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	<title>Hans Kopfermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:02:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Kopfermann&amp;diff=732057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Ergänzung: Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften</title>
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		<updated>2025-11-06T08:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung: Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kopfermann,Hans 1937.jpg|mini|hochkant|Hans Kopfermann (1937)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kopfermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1895]] in [[Wiesbaden-Breckenheim|Breckenheim]] bei Wiesbaden; † [[28. Januar]] [[1963]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher Experimentalphysiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfermann,Hans 1920 Göttingen.jpg|mini|hochkant|Hans Kopfermann (1920)]]&lt;br /&gt;
Der Pfarrersohn Hans Kopfermann wuchs im Rheinland auf, begann 1913 ein Physikstudium an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] und der [[Humboldt-Universität|Universität Berlin]], meldete sich 1914 freiwillig als Soldat und war bei Kriegsende Stabsoffizier an der Westfront. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] setzte er sein Studium in Erlangen und Göttingen fort und beteiligte sich im Frühjahr 1919 im [[Freikorps Epp]] an der Repression der [[Räterepublik]] in München. Nach dem Staatsexamen fürs Lehramt promovierte er im Jahr 1923 bei [[James Franck]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=126426}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ging anschließend als Assistent zu [[Rudolf Ladenburg]] ans Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem (dem späteren [[Fritz-Haber-Institut]]). An die Habilitation 1932 schloss sich ein einjähriger Forschungsaufenthalt bei [[Niels Bohr]] in [[Kopenhagen]] an. 1933 wurde er Oberassistent von [[Gustav Hertz]] an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg]] und bekam den Titel eines nichtbeamteten außerplanmäßigen Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 übernahm er die ordentliche Professur von [[Heinrich Rausch von Traubenberg]] (1880–1944) an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]]. Am 19. Juni 1941 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Juli desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.869.553).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/22340621&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat auch dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbund]] bei und wurde Dekan der philosophischen Fakultät in Kiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach [[Klaus Hentschel|Hentschel]] (Herausgeber) „Physics and National Socialism“, Birkhäuser 1996, wurde er vom Universitätspräsidenten dazu gedrängt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 und 1942 setzte er sich in den von [[Wolfgang Finkelnburg]] organisierten Schlichtungsgesprächen (später als „Münchner Religionsgespräche“ bezeichnet) gegen Angriffe von Vertretern einer [[Deutsche Physik|„arischen Physik“]] und für die Anerkennung der modernen theoretischen Physik ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs war er nicht am deutschen [[Uranprojekt]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Schlüpmann, Vergangenheit im Blickfeld eines Physikers. Hans Kopfermann 1895-1963, 2002, Kap. 2.12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wechselte er an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] und wurde dort Direktor des II. Physikalischen Instituts. Kopfermann forschte dort auch am [[Betatron]], das kurz vor Kriegsende von den Siemens-Reiniger-Werken unter Leitung Konrad Gunds&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutsche-biographie.de/sfz24673.html deutsche-biographie.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Erlangen fertiggestellt, auf sein Bestreben hin in Göttingen in Betrieb genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein letzter beruflicher Wechsel führte ihn 1953 als Direktor des I. Physikalischen Instituts an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]]. Er war auch Herausgeber der [[Annalen der Physik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit an der Universität Heidelberg war Kopfermann in vielen nationalen und internationalen Kommissionen tätig, unter anderem im Rat des [[CERN|CERN (Europäischen Organisation für Kernforschung)]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;histQuant&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jagdish Mehra, Helmut Rechenberg |Titel=The historical development of quantum theory |Band=6 |Nummer=1 |Verlag=Springer |Datum=2001 |Seiten=351 |Sprache=en |Online=https://cds.cern.ch/record/804249/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ladenburg beschäftigte er sich mit der anomalen [[Dispersion (Physik)|Dispersion]] in