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	<title>Hans Kock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:06:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Kock&amp;diff=684859&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqt: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Skulpturenpark - Link(s) ersetzt durch Skulpturengarten</title>
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		<updated>2025-04-13T16:43:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Skulpturenpark - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Skulpturengarten&quot; title=&quot;Skulpturengarten&quot;&gt;Skulpturengarten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bildhauer Hans Kock erhält den Kunstpreis 1972 des Landes Schleswig-Holstein (Kiel 54.268).jpg|mini|Hans Kock bei der Übergabe des [[Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein|Kunstpreises]] durch Ministerpräsident [[Gerhard Stoltenberg]] (links), 1972]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1920]] in [[Kiel]]; † [[10. September]] [[2007]] in [[Kiel-Schilksee]]) war ein deutscher [[Bildhauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf im &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039; 21. September 2007 [http://www.tagesspiegel.de/kultur/bildhauerei-hans-kock-gestorben/1049280.html] Abgerufen am 12. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Hans Kock kam 1930 mit der Familie nach [[Hamburg]], besuchte die Albrecht-Thaer-Oberrealschule und studierte nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] an der [[Technische Hochschule Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]] [[Architektur]], wechselte aber 1948 von der Architektur zur [[Bildhauerei]]. An der Hamburger [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Landeskunstschule]] wurde er [[Meisterschüler]] und später Mitarbeiter des Bildhauers und Graphikers [[Gerhard Marcks]], der nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] u.&amp;amp;nbsp;a. am [[Bauhaus]] gelehrt hatte, unter den [[Nationalsozialismus|Nazis]] verfemt war und seit 1946 als Professor in Hamburg wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1953 war Hans Kock freischaffender Bildhauer in Kiel und Hamburg. Er war mit Anna Olde, der Enkelin von [[Hans Olde]], verheiratet. Ihr Sohn Moritz Kock – er war Architekt – starb 2009 beim Absturz von [[Air-France-Flug 447]] im Atlantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Head of the sculpture of the horse Meteor.jpg|mini|hochkant|Kopf der Statue von &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor (Pferd)|Meteor]]&amp;#039;&amp;#039; von Hans Kock vor dem Landwirtschaftsministerium in Kiel (1957)]]&lt;br /&gt;
Kocks Werk umfasst Plastiken in Stein und Metall sowie Zeichnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sh-kunst.de/kuenstler/kock-hans/ KUNST@SH: Portrait Hans Kock und Präsentation diverser Skulpturen im öffentlichen Raum], abgerufen am 20. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:UBahnhof.Lübecker-Straße.Plastiken.wmt.JPG|mini|Vier Plastiken im U-Bahnhof Lübecker Straße, Hamburg (1962)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Image-Sculpture Hans Kock Tanzpaar in Kiel.JPG|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Tanzpaar&amp;#039;&amp;#039; auf dem Vinetaplatz in Kiel (1987)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiel - Hans Kock - Skulptur Meteor (Pferd).jpg|mini|hochkant|Skulptur &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor (Pferd)|Meteor]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Kiel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Porträtbüsten ===&lt;br /&gt;
Hans Kock schuf Porträtbüsten des früheren Bundespräsidenten [[Theodor Heuss]], des Philosophen [[Martin Heidegger]] und des früheren Hamburger Bürgermeisters und Bürgerschaftspräsidenten [[Peter Schulz (Politiker)|Peter Schulz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst am Bau ===&lt;br /&gt;
;Hamburg&lt;br /&gt;
Den 1962 umgebauten Hamburger [[U-Bahnhof Lübecker Straße]] schmücken vier Granit-Plastiken mit pflanzlichen Motiven, die auf die Walddörferbahn hinweisen. 1965 wurde im Foyer des Kulturzentrums “[[Hamburg-Haus Eimsbüttel]]” im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Eimsbüttel]] die Steinplastik „Begegnung“ aufgestellt. Im [[Alsterfleet]] an der Hamburger [[Adolphsbrücke]] ([[Jungfernstieg]]) steht auf einer Stahlstele die Steinfigur &amp;#039;&amp;#039;Schöne Hamburgerin&amp;#039;&amp;#039; von 1984. Die Minerva-Statue aus Bronze auf dem [[Minervabrunnen (Altona)|Minervabrunnen]] auf dem [[Altonaer Fischmarkt]] ist ein Werk von ihm aus dem Jahr 1989. 1999 wurde auf dem Ostgiebel der Hamburger [[Hauptkirche Sankt Katharinen (Hamburg)]] eine von Kock geschaffene Statue der Heiligen [[Katharina von Alexandrien]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kiel&lt;br /&gt;
In Kiel-Gaarden am Vineta-Platz findet sich Kocks &amp;#039;&amp;#039;Tanzpaar&amp;#039;&amp;#039; (1987).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sh-kunst.de/hans-kock-tanzpaar/ KUNST@SH: Beschreibung der Skulptur, Fotos und Standort], abgerufen am 23. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Landwirtschaftsministerium in Kiel steht Kocks Porträt des Olympia-Springpferdes &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor (Pferd)|Meteor]]&amp;#039;&amp;#039; (1957).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sh-kunst.de/hans-kock-meteor/ KUNST@SH: Beschreibung der Skulptur, Fotos und Standort], abgerufen am 20. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Audimax der Universität in Kiel-Ravensberg stand früher und befindet sich seit 2010 wieder Kocks &amp;#039;&amp;#039;Kieler Strandfigur&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sh-kunst.de/hans-kock-kieler-strandfigur/ KUNST@SH: Beschreibung der Skulptur, Fotos und Standort], abgerufen am 23. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Innenhof des Provinzial-Gebäudes am Sophienblatt in Kiel steht Kocks &amp;#039;&amp;#039;Weibliche Figur mit Tuch&amp;#039;&amp;#039; (1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenausstattungen ===&lt;br /&gt;
