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	<title>Hans Henning Atrott - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:49:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Henning_Atrott&amp;diff=252710&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Sterbehilfe; Ergänze Kategorie:Person (Sterbehilfe)</title>
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		<updated>2026-03-31T07:58:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Sterbehilfe&quot; title=&quot;Kategorie:Sterbehilfe&quot;&gt;Kategorie:Sterbehilfe&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Sterbehilfe)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Sterbehilfe) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Sterbehilfe)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hansatrott.jpg|mini|hochkant|Hans Henning Atrott, 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Henning Atrott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1944]] in [[Klaipėda|Memel]]; † [[2018]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dghs.de/fileadmin/content/06_aktuelles/03_magazin/00_pdfs/HLS_2020-4_gesamt.pdf Humanes Leben - Humanes Sterben, Nr. 4/2020], Seite 5&amp;lt;/ref&amp;gt;) war Gründer, [[Bundesgeschäftsführer]] und erster Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben|Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben]] (DGHS) sowie Geschäftsführer der „World Federation of Right-to-die-Societies“. Bekannt wurde er durch eine von ihm angefachte Diskussion über [[Tötung auf Verlangen]] und [[Sterbehilfe#Beihilfe zur Selbsttötung (assistierter Suizid)|Beihilfe zur Selbsttötung]] sowie durch Vermittlungen und Verkäufe von [[Zyankali]] an Sterbewillige, die zu seiner Verurteilung führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Henning Atrott war der Sohn von Wilhelm Atrott, dem evangelischen Pfarrer der Jakobusgemeinde zu Memel in [[Ostpreußen]], und dessen Ehefrau, der Juristin Edith Atrott.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://memel.klavb.lt/MD/ADM_Archiv20111201/MD1954/MD1954_0802.pdf | wayback=20131203015250 | text=Memelner Dampfboot, Ausgabe Nr. 16 20. August 1954}} (PDF; 4,7&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Memeler Dampfboot&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 16, 20. August 1954, S. 2, linke Spalte. „Hans-Henning Atrott aus Memel, Kirchenstraße 3, ist der Sohn des Pfarrers der Jakobusgemeinde, der noch immer vermißt ist, während seine Frau Edith verstorben ist. Der Junge befindet sich gegenwärtig in Mecklenburg bei seinen Großeltern mütterlicherseits.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Atrott, Hans Henning.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s Who. XXIV. Ausgabe von Degeners „Wer ist’s“?&amp;#039;&amp;#039; Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern starben in seinem ersten Lebensjahr. Er wuchs in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] auf und übersiedelte 1956 in die [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]]. Dort legte er 1969 ein [[Begabtenprüfung|Begabten-Abitur]] ab. Ein Studium