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	<title>Hans Kehrl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-07T18:34:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Hamburger Polizeipräsidenten in der Zeit des Nationalsozialismus und SS-Brigadeführer siehe [[Hans Julius Kehrl]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1998-0525-500, Hans Kehrl.jpg|mini|hochkant|Hans Kehrl (1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kehrl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1900]] in [[Brandenburg an der Havel]]; † [[26. April]] [[1984]] in [[Grafenau (Württemberg)|Grafenau]]) war ein deutscher Wirtschaftsfunktionär in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und NSDAP-[[Gauwirtschaftsberater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit, Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Hans Kehrl wurde am 8. September 1900 in Brandenburg an der Havel geboren. Sein Vater Richard Kehrl war Tuchfabrikant, Teilhaber der Tuchfabrik Rudolph Kehrl, der Onkel [[Gustav Kehrl]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kehrl, Gustav.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 899.&amp;lt;/ref&amp;gt; starb 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/gustav-kehrl_aid-2845620 &amp;#039;&amp;#039;Gustav Kehrl&amp;#039;&amp;#039;], Lausitz Rundschau, 10. Oktober 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss des Gymnasiums in [[Cottbus]] volontierte Kehrl in dieser Fabrik. Nach einem Kurzstudium am „[[Staatliches Technikum für Textilindustrie|Staatlichen Technikum für Textilindustrie]]“ in [[Reutlingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.innovations-report.de/html/profile/profil-370.html |wayback=20131029192648 |text=Fachhochschule Reutlingen |archiv-bot=2025-06-17 09:39:17 InternetArchiveBot }} Innvovationsreportinnovations-report.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Aachen]] ging er von 1922 bis 1924 in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
1926 wurde Kehrl selbst Teilhaber der Tuchfabrik Rudolph Kehrl. Er schloss sich der nationalliberalen [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP) von [[Gustav Stresemann]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Brandenburgisches Biographisches Lexikon |Hrsg=Friedrich Beck, Eckhart Henning |Verlag=Verlag für Berlin-Brandenburg |Ort=Potsdam |Datum=2002 |Seiten=216 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Hitlers Machtergreifung trat Kehrl zum [[Tag der nationalen Arbeit|1. Mai 1933]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.878.921).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/19611150&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1933 war Kehrl als [[Gauwirtschaftsberater]] der NSDAP im &amp;#039;&amp;#039;Gau [[Kurmark]]&amp;#039;&amp;#039; tätig; gleichzeitig, von Mai 1933 bis 1935 leitete er als Präsident die [[Industrie- und Handelskammer Cottbus|IHK Niederlausitz in Cottbus]] und wurde als solcher zum Preußischen [[Preußischer Provinzialrat|Provinzialrat]] ernannt. 1934 fungierte er als Mitarbeiter [[Wilhelm Keppler]]s als &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsbeauftragter des Führers und Reichskanzlers&amp;#039;&amp;#039;. Kehrl orientierte sich auf die Förderung [[Kunstfaser|textiler Ersatzstoffe]], durch welche die deutsche Wirtschaft Devisen einsparen und ihre Importabhängigkeit verringern konnte. 1936/37 wurden unter seiner Regie vier neue Betriebe für [[Zellstoff]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mue&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf-Dieter Müller |Titel=Hans Kehrl – Ein Parteibuch-Industrieller im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot;? |Sammelwerk=[[Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte]] |Band=1999/2 |Verlag=Akademie Verlag |Ort=Berlin |Datum=1999 |ISBN=3-05-003468-8 |Seiten=195–213 |Online=[http://www.digitalis.uni-koeln.de/JWG/jwg_148_195-203.pdf 195–203]; 3,0&amp;amp;nbsp;MB; [http://www.digitalis.uni-koeln.de/JWG/jwg_148_204-213.pdf 204–213]; 3,3&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1934 saß Kehrl im Aufsichtsrat von 19 Aktiengesellschaften, vor allem der Schwer- und Textilindustrie, unter anderem in der &amp;#039;&amp;#039;[[Reichswerke Hermann Göring|Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten „Hermann Göring“]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Most (Tschechien)|Brüxer]] Kohlenbergbaugesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, der [[Kurmärkische