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	<title>Hans Herloff Inhoffen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Herloff_Inhoffen&amp;diff=566353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 28. März 2025 um 14:40 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-28T14:40:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Herloff Inhoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1906]] in [[Döhren (Hannover)|Döhren]] bei [[Hannover]]; † [[31. Dezember]] [[1992]] in [[Konstanz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Inhoffen studierte in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Universität London|London]] und wurde 1931 in Berlin promoviert. Anschließend war er wissenschaftlicher Assistent von [[Adolf Windaus]] an der [[Universität Göttingen]]. Dort arbeitete er über [[Ergosterin]]. Nach einer Tätigkeit am Courtland-Institute of Biochemistry in London war er von 1936 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges stellvertretender Leiter des wissenschaftlichen Hauptlaboratoriums von [[Schering AG|Schering]], wo er sich intensiv mit der Strukturaufklärung und Synthese von Sexualhormonen beschäftigte. Hier entwickelte er gemeinsam mit [[Walter Hohlweg]] 1938 das bis heute oral wirksamste Estrogen, das [[Ethinylestradiol]].&amp;lt;ref&amp;gt;bayerpharma.com: {{Webarchiv|text=Meilensteine der Firmengeschichte |url=http://www.bayerpharma.com/de/unternehmen/historie/index.php |wayback=20140307094859}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhoffen war Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitskreis Andere Geschichte e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: Kurzbiografien.&amp;#039;&amp;#039; Döring Dr., Braunschweig 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über seine innere Einstellung zum Nationalsozialismus ist wenig bekannt. Die Einschätzungen reichen von „geheimer Gegner des Nationalsozialismus“&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Inhoffen:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Hans Herloff Inhoffen mein Vater - Wissenschaftler in schwerer Zeit&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.i-l-g.at/texte/symposium/2008/Inhoffen_mein_Vater.pdf |wayback=20140202100724}} (PDF; 13&amp;amp;nbsp;kB); Vortrag beim [http://www.i-l-g.at/programm2008.htm Ignaz-Lieben-Symposium 2008] der Ignaz-Lieben-Gesellschaft, Wien.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zu „kleiner Nazi“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Djerassi&amp;quot;&amp;gt;[[Carl Djerassi]]: &amp;#039;&amp;#039;This Man’s Pill. Sex, die Kunst und Unsterblichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck 2001, S. 44&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Was Inhoffen oder andere deutsche Forscher, die auf dem Gebiet der [[Steroidhormon|Steroidhormone]] aktiv waren, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Adolf Butenandt]], von der Zusammenarbeit zwischen Schering  und dem Gynäkologen [[Carl Clauberg]] wirklich wussten, ist weitgehend unbekannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gert J. Wlasich |Titel=Die Schering AG in der Zeit des Nationalsozialismus: Beiträge zur Unternehmenskultur in einem Berliner Konzern |Verlag=Kalwang &amp;amp; Eis |Datum=2011 |ISBN=9783981420319 |Online=https://books.google.de/books?id=RzaFB7xrJCkC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q=Inhoffen%20&amp;amp;f=false}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Literatur |Autor=Robert N. Proctor |Titel=&amp;quot;Adolf Butenandt (1903-1995). Nobelpreisträger, Nationalsozialist und MPG-Präsident. Ein erster Blick in den Nachlass |Hrsg=Carola Sachse |Sammelwerk=Ergebnisse. Vorabdrucke aus dem Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“ |Verlag=Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte |Datum=2000 |Online=https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/KWG/Ergebnisse/Ergebnisse2.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wird aber immer wieder, auch öffentlich, diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eckhard Schimpf |Titel=Straßennamen, die an Nazis erinnern |Sammelwerk=Braunschweiger Zeitung |Datum=2023-12-08}} &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Firma Schering war während Inhoffens Tätigkeit im Berliner Hauptlabor an Menschenversuchen im [[KZ Auschwitz-Birkenau|Vernichtungslager Auschwitz]] beteiligt. Der Konzern ließ ab März 1943 synthetische Hormone an Frauen testen. Die Versuche fanden unter Aufsicht des [[Schutzstaffel|SS]]-Arztes Carl Clauberg im Block 10 des Stammlagers statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Krieg habilitierte sich Inhoffen 1943 in Göttingen und wurde zunächst Dozent an der [[Universität Marburg]] und 1946 Direktor des Physiologisch-Chemischen Instituts. 1947 wurde er Professor für Organische Chemie an der [[Technische Hochschule Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]] und Direktor des Instituts für Organische Chemie. Dort lehrte er bis 1979; von 1947 bis 1950 war er [[Rektor]] der TH Braunschweig. 1946 wurde er Mitglied der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bwg-nds.de/%C3%BCber-die-bwg/mitglieder/gedenken/ |titel=Die BWG gedenkt ihrer verstorbenen Mitglieder |werk=bwg-nds.de |hrsg=Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft |abruf=2023-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 gründete er das &amp;#039;&amp;#039;Institut für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik&amp;#039;&amp;#039; in Braunschweig, das heutige [[Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung]], und war bis 1970 dessen Direktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 gelang ihm in Braunschweig die Totalsynthese von [[Vitamin D]] 3 und 1950 des &amp;lt;math&amp;gt;\beta&amp;lt;/math&amp;gt;-[[Carotine|Carotin]]s. 1960 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1966 befasste er sich mit [[Photosynthese]], wobei ihm die Partialsynthese von [[Chlorophyll]] b gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVK|190/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihm sind der [[Hans-Herloff-Inhoffen-Preis]], die [[Inhoffen-Medaille]] und die Inhoffen-Vorlesung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;helmholtz-hzi.de: [http://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/veranstaltungen/ansicht/event/info/hans_herloff_inhoffen_vorlesung-2/ Inhoffen Vorlesung]. Mit Biografie.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhoffens einziger Sohn ist der 1934 geborene [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Moraltheologie|Moraltheologe]] [[Peter Inhoffen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Djerassi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Winfried Pötsch u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon bedeutender Chemiker]]&amp;#039;&amp;#039;. Harri Deutsch, 1989.&lt;br /&gt;
* Gerhard Quinkert: &amp;#039;&amp;#039;[[doi:10.1002/ejoc.200300813|Hans Herloff Inhoffen in His times]] (1906-1992)&amp;#039;&amp;#039;, European Journal of Organic Chemistry, Band  17, 2004, S. 3727–3748&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117139556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117139556|LCCN=n/86/128281|VIAF=54918298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Inhoffen, Hans Herloff}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Inhoffen, Hans Herloff&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Döhren (Hannover)|Döhren]] bei Hannover&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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