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	<title>Hans Koessler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:28:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Koessler&amp;diff=509812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Regerman: Ergänzungen zur Schreibung des Namens</title>
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		<updated>2025-01-28T16:48:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen zur Schreibung des Namens&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Komponisten Hans Koessler. Zum Unternehmer siehe [[Hans Kößler (Schreiner)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Koessler.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Koessler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Januar]] [[1853]] in [[Waldeck (Kemnath)|Waldeck]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/regensburg/waldeck/Waldeck+004/?pg=14&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[23. Mai]] [[1926]] in [[Ansbach]] (Taufmatrikel: Johann Bapt. Koeßler, auch &amp;#039;&amp;#039;Hans Kößler&amp;#039;&amp;#039;, in [[Ungarn]] &amp;#039;&amp;#039;Koessler János&amp;#039;&amp;#039;), geadelt &amp;#039;&amp;#039;Hans von Koessler&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher Komponist, der als Hochschullehrer vor allem in [[Budapest]] wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Koessler war zunächst Organist in [[Neumarkt in der Oberpfalz]]. Er studierte dann von 1874 bis 1877 Orgel bei [[Joseph Rheinberger]] und besuchte die Chorklasse von [[Franz Wüllner (Komponist)|Franz Wüllner]] an der [[Hochschule für Musik und Theater München|Königlich bayerischen Musikschule]] in [[München]]. Danach war er 1877/81 Lehrer für Theorie und Chorgesang am [[Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden|Dresdner Konservatorium]] und Dirigent der [[Dresdner Liedertafel]]. 1881/82 war Koessler Kapellmeister am [[Geschichte des Kölner Theaters#Stadttheater Glockengasse|Kölner Stadttheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1882 bis 1908 unterrichtete er zunächst Orgel und Chorgesang an der [[Franz-Liszt-Musikakademie|Landesmusikakademie Budapest]], später wurde er zum Professor für Komposition ernannt und auch in den [[Deutscher Adel#Persönlicher Adel|persönlichen Adelsstand]] erhoben. Zu seinen Schülern zählten die bedeutendsten ungarischen Komponisten der Zeit: [[Zoltán Kodály]], [[Béla Bartók]], [[Emmerich Kálmán]], [[Ernst von Dohnányi]] und [[Leó Weiner]]; ebenso weitere Musiker, wie [[Fritz Reiner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung 1908 kehrte er nach Deutschland zurück, wurde aber auf Vermittlung von Kálmán und Dohnányi nochmals eingestellt, um ihm ein bescheidenes Einkommen zu sichern. In einem Nachruf in der Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Nyugat]]&amp;#039;&amp;#039; (‚Westen‘)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://epa.oszk.hu/00000/00022/00397/12314.htm Hammerschlag János: &amp;#039;&amp;#039;Hans Koessler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nyugat.&amp;#039;&amp;#039; 1926 / 12. sz.]&amp;lt;/ref&amp;gt; werden aus einer Zeit von 43 Jahren als Kompositionslehrer in Budapest 48 Schüler namentlich aufgezählt, so etwa der spätere Hochschullehrer [[Albert Siklós]], der Komponist [[Árpád Szendy]] sowie die Operettenkomponisten [[Jenő Huszka]] und [[Viktor Jacobi]], oder auch der bei Belgrad gefallene Komponist [[Aladár Radó]] (1882–1914).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koessler komponierte über einhundertdreißig Werke, darunter eine [[Oper]], zwei [[Sinfonie]]n, sinfonische Variationen für Orchester, ein [[Violinkonzert]], eine [[Messe (Musik)|Messe]] für Frauenchor und Orgel, [[Psalm]]vertonungen sowie [[kammermusik]]alische Werke. Aufgrund seiner unsteten Lebensweise sind viele seiner Kompositionen verloren gegangen oder befinden sich möglicherweise noch in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein musikalischer Einfluss auf seinen zwanzig Jahre jüngeren, ebenfalls in der Oberpfalz aufgewachsenen Cousin 2. Grades [[Max Reger]] ist nicht festgestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bartók als Schüler bei Hans Koessler ==&lt;br /&gt;