Zellwolle und Zellulose AG|Kurmärkischen Zellwolle u. Zellulose AG]] und der &amp;#039;&amp;#039;Nordböhmischen Kohlenwerks-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; in Brüx, zudem in der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Kunstseide AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Krefeld]], der &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Zellwolle AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Siegburg]], im &amp;#039;&amp;#039;Spinnstoffwerk [[Glauchau]] AG&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Sudetenländische Bergbau AG]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Sudetenländischen Treibswerke AG&amp;#039;&amp;#039; in Brüx; außerdem war er Vorsitzender der Außenhandelsstelle für [[Brandenburg|Ostbrandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde Kehrl im „Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe“ des [[Reichswirtschaftsministerium]] Hauptreferent für den [[Vierjahresplan]].&lt;br /&gt;
Am 13. September 1936 wurde Kehrl SS-Mitglied (SS-Nummer 276.899) und trat dem [[Freundeskreis Reichsführer SS]] angeregt durch seinen Mentor Keppler aus „pragmatischen Gründen […] mit einem Gespür für Machtakkumulation“ bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mue&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1938 bis 1942 war er &amp;#039;&amp;#039;Generalreferent für Sonderaufgaben&amp;#039;&amp;#039;, der zur wichtigsten Entscheidungsinstanz für die Bankenpolitik im [[Sudetenland]] wurde.&lt;br /&gt;
1938 war er Stellvertreter des „Reichsbeauftragten für Österreich“, und 1939 „Bevollmächtigter des Reichswirtschaftsministeriums für das [[Protektorat Böhmen und Mähren]]“. Am 9. November 1939 wurde er [[SS-Oberführer]] beim Stab des [[SS-Hauptamt]]es.&lt;br /&gt;
Am 14. November 1939 führte er die [[Reichskleiderkarte]]n ein, von deren Bezug [[Juden]] ab dem 6. Februar 1940 ausgeschlossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehrl nimmt für sich in Anspruch, Anfang 1939 bewirkt zu haben, dass der Vizepräsident der [[Reichsbank]], [[Rudolf Brinkmann (Staatssekretär)|Rudolf Brinkmann]], zu dessen Schutz krankheitshalber beurlaubt und in eine [[Psychiatrische Klinik|Nervenheilanstalt]] eingewiesen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Kehrl |Titel=Krisenmanager im Dritten Reich. 6 Jahre Frieden, 6 Jahre Krieg |Verlag=Droste |Ort=Düsseldorf |Datum=1973 |ISBN=3770003551 |Seiten=145ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge dieser Diskussion sei er selbst nur knapp einer Verhaftung in ein Konzentrationslager entgangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Kehrl |Titel=Krisenmanager im Dritten Reich. 6 Jahre Frieden, 6 Jahre Krieg |Verlag=Droste |Ort=Düsseldorf |Datum=1973 |Seiten=153}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1941 wurde die [[Ost-Faser-Gesellschaft|Ost-Faser Gesellschaft m.b.H.]] in Berlin gegründet mit Kehrl als Vorsitzenden des Verwaltungsrates. Die Ostfaser GmbH war die „wichtigste Monopolgesellschaft für die Textilindustrie im Osten“, die mit ihrer Rigaer Tochtergesellschaft Ostlandfaser GmbH den Auftrag hatte, in den besetzten Ostgebieten alle von deutschen Besatzern beschlagnahmten Betriebe der Textil-, Papier- und Zellstoffindustrie wieder zu betreiben. Die Produktion ging überwiegend an die [[Wehrmacht]] und umfasste zeitweise rund 300 Betriebe und 30.000 Beschäftigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dietmar Henke: &amp;#039;&amp;#039;Die Dresdner Bank im dritten Reich: Die Expansion der Dresdner Bank in Europa&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2006, ISBN 3-486-57782-4, S. 635–636.&amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb er auch als „Textilpapst“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mue&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde Kehrl zur treibenden Kraft bei der Gründung wichtiger [[Lenkungsverband|Lenkungsverbände]] der Wirtschaft: Zur Lösung drängender Versorgungsprobleme wurden die [[Reichsvereinigung Eisen]], die [[Reichsvereinigungen für Textilersatzstoffe|RV Bastfasern]], die [[Reichsvereinigungen für Textilersatzstoffe|RV chemische Fasern]] und die [[Reichsvereinigungen für Textilersatzstoffe|RV Textilveredlung]] eingerichtet. [[Rolf-Dieter Müller]] beschrieb Kehrl als den „General der zivilen Wirtschaft“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mue&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 16. September 1943 wechselte Kehrl von Reichswirtschaftsministerium