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	<title>Hans Kundt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Kundt&amp;diff=310558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 2. März 2026 um 19:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kundt.jpg|miniatur|hochkant|Hans Kundt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Anton Wilhelm Friedrich Kundt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1869]] in [[Neustrelitz]]; † [[30. August]] [[1939]] in [[Lugano]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalmajor]] und späterer [[Bolivien|bolivianischer]] [[Kriegsminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Kundt wurde als Sohn des Hauptmanns und Kompaniechefs Hans Heinrich Friedrich Karl (*&amp;amp;nbsp;1836) und dessen Frau  Helene Marie Elisabeth, geb. Willert (*&amp;amp;nbsp;1840), Bürgermeistertochter aus [[Wesenberg]], geboren. Er trat am 7. März 1888 in das [[4. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 72|4. Thüringische Infanterie-Regiment Nr. 72]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Dort wurde er am 15. Oktober 1888 zum [[Fähnrich|Portepeefähnrich]] ernannt und am 21. September 1889 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Vom 1. Oktober 1893 bis 15. September 1896 diente er als [[Adjutant]] beim Bezirkskommando [[Naumburg (Saale)]]. Anschließend absolvierte Kundt für drei Jahre die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] und wurde zwischenzeitlich unter Versetzung in das [[Infanterie-Regiment „Vogel von Falckenstein“ (7. Westfälisches) Nr. 56]] am 20. Mai 1897 zum [[Premierleutnant]] befördert. Nachdem er die Kriegsakademie erfolgreich abgeschlossen hatte, kommandierte man ihn auf ein Jahr zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]]. Diese Kommandierung verlängerte sich dann um ein weiteres Jahr, bis er schließlich am 22. März 1902 mit seiner Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] dem Generalstab der Armee aggregiert und zur Dienstleistung beim Generalstab des [[XVII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVII. Armee-Korps]] kommandiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1908 besuchte er als Mitglied einer militärischen Delegation Bolivien. 1911 begann er mit der Reorganisation des [[Streitkräfte Boliviens|bolivianischen Heeres]] nach preußischem Vorbild.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Rinke: &amp;#039;&amp;#039;„Der letzte freie Kontinent“: Deutsche Lateinamerikapolitik im Zeichen transnationaler Beziehungen, 1918–1933 – Teilband 2.&amp;#039;&amp;#039; Akademischer Verlag Stuttgart. Stuttgart 1996, ISBN 3-88099-670-9, S. 618.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde als Oberstleutnant Kommandeur des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 254 an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Oberst Kundt kommandierte vom 3. Januar 1917 bis zum 1. März 1918 das [[Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1]].&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Wegmann (Hrsg.): Günter Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte 1815–1990.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Stellenbesetzung der deutschen Heere 1815–1939.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Stellenbesetzung der aktiven Infanterie-Regimenter sowie Jäger- und MG-Bataillone, Wehrbezirkskommandos und Ausbildungsleiter von der Stiftung bzw. Aufstellung bis 1939.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Osnabrück 1992, ISBN 3-7648-1782-8, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurzzeitig war er im Anschluss mit der Führung der [[42. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|42. Infanterie-Brigade]] beauftragt. Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] hatte er nochmals ab 20. Januar 1919 bis zu dessen Auflösung das Kommando über das Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1. Zuletzt war er ab 1. Januar 1920 bis zu seiner Verabschiedung am 30. April 1920 als [[Generalmajor]] Kommandant von [[Głogów|Glogau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 ging Hans Kundt erneut nach Bolivien, nahm die Staatsangehörigkeit an und trat als General in das [[Streitkräfte Boliviens|bolivianische Heer]] ein. In dieser Position führte er seine 1911 begonnene Reorganisation fort und wurde sehr populär, da er sich – im Gegensatz zum größten Teil des bolivianischen [[Offizierskorps]] – um das Wohlergehen jedes einzelnen Soldaten kümmerte. Im Jahr 1923 wurde er zum Kriegsminister ernannt. 1928 holte er [[Ernst Röhm]] nach, der dann im Range eines bolivianischen Oberstleutnants als Militärinstrukteur tätig war. Nach dem Sturz des Präsidenten [[Hernando Siles Reyes]] verließen Kundt und Röhm 1930 Bolivien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zwei Jahre später wurde er zurückgeholt, um das bolivianische Heer im [[Chacokrieg]] gegen [[Paraguay]] als Befehlshaber zu führen. Die besser ausgerüstete und zahlenmäßig stärkere bolivianische Armee konnte ihre Überlegenheit aufgrund mangelhafter Taktik nicht zu ihrem Vorteil einsetzen. Sie führte beispielsweise sinnlose und blutige Frontalangriffe auf gut gesicherte feindliche Stellungen. Auch die Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung des Nachschubs erwiesen sich als unzureichend. Zudem waren die Bolivianer nicht in der Lage, flexibel auf die Manöver des [[Streitkräfte Paraguays|paraguayischen Heeres]] zu reagieren. Dieses kesselte Einheit um Einheit des bolivianischen Heeres ein und zerschlug sie. Die politischen Folgen dieser verheerenden Niederlage sind in Bolivien bis heute bemerkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem erzwungenen Rücktritt im Dezember 1933 verließ Kundt Bolivien für immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Kundt verstarb am 30. August 1939 im Alter von 70&amp;amp;nbsp;Jahren in Lugano, nachdem er bereits seit einigen Jahren im benachbarten [[Minusio]] gewohnt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/10882290 &amp;#039;&amp;#039;Generalmajor Kundt gestorben&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 31. August 1939, Abendblatt. Aufgerufen am 25. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beisetzung erfolgte auf dem [[Invalidenfriedhof]] in [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesarchiv-berlin.findbuch.net/php/main.php#412050722e42722e5265702e203130372d3031x13 Gräberkartei des Invalidenfriedhofes (F–N)], erstellt für den [[Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt]] ([[Albert Speer]]), 1942. Archivbestand A Pr.Br.Rep. 107-01: 13. Auf: Website des [[Landesarchiv Berlin|Landesarchivs Berlin]]. Aufgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere deutsche Generalmajor [[Jasper Kundt]] (1872–1940) war sein Bruder,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Broucek]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein General im Zwielicht. Die Erinnerungen Edmund Glaises von Horstenau.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Graz/Wien 1983, ISBN 3-205-08743-7, S. 473.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Marie Kundt]], die Direktorin der Photographischen Lehranstalt des [[Lette-Verein]]s, war seine Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Schmid, August Philipps: &amp;#039;&amp;#039;Stammliste der Offiziere, Sanitätsoffizier und Beamten des Infanterie-Regiments Vogel von Falckenstein (7. Westfälisches) Nr. 56.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg 1905, S. 134.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|342011650}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/010696}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1028043163|LCCN=n/2008/82234|VIAF=58560637}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kundt, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Halbmondes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bolivien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsminister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Bolivien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bolivianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kundt, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kundt, Hans Anton Wilhelm Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalmajor, bolivianischer Kriegsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neustrelitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lugano]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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