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	<title>Hans Krull - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T11:27:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Krull&amp;diff=2575914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arthur Bidulski: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-08T13:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Willi Krull&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1916]] in [[Berlin-Tiergarten]]; † [[19. August]] [[1983]] in [[Berlin-Charlottenburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schauspieler]], [[Hörspielsprecher]] und [[Regisseur]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.krull-stiftung.de/ Porträt Krulls] auf den Seiten der Krull-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Krull besuchte die Schauspielschule des [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theaters Berlin]] und nahm zudem privaten Schauspielunterricht bei Ausbildung bei Otto Brefin. Sein Bühnendebüt gab er 1937 als „Romeo“ im [[Deutsches Theater Göttingen|Stadttheater Göttingen]], wo er bis 1938 auch sein erstes Engagement erhielt. Weitere Bühnenstationen waren von 1938 bis 1940 das [[Schauspielhaus Bochum|Stadttheater Bochum]], von 1940 bis 1942 das Reichsgautheater Posen sowie von 1942 bis 1944 das Theater der Stadt Straßburg. Nach einem kurzen Gastspiel 1943 am [[Renaissance-Theater (Berlin)|Renaissancetheater]] in Berlin fand Krull 1946 zunächst eine Anstellung bei den Stuttgarter Kammerspielen und wurde schließlich 1948 zum Direktor des „Neuen Theaters“&amp;lt;!-- Theater am Schiffbauerdamm = Berliner Ensemble --&amp;gt; in [[Ost-Berlin]] berufen. Später spielte er im Westen der Stadt, beispielsweise am [[Schloßparktheater]], am [[Hebbel am Ufer|Hebbel-Theater]] sowie an der [[Tribüne (Theater)|Tribüne]]. Krull spielte zahlreiche klassische Haupt- und Charakterrollen wie den „Franz Moor“ in [[Friedrich Schiller|Schillers]] &amp;#039;&amp;#039;Räubern&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart oder den „John Worthing“ in [[Oscar Wilde]]s &amp;#039;&amp;#039;Bunbury&amp;#039;&amp;#039; 1955 an der Tribüne Berlin. Neben seiner Arbeit als Schauspieler und Regisseur verfasste er auch gemeinsam mit [[Friedrich Steig]] das musikalische Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;Verliebtes Spiel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben übernahm Krull auch regelmäßig Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Bereits 1950 spielte er in [[Paul Verhoeven (Regisseur, 1901)|Paul Verhoevens]] [[DEFA]]-Märchenklassiker &amp;#039;&amp;#039;[[Das kalte Herz (1950)|Das kalte Herz]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Bundesrepublik stand er mehrfach unter der Regie von [[Falk Harnack]] vor der Kamera: in den Historiendramen &amp;#039;&amp;#039;[[Anastasia, die letzte Zarentochter]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ferdinand Graf von Zeppelin – Stunde der Entscheidung]]&amp;#039;&amp;#039;, im Kriegsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Unruhige Nacht (1958)|Unruhige Nacht]]&amp;#039;&amp;#039;, im Abenteuerfilm &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Kautschuk&amp;#039;&amp;#039; sowie im Drama &amp;#039;&amp;#039;Ein Frauenarzt klagt an&amp;#039;&amp;#039; mit [[Dieter Borsche]]. Zu seinen weiteren Filmen zählen die [[Grethe Weiser|Grethe-Weiser]]-Komödie &amp;#039;&amp;#039;Jenny und der Herr im Frack&amp;#039;&amp;#039;, das Fernsehdrama &amp;#039;&amp;#039;Little Boy&amp;#039;&amp;#039; von [[Eberhard