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	<title>Hans Leussink - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Leussink&amp;diff=68415&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-27T20:05:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20. Tagung 1970 Chemiker- H. Leussink - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 092443b.jpeg|mini|hochkant|Hans Leussink (1970)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Leussink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Februar]] [[1912]] in [[Schüttorf]], [[Landkreis Grafschaft Bentheim|Kreis Bentheim]]; † [[16. Februar]] [[2008]] in [[Karlsruhe]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bauingenieur]] für [[Geotechnik]], [[Hochschullehrer]] und [[Politiker]]. Er war von Oktober 1969 bis März 1972 [[parteiloser]] [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesminister für Bildung und Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung, Beruf und Familie ==&lt;br /&gt;
Hans Leussink, Sohn von Gertie Leussink, geborener Barkemeyer, und des Architekten Gerhard Leussink, besuchte in Gronau das Gymnasium. Nach dem Abitur 1930 absolvierte Leussink ein Studium des [[Bauingenieurwesen]]s in [[Dresden]] an der Technischen Hochschule, das er als [[Ingenieur|Diplom-Ingenieur]] beendete. Schon als Student und auch nach dem Examen arbeitete er an den Autobahn-Planungen mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Burkert, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 wurde er [[wissenschaftlicher Assistent]] am Institut für Technische Mechanik der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]] ([[Sachsen]]) bei [[Franz Kögler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.804.923).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/25670336&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundestagsdrucksache|BT-Drs.]] 17/8134 vom 14. Dezember 2011: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion Die Linke ea.: &amp;#039;&amp;#039;„Umgang mit der NS-Vergangenheit“&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;13 ([http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/081/1708134.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937/38 arbeitete Leussink in einem Ingenieurbüro in Freiberg/Sachsen. Von 1939 bis 1946 war er Betriebsleiter am Erdbau-Institut an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]]. 1941 wurde er mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Versuche mit geländegängigen Erdbaugeräten unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der Bodenart&amp;#039;&amp;#039; an der TH München zum [[Doktor|Dr.-Ing.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1942 wurde er als Soldat eingezogen, war aber nur ein knappes Jahr im Kriegsdienst in Russland, wo er verwundet wurde und wieder an die Technische Hochschule München zurückkehrte. Erneut eingezogen, wurde er Volkssturmmann und geriet als solcher in amerikanische Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Burkert, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg und nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft war Leussink von 1946 bis 1952 im [[Architektur]]- und Ingenieurbüro seines Vaters in [[Schüttorf]] und parallel ab 1950 in Essen/Ruhr in einem eigenen Ingenieurbüro tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Burkert, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner [[Habilitation]] war er ab Oktober 1954 ordentlicher [[Professur|Professor]] für Grundbau, Tunnelbau und Baubetrieb an der [[Technische Hochschule Karlsruhe|Technischen Hochschule Karlsruhe]], wo er als Direktor des Instituts für Bodenmechanik und Felsmechanik das geotechnische Institut erheblich ausbaute und zu internationaler Geltung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ibf.uni-karlsruhe.de/history.html |wayback=20100130185141 |text=Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik – Geschichtliches |archiv-bot=2025-06-18 23:13:40 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1956 bis 1958 amtierte er als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] für Architektur und Bauingenieurwesen, von 1958 bis 1961 als [[Rektor]] der TH Karlsruhe (ab 1967 Universität Karlsruhe). Er war von 1960 bis 1962 Präsident der [[Hochschulrektorenkonferenz|Westdeutschen Rektorenkonferenz]] und 1962/63 Vorsitzender des Ausschusses für Forschung und Hochschulwesen des [[Europarat]]s. Von 1963 bis 1969 gehörte er außerdem dem [[Wissenschaftsrat (Deutschland)|Wissenschaftsrat]] an, ab 1965 als dessen Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Leussink war evangelisch, ab 1941 verheiratet mit Erika-Renate Leussink, geborener Hagemann, und lebte in [[Durlach|Karlsruhe-Durlach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 1969 wurde er als Bundesminister für Bildung und Wissenschaft in das erste [[Kabinett Brandt I|Kabinett]] von Bundeskanzler [[Willy Brandt]] berufen. Im Rahmen dieser Aufgabe leitete er 1970/71 die [[Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung|Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung]]. Er gehört zu den wenigen parteilosen Bundesministern in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Am 26. Januar 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-43019787&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43019787 |Titel=„Rückgriff aufs dritte Glied“ |Autor= |Jahr=1972 |Nr=6 |Datum=1972-01-31 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er von diesem Amt zurück;&amp;lt;ref&amp;gt;Er hatte Brandt Anfang Dezember 1971 um Entlassung gebeten; die Suche nach einem Nachfolger zog sich hin (&amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; vom [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43019787.html 31. Januar 1972]).