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	<title>Hans Koschnick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Koschnick&amp;diff=79928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-06-19T14:12:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bgm Koschnick.jpg|mini|hochkant|Hans Koschnick (undatiert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Koschnick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1929]] in [[Bremen]]; † [[21. April]] [[2016]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/hans-koschnick-ist-tot-nachruf-auf-bremens-ex-buergermeister-a-1088433.html &amp;#039;&amp;#039;Zum Tod von Hans Koschnick: Volkstribun und Friedensstifter&amp;#039;&amp;#039;] [[Spiegel Online]], 21. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war von 1967 bis 1985 Präsident des [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Bremer Senats]] und damit [[Bremer Bürgermeister]] sowie von 1987 bis 1994 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Von 1994 bis 1996 war er EU-Administrator von [[Mostar]] in [[Bosnien und Herzegowina]].&lt;br /&gt;
{{TOC limit|3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koschnikhaus1.jpg|mini|Haus des Großvaters]]&lt;br /&gt;
Koschnick wuchs in Bremen-[[Gröpelingen]] auf. Sein Vater [[Hannes Koschnick]] war Funktionär der kommunistischen [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO). Nach Machtantritt der Nationalsozialisten funktionierten diese den [[Erster Mai|Maifeiertag]] zum [[Tag der nationalen Arbeit]] um und nahmen Gewerkschafter in Haft, so auch Koschnicks Vater am Abend des 1. Mai 1933. Die Organisation der Maikundgebung und eine Rede brachten ihm eine Verurteilung wegen „[[Hochverrat]]s“ ein, für die er Gefängnis, [[Zuchthaus]] und das [[KZ Sachsenhausen]] erdulden musste, bevor er Ende 1938 „beurlaubt“ und 1943 für „bedingt wehrwürdig“ zum Kriegsdienst eingezogen wurde. 1944 wurde er nach [[Finnland]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mutter Hanne, geborene Klusmeier, wurde wegen Kuriertätigkeiten zwischen verschiedenen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppen]] ein Jahr in Untersuchungshaft festgehalten, bis sie freikam. Durch ihre Weigerung, der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) beizutreten und den [[Hitlergruß|Hitler-Gruß]] „zu erlernen“, verlor sie sehr häufig ihre Anstellung, bis sie als Zuckerwarenverkäuferin eines Schaustellers vor den Kontrollen der DAF relativ geschützt war. Doch dies war mit fast permanenter Abwesenheit verbunden. Hans Koschnick wuchs daher bei seinen Großeltern mütterlicherseits auf; der Großvater war Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.dielinke-bremen.de/nc/politik/aktuell/detail/artikel/novemberrevolution-raeterepublik-und-gedenkfeiern-interview-mit-hans-koschnick| wayback=20130518160907| text=Hans Koschnick: Interview}}, 12. Dezember 2008, DIE LINKE, Bremen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1938 fand seine Mutter Arbeit als Näherin von Zeltplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Familie ===&lt;br /&gt;
Nach der Mittelschule begann Koschnick eine Ausbildung zum [[Gehobener Dienst|gehobenen Verwaltungsdienst]]. Im März 1945 wurde er noch zum [[Reichsarbeitsdienst]] (RAD) eingezogen und danach zur Wehrmacht, mit der er bei Kriegsende in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] nach [[Brüssel]] kam. Im September 1945 kehrte er wieder nach Bremen zurück und legte 1950 die erste und zweite Verwaltungsprüfung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenamtlich war er als Bezirksjugendleiter bei der [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr]] (ÖTV) aktiv. Nach Abschluss seiner Ausbildung war Koschnick bei der Dienststelle des Senators für „Soziales, Jugend, Familie und Sport“ beschäftigt. Am 1. Februar 1958 wurde er als Verwaltungsoberinspektor unter Beförderung