Itzenplitz]] sowie der [[Edgar Wallace|Edgar-Wallace]]-Krimi &amp;#039;&amp;#039;[[Im Banne des Unheimlichen (Film)|Im Banne des Unheimlichen]]&amp;#039;&amp;#039;. Für vier Folgen der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Krimi-Quiz – Amateure als Kriminalisten&amp;#039;&amp;#039; löste er [[Heinz Drache (Schauspieler)|Heinz Drache]] in der Rolle des „Kollin“ ab. Krull war Hauptakteur einer der ersten [[Playback]]-Sendungen des deutschen Fernsehens. Am 9. Dezember 1953 wurde eine Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;La Traviata&amp;#039;&amp;#039; als Fernseh-Oper live gesendet, bei der Krull in der Hauptrolle des „Alfred Germont“ die Lippen nach dem zuvor aufgenommenen Tonband-Gesang vom Tenor Hugo Sieberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=28955021|Titel=Krulls Lippenspiel|Jahr=1954|Nr=4|Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus arbeitete er als Sprecher für Hörfunk und Hörspielproduktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krull war geschieden. Hans Krull starb am 19. August 1983 um 05:15 Uhr im [[Paulinenkrankenhaus (Berlin)|Paulinenkrankenhaus]] in Berlin-Charlottenburg im Alter von 67 Jahren. Er wohnte zuletzt in der Fasanenstraße 58 in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.ancestry.de/discoveryui-content/view/191202779:2958?tid=&amp;amp;pid=&amp;amp;queryid=9438b480-d2bf-4cb9-8eae-534ccaac42cb&amp;amp;_phsrc=FGh498&amp;amp;_phstart=successSource| titel=Standesamt Charlottenburg von Berlin, Sterberegister 1983| abruf=2024-09-18| hrsg=Landesarchiv Berlin| werk=ancestry.de| kommentar=2143 / 1983}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hans und Charlotte Krull Stiftung ==&lt;br /&gt;
Hans Krull war zeitweilig mit der Sängerin und Tänzerin Charlotte Biewald (1918–1992) verheiratet. In Andenken an ihre Eltern richtete die gemeinsame Tochter Charlit Krull testamentarisch die &amp;#039;&amp;#039;Hans und Charlotte Krull Stiftung&amp;#039;&amp;#039; ein. Die [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützige]] [[Stiftung]] des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin wurde 2009 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krull-stiftung.de/satzung/ |titel=Satzung |werk=Krull Stiftung |abruf=2019-07-20 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie vergibt jährlich Arbeitsstipendien von bis zu 12.000 Euro und bezuschusst ausgewählte Projekte der bildenden Kunst und der Gartenbaukunst in Berlin und Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1950: [[Das kalte Herz (1950)|Das kalte Herz]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Anastasia, die letzte Zarentochter]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Unruhige Nacht (1958)|Unruhige Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Der Fall Rohrbach]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Meine Frau Susanne]]: Susannes Finanzen &lt;br /&gt;
* 1964: Jenny und der Herr im Frack&lt;br /&gt;
* 1964: Ein Frauenarzt klagt an&lt;br /&gt;
* 1964: [[Der Fall Jakubowski – Rekonstruktion eines Justizirrtums]]&lt;br /&gt;
* 1965: Krimi-Quiz – Amateure als Kriminalisten&lt;br /&gt;
* 1966: [[Rasputin (1966)|Rasputin]]&lt;br /&gt;
* 1967: Das kleine Teehaus&lt;br /&gt;
* 1967: Auf Sieg? Auf Platz? – Auf Liebe!&lt;br /&gt;
* 1968: Eine halbe Stunde&lt;br /&gt;
* 1968: Madame Caillaux&lt;br /&gt;
* 1968: [[Im Banne des Unheimlichen (Film)|Im Banne des Unheimlichen]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Van de Velde: Die vollkommene Ehe]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Ferdinand Graf von Zeppelin – Stunde der Entscheidung]]&lt;br /&gt;
