer der Aktion.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach: Paul Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Hecht, Georg&amp;#039;&amp;#039; in: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Aktion. 1. Jahrgang 1911. Bio-Bibliographischer Anhang&amp;#039;&amp;#039;, Cotta Stuttgart 1961, Seite 17. [https://archive.org/details/DieAktionAnhang01-08Jg/page/n13/mode/2up Online Seite 14]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Leybold veröffentlichte etwa sechzig Artikel und Gedichte.&amp;lt;ref name=FAZ2014/&amp;gt; Ein schmaler Band aller laut Herausgeber auffindbaren Glossen und Gedichte, Fotografien und Briefen, dazu Nachrufe, erschien erst 1989. In der Anthologie &amp;#039;&amp;#039;»[[Beständig ist das leicht Verletzliche]]«&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Die Anführungszeichen sind Bestandteil des Buchtitels und bleiben deshalb hier stehen!--&amp;gt; ist Hans Leybold mit dem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Le tiers état&amp;#039;&amp;#039; (1914)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gegen Zuständliches&amp;quot;/&amp;gt; vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|VZV}} Fünf Zeilen von Hans Leybold ===&lt;br /&gt;
Aus: &amp;#039;&amp;#039;Le tiers état&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 1em; border: 1px solid #999999; display: table; padding: 0 .5em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir Durstigen! Kein Quell stillt unsre Brände.&lt;br /&gt;
Wir brüten Wut. Es qualmen grau die Kerzen&lt;br /&gt;
in unsern Kellern. Verfluchte Sattheit! Unsre Hände&lt;br /&gt;
hart geballt. Nur manchmal leuchtet uns der Mond:&lt;br /&gt;
gequollenes Symbol des Feisten, der in Villen wohnt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegen Zuständliches; Glossen, Gedichte, Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Postscriptum, Hannover, 1989. Herausgeber und &amp;#039;&amp;#039;Nachwort&amp;#039;&amp;#039; (Seiten 101 bis 112) von Eckhard Paul. Diese Sammlung erschien in der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Edition Randfiguren der Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber: [[Karl Riha]] und Franz J. Weber.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam : Degener 2012 ISBN 978-3-95497-008-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte, Prosa, Glossen : (e. Ausw.) ; Gemeinschaftsarbeiten mit Hugo Ball&amp;#039;&amp;#039;. Mit d. &amp;quot;Totenrede&amp;quot; von Hugo Ball als Nachw. Hrsg. von Karl Riha u. Franz-Josef Weber. Siegen : Univ. - Gesamthochsch. 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hans Leybold&amp;#039;&amp;#039;. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 44. Hrsg. von Tom Riebe. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2021, 100 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tim Cross: &amp;#039;&amp;#039;The Lost Voices of World War I&amp;#039;&amp;#039;. Bloomsbury Publishing, Great Britain: 1988. ISBN 0-7475-4276-7&lt;br /&gt;
* Eckhard Faul: &amp;#039;&amp;#039;Aber Betrieb muß sein; Der expressionistische Schriftsteller Hans Leybold (1892-1914)&amp;#039;&amp;#039;. Reinhard Nenzel, Bonn, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119528576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119528576|LCCN=n/91/64593|VIAF=29776221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leybold, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Dadaismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leybold, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher expressionistischer Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Itzehoe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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