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	<title>Hans Jeschonnek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T22:59:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Jeschonnek&amp;diff=436735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Godihrdt: Ergänzt</title>
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		<updated>2024-12-10T12:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Hans Jeschonnek.jpg|mini|Hans Jeschonnek (1941)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Wenzel Ernst Jeschonnek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/d29c31c2-9776-449f-85f3-f1f7377d9758/ |titel=Personalakte Hans Jeschonnek (BArch PERS 6/41) |hrsg=Bundesarchiv |abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[9. April]] [[1899]] in [[Hohensalza]], [[Provinz Posen]]; † [[18. August]] [[1943]] im [[Lager Robinson]], [[Ostpreußen]]) war ein Offizier der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] der [[Wehrmacht]], ab 1939 deren [[Generalstab]]schef, zuletzt im Dienstgrad eines [[Generaloberst]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Jeschonnek war Sohn des Gymnasialdirektors Friedrich Jeschonnek und dessen Ehefrau Klara Jeschonnek, geb. Sperl. Sein Bruder war der Marineoffizier (zuletzt [[Vizeadmiral]]) und spätere [[Inspekteur der Marine]] [[Gert Jeschonnek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 15-Jähriger meldete er sich von der [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Kadettenanstalt Lichterfelde]] an die Front des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], wo er im [[3. Niederschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 50|3. Niederschlesischen Infanterie-Regiment Nr. 50]] diente und im September 1914 zum [[Leutnant]] befördert wurde. Im Sommer 1917 wechselte er zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]], mit der er nach Kriegsende an den [[Aufstände in Oberschlesien|Grenzkämpfen in Oberschlesien]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme in die [[Reichswehr]] tat er Dienst als [[Kavallerie]]offizier und beendete als Jahrgangsbester die Generalstabsausbildung. Ab 1929 war er im Range eines Oberleutnants in der Heeresstatistischen Abteilung (T3), dem Arbeitsbereich „Fremde Heere“ eingesetzt. Danach arbeitete er in einer Abteilung des [[Reichswehrministerium]]s, die für den geheimen Aufbau einer Luftwaffe verantwortlich war – dem Deutschen Reich war durch die Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Friedensvertrags von Versailles]] die Aufstellung von Luftstreitkräften verboten. 1933 wurde Jeschonnek [[Adjutant]] des Staatssekretärs im [[Reichsluftfahrtministerium]] [[Erhard Milch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde er zur Fliegergruppe [[Greifswald]] versetzt und übernahm im Oktober 1936 als [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] das dort aufgestellte [[Lehrgeschwader 1|Lehrgeschwader]] der Luftwaffe. 1937 kehrte Jeschonnek als Abteilungsleiter ins Reichsluftfahrtministerium zurück, wo er im Februar 1938 zum Chef des [[Luftwaffenführungsstab]]es ernannt und im November 1938 zum [[Oberst]] befördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Februar 1939 bis zu seinem Tod war er Generalstabschef der Luftwaffe, ab August 1939 als [[Generalmajor]]. Nach den Erfolgen der Luftwaffe beim [[Überfall auf Polen]] 1939 und im [[Westfeldzug]] 1940 wurde er im Juli 1940 unter Überspringung des Rangs [[Generalleutnant]] zum [[General der Flieger]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftrüstung erwies sich – mit Blick auf das [[Blitzkrieg]]-Konzept – letztlich als zu knapp geplant. Dies zeigte sich bereits 1940 in der [[Luftschlacht um England]], später angesichts hoher Verluste im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] und im [[Mittelmeerraum]], wo es nicht gelang, die Luftüberlegenheit herzustellen und somit die Versorgung des [[Deutsches Afrikakorps|Afrikakorps]] zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeschonnek hatte vor dem Krieg als einziger Amtschef des Reichsluftfahrtministeriums das völlig überzogene, wegen fehlender Rüstungskapazitäten wie Finanzen nicht umzusetzende Luftrüstungskonzept [[Adolf Hitler]]s gutgeheißen, so dass [[Hermann Göring]] es nicht wagte, Hitler ein realistisches, verkleinertes Programm vorzuschlagen. Das schließlich umgesetzte Rüstungsprogramm blieb weit hinter den Vorgaben Hitlers zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zeugnis von [[Josef Schmid (General)|Josef Schmid]] dachte Jeschonnek {{&amp;quot;|von der Sowjetunion, die er in den zwanziger Jahren kennengelernt hatte, geringschätzig und war unbedingt für Schlagen.