unter [[Walther Funk]] zum [[Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion]] unter [[Albert Speer]]. Im Wirtschaftsministerium rückte der SS-Mann [[Otto Ohlendorf]] nach, wohingegen Kehrl im Rüstungsministerium das [[Planungsamt]] und ab 1. November 1943 das Rohstoffamt übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Literatur |Autor=Rolf-Dieter Müller |Titel=Der Manager der Kriegswirtschaft. Hans Kehrl. Ein Unternehmer in der Politik des Dritten Reiches |Seiten=110 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 30. Januar 1944 war Kehrl [[SS-Brigadeführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehrl war verantwortlich für „rechtswidrige Vermögenstransaktionen im Rahmen der nationalsozialistischen [[Umsiedler|Umsiedlungspolitik]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Weiß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1998, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nürnberger Prozesse, Gefängnis, 1945–1951 ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand sich Kehrl zunächst im [[Lager Heilbronn|Internierungslager Heilbronn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Kehrl |Titel=Krisenmanager im Dritten Reich. 6 Jahre Frieden, 6 Jahre Krieg |Verlag=Droste |Ort=Düsseldorf |Datum=1973 |Seiten=243 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Verhandlungen vom 6. Januar bis 18. November 1948 saß Kehrl im [[Wilhelmstraßen-Prozess]] ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;The Ministries Case&amp;#039;&amp;#039;}}, Fall 11 der [[Nürnberger Prozesse]]), auf der Anklagebank. Ihm wurden Kriegsverbrechen und {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;crimes against humanity&amp;#039;&amp;#039;}} vorgeworfen wegen Plünderung der besetzten Gebiete im Westen durch den „Kehrl Plan“ und durch die Ostfasergesellschaft im Osten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;imt&amp;quot;&amp;gt;[http://digitalcommons.law.uga.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1047&amp;amp;context=nmt11 Final plea for Hans Kehrl.] Military Tribunal IV, 11-12-1948 Nuremberg Military Tribunal 11, Ministries Case, p.1–77&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, der SS. Sein Verteidiger argumentierte, dass Kehrl bei der SS als Ehrenführer Mitglied gewesen sei, dass er nicht zum Freundeskreis Reichsführer SS ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Circle of friends&amp;#039;&amp;#039;}}) gehört habe, und spielte seine Funktion auf {{&amp;quot;|Sprache=en|Text=occasionally giving a short impromptu speech at the dinner on the government organization of economy}} herab,&amp;lt;ref name=&amp;quot;imt&amp;quot; /&amp;gt; dem die Anklage jedoch widersprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Taylor, Telford. [http://digitalcommons.law.uga.edu/nmt11/34 Prosecution Brief on the Asserted Defense of &amp;quot;Honorary&amp;quot; Membership in the SS: Reply to Defenses Presented on Behalf of Keppler, Kehrl, and Rasche] (1948) Nuremberg Military Tribunal 11 – Ministries Case. Paper 34. The University of Georgia School of Law&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Verteidiger war [[Heinrich Grube (Jurist)|Heinrich Grube]]. Am 14. April 1949 wurde er zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1951 wurde er bereits wie die 20 anderen Reichsminister begnadigt aus dem [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://libguides.law.uga.edu/c.php?g=177170&amp;amp;p=1164760 Nuremberg Military Tribunal 11 – Ministries Case] The University of Georgia School of Law&amp;lt;/ref&amp;gt; Kehrl akzeptierte seine Verurteilung nie und sah sich schuldlos, mehr wie ein Sündenbock für das Reichswirtschaftsministerium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mue&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1951–1984 ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung war Kehrl u.&amp;amp;nbsp;a. Wirtschaftsberater in [[Leverkusen]].&amp;lt;!--(Quelle?)--&amp;gt; Er war ein „gesuchter Berater und Schlichter in der Industrie“, aber auch bei einer [[Enquete-Kommission|Bundestagsenquetekommission]] eingeladen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mue&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch war er an der SPD orientiert und pflegte einen Schriftwechsel mit [[Helmut Schmidt]], u.&amp;amp;nbsp;a. im Rahmen der Konjunkturkrise 1966/67 und der [[Ölkrise]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;mue&amp;quot; /&amp;gt; 1973 erschienen seine Memoiren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 302.