Gasen&amp;lt;ref&amp;gt;„Untersuchungen über die anomale Dispersion angeregter Gase II – anomale Dispersion in angeregtem Neon“, Zeitschrift für Physik Bd. 48, 1928, S. 26, „Experimenteller Nachweis der negativen Dispersion“, Zeitschrift für physikalische Chemie, Abteilung A, Bd. 139, 1928, S. 375&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit [[Stimulierte Emission|stimulierter Emission]]. Ab 1931 begann er seine grundlegenden Untersuchungen zur [[Hyperfeinstruktur]] in atomaren Spektren und den daraus gewonnenen Erkenntnissen über Kernmomente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Lehrer u. a. von [[Hans Georg Dehmelt]], [[Wolfgang Paul (Physiker)|Wolfgang Paul]], [[Hans Ehrenberg (Physiker)|Hans Ehrenberg]], [[Gisbert Freiherr zu Putlitz]], [[Herbert Walther (Physiker)|Herbert Walther]] und [[Peter Brix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfermann gehörte 1957 (er war damals Vizepräsident des Arbeitskreises Kernphysik in der Deutschen Atomkommission) zu den Unterzeichnern der „[[Göttinger Achtzehn|Göttinger Erklärung]]“ von 18 Kernphysikern gegen die geplante Atombewaffnung der Bundeswehr.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-goettingen.de/de/text-des-g%C3%B6ttinger-manifests/54320.html Text der Göttinger Erklärung 1957] bei uni-goettingen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfermann war Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften|Heidelberger]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.hadw-bw.de/mitglieder?id=511| titel=Mitglieder: Hans Kopfermann| hrsg=Heidelberger Akademie der Wissenschaften| zugriff=2025-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/hans-kopfermann/| titel=Mitglieder: Hans Kopfermann| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1637 |Name=Hans Kopfermann |Kommentar=mit Link zum Nachruf von [[Walther Gerlach]] |Datum=6. November 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Königlich Dänische Akademie der Wissenschaften|Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]. Im Jahr 1960 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Nach ihm ist die Hans-Kopfermann-Straße im Hochschul- und Forschungszentrum in [[Garching bei München]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfermann war verheiratet mit der Physikerin und Psychologin [[Dr.|Dr. rer. nat.]] Hertha Kopfermann geb. Schwerdtfeger (1902–1987).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/gnd/125253834 DNB: Hertha Kopfermann]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten zwei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cau.gelehrtenverzeichnis.de/person/44e427f2-01d6-996d-678c-4d4c60058275?lang=de Hans Kopfermann] gelehrtenverzeichnis.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grabstein befindet sich auf dem [[Neuer St.-Nikolai-Friedhof|Neuen St.-Nikolai-Friedhof]] in Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kernmomente.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1940; 2. neubearb. Auflage, Frankfurt 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physics of Electron Shells.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fiat Review of German Science 1939–1946.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Klemm, Wiesbaden 1948, Petersburg (N.Y.) 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physik der Elektronenhüllen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Chemie 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Optisches Pumpen an Gasen.&amp;#039;&amp;#039; Springer 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|563|564|Kopfermann, Hans|[[Otto Haxel]]|102699933}}&lt;br /&gt;
* Klaus-Peter Lieb: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Schmidt and Hans Kopfermann - Pioneers in Hyperfine Physics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hyperfine Interactions.&amp;#039;&amp;#039; Band 136–137, Nr. 3–8, November 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hans Kopfermann (physicist)|Hans Kopfermann}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102699933}}&lt;br /&gt;
* Klaus Schlüpmann: [http://www.aleph99.org/etusci/ks/index.htm &amp;#039;&amp;#039;Vergangenheit im Blickfeld eines Physikers - Hans Kopfermann 1895–1963.&amp;#039;&amp;#039;] 2002&lt;br /&gt;
* Eintrag von [https://cp.tu-berlin.de/person/1960 Hans Kopfermann] im Catalogus Professorum der TU Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Verweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102699933|LCCN=n83826282|VIAF=111744840}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kopfermann, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (CERN)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kopfermann, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Experimentalphysiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden-Breckenheim|Breckenheim]] bei Wiesbaden&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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