Auch Béla Bartók war Kompositionsschüler bei Koessler, der seinen Unterricht auf Deutsch zu geben pflegte, was den nationalbewussten und jugendlichen Heißsporn Bartók ärgerte, obschon er selbst seine Briefe an seine Mutter auch in Deutsch abfasste. Bartók zitiert 1902 Koesslers Ermahnung in einem Brief an die Mutter: „Ein Adagio muss Liebe ausdrücken. In diesem [langsamen] [[Satz (Musikstück)|Satz]] ist keine Spur von Liebe.“ Bartók dagegen glaube nicht, „daß Erfahrungen all diesen Einfluß auf die Qualität einer Komposition haben“. Aber, es gebe auch Übereinstimmungen zwischen Schüler und Lehrer: „Nebenbei, Koessler hält [[Ernst von Dohnányi|Dohnányis]] Adagios auch nicht für überragend. (Ich auch nicht!)“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koessler war für Bartók zu sehr „didaktisch-streng, zu traditionsgebunden und auch zu professorenhaft-pompös“, und Bartók suchte und fand im selben Jahr seine Inspiration bei der in Budapest mit allgemeinem Entsetzen aufgenommenen ersten Aufführung von [[Richard Strauss]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Also sprach Zarathustra (Strauss)|Also sprach Zarathustra]]&amp;#039;&amp;#039;. In späteren Jahren teilte Bartók den Stolz seiner ungarischen Musikerkollegen, bei Koessler Kompositionsschüler gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;alles nach: Everett Helm: &amp;#039;&amp;#039;Béla Bartók&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rowohlts monographien.&amp;#039;&amp;#039; 50107). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2001, ISBN 3-499-50107-4, S. 29&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Münzenfranz&amp;#039;&amp;#039; (1902)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ave Maria&amp;#039;&amp;#039;, für Chor (SATB) und Streichquartett (Orgel). [[Sonat-Verlag]], Kleinmachnow 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der 60. Psalm&amp;#039;&amp;#039;, für Chor (SSATBB) a cappella. Sonat-Verlag, Kleinmachnow 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neun Gesänge für gemischten Chor a cappella&amp;#039;&amp;#039;. Sonat-Verlag, Kleinmachnow 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  [[Helmut Brenner]], [[Reinhold Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Mahlers Menschen. Freunde und Weggefährten.&amp;#039;&amp;#039; Residenz, St. Pölten/Salzburg/Wien 2014, ISBN 978-3-7017-3322-4, S. 114–117.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|4|50||Koessler, Hans|Falvy}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Koessler_Hans|Koessler, Hans von|UH}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Rathert]]: &amp;#039;&amp;#039;„Adagio ohne Liebe“. Gedanken zu Bartóks Lehrer Hans Koessler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Musiktheorie&amp;#039;&amp;#039; Jg. 31, 2016, Heft 4 (Themenheft &amp;quot;Béla Bartók&amp;quot;), S. 293–309.&lt;br /&gt;
* Gunda Schricker: &amp;#039;&amp;#039;Hans von Koessler: ein Komponist wiederentdeckt.&amp;#039;&amp;#039; Ansbach 2012, {{OCLC|826596776}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116300981|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116300981}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|k0728}}&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00037255/images/ &amp;#039;&amp;#039;Symphonische Variationen für großes Orchester:&amp;#039;&amp;#039; Partitur, Leipzig 1909] (Digitalisat)&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Koessler, Hans|cname=Hans Koessler}}&lt;br /&gt;
* [http://www.klassika.info/Komponisten/Koessler_Hans/index.html Werkverzeichnis]&lt;br /&gt;
* {{OpfKultBd|1474|Autor=Heike Nasritdinova}}&lt;br /&gt;
* [http://www.markt-waldeck.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=17&amp;amp;Itemid=55 Lebenslauf], markt-waldeck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116300981|LCCN=no2006008303|VIAF=42585770}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koessler, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Franz-Liszt-Musikakademie Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfM Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ansbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koessler, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koessler, Hans von; Koessler, János&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Waldeck (Kemnath)|Waldeck]], heute [[Kemnath]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Regerman</name></author>
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