zum Amtmann Leiter des Amtes für Leibesübung&amp;lt;ref&amp;gt;Weser-Kurier vom 31. Januar 1958&amp;lt;/ref&amp;gt; und leitete als Oberregierungsrat die Abteilung „Jugend, Familie und Sport“ im Sozialressort des Landes Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koschnick war seit 1954 mit Christine Koschnick, geborene Risse, verheiratet, die hauptberuflich bei der ÖTV beschäftigt war und heute Mitglied bei [[ver.di]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Mehr als die Frau des Bürgermeisters, Interview mit Christine Koschnick, Seniorenmagazin WIR Nr. 38/2019, Herausgeber: DGB-Gewerkschaften Bremen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Ehrengrab befindet sich auf dem [[Riensberger Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Koschnick 2009-05-21.jpg|mini|hochkant|Koschnick auf dem [[Deutscher Evangelischer Kirchentag|Evangelischen Kirchentag]] 2009 in Bremen]]&lt;br /&gt;
Koschnick trat im Mai 1950 in die SPD ein. Zwischen 1951 und 1954 war er als Bezirkssekretär der [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|Gewerkschaft ÖTV]] tätig. Ab 1955 war er Mitglied der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1963 wurde er als Nachfolger von [[Adolf Ehlers]] (SPD) am 26. November 1963 zum [[Liste der Innensenatoren von Bremen|Senator für Inneres]] in den [[Senat Kaisen VII|Senat]] unter Führung von [[Wilhelm Kaisen]] (SPD) gewählt. Nach Kaisens Rücktritt war Koschnick ab dem 20. Juli 1965 auch Stellvertretender Präsident des Senats und Bürgermeister im [[Senat Dehnkamp|Senat]] von [[Willy Dehnkamp]] (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Bürgerschaftswahl in Bremen 1967|Neuwahlen zur Bürgerschaft]] wurde er ab dem 28. November 1967 Präsident des Senats, also Regierungschef des Bundeslandes Bremen. Ab 1971 war er außerdem Senator für kirchliche Angelegenheiten sowie geschäftsführend 1970 wenige Wochen Senator für Wirtschaft und Außenhandel und 1978 nach dem Rücktritt von Senator [[Hans Stefan Seifriz]] (SPD) für einige Monate Bausenator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koschnick führte zunächst eine [[Sozialliberale Koalition|SPD/FDP-Koalitionsregierung]], die jedoch 1971 wegen der Differenzen über die Gründung der [[Universität Bremen]] zerbrach. Als erfolgreich gewählter Senatspräsident in den Jahren [[Bürgerschaftswahl in Bremen 1971|1971]], [[Bürgerschaftswahl in Bremen 1975|1975]], [[Bürgerschaftswahl in Bremen 1979|1979]] und [[Bürgerschaftswahl in Bremen 1983|1983]], bei denen er jeweils als [[Spitzenkandidat]] der SPD kandidierte, konnte er dann bis 1985 ununterbrochen einen reinen SPD-Senat führen. Er war Präsident der Senate [[Senat Koschnick I|Koschnick I]] bis [[Senat Koschnick V|Koschnick V]]. Seine Stellvertreter und damit zugleich Bürgermeister waren [[Annemarie Mevissen]] (1967–1975), [[Walter Franke (Politiker, 1926)|Walter Franke]] (1975–1979) und [[Moritz Thape]] (1979–1985).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Regierungszeit fielen unter anderem die [[Bremer Straßenbahnunruhen 1968]], die Gründung der Universität (1971), die Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Haifa als erste Städtepartnerschaft einer deutschen Stadt mit einer Stadt in Israel (1976), die [[Gelöbnisfeier in Bremen 1980]] mit gewalttätigen Ausschreitungen, die Erweiterung des [[Container-Terminal Bremerhaven|Container-Terminals Bremerhaven]] (1978–1983) und des [[Güterverkehrszentrum Bremen|Güterverkehrszentrums Bremen]] in den 1980er Jahren sowie der Bau eines neuen [[Mercedes-Benz Cars#Mercedes-Benz-Werk Bremen|Mercedes-Benz-Automobilwerkes]] in [[Hemelingen#Geografie und Ortsteile|Sebaldsbrück]] (1979–1982) für bis zu 18.000 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffen war Koschnick von der zu Ende 1983 beschlossenen Schließung der zum [[Friedrich Krupp AG|Krupp-Konzern]] gehörenden Werft [[AG Weser]] in seinem Heimatstadtteil [[Gröpelingen]]. Obwohl [[Hans Ziegenfuß]], [[Betriebsrat]]&amp;amp;shy;svorsitzender der AG Weser, heftig gegen den Senat und Koschnick zu Felde zog, konnte Koschnick bei der unmittelbar folgenden Bürgerschaftswahl zur&lt;br /&gt;
[[Liste der Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft (11. Wahlperiode)|11. Legislaturperiode]] am 25. September 1983 einen deutlichen Wahlerfolg erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1970 bis 1971 und von 1981 bis 1982 war er als Bremer Regierungschef auch [[Präsident des deutschen Bundesrates|Präsident des Bundesrates]]. Von 1983 bis 1985 war er zudem [[Bevollmächtigter für die deutsch-französischen kulturellen Beziehungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 bis 1991 war Koschnick Mitglied des Bundesvorstands der SPD und von 1975 bis 1979 stellvertretender SPD-Vorsitzender und damit Stellvertreter von [[Willy Brandt]]. In der Zeit trieb Koschnick die Ostpolitik voran und unterschrieb am 12. April 1976 in [[Danzig]] die erste westdeutsch-polnische Städtepartnerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fast 18 Jahren als Regierungschef und 22 Jahren im Senat trat er am 17. September 1985 auf eigenen Wunsch zurück. Sein Nachfolger wurde der SPD-Fraktionsvorsitzende der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] [[Klaus Wedemeier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politik nach der Senatszeit ====&lt;br /&gt;
===== Im Bundestag =====&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 1994 war Koschnick Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis Bremen-West|Wahlkreises Bremen-West]]. Er war Stellvertretender Vorsitzender des [[Auswärtiger Ausschuss|Auswärtigen Ausschusses]], außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und galt Anfang der 1990er Jahre als möglicher [[Außenminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== EU-Beauftragter und Berater =====&lt;br /&gt;
Vom 23. Juli 1994 bis zum 2. April 1996 war Koschnick von der [[Europäische Union|Europäischen Union]] als EU-Administrator für [[Mostar]] in [[Bosnien und Herzegowina|Bosnien-Herzegowina]] mit der Koordination des Wiederaufbaus, der Verwaltung und Infrastruktur der kriegszerstörten Stadt beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 verübten kroatische Nationalisten einen Anschlag mit [[Granate]]n auf Koschnick, bei dem sein Hotelzimmer in Mostar verwüstet wurde, er jedoch unverletzt blieb. Ein zweiter Anschlag 1996 misslang ebenfalls. Eine aufgebrachte kroatische Menschenmenge griff bei einer Demonstration Koschnick in dessen gepanzertem Dienstwagen an. Die kroatische Polizei blieb passiv. Mit Hilfe seiner Eskorte und dank des Panzerschutzes seiner Limousine konnte er unverletzt entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 erklärte er dem Außenministerrat der EU in [[Brüssel]] seinen Rücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Berater der Europäischen Kommission für den Aufbau eines [[Europäischer Freiwilligendienst|Europäischen Freiwilligendienstes]] war er von Oktober 1996 bis September 1998 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Als außenpolitischer Berater =====&lt;br /&gt;
Koschnick war in vielfältiger Hinsicht als außenpolitischer Berater oder Beauftragter tätig, u.&amp;amp;nbsp;a. vom Dezember 1998 bis zum Dezember 1999 als Beauftragter der Bundesregierung für Flüchtlingsrückkehr, Wiedereingliederung und rückkehrbegleitenden Wiederaufbau in Bosnien-Herzegowina, vom März 2000 bis zum Dezember 2001 als Vorsitzender des Lenkungsausschusses für Flüchtlingsfragen im Stabilitätspakt für Südost-Europa, vom Januar 2000 bis zum Dezember 2005 als Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe im Bundestag und als Präsident des [[Deutsches Polen-Institut|Deutschen Polen-Instituts]]. Er setzte sich für die Ethik- und Friedenserziehung ein, hielt dazu Vorträge und verfasste Essays.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ämter ===&lt;br /&gt;
* Zwischen 1991 und 1994 war Koschnick Präsident der [[Deutsch-Israelische Gesellschaft|Deutsch-Israelischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
* Von 1996 bis 1998 war Koschnick Vorstandsvorsitzender des [[Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge|Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge]] e. V. &lt;br /&gt;
* Von 2000 bis 2003 war Koschnick Vorsitzender des Vereins [[Gegen Vergessen – Für Demokratie]].&lt;br /&gt;
* Seit 2002 war er Mitglied des Kuratoriums der Stiftung [[Schüler Helfen Leben]].&lt;br /&gt;
* Von 2003 bis 2011 war Hans Koschnick Schirmherr des [[Bremer Friedenspreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1983 [[Prix France-Allemagne]]&lt;br /&gt;
* 1994 Ehrenbürger der Stadt [[Danzig]]&lt;br /&gt;
* 1994 [[Bremische Ehrenmedaille in Gold]]&lt;br /&gt;
* 1995 Kulturpreis der Stadt [[Herdecke]],&lt;br /&gt;
* 1995 [[Theodor-Heuss-Stiftung|Theodor-Heuss-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1995 [[Otto-Hahn-Friedensmedaille|Otto-Hahn-Friedensmedaille in Gold]]&lt;br /&gt;
* 1995 [[Carl-von-Ossietzky-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1996 [[Moses-Mendelssohn-Preis]],&lt;br /&gt;
* 1996 [[Kassel]]er Bürgerpreis [[Das Glas der Vernunft]]&lt;br /&gt;
* 1997 [[Hessischer Friedenspreis]]&lt;br /&gt;
* 1997 [[Gustav-Adolf-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gustav-Adolf-Werk e.&amp;amp;nbsp;V. |url=https://hessen-nassau.gustav-adolf-werk.de/Preistr%C3%A4ger1.html |titel=Preisträger des Gustav-Adolf-Preises |werk=hessen-nassau.gustav-adolf-werk.de |hrsg=Gustav-Adolf-Werk e.&amp;amp;nbsp;V. |datum= |abruf=2025-06-19 |sprache=de |archiv-datum=2018-04-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180405061425/http://hessen-nassau.gustav-adolf-werk.de/Preistr%C3%A4ger1.html |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1997 [[Ehrendoktorwürde]] der [[Universität Haifa]]&lt;br /&gt;
* 1997 [[Buber-Rosenzweig-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1998 [[Wilhelm-Dröscher-Stiftung|Wilhelm-Dröscher-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1999 [[Liste der Ehrenbürger von Bremen|Ehrenbürger der Hansestadt Bremen]]&lt;br /&gt;
* 2000 [[Lew-Kopelew-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2003 Deutsch-Polnischer Preis&lt;br /&gt;
* 2004 Ehrendoktorwürde der [[Universität Bremen]]&lt;br /&gt;
* 2004 [[Brückenpreis der Stadt Regensburg]]&lt;br /&gt;
* 2005 [[Manfred-Wörner-Medaille]] (Bundeswehr)&lt;br /&gt;
* 2005 Silberne Verdienstplakette der Stadt [[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 2006 Ehrenpreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Deutschen Städtetages&lt;br /&gt;
* 2017 Namensstifter für den [[Flughafen Bremen|&amp;#039;&amp;#039;Bremen Airport Hans Koschnick&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* 2023 Namensstifter für den &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister-Koschnick-Platz&amp;#039;&amp;#039; in [[Gröpelingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/buergermeister-koschnick-platz-in-groepelingen-eingeweiht-420482 |titel=Bürgermeister-Koschnick-Platz in Gröpelingen eingeweiht |werk=senatspressestelle.bremen.de |hrsg=[[Senatskanzlei (Bremen)|Senatskanzlei Bremen]] |datum=2023-03-17 |abruf=2023-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] lehnte er aus Gepflogenheit des traditionellen [[Ordensverbot#Hansestädte|hanseatischen Ordensverbots]] ab&amp;lt;ref&amp;gt;[[Weser-Kurier]] am 21. April 2016: &amp;#039;&amp;#039;Hans Koschnick gestorben. Ein großer Bremer, ein großer Staatsmann&amp;#039;&amp;#039; (Abgerufen am 9. Dezember 2023.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Senat Kaisen VII]], [[Senat Dehnkamp]], [[Senat Koschnick I]], [[Senat Koschnick II]], [[Senat Koschnick III]], [[Senat Koschnick IV]], [[Senat Koschnick V]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bremer Bürgermeistern]], [[Liste der Bremer Senatoren]], [[Liste der Innensenatoren von Bremen]], [[Liste der Bausenatoren von Bremen]], [[Wahlergebnisse und Senate in Bremen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karla Müller-Tupath |Titel=Hans Koschnick. Trennendes überwinden. Biografie |Verlag=Vorwärts-Buch |Ort=Berlin |Datum=2009 |ISBN=978-3-86602-538-7 |Kommentar=[https://brema.suub.uni-bremen.de/periodical/pageview/57381?query=Tupath Rezension] von Jörn Brinkhus in: &amp;#039;&amp;#039;[[Bremisches Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;88, 2009, S.&amp;amp;nbsp;277–281}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=„Zu einem Europa der Bürger.“ Hans Koschnicks politische Reden von 1964 bis 2004 |Hrsg=Ulrike Liebert |Auflage=1 |Verlag=Edition Temmen |Ort=Bremen |Datum=2007 |ISBN=978-3-86108-587-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans Koschnick, Jens Schneider |Titel=Brücke über die Neretva. Der Wiederaufbau von Mostar |Verlag=Deutscher Taschenbuch-Verlag |Ort=München |Datum=1995 |Reihe=dtv |NummerReihe=30496 |ISBN=3-423-30496-0}}&lt;br /&gt;
* Helmut Donat (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Danke, Hans!“ Zur Erinnerung an Hans Koschnick&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Nachwort von Rudolf Hickel, Donat Verlag, Bremen 2017, ISBN 978-3-943425-66-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118777874}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.dielinke-bremen.de/nc/politik/aktuell/detail/artikel/novemberrevolution-raeterepublik-und-gedenkfeiern-interview-mit-hans-koschnick/ | wayback=20130518160907 | text=Novemberrevolution, Räterepublik und Gedenkfeiern – Interview mit Hans Koschnick}}. Die Linke, Landesverband Bremen, 12. Dezember 2008&lt;br /&gt;
* Ingo Zander: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/erlebtegeschichten/koschnickhans102.html &amp;#039;&amp;#039;Erlebte Geschichten mit Hans Koschnick.&amp;#039;&amp;#039;] WDR 5, Sendung vom 1. Mai 2012 (22:53 min)&lt;br /&gt;
* Birgit Sagemann: {{Webarchiv | url=http://www.radiobremen.de/gesellschaft/themen/koschnicknachruf100.html | wayback=20160728234821 | text=&amp;#039;&amp;#039;Hans Koschnick gestorben&amp;#039;&amp;#039;}} Radio Bremen, 21. April 2016&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=https://www.tagesschau.de/koschnick-bremen-buergermeister-101.html | wayback=20160630004359 | text=&amp;#039;&amp;#039;Zum Tod von Hans Koschnick – Der Bremer Brückenbauer&amp;#039;&amp;#039;}} tagesschau.de, 21. April 2016&lt;br /&gt;
* [https://ilmr.de/2016/zum-tode-unseres-ehrenmitglieds-hans-koschnick-traeger-der-carl-von-ossietzky-medaille ilmr.de: Zum Tode unseres Ehrenmitglieds Hans Koschnick, Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bürgermeister von Bremen&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118777874|LCCN=n/98/5165|VIAF=268890539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koschnick, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Senats (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesratspräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Auswärtigen Ausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Europäische Union)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖTV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsch-französische Beziehungen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrenbürger von Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Haifa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesverdienstkreuz abgelehnt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koschnick, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdBB, Bremer Bürgermeister, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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