<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Heyse</id>
	<title>Hans Heyse - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Heyse"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Heyse&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T02:37:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Heyse&amp;diff=1150240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, ISBN-Format, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Heyse&amp;diff=1150240&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-28T06:51:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, ISBN-Format, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Heyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1891]] in [[Bremen]]; † [[19. Oktober]] [[1976]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher Philosophieprofessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein nach dem Abitur 1910 begonnenes Studium der [[Philosophie]] in Heidelberg, Marburg und Leipzig wurde durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und eine lange französische [[Kriegsgefangenschaft]] unterbrochen. Hans Heyse wurde 1919 in der Schweiz [[Promotion (Doktor)|promoviert]]; er habilitierte sich 1925 mit Unterstützung von [[Richard Hönigswald]] und wurde Privatdozent an der [[Universität Breslau]]. 1932 wurde er Professor (Kant-Lehrstuhl) an der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]]. Zum 1. Mai 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.774.512).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14511543&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Grüttner, &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 2004, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Dezember 1933 bis März 1935 war er Rektor der Universität Königsberg, bevor er 1935 als Nachfolger von [[Georg Misch (Philosoph)|Georg Misch]] nach Göttingen berufen wurde. Seine Berufung erfolgte maßgeblich unter der Maßgabe des neuen [[Führerprinzip]]s gegen den Widerstand der Fakultät, die an erster Stelle [[Martin Heidegger]], an zweiter Stelle [[Hermann Glockner]] in ihrer Vorschlagsliste genannt hatte. 1935 wurde Heyse in den wissenschaftlichen Ausschuss der [[Nietzsche-Ausgabe|historisch-kritischen Gesamtausgabe]] der Werke [[Friedrich Nietzsche]]s im [[Nietzsche-Archiv]] in Weimar berufen. Ebenfalls 1935 übernahm Heyse kommissarisch (bis zur Einstellung der Aktivitäten 1937) auf Wunsch des Wissenschaftsministeriums im Einvernehmen mit dem [[Amt Rosenberg]] die Leitung der [[Kant-Gesellschaft]]. Dabei bekundete er die „feste Absicht, nicht nur mit der liberalen Vergangenheit der Kant-Gesellschaft zu brechen, sondern auch positiv dazu beizutragen, dem neuen nationalsozialistischen Wollen in der Philosophie und Wissenschaft zum Durchbruch zu verhelfen.“&amp;lt;ref&amp;gt;George Leaman, Gerd Simon: [https://homepages.uni-tuebingen.de//gerd.simon/ks.pdf Die Kant-Studien im Dritten Reich], publiziert in Kant-Studien 85, 1994, 443–469, pdf-Seite 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 war er Leiter der deutschen Delegation beim 9. Internationalen Kongress für Philosophie in [[Paris]]. In &amp;#039;&amp;#039;Volk und Hochschule im Umbruch&amp;#039;&amp;#039; schrieb er 1937: „Die neue deutsche Universität ... hat nur ein Gesetz: aus dem Urgrund unserer germanisch-deutschen Wirklichkeit heraus ... den tiefsten Absichten und Zielen des Führers des deutschen Volkes zu dienen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. in: Léon Poliakov und Joseph Wulf, &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und seine Denker&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 1989 (zuerst 1959), S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde Heyse zum Präsidenten der Wissenschaftlichen Akademie des [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NS-Dozentenbundes]] an der Universität Göttingen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heyse schloss sich auch der [[Nationalsozialistischer Altherrenbund|Altherrenschaft]] der [[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaft]] I &amp;#039;&amp;#039;[[St. Annaberg|Annaberg]]&amp;#039;&amp;#039; des Göttinger [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NSDStB]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Grün]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Revolution und Rekonstitution – Die Kameradschaften des NSD-Studentenbundes und Altherrenschaften im NS-Altherrenbund an den deutschen Hoch- und höheren Fachschulen 1937 bis 1945. Teilband 4/III: Bereich NORD&amp;#039;&amp;#039;, Federsee-Verlag Bad Buchau 2025, ISBN 978-3-948502-24-9, S. 375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kameradschaft war aus der Stammmannschaft des Göttinger NSDStB aufgestellt worden. Die [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alten Herren]] der vormaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Mündenia Göttingen&amp;#039;&amp;#039; ([[Vertreter-Convent|VC]]) bildeten den Großteil der Altherrenschaft, der sich auch einzelne Hochschullehrer, wie Hans Heyse, anschlossen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1942 war Heyse neben [[Günther Lutz]], [[August Faust]] und [[Ferdinand Weinhandl]] als Herausgeber an der Wiederbelebung der Kant-Studien als „Kant-Studien Neue Folge“ beteiligt. 1945 wurde Heyse amtsenthoben und 1953 offiziell [[Emeritierung|emeritiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee254&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, 2. aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heyses Spezialgebiete waren die griechische Philosophie, die [[Immanuel Kant|kantsche]] Philosophie sowie die Geschichte der Philosophie. Nach Hans-Joachim Dahms trug Heyse in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] den Spitznamen „Parteigenosse Plato“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Dahms: Aufstieg und Ende der Lebensphilosophie: Das philosophische Seminar der Universität Göttingen zwischen 1917 und 1950, in: Heinrich Becker u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.), Die Universität Göttingen unter dem Nationalsozialismus, 2. erw. Ausgabe, München 1998, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in die Kategorienlehre&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Berlin 1921, 67 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff der Ganzheit und die Kantische Philosophie. Ideen zu einer regionalen Logik und Kategorienlehre&amp;#039;&amp;#039;. Reinhardt, München 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Idee der Wissenschaft und die deutsche Universität: Rede, gehalten bei der feierlichen Übernahme des Rektorates der Albertus-Universität zu Königsberg, Pr., am 4. Dezember 1933&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Idee und Existenz&amp;#039;&amp;#039;, Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1935&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Dahms: Aufstieg und Ende der Lebensphilosophie: Das philosophische Seminar der Universität Göttingen zwischen 1917 und 1950, in: Heinrich Becker u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Göttingen unter dem Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, 2., erw. Ausgabe, München, Saur, 1998, S. 287–317.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Führerlexikon: 1934/1935.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Stollberg, 1934, S. 193 (mit Foto).&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 2004, S. 75. ISBN 3-935025-68-8.&lt;br /&gt;
* [[Léon Poliakov]], [[Josef Wulf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und seine Denker&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1959, S. 110, 274 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s?&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Herrmann A. L. Degener]], 10. Ausgabe, Berlin 1935, S. 675 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://homepages.uni-tuebingen.de//gerd.simon/ks.pdf Leamon, Goerge/Simon, Gerd: &amp;#039;&amp;#039;Die Kant-Studien im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;], 28. Juni 1993 (PDF-Datei; 449&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116795654|VIAF=17596224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heyse, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDDB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heyse, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosophieprofessor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>