* 1970: Erbe gesucht – Theater vorhanden&lt;br /&gt;
* 1970: Gneisenau – Die politische Auflehnung eines Soldaten&lt;br /&gt;
* 1975: Little Boy&lt;br /&gt;
* 1978: [[Kommissariat 9]]: Der Zapfhahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
* 1965: [[Félicien Marceau]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Manager&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Dieter Reible]] ([[Renaissance-Theater (Berlin)|Renaissance-Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1946: Die drei Tage; Regie: [[Alfred Vohrer]], mit [[Gerhard Eichwein]], [[Friedrich Schoenfelder]], SDR.&lt;br /&gt;
* 1950: Tilman Riemenschneider; Regie: [[Günther Schiffel]], mit [[Anselm Alberti]], [[Herbert Köfer]], ([[Rundfunk der DDR]]).&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Wie kann es sein, dass Kapitän Brown seine Wette verlor&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Werner Stewe]] (Rundfunk der DDR)&lt;br /&gt;
* 1953: Das Buch mit den drei goldenen Schlössern; Regie: [[Günter Siebert (Regisseur)|Günter Siebert]], mit [[Adi Lödel]], [[Heinz Klevenow]], RB.&lt;br /&gt;
* 1954: Léocadia; nach [[Jean Anouilh]], Regie: [[Frank Lothar]], mit [[Richard Handwerk]], [[Horst Keitel]], [[RIAS]].&lt;br /&gt;
* 1954: Der Tor und der Tod; Regie; [[Günther Hadank]], mit Günther Hadank, [[Franz Weber (Schauspieler)|Franz Weber]], SFB.&lt;br /&gt;
* 1959: Horatio Hornblower’s Abenteuer, Taten und Leiden; Regie: [[Erich Köhler (Regisseur)|Erich Köhler]], mit [[Wolfgang Wahl]], [[Heinz Giese]], SFB.&lt;br /&gt;
* 1959: Recht gewünscht und schlecht gewünscht; Regie: [[Carlheinz Riepenhausen]], mit [[Paul Günther (Schauspieler)|Paul Günther]], [[Käthe Jöken-König]], SFB.&lt;br /&gt;
* 1962: Vorstadtkönig; Regie: Erich Köhler, mit [[Katharina Wesse]], [[Vera Kluth]], SFB.&lt;br /&gt;
* 1963: Akte M Strich 1; Regie: Günter Siebert, mit [[Hans Joachim Rathmmann]], [[Jo Wegener]], RB.&lt;br /&gt;
* 1963: Auch hier Palermo; Regie: Erich Köhler, mit [[Martin Hirthe]], [[Woldemar Leippi]], SFB.&lt;br /&gt;
* 1964: Treffpunkt Rosenstraße 9; Regie: Günter Siebert, mit [[Werner Bruhns]], [[Herbert Steinmetz]], RB.&lt;br /&gt;
* 1964: Der Besuch; Regie: Erich Köhler, mit [[Gisela Mattishent]], Katharina Wesse, SFB.&lt;br /&gt;
* 1967: Verbirg dich im Baum des Lebens; Regie: [[Otto Kurth]], mit [[Hans Helmut Dickow]], [[Maria Häußler]], RB.&lt;br /&gt;
* 1967: Abels Tod; Regie: [[Siegfried Niemann]], mit [[Wolfgang Kühne (Schauspieler, 1905)|Wolfgang Kühne]], [[Max Grothusen]], SFB.&lt;br /&gt;
* 1967: Das Goldfischglas; Regie: Siegfried Niemann, mit [[Ilse Kiewiet]], [[Beate Menner]], SFB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert A. Frenzel]], [[Hans Joachim Moser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1956, {{DNB|010075518}}, S. 400.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|7a876795553c417cacbcb31508bb52c8}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0472684}}&lt;br /&gt;
* [https://www.krull-stiftung.de/ Homepage der „Hans und Charlotte Krull Stiftung“] mit Fotos und Biografie Krulls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061842916|VIAF=311661953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krull, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krull, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krull, Hans Willi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arthur Bidulski</name></author>
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