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Hillgruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Strategie. Politik und Kriegführung 1940-1941&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1993, S. 396.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeschonnek wurde im Frühjahr 1942 zum Generaloberst befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den schweren [[Operation Gomorrha|Luftangriffen auf Hamburg]] im Juli und August 1943 wurde in der Luftwaffenführung bereits die Ablösung Jeschonneks und Görings diskutiert. Hitler war seit dem Scheitern der Luftversorgung des [[Schlacht von Stalingrad|Kessels von Stalingrad]] schlecht auf Göring zu sprechen und richtete seinen Zorn über die Hilflosigkeit der Luftwaffe gegenüber britisch-amerikanischen Angriffen wie der [[Luftangriffe auf das Ruhrgebiet#Luftangriffe während der Battle of the Ruhr|&amp;#039;&amp;#039;Battle of the Ruhr&amp;#039;&amp;#039;]] zunehmend auch gegen Jeschonnek, wobei Göring seinen Generalstabschef im Stich ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J15155, Beisetzung von Generaloberst Jeschonnek.jpg|miniatur|Beisetzung Jeschonneks, rechts sein Vorgesetzter [[Hermann Göring|Göring]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Hans Jeschonnek.JPG|mini|Grabstein Jeschonneks]]&lt;br /&gt;
Nach dem ersten schweren britischen [[Operation Hydra|Luftangriff gegen Peenemünde (Operation Hydra)]] in der Nacht vom 17. auf den 18. August 1943 beging Jeschonnek am nächsten Morgen [[Suizid]]. Göring verfälschte den Todestag auf den 19. August, um keinen Zusammenhang zu dem Bombenangriff aufkommen zu lassen, und bestimmte Magenbluten als Todesursache. [[Joseph Goebbels]] kommentierte das in seinem Tagebuch am 20. August 1943: {{Zitat|Göring teilt mir mit, daß Generaloberst Jeschonnek plötzlich an einer Magenblutung verstorben sei. Diese Magenblutung entspricht natürlich nicht den Tatsachen. Jeschonnek hat sich erschossen, genau wie [[Ernst Udet|Udet]].|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Elke Fröhlich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher von Joseph Goebbels&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München, Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Diktate 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. 15 Bde. 1993–1996, ISBN 3-598-21920-2. Band 9, S. 318, 20. August 1943.&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Bis heute hält sich gelegentlich die falsche Angabe zum Todestag in der Literatur. Nachfolger als Stabschef der Luftwaffe wurde General [[Günther Korten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. und I. Klasse (1914)&lt;br /&gt;
* [[Militär-Flugzeugführer-Abzeichen (Preußen)|Preußisches Militär-Flugzeugführer-Abzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen#Verwundetenabzeichen (1918)|Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz&lt;br /&gt;
* [[Wehrmacht-Dienstauszeichnung]] IV. bis I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 421&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen]] in Gold mit Brillanten&lt;br /&gt;
* Rumänischer [[Militärorden Michael der Tapfere]] III. und II. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Finnischer Orden des Freiheitskreuzes|Finnisches Freiheitskreuz]] I. Klasse mit Stern und Schwertern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Hümmelchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Generaloberst Hans Jeschonnek.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitlers militärische Elite.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Primus, Darmstadt 1998, ISBN 3-89678-083-2, S. 97–101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|jeschonnek-hans|Jeschonnek, Hans}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stabschefs der Teilstreitkräfte der Wehrmacht&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Generaloberste und Generaladmirale von Wehrmacht und Waffen-SS&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124440630|LCCN=n/2009/25834|VIAF=13242265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jeschonnek, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Finnischen Ordens des Freiheitskreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens Michael der Tapfere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jeschonnek, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jeschonnek, Hans Wenzel Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Generalstabschef der Luftwaffe und Generaloberst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohensalza]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lager Robinson]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Godihrdt</name></author>
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