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	<title>Hans Kirchsteiger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Kirchsteiger&amp;diff=2666194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Melchior2006: gestrafft, besser belegt</title>
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		<updated>2026-04-24T11:44:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gestrafft, besser belegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kirchsteiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1852]] in [[Eberschwang]], [[Oberösterreich]]; † [[5. Mai]] [[1932]] in [[Aigen (Salzburg)]]) war ein [[österreich]]ischer [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Kirchsteiger stammte aus einfachen Verhältnissen; sein Vater war [[Zimmerer|Zimmermann]]. Hans Kirchsteiger besuchte das [[Gymnasium]] in [[Linz]] und begann nach bestandener [[Matura]] ein [[Studium]] der [[Philosophie]] an der [[Universität Wien]]. Er wechselte zur [[Katholische Theologie|katholischen Theologie]] und empfing 1877 in Linz die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. In den folgenden beiden Jahrzehnten wirkte er als [[Kaplan]] in verschiedenen österreichischen Gemeinden, darunter fünf Jahre in [[Waldneukirchen]]. Obwohl sich Kirchsteiger in den von ihm betreuten Gemeinden Beliebtheit erfreute, wurde ihm vom Linzer [[Bischof]] [[Franz Maria Doppelbauer|Doppelbauer]] eine eigene [[Parochie|Pfarrstelle]] verweigert. Die Situation spitzte sich 1898 zu, als Kirchsteiger sich vor dem [[Landesgericht für Strafsachen Wien|Landesgericht Wien]] wegen angeblich wiederholten [[Sexueller Missbrauch|sexuellen Missbrauchs]], begangen an Schulmädchen zu verantworten hatte. Kirchsteiger wurde in einem Gefängniskrankenhaus ärztlich untersucht und für [[Geisteskrankheit|geisteskrank]] erklärt; die Diagnose lautete auf [[Paranoia|Verfolgungs-]] und [[Megalomanie|Größenwahn]]. Im August 1898 wurde er auf Betreiben der Kirchenleitung in die [[Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg|Landesirrenanstalt Niedernhart]] eingewiesen, aus der ihm im November die Flucht gelang. Er ging nach Deutschland, wo ihm von Gutachtern seine geistige Gesundheit bescheinigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Kirchsteiger kehrte später nach Österreich zurück. Er wurde als Priester [[Suspension (Kirchenrecht)|suspendiert]] und lebte als [[Freier Beruf (Österreich)|freier]] [[Schriftsteller]] in [[Salzburg]]. Zu dieser Zeit wandelte Kirchsteiger sich zum Unterstützer der österreichischen „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Österreichische Los-von-Rom Dichtungen |Sammelwerk=Protestantenblatt |Band=38 |Nummer=7 |Datum=1905-02-11 |Online=http://archive.org/details/protestantenblatt_1905-02-11_38_7 |Abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sympathisierte mit der [[Altkatholische Kirche Österreichs|Altkatholischen Kirche]], aber auch mit dem [[Antiklerikalismus]] der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratie]]. Besonders bekannt wurde er durch das von ihm geschaffene Instrument der „[[Salzburger Ehe|Salzburger (Gottes)-Ehe]]“, einer von ihm persönlich in zahlreichen Fällen vollzogenen und aus katholischer Sicht ungültigen [[Segnung]] des Eheversprechens bei der Wiederverheiratung von [[Ehescheidung|geschiedenen]] Katholiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Kirchsteiger von der [[Pension (Altersversorgung)|Pension]], die ihm die [[Römisch-katholische Kirche|katholische Kirche]] – der er bis zu seinem Tode angehörte – als ehemaligem [[Kaplan]] zahlte, nicht leben konnte, versuchte er, seinen Lebensunterhalt mit dem Verfassen literarischer Werke aufzubessern. Mit seinen [[Kirchenkritik|kirchenkritischen]] [[Roman]]en erzielte er einige Erfolge bei der Leserschaft; von seinem Erstling &amp;#039;&amp;#039;Das Beichtsiegel&amp;#039;&amp;#039; erschienen bis 1924 35 [[Auflage (Publikation)|Auflagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Beichtsiegel&amp;#039;&amp;#039;, Wien [u.&amp;amp;nbsp;a.]&lt;br /&gt;
** 1 (1905)&lt;br /&gt;
** 2 (1905)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Katakomben zu Salzburg&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg&lt;br /&gt;
** 1 (1906)&lt;br /&gt;
** 2 (1906)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schulfest&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg 1906&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltpriester&amp;#039;&amp;#039;, Wien [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1906&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Primas von Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1908&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Beichtvater&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einen Tag bei Gott&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie heißt das sechste Gebot?&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der tote Teufel&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Hölle&amp;#039;&amp;#039;, Wien [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der eiserne Paragraph&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der morsche Beichtstuhl&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|3|343|343|Kirchsteiger, Hans (1852–1932), Schriftsteller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Petrus A. Bayer: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kirchsteiger – ein Priesterdissident in Schlägl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Archiv für die Geschichte der Diözese Linz.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 13, Linz 2000, S. 103–104, {{OoeGeschichte|pdf=nadl_1999_2000_0103_0104.pdf|KBytes=486}}; [https://perma.cc/QFR8-FTVK hier] archiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116187352|VIAF=32741971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirchsteiger, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kirchsteiger, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Priester und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eberschwang]], Oberösterreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aigen (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Melchior2006</name></author>
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