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Ideen zu staatlichen Investitionen wurden damals als die eines sozialistischen Planungsideologen kritisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mue&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1973 stellte er ohne Wertung fest, er und [[Paul Pleiger]] seien „praktisch die einzigen engagierten Nationalsozialisten in leitender Funktion“ im „Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe“ von [[Hermann Göring|Görings]] [[Vierjahresplan]]-Organisation gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Kehrl |Titel=Krisenmanager im Dritten Reich. 6 Jahre Frieden, 6 Jahre Krieg |Verlag=Droste |Ort=Düsseldorf |Datum=1973 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 1984 starb Kehrl in [[Grafenau (Württemberg)|Grafenau]] im Landkreis Böblingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Er erhielt u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] I. und II. Klasse und am 2. November 1944 das Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgaben der Wirtschaft nach dem Kriege&amp;#039;&amp;#039; ([[Wirtschaftskammer Österreich|Wirtschaftskammer]], Wien 1941)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuordnung der Eisenbewirtschaftung&amp;#039;&amp;#039; (Wirtschaftsgruppe Maschinenbau, Berlin 1942)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vortrag über Aufgaben und Ziele der Reichsvereinigungen&amp;#039;&amp;#039; (Reichsvereinigung chem. Fasern, Berlin 1942)&lt;br /&gt;
Die obigen Schriften wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-k.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur 1946]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-k.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur 1947] www.polunbi.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-k.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur 1948] www.polunbi.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krisenmanager im Dritten Reich. 6 Jahre Frieden, 6 Jahre Krieg. Mit kritischen Anmerkungen und einem Nachwort von Erwin Viefhaus.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1973&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marktwirtschaft morgen. Staat und Wirtschaft im Wandel.&amp;#039;&amp;#039; Vowinckel, Neckargemünd 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Realitäten im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. (= [[Historische Tatsachen]] Nr. 06). [[Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung]], Vlotho 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Untergang des Dritten Reiches&amp;#039;&amp;#039;. (= [[Historische Tatsachen]] Nr. 08). [[Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung]], Vlotho 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ernst Klee]] |Titel=[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]] |Verlag=Fischer |Auflage=2. aktualisierte |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2007 |ISBN=978-3-596-16048-8 }}&lt;br /&gt;
* [[Rolf-Dieter Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Manager der Kriegswirtschaft. Hans Kehrl. Ein Unternehmer in der Politik des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 1999, ISBN 3-88474-685-5.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3100910524}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000002671|Hans Kehrl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11872147X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/009329}}&lt;br /&gt;
* [https://de.scribd.com/document/118313471/Nuremberg-Nuremberg-International-Military-Tribunal-Green-Series-V-12 Dokumentation des IMT-Prozesses, bei dem Kehrl als Angeklagter stand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11872147X|LCCN=nb99025068|VIAF=807257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kehrl, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft im Deutschen Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzialrat (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freundeskreis Himmler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cottbus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kehrl, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher NS-Wirtschaftsführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. April 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Grafenau (Württemberg)|Grafenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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