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	<title>Hans Kautsky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:43:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Kautsky&amp;diff=2026826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orci: /* Wissenschaftliche Arbeiten */ link</title>
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		<updated>2025-12-12T19:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wissenschaftliche Arbeiten: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Kautsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1891]] in [[Wien]]; † [[15. Mai]] [[1966]] bei Kamniška Bistrica&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lothar Beyer, [[Eberhard Hoyer]] |Titel=Franz Hein, Arthur Schleede, Hans Kautsky und die Anorganische Chemie in Leipzig |Sammelwerk=Nachrichten aus der Chemie |Band=48 |Nummer=12 |Datum=2000 |Seiten=1493–1497 |DOI=10.1002/nadc.20000481212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer Chemiker.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf%26_id%3D934320 |wayback=20180525233738 |text=Ausführliche Biografie bei biospektrum.de }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater [[Hans Joseph Wilhelm Kautsky]] (1864–1937) war k.u.k. österreichischer und kgl. preußischer Hoftheatermaler in Wien und Berlin. Die jüngeren Brüder waren [[Robert Kautsky]] (1895–1963; Bühnenbildner an der Wiener Staatsoper) und Fritz (Geologe in Schweden). Der Großvater [[Johann Kautsky|Johann Baptist Wenzel Kautsky]] (1827–1896) war Kunstmaler und Bühnenbildner in Prag, seine Großmutter war die Schauspielerin und Schriftstellerin [[Minna Kautsky]] (1837–1912). Sein Onkel war der sozialdemokratische Theoretiker [[Karl Kautsky]] (1854–1938).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gleichnamiger Sohn (1920–2019) war Ozeanologe und arbeitete auf dem Forschungsschiff [[Meteor (Schiff, 1964)|Meteor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Kautsky machte zunächst eine Ausbildung als Maler und Zeichner, u.&amp;amp;nbsp;a. in Holland. Er interessierte sich jedoch mehr für Chemie und studierte ohne Abitur von 1911 bis 1917 Chemie an der [[TH Charlottenburg]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] leistete er seinen Kriegsdienst in einer Prüfstelle ab, die sich mit der Überprüfung der Produktion von Gasmasken beschäftigte. Nach dem Krieg arbeitete er als Assistent am [[Kaiser-Wilhelm-Institut]] unter [[Herbert Freundlich]] und promovierte 1922 mit einer Arbeit über ungesättigte Siliciumverbindungen. 1928 habilitierte er sich in Heidelberg und erhielt dort 1934 eine a. o. Professur für anorganische Chemie. Von Frühjahr 1936 bis 1945 war er an der [[Universität Leipzig]] Professor für anorganische Strukturchemie. Im Juni 1945 brachten ihn die Amerikaner nach Weilburg/Lahn. Ab 1947 baute er an der [[Universität Marburg]] das Institut für anorganische Chemie wieder neu auf, wo er anschließend als Lehrstuhlinhaber tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Frau Martha 1960 lebte er häufig bei seiner Schwester Grete in [[Ljubljana]]. Er starb bei einem Waldspaziergang in [[Gemeinde Kamnik|Kamniška Bistrica]] am Herzschlag und wurde im inzwischen aufgelassenen Familiengrab in Marburg begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rainer Behrends (Kunsthistoriker)|Rainer Behrends]], Lothar Beyer |Titel=Kautsky: Naturwissenschaft und Bildende Kunst |Verlag=Passage-Verlag |Ort=Leipzig |Datum=2023 |ISBN=978-3-95415-148-6 |Seiten=37&amp;amp;nbsp;f. |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Arbeiten ==&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit war die [[Silicium]]chemie. Hier untersuchte er insbesondere die Bildung von [[Siloxen]], eine polymere zweidimensionale Verbindung aus Silicium, Sauerstoff und Wasserstoff, aus [[Calciumdisilicid]] (CaSi&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;). Daneben beschäftigte er sich mit lepidoiden [[Kieselsäuren]] in Hinblick auf deren Einsatzmöglichkeit für die [[Katalyse]]. Sein Interesse galt auch der [[Oberflächenchemie]] und zwar unter dem Aspekt der Energieumwandlungen an Oberflächen ([[Fluoreszenz]], [[Phosphoreszenz]] und [[Photochemie|photochemische]] Reaktionen). Dies führte ihn zu umfangreichen Untersuchungen zur [[Chlorophyllfluoreszenz]] im Zusammenhang der Umwandlung von Sonnenenergie in chemische Energie bei der [[Kohlenstoffdioxid-Assimilation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kautsky-Effekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Fritz: &amp;#039;&amp;#039;Das Porträt: Hans Kautsky (1891–1966),&amp;#039;&amp;#039; [[Chemie in unserer Zeit]], 15. Jahrg. 1981, Nr. 6, S. 197–200, {{ISSN|0009-2851}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://idw-online.de/de/news245887 2008: Traditionen einer Familie zwischen Kunst und Wissenschaft. Eine Ausstellung im Universitätsarchiv Leipzig]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=139987169|titel=Kautsky, Hans|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139987169|VIAF=103306138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kautsky, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kautsky, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei Kamniška Bistrica&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orci</name></author>
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