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	<title>Hans Kloepfer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Hans_Kloepfer-Gasse_(3)_Erklärtafel_Leoben.jpg entfernt, auf Commons von Krd gelöscht. Grund: per [[:c:Commons:Deletion requests/File:Hans Kloepfer-Gasse (3) Erklärtafel Leoben.jpg|]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Hans_Kloepfer-Gasse_(3)_Erkl%C3%A4rtafel_Leoben.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Hans Kloepfer-Gasse (3) Erklärtafel Leoben.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hans_Kloepfer-Gasse_(3)_Erklärtafel_Leoben.jpg&lt;/a&gt; entfernt, auf Commons von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:Krd&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:Krd (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Krd&lt;/a&gt; gelöscht. Grund: per [[:c:Commons:Deletion requests/File:Hans Kloepfer-Gasse (3) Erklärtafel Leoben.jpg|]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kloepfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1867]] in [[Eibiswald]], [[Steiermark]]; † [[27. Juni]] [[1944]] in [[Köflach]]) war ein [[österreich]]ischer [[Arzt]] und [[Schriftsteller]], der vor allem durch seine [[Weststeiermark|weststeirische]] Mundartdichtung Popularität erlangte. Kloepfer war 1938 und in den folgenden Jahren expliziter Parteigänger des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Kloepfer wurde als zweites Kind des Wundarztes und Geburtshelfers Johannes Kloepfer und der Ludovika Kloepfer geb. Fuchs in der weststeirischen Gemeinde Eibiswald geboren. Sein Vater war ein aus [[Giengen an der Brenz]] zugewanderter Wundarzt, der in Eibiswald eine Praxis übernahm. Seine Mutter stammte aus einer Schulmeisterfamilie in [[St. Peter im Sulmtal]]. Das Elternhaus wird als „[[Großdeutsche Lösung|großdeutsch]]“ beschrieben, was ihn bereits ab seiner Jugend prägte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wr2022&amp;quot;&amp;gt;Herbert Blatnik: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hans Klöpfer &amp;#039;&amp;#039;[sic!]&amp;#039;&amp;#039; und die Politik. (Teil 1).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 95.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;15, 15. April 2022, S.&amp;amp;nbsp;14. {{ZDB|2303595-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kloepfer besuchte von 1873 bis 1877 die [[Volksschule]] seines Geburtsortes, wechselte danach mit seiner Schwester auf das [[Akademisches Gymnasium Graz|1. k.u.k. Staatsgymnasium in Graz]], das er 1885 abschloss. Seine Herkunft, Kindheit und Jugend schilderte er später in &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Bilderbuche meines Lebens&amp;#039;&amp;#039; (1936). Anschließend studierte er [[Studium der Medizin|Medizin]] an der [[Universität Graz]]. Das Studium konnte er im Jahr 1891 abschließen. In dieser Zeit war er Mitglied des Akademischen Turnvereins und des Akademischen Gesangsvereins Gothia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wr2022&amp;quot; /&amp;gt; Nach einem Volontariat im [[LKH-Universitätsklinikum Graz|Allgemeinen Krankenhaus]] in der Paulustorgasse in Graz trat er 1893 in die [[Arztpraxis|Praxis]] seines Vaters in Eibiswald ein. Im Jahr 1894 nahm er die Stelle eines Werksarztes bei der [[Österreichisch-Alpine Montangesellschaft|Alpinen Montangesellschaft]] in Köflach an, die er bis zu seinem Tod innehatte. Er nahm auch am gesellschaftlichen Leben in Köflach teil und war von 1897 bis 1920 24 Jahre lang Obmann des betont national ausgerichteten [[Verein Südmark|Vereins Südmark]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wr2022&amp;quot; /&amp;gt; Das hinderte ihn nicht daran, sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der [[Interniertenlager Thalerhof#Zwangsarb|russischen Kriegsgefangenen]] einzusetzen, deren ärztliche Betreuung ihm ebenfalls oblag. Sein Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Da Ruß&amp;#039;&amp;#039; wird als Beleg für die menschliche Einstellung Kloepfers in diesem Zusammenhang gewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wr2022&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1914 betreute er auch die Bergleute des Bergbaues [[Köflach#Karlschacht|Karlschacht]] I und II, insgesamt war er für die medizinische Versorgung von ca. 600 Arbeitern und deren Familien verantwortlich. 