&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Nachfolger wurde am 15. März 1972 [[Klaus von Dohnanyi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner arbeitete Leussink in Aufsichtsgremien zahlreicher Institute, Stiftungen und Verbände mit, zum Beispiel seit 1972 als Senator der [[Max-Planck-Gesellschaft]], ebenfalls seit 1972 Mitglied des Kuratoriums der [[Stiftung Volkswagenwerk]], seit 1973 Mitglied, ab 1978 Vorsitzender des Kuratoriums der Deutsch-Britischen Stiftung für das Studium der Industriegesellschaft, ebenfalls seit 1973 Vorsitzender des Auswahlausschusses für das US-Senior-Scientists-Programm der [[Alexander-von-Humboldt-Stiftung]], seit 1974 Vorsitzender des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Kernphysik, seit 1975 Mitglied des Auswahlausschusses des [[John Jay McCloy|John McCloy]]-Funds, seit 1976 Mitglied des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Leussink gehörte dem Kuratorium der 1968 ihre Tätigkeit aufnehmenden [[Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung]] seit deren Errichtung im Jahre 1967 an und hatte von 1979 bis 2007 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Seitdem war er Ehrenmitglied des Kuratoriums. Er war zudem von 1967 bis 1969 und von 1972 bis 1998 Mitglied im Verwaltungsrat der Fried. Krupp GmbH und ab 1968 im Aufsichtsrat der Fried. Krupp AG Hoesch-Krupp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Kein ehemaliger Bundesminister erreichte ein höheres Lebensalter als Hans Leussink mit {{Alter in Jahren und Tagen|1912|2|2|2008|2|16|Kasus=Dativ}}, bis [[Helmut Schmidt]] dies am 6. Januar 2015 erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leussink blieb bis zum Jahr 1998 der letzte parteilose Bundesminister. Dies änderte sich, als [[Werner Müller (Politiker, 1946)|Werner Müller]] als [[Bundeswirtschaftsminister]] in das [[Kabinett Schröder I]] berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesjustizminister]] [[Klaus Kinkel]] war 1991 zwei Tage vor seiner Ernennung der FDP beigetreten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuche mit geländegängigen Erdbaugeräten unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der Bodenart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungsarbeiten aus dem Straßenwesen.&amp;#039;&amp;#039; Band 30). 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sicherheitsgrad im Erd- und Grundbau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Bauingenieur.&amp;#039;&amp;#039; Heft 33). 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken zur Erziehung des wissenschaftlichen Ingenieurs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Karlsruher Akademische Reden.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Nr. 16).&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Baugrund und -werk.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Großes Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] (30. Dezember 1981)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der [[Päpstliche Katholische Universität von Peru|Päpstlichen Katholischen Universität von Peru]] (1982)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Kuratoriums der [[Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung]], Essen (2007)&lt;br /&gt;
* Senator der [[Max-Planck-Gesellschaft]] (1972)&lt;br /&gt;
* Ehrensenator der Max-Planck-Gesellschaft (1984)&lt;br /&gt;
* Foreign Honorary Member of the [[American Academy of Arts and Sciences]], Harvard/USA (1994)&amp;lt;ref&amp;gt;American Academy of Arts and Sciences (Hrsg.): [http://www.amacad.org/publications/BookofMembers/ChapterL.pdf#page=16 &amp;#039;&amp;#039;Members of the American Academy of Arts &amp;amp; Sciences: 1780–2011&amp;#039;&amp;#039;], S.&amp;amp;nbsp;361 (PDF in englischer Sprache; 1,4&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID= 45439897|Titel= Mein Gott, was sollen wir denn tun? SPIEGEL-Gespräch mit dem Minister für Bildung und Wissenschaft Hans Leussink|Autor= Ernst Elitz, Hayo Matthiesen|Jahr= 1970|Nr= 11|Seiten=38–46}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leussink, Hans.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 760.&lt;br /&gt;
* Steffen Burkert, &amp;#039;&amp;#039;Ein Grafschafter als Minister in Brandts Bundeskabinett. Die kurze bundespolitische Karriere des gebürtigen Schüttorfers Hans Leussink (1912-2008)&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders. (Redaktionsleitung): Bentheimer. In: Das Bentheimer Land, Bd. 226/2019, S. 11–26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116958618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bildungsminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leussink, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker, Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (1969–1972)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schüttorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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