Kocks Werke, von Einzelstücken bis hin zu kompletten Ausstattungen, finden sich in 30 Kirchen in Schleswig-Holstein und Hamburg sowie in [[Greifswald]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang von Hennings: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kock. Der Bildhauer des Nordens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nordelbische Stimmen&amp;#039;&amp;#039; 2011, Heft 3, S.&amp;amp;nbsp;40–43 {{ISSN|0938-3697}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 gestaltete er den Innenraum von [[St. Cyriacus (Kellinghusen)]]. Zwischen 1973 und 1978 arbeitete Hans Kock an der Neugestaltung des Innenraums der [[Ansgarkirche (Kiel)|Ansgarkirche]] in [[Kiel-Blücherplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kock schuf das Mahnmal für die Toten der Weltkriege an der [[Erlöserkirche (Hamburg-Borgfelde)|Erlöserkirche]] in [[Hamburg-Borgfelde]]. Den Altar, das monumentale Standkruzifix (4,60 m Höhe) und einige Leuchter im [[Dom St. Nikolai (Greifswald)|Greifswalder Dom St. Nikolai]] gestaltete Kock ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1970er Jahre entwarf Hans Kock zusammen mit dem Architekten [[Friedhelm Grundmann]] das Evangelisch-Lutherische Gemeindezentrum in Hamburg-Mümmelmannsberg. Es wurde 1976 fertiggestellt und im Jahr 2007 in die Liste der zu schützenden Kulturdenkmäler in Hamburg aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schon 1970 beschlossen worden war, Hans Kock und den Architekten Friedhelm Grundmann mit der Planung und Gestaltung der neu zu erbauenden Zachäus-Kirche zu beauftragen, fand am 8. April 1973 die Grundsteinlegung und am 11. November 1973 die Einweihung der Zachäus-Kirche in Hamburg-Langenhorn, Käkenflur 22a, statt. Für diese Kirche entwarf Hans Kock den Glockenturm und im Innern des Kirchraumes das große Ostfenster. Gestalterisch und farblich aufeinander abgestimmt schuf Hans Kock für die neue Zachäus-Kirche auch den Altar, das Kreuz, eine Kanzel und ein Taufbecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 entwarf Kock das plastische Turmkreuz aus Aluminium für die [[Kreuzkirche (Lübeck)|Kreuzkirche]] in [[Lübeck-St. Jürgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schild - Hans-Kock-Stiftung - Seekamp.jpg|mini|Hinweisschild zur Hans Kock Stiftung]]&lt;br /&gt;
Neben vielen Ausstellungen in Deutschland und in benachbarten Ländern war er auch an den Weltausstellungen in Montreal und Osaka und auf der [[documenta III]] 1964 in [[Kassel]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der &amp;#039;&amp;#039;Hans-Kock-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Skulpturengarten|Skulpturenpark]] auf [[Gut Seekamp]] wechselte er nach [[Kiel]] an den Geburtsort seiner Ehefrau Anna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den vielfältigen Veranstaltungen auf Gut Seekamp war Hans Kock mit folgenden Ausstellungen beteiligt:&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kock – Skulptur und Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kock und Heidegger&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;Anna Kock (gest. 1999) und Seekamp&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kock – Skulpturen und Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kock. Skulpturen und Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung, 22. Oktober — 22. Dezember 2001. Katalog. Freie Akademie der Künste Hamburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: Internationaler Museumstag 16. Mai: &amp;#039;&amp;#039;Kunstbegegnungen aus der Arbeitswelt des Bildhauers Hans Kock&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
* 1956: [[ars viva]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://arsviva.kulturkreis.eu/hans-kock Ars Viva]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962: [[Villa-Romana-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Edwin-Scharff-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1985: Plakette der Freien Akademie der Künste Hamburg&lt;br /&gt;
* 1986: [[Biermann-Ratjen-Medaille]] Hamburg&lt;br /&gt;
* 1987: [[Liste der Ehrenprofessoren des Landes Schleswig-Holstein|Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Andreas-Gayk-Medaille]] der Stadt Kiel&lt;br /&gt;
* 2004: [[Kultur- und Wissenschaftspreis der Stadt Kiel|Kulturpreis der Stadt Kiel]] für das Lebenswerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antonia Gottwald und Holger Zaborowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Licht – Mitte – Raum. Die Arbeiten des Bildhauers Hans Kock im Greifswalder Dom 1982–1989.&amp;#039;&amp;#039; Schnell + Steiner, Regensburg 2017, ISBN 978-3-7954-3265-2.&lt;br /&gt;
* Antonia Gottwald / Holger Zaborowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Kock, Skulptur und Raum. Gespräche, Vorträge und Essays zu Kunst und Architektur, 1972–2007&amp;#039;&amp;#039;. Schnell und Steiner, Regensburg 2023, ISBN 978-3-7954-3710-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119128780}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hans-kock-stiftung.de Website der Hans-Kock-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenrouten-sh.de/index.php?id=skulpturenseekamp Skulpturenpark Seekamp und Hans Kock]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=  |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Hans Kock gestorben&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2007-09-21 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=[https://www.tagesspiegel.de/kultur/hans-kock-gestorben-1551472.html Online]}}, Nachruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119128780|LCCN=n/88/271108|VIAF=95770203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kock, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor des Landes Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Villa-Romana-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Biermann-Ratjen-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kock, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. September 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel-Schilksee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqt</name></author>
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