1902 heiratete Kloepfer seine Jugendfreundin Martha Steiner, die Tochter des Verwalters eines Kohlenbergwerkes. Dieser Ehe entstammten vier Kinder: Thomas, Hans, Mitzi und Käthe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Kloepfer zog mit Gedichten wie &amp;#039;&amp;#039;Dahoam&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Da Ruß&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Spätherbst&amp;#039;&amp;#039; tiefe Spuren in die Kulturgeschichte der Steiermark. Als leidenschaftlicher Geschichtsforscher verfasste er Heimatbücher von poetisch-herbem Reiz, als Erzähler schrieb er Prosawerke in der Tradition der Heimatliteratur. Kloepfer war auch musikalisch begabt, von ihm stammt die Melodie des ins Kommersbuch übernommenen Studentenliedes &amp;#039;&amp;#039;Vale universitas&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine literarische Karriere begann erst in fortgeschrittenem Alter. Das erste Buch publizierte er mit 45, erst mit 57 Jahren trat er als Lyriker in Erscheinung. Sein Interesse galt, angeregt durch die Lektüre von [[Peter Rosegger]]s Werken, der steirischen Landeskunde und Regionalgeschichte. Aufgrund seiner Krankenbesuche stand er in Kontakt mit der Landbevölkerung und begann deren mündlich tradierte Geschichten und Sagen aufzuschreiben. Wissenschaftliche Anleitung bekam er dabei von [[Viktor Geramb|Viktor von Geramb]] und dem Komponisten [[Viktor Zack]]. Daneben betrieb er ausführliche Aktenstudien im Grazer Landesarchiv, bevor er im Dezember 1912 &amp;#039;&amp;#039;Vom Kainachboden&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Von nun an publizierte Kloepfer in steirischen Zeitungen. In &amp;#039;&amp;#039;Heimatgrüße&amp;#039;&amp;#039; wurde 1917 sein populäres Mundartgedicht &amp;#039;&amp;#039;Da Ruß&amp;#039;&amp;#039; abgedruckt. Anfang der 1920er Jahre erschien &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Sulmtale&amp;#039;&amp;#039;. Als noch erfolgreicher als seine Bücher erwies sich seine Lyrik. 1924 veröffentlichte Kloepfer zum ersten Mal Gedichte in Buchform. Seine Gedichte in Mundart sollten zu seinem Markenzeichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wachsenden Ansehens als Dichter war der Arztberuf für Kloepfer zentral. Über fünfzig Jahre praktizierte er als Werksarzt, Distriktsarzt, Gestütsarzt, Hausarzt, Bahnarzt, Schularzt, Armenarzt, Klosterarzt und Chefarzt der von ihm begründeten Köflacher Rettungsabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hans Kloepfer und der Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Kloepfer war und ist wegen seiner [[Deutschnationale Bewegung|deutschnationalen]] Einstellung und seiner Sympathie für den [[Nationalsozialismus]] umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Hinwendung zum Nationalsozialismus, die höchstwahrscheinlich noch vor dem Verbot der NSDAP in Österreich im Sommer 1933 begann, wird mit mehreren Ereignissen und seinen begleitenden Aussagen dazu nachgezeichnet: So war Kloepfer einige Jahre Mitglied des Köflacher Gemeinderates als Vertreter der Wirtschaftspartei. Die Erfahrungen, die er dabei machte, werden als zutiefst deprimierend geschildert, in drei Gemeinderatssitzungen vom 22. Mai, 6. Juni und 1. Juli 1929 war er Alters-Vorsitzender und wurde niedergebrüllt, die beiden letztgenannten Sitzungen mussten wegen des störenden Lärms der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs#1920–1934: Von der Opposition zum Bürgerkrieg|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP)]] abgebrochen werden. Kloepfer legte danach sein Mandat zurück. Am 7. Juni 1930 wurde weiters der mit Kloepfer gut bekannte Gastwirt Johann Fritz an der Grenze zu [[Königreich Jugoslawien|Jugoslawien]] erschossen, ein anderer Freund, der Volksschuldirektor von Eibiswald, Fritz Fuchs, berichtete Kloepfer mehrmals von gefährlichen Vorfällen an der Staatsgrenze. Die angebliche Lethargie der [[Österreich#Erste Republik (1918–1933)|österreichischen Bundesregierung]] in diesen Zusammenhängen wurde von den Nationalsozialisten propagandistisch verwertet. In dieser Situation dürfte ihn der Standpunkt der Hitlerpartei bestätigt haben, wonach das damalige österreichische Parteiensystem untragbar sei. Die Armut der Bevölkerung in den 1930er-Jahren wird ebenfalls als Auslöser geschildert, die Kloepfer in das Lager der Verbitterten führte und ihn zu der Auffassung brachte, so könne es nicht mehr weitergehen. Durch seine ärztlichen Visiten und die Tätigkeit als Schularzt hatte er unmittelbare Eindrücke erhalten, z. B. durch stark unterernährte Kinder oder die exekutiven Versteigerungen überschuldeter Bauerngüter. Kloepfer hatte aber auch den Nationalsozialisten in wirtschaftlicher Hinsicht einiges zu verdanken, so bei der Verbreitung seiner Bücher, die mit Tantiemen gut dotiert waren und ihm die Sanierung des Arzthauses in Köflach möglich machten. Er unterstützte auch karitative Organisationen während des 2. Weltkrieges, so das Heim für Kriegsblinde in Aichberg bei Eibiswald, durch viele kostenlose Lesungen. Er bekannte sich 1938 spontan als Nationalsozialist, was in seinem Bekanntenkreis als überraschend galt. Es wird die Ansicht vertreten, dass der Anschluss an Deutschland aus der Sicht Kloepfers die beste Lösung für den verfahrenen Staatskarren Österreichs gewesen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wr2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kloepfer begrüßte 1938 den Einmarsch und [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] in einem Wahlaufruf zur „Volksabstimmung“ im April 1938 als „festlichen Brautlauf“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee314&amp;quot;&amp;gt;Zitate bei [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 314.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als einer von zwei eingeladenen Österreichern war er 1938 Ehrengast am [[Reichsparteitag]] in Nürnberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.graz.at/cms/dokumente/10311253_8106610/3e205fe1/Anhang%20A_Endbericht%20der%20ExpertInnenkommission%20f%C3%BCr%20Stra%C3%9Fennamen%20Graz%20%28Auszug%2045-251%29.pdf |wayback=20201017232032 |text=Endbericht der ExpertInnenkommission für Straßennamen Graz |archiv-bot=2022-11-12 12:55:38 InternetArchiveBot }}, Graz 2017, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr publizierte er ein mundartliches [[Adolf Hitler|Hitler]]-Gedicht im &amp;#039;&amp;#039;Steirischen Bergbauerngruß&amp;#039;&amp;#039;: „&amp;#039;&amp;#039;Schreibm tuat er si Hitler, / und uns so guat gsinnt, / wia ma weit in der Welt / net an liabern wo findt&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee314&amp;quot; /&amp;gt; Kloepfer beteiligte sich auch mit einem Beitrag am &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisbuch österreichischer Dichter&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben vom [[Bund deutscher Schriftsteller Österreichs]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Bund deutscher Schriftsteller Österreichs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisbuch österreichischer Dichter.&amp;#039;&amp;#039; Krystall-Verlag, Wien 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt; das die Ereignisse vom März 1938 begeistert begrüßte. Gedichte, die er in diesem Zusammenhang veröffentlichte, werden literarisch nur als geringwertig, propagandistisch jedoch von bedeutendem Wert für die Nationalsozialisten gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wr2022&amp;quot; /&amp;gt; Kloepfer beantragte am 16. Mai 1938 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.109.231).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/20961236&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Baur, Karin Gradwohl-Schlacher |Titel=Literatur in Österreich 1938–1945 |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Steiermark&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=2008 |Seiten=180-188 |Online=[https://fedora.e-book.fwf.ac.at/fedora/objects/o:112/methods/bdef:Content/download fedora.e-book.fwf.ac.at]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das neue Regime förderte Kloepfer, seine Werke wurden in der NS-Zeit mehrfach aufgelegt und waren in zahlreichen [[Anthologie]]n vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S. 71f, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Kloepfer wird zu Beginn der deutschen Herrschaft als begeisterter Hitler-Anhänger beschrieben, der vom Regime durchaus profitierte, aber ihm auch mit der Zeit kritischer gegenüberstand und es sich im Laufe der Entwicklung nicht mehr leisten konnte, sich zu lösen. Das wäre auch ohne massive negative Auswirkungen nicht möglich gewesen, wie er am Beispiel seines engeren Bekanntenkreises anhand von Berufsverboten (Viktor Geramb, [[Johannes Ude]]) oder Verschleppung und Ermordung einer Angehörigen (Tochter der Familie [[Josef Papesch|Papesch]]) miterleben musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Blatnik: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hans Kloepfer und die Politik. (Teil III).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 95. Jahrgang. Nr. 17, 29. April 2022, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird auch dem Einfluss Kloepfers zugeschrieben, dass einer seiner Söhne vor einem Fronteinsatz bewahrt wurde und weiter in der Heimat in lehrenden Funktionen tätig bleiben konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloeWR22&amp;quot; /&amp;gt; Aus seiner Aversion gegen bestimmte Funktionsträger und Gruppierungen wie die SA machte er kein Hehl und blieb bei seinem Verhalten, im Alltag nicht mit dem [[Hitlergruß]], sondern mit „[[Grüß Gott]]“ zu grüßen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloeWR22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Juni 1944 verstarb Kloepfer nach einem [[Herzinfarkt]] im Alter von 77 Jahren in Köflach, wo er auch begraben wurde. [[Adolf Hitler|Hitler]] und [[Joseph Goebbels]] ließen bei seinem Begräbnis Kränze niederlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt; Der Gauleiter [[Sigfried Uiberreither|Siegfried Uiberreither]] sprach am offenen Grab und legte den Kranz des Führers nieder, der aus einer Grazer Gärtnerei stammte. Es ist nicht richtig, dass Adolf Hitler selbst beim Begräbnis anwesend war. Der Sarg Kloepfers wurde von acht Veteranen des Bergbaues Piberstein getragen, darunter von Josef Bistritzky. Das war jener Bergmann, dem Kloepfer nach einem schweren Sprengunfall im Mai 1922 durch eine Notoperation noch im Schlamm des Bergbaustollens das Leben gerettet hatte. Dieser Vorfall war auch zum Thema von Kloepfers Gedicht „Der Werksarzt“ geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloeWR22&amp;quot;&amp;gt;Herbert Blatnik: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hans Kloepfer und die Politik. (Teil II).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 95. Jahrgang, Nr. 16, 22. April 2022, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloepfer-Brunnen Eibiswald CF9A2252.jpg|mini|Hans-Kloepfer-Brunnen in Eibiswald]]&lt;br /&gt;
1955 wurde in Wien-[[Donaustadt]] (22. Bezirk) die Hamerlingstraße in &amp;#039;&amp;#039;Kloepferstraße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, obwohl kein erkennbarer Bezug zu Wien vorhanden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt; In [[Knittelfeld]] wurde die &amp;#039;&amp;#039;Doktor-Hans-Klöpfer-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. Außerdem ist er Namenspatron der 1976 gegründeten „&amp;#039;&amp;#039;[[Schülerverbindung|pennalen Studenten- und Absolventenverbindung]] Hans Kloepfer zu Voitsberg-Köflach&amp;#039;&amp;#039;“. Als 1988 im Zuge der Landesausstellung von der Stadt Köflach und dem ORF Steiermark ein Kloepfer-Preis ausgelobt wurde, kam es zu massiven Protesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geburtshaus von Hans Kloepfer in Eibiswald Nr. 36 ist das Kloepfermuseum untergebracht. Neben Gegenständen und Erinnerungen aus dem Leben von Hans Kloepfer sind Ausstellungsstücke zu [[Brauchtum]] und Geschichte der Region sowie alte „Koralpengläser“, mundgeblasene Gläser und Flaschen aus den Glashütten der Umgebung, zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weststeirischen [[Bezirk Voitsberg]] trägt der [[Hans-Kloepfer-Rundwanderweg]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1951 ist in Leoben die &amp;#039;&amp;#039;Hans-Kloepfer-Gasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. Aus einer 2018 durchgeführten kritischen Prüfung der Straßennamen von Leoben ging hervor, dass drei Straßennamen auf nationalsozialistisch belastete Persönlichkeiten zurückgingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NS-Vergangenheit&amp;quot;&amp;gt;[https://www.leoben.at/press_release/ns-belastete-strassennamen-in-leoben/ NS-belastete Straßennamen in Leoben], abgerufen am 11. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Darunter waren neben Kloepfer auch noch [[Ottokar Kernstock]] und [[Friedrich Mayer-Beck]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NS-Vergangenheit&amp;quot;/&amp;gt; In Absprache mit Opferverbänden einigte man sich auf das Anbringen von Erläuterungstafeln in den betroffenen Straßen in Leitendorf bzw. Göss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NS-Vergangenheit&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grazer &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Hans-Kloepfer-Straß&amp;#039;&amp;#039;e, eine kurze Straße zwischen der Straßganger Straße und der Herbersteinstraße im Stadtbezirk Eggenberg, wird 2024 gemäß einem Gemeinderatsbeschluss in &amp;#039;&amp;#039;Julia-Pongracic-Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, um der Einstufung der von der Stadt Graz eingesetzten „ExpertInnenkommission Straßennamen“ als „sehr problematisch“ Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1988 kam es in Graz zu einer Veranstaltung der Grazer Probebühne unter dem Titel „Hans Kloepfer – Hitlers Heimatdichter“, nach der eine öffentliche Diskussion über die Beziehung Kloepfers zum Nationalsozialismus begann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloeWR22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Diskussionen kam es 2022 in Graz, als die Stadtbibliothek Bücher von ihm als belastet aussonderte. Nach Protesten der FPÖ wurden die Bücher unter dem ÖVP-Stadtrat Günter Riegler wieder in die Regale gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/2000134855591/die-grazer-stadtbibliothek-und-der-nazidichter Die Grazer Stadtbibliothek und der Nazidichter] im Standard vom 12. April 2022, abgerufen am 12. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1913 [[Zivil-Verdienstkreuz|Silbernes Zivil-Verdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1925 Goldenes Verdienstkreuz für Ärzte&lt;br /&gt;
* 1925 Ehrenbürgerschaft von Eibiswald&lt;br /&gt;
* 1927 Ehrenbürgerschaft von Köflach (im Zusammenhang mit der Einführung einer frühen Form der Notfallmedizin in mehreren Kohlebergwerken und seinem medizinischen Beistand auch unter Tage im Licht von [[Karbidlampe]]n)&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloeWR22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1929 Ehrenmitgliedschaft des Historischen Vereines für Steiermark&lt;br /&gt;
* 1933 Verdienstzeichen in Gold&lt;br /&gt;
* 1937 Ehrenmitgliedschaft des Bundes Deutscher Schriftsteller und im [[Verein Südmark|Deutschen Schulverein Südmark]]&lt;br /&gt;
* 1939 [[Wolfgang-Amadeus-Mozart-Preis|Mozartpreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gre|22|03|1939|9|Mozartpreis-Verleihung an Hans Kloepfer und Suitbert Lobisser|HERVORHEBUNG=Hans&amp;amp;#32;Klocpfcr&amp;amp;#32;und&amp;amp;#32;Suitbert&amp;amp;#32;Lobisser}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1941 Ehrenmitgliedschaft der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie&lt;br /&gt;
* 1942 [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* 1942 Raimundpreis&lt;br /&gt;
* 1943 Ehrenbürgerschaft der Stadt Graz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1967 nennt sich sein Heimatort Eibiswald auch „Kloepfermarkt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloeWR22&amp;quot; /&amp;gt; Das ist keine amtliche Bezeichnung, sie wird aber als Beinamen für Eibiswald&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedsteiermark.com/de/Eibiswald_c91 Website Südsteiermark] (abgerufen am 25. April 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Kainachboden&amp;#039;&amp;#039;, 1912, mit Illustrationen von [[Emmy Hiesleitner-Singer]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Sulmtale&amp;#039;&amp;#039;, 1922, mit Illustrationen von Emmy Hiesleitner-Singer&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steirisches Bilderbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1930, mit Illustrationen von Emmy Hiesleitner-Singer&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus alter Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eibiswald&amp;#039;&amp;#039;, 7 Lieferungen, 1933–34&lt;br /&gt;
* Gedichte in steirischer Mundart, 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Bilderbuch meines Lebens&amp;#039;&amp;#039;, 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was mir die Heimat gab&amp;#039;&amp;#039;, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sulmtal und Kainachboden&amp;#039;&amp;#039;, 1936, mit Illustrationen von Emmy Hiesleitner-Singer&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steirische Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joahrlauf&amp;#039;&amp;#039;, 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bergbauern&amp;#039;&amp;#039;, 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erntedank&amp;#039;&amp;#039;, 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Franzosenzeit&amp;#039;&amp;#039;, 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Um den Zigöllerkogl&amp;#039;&amp;#039;, 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dahoam&amp;#039;&amp;#039;, 1941&lt;br /&gt;
* Gesammelte Gedichte, 1941&lt;br /&gt;
* Was mir die Heimat gab, 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie Aufsätze und Beiträge in [[Zeitschrift]]en und [[Tageszeitung]]en. Vertonung des Vagantenliedes von [[Ottokar Kernstock|Kernstock]], [[Singspiel]]e und Stücke für [[Kasperltheater (ORF)|Kasperltheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Blatnik, Walter Kienreich: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kloepfer und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Lerchhaus, Eibiswald 1994, ISBN 3-901463-00-3.&lt;br /&gt;
* Erwin Macheiner: &amp;#039;&amp;#039;Der steirische Mundartdichter Hans Kloepfer. Leben, Werk, Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 1985 (Diplomarbeit, Universität Wien, 1985).&lt;br /&gt;
* Helga Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu einer Kloepfermonographie unter besonderer Berücksichtigung des epischen Werkes.&amp;#039;&amp;#039; 1982 (Dissertation, Universität Graz, 1982).&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|111|112|Kloepfer, Hans|Heinz Rieder|119342766}}&lt;br /&gt;
* [[Jan Zimmermann (Historiker)|Jan Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kulturpreise der Stiftung F.V, S. 1935–1945. Darstellung und Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Christians, Hamburg 2000, S. 129–138.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|3|418||Kloepfer Hans|}}&lt;br /&gt;
* Harald Salfellner: &amp;#039;&amp;#039;Aber Arzt bin ich geblieben. Bilder aus dem Leben Hans Kloepfers.&amp;#039;&amp;#039; Vitalis, Prag 2017, ISBN 978-3-89919-500-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Uwe Baur, Karin Gradwohl-Schlacher&lt;br /&gt;
   |Titel=Literatur in Österreich 1938–1945&lt;br /&gt;
   |Band=Band 1: Steiermark&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |Seiten=180-188&lt;br /&gt;
   |Online=[https://fedora.e-book.fwf.ac.at/fedora/objects/o:112/methods/bdef:Content/download fedora.e-book.fwf.ac.at]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hans Kloepfer: Dichter für den &amp;quot;Anschluss&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heimo Halbrainer]], Gerald Lamprecht: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in der Steiermark. Opfer, Täter, Gegner.&amp;#039;&amp;#039; Studien Verlag, Innsbruck 2015 (Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern; 4), ISBN 978-3-7065-4872-4, S. 71–73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119342766}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119342766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119342766|LCCN=n86002305|VIAF=3278514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kloepfer, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im ATB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Eibiswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Verdienstkreuzes (Zivil-Verdienstkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Köflach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kloepfer, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schriftsteller und Mundartdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eibiswald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köflach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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