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	<title>Hans Kudszus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OT38: /* Weblinks */ Kategorie:Aphoristiker</title>
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		<updated>2018-05-01T09:05:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Aphoristiker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Aphoristiker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Aphoristiker&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kudszus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juli]] [[1901]] in [[Schleswig]]; † [[13. April]] [[1977]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Aphorismus|Aphoristiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Kudszus wurde am 7. Juli 1901 als Sohn des [[Offizier]]s Max Kudszus und dessen Ehefrau Bertha geboren. Nach dem Besuch der Domschule und des Gymnasiums in Schleswig studierte er 18 Semester lang an verschiedenen Orten [[Philosophie]], [[Mathematik]] und [[Physik]]; einen Abschluss erwarb er nicht. Kudszus arbeitete anschließend als Hauslehrer und kaufmännischer Angestellter. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er Soldat und kam 1945 in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]]. Seit 1947 lebte er in Berlin(-West) als freier [[Schriftsteller]]. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; publizierte er [[Essay]]s, Rezensionen und Aphorismen, für die er 1963 mit dem [[Deutscher Kritikerpreis|Deutschen Kritikerpreis]] ausgezeichnet wurde. 1967 wurde ihm auf Initiative des Berliner Philosophen [[Wilhelm Weischedel]] die [[Ehrendoktorwürde]] der [[Freie Universität Berlin|FU Berlin]] verliehen. [[Theodor W. Adorno]] schrieb ein lobendes Gutachten (abgedruckt in: Das Denken bei sich; s. bei „Werke“). Unter anderem heißt es dort: „Kudszus ist von einer wahrhaft geistigen Produktivität, die sich in ganz außerordentlich geprägten und substantiellen Aphorismen niedergeschlagen hat, deren Gehalt manche dicken Bücher aufwiegt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anregung des Schriftstellers und Herausgebers [[Joachim Günther (Herausgeber)|Joachim Günther]] entstand 1970 der Aphorismenband &amp;#039;&amp;#039;Jaworte, Neinworte&amp;#039;&amp;#039;. Das Vorwort schrieb der mit Kudszus befreundete Schriftsteller [[Dieter Hildebrandt (Autor)|Dieter Hildebrandt]]. Trotz seiner Publikationen und Auszeichnungen erlangte Kudszus keine hohe Popularität. Diverse Umstände machten in den letzten Jahren längere Krankenhausaufenthalte erforderlich. Kudszus starb am 13. April 1977 in Berlin. Für ihn selbst gilt: „Es gibt ein Glück der Abstraktion, das nicht mehr eines Lebensglückes bedarf, weil das Denkenkönnen des Unglücks das subtilste Glück des Denkens ist“ (Der Tagesspiegel vom 25. März 1962).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem [[Nachlass]] fanden sich rund eintausend Aphorismen, von denen etwa dreihundert in dem Band &amp;#039;&amp;#039;Das Denken bei sich&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2002 veröffentlicht wurden. Das Vorwort schrieb wiederum Dieter Hildebrandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst versöhnt mit der Welt&amp;#039;&amp;#039;, in: Über Theodor W. Adorno, Frankfurt am Main 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jaworte, Neinworte. Aphorismen&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Denken bei sich. Aphorismen&amp;#039;&amp;#039;. Köln: Matto, 2002, ISBN 3-936392-00-5 (griech. Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Hē skepsē monachē&amp;#039;&amp;#039;, Athēna 2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedemann Spicker: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Aphorismus im 20. Jahrhundert. Spiel, Bild, Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 2004, ISBN 3-484-10859-2, S. 666–670.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Hans Kudszus}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12839031X}}&lt;br /&gt;
* Friedemann Spicker: [http://www.aphorismus.net/beitrag06.html Vom Sterben wissen]&lt;br /&gt;
* [[Wolf Jobst Siedler]]: [http://www.tagesspiegel.de/kultur/ueber-weisheit-diskutiert-man-nicht/305128.html Über Weisheit diskutiert man nicht], in: Der Tagesspiegel vom 15. April 2002&lt;br /&gt;
* [[Harald Hartung]]: [http://www.buecher.de/shop/Aphorismen/Das-Denken-bei-sich/Kudszus-Hans/products_products/content/prod_id/10611798/#faz Ariadnefaden ohne Labyrinth], Rezension zu &amp;#039;&amp;#039;Das Denken bei sich&amp;#039;&amp;#039;, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27. Mai 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12839031X|LCCN=nr/2002/46083|VIAF=71618641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kudszus, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aphoristiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kudszus, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Aphoristiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juli 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schleswig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OT38</name></author>
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