<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Hermann_Griem</id>
	<title>Hans Hermann Griem - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Hermann_Griem"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Hermann_Griem&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T10:20:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Hermann_Griem&amp;diff=887858&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Proofreader: Spandau gehörte erst ab 1920 zu Berlin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Hermann_Griem&amp;diff=887858&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-11T13:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Spandau gehörte erst ab 1920 zu Berlin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:H griem klein.jpg|thumb|Hans Hermann Griem]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Otto Hermann Griem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1902]] in [[Berlin-Spandau|Spandau]]; † [[25. Juni]] [[1971]] in [[Hamburg]]) war  [[KZ-Kommandant|Lagerkommandant]] des [[KZ Ladelund|Konzentrationslagers Ladelund]], des [[KZ Husum-Schwesing]], des [[KZ Hannover-Stöcken (Akkumulatorenwerke)|KZ Hannover-Stöcken]] und des [[Emslandlager Dalum|Emslandlagers Dalum]] (KZ Meppen-Dalum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Griem wurde am 12. Mai 1902 in Spandau als Sohn des Uhrmacher &amp;#039;&amp;#039;Karl Griem&amp;#039;&amp;#039; und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Frieda&amp;#039;&amp;#039;, geb. &amp;#039;&amp;#039;Breust &amp;#039;&amp;#039;(Hausfrau) geboren. Er war mit &amp;#039;&amp;#039;Erna Griem&amp;#039;&amp;#039;, geb. Heiligenberg, verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte (* ca. 1939 und * ca. 1941). Die Ehe wurde später geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule schloss Griem eine Lehre als Mechaniker ab. Zum 1. Oktober 1930 trat er in die [[NSDAP|Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 319.125).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11951316&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1933 war er Mitglied der Allgemeinen [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 15.390). Anfang 1940 wurde er in die [[SS-Totenkopfverbände|5. Kompanie der 12. SS-Totenkopf-Standarte]] eingezogen. Seine Grundausbildung absolvierte er im deutsch besetzten [[Łódź|Litzmannstadt]]. Im Sommer 1940 sollte die Einheit nach Norwegen verlegt werden, wurde jedoch in Hamburg gestoppt, um im [[KZ Neuengamme]] die Lagerbewachung zu übernehmen. Er war dort von 1940 bis 1943 eingesetzt. In den folgenden Jahren war er auch im [[KZ Dachau]] tätig. 1944 wurde Griem [[SS-Untersturmführer]] und 1943/44 zeitweise Kommandant der „[[KZ Stöcken (Akkumulatorenwerke)|Accumulatoren-Fabrik Hannover-Stöcken]]“, eines [[Liste der Außenlager des KZ Neuengamme|Außenlager]]s des KZ Neuengamme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vriendenkringneuengamme.nl/Aussenlager.pdf |titel=Stichting Vriendenkring Neuengamme |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928000742/http://www.vriendenkringneuengamme.nl/Aussenlager.pdf |abruf=2025-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eigene Angaben lt. Vernehmungsprotokoll vom 15.07.1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1944 war er Kommandant des [[KZ-Außenlager Husum-Schwesing|KZ-Außenlagers Husum-Schwesing]] und ab November 1944 Kommandant des [[KZ Ladelund]]. Griem hatte Freude an sadistischen Quälereien und erschoss mehrere Häftlinge. Der ehemalige Häftling [[Abbé Pierre Jorand]] berichtete über einen Appell: „Ein Pfiff gibt das Zeichen. Die Männer kommen angelaufen. Der Kommandant, dessen violettes Gesicht seine Trunkenheit verrät, stellt fest, daß sie sich nicht schnell genug in Reih und Glied aufstellen. Ohne Zweifel deswegen lädt er seinen Revolver und schießt ziellos in die Menge. Zwölf Kameraden werden ernsthaft verletzt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Danker]], Astrid Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 2005, Seite 127, ISBN 3-529-02810-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war häufig angetrunken und unterschlug Lebensmittel. Nach der Auflösung des KZ Ladelund war er bis März 1945 Kommandant des [[Emslandlager Dalum|KZ-Außenlagers Dalum]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 nahmen die Briten Griem fest. Als ihm und anderen Beschuldigten 1947 der Prozess in Hamburg gemacht werden sollte, gelang es ihm kurz vor Beginn der Gerichtsverhandlung zu fliehen. Die Ermittlungen wurden erst im Jahre 1963 durch die Staatsanwaltschaft Flensburg aufgrund einer Anzeige wieder aufgenommen. Der Aufenthaltsort Griems, der sich in [[Hamburg-Bergedorf]] niedergelassen hatte, wurde jedoch erst 1965 ausfindig gemacht, obwohl er unter seinem richtigen Namen dort lebte. Hierauf übernahm die Staatsanwaltschaft Hamburg das Verfahren und begann mit systematischen Ermittlungen gegen Griem. Am 16. Januar 1969 eröffnete das [[Landgericht Hamburg]] die gerichtliche Voruntersuchung gegen Griem. Ihm wurde zur Last gelegt: „Erschießung von Häftlingen im KZ-Neuengamme im Jahre 1943 ... Hinrichtung eines Häftlings in Neuengamme ... Tötung von 50 Häftlingen in Neuengamme oder seinen Außenlagern ... Tötung von 12 Häftlingen im Außenlager Dalum ... Erschießung von 2 oder 3 Häftlingen im Außenlager Husum.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Danker]], Astrid Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 2005, Seite 127, ISBN 3-529-02810-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor Beginn des Prozesses starb Griem am 25. Juni 1971 in Hamburg-Bergedorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/index.php?id=412&amp;amp;tx_ngaussenlager_pi1%5Baid%5D=266 Außenlager Husum-Schwesing]&lt;br /&gt;
* [http://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/staatsarchiv-hamburg-213-12-staatsanwaltschaft-landgericht-nationalsozialistische-gewaltver-0011?forceWeb=true Staatsarchiv Hamburg, 213-12 Staatsanwaltschaft Landgericht - Nationalsozialistische Gewaltverbrechen (NSG), Nr. 0007 Band 001 Hauptakte: Griem, Hans, u.&amp;amp;#8239;a., wegen Tötung und Misshandlung von Häftlingen in den Nebenlagern Dalum, Husum und Ladelund des KZ Neuengamme, 1943-1970]&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/1183 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1299577970|VIAF=9797169261953009510003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Griem, Hans Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Neuengamme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Griem, Hans Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Griem, Hans Otto Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommandant der Konzentrationslager Ladelund, Husum-Schwesing, Hannover-Stöcken und Meppen-Dalum&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Spandau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Proofreader</name></author>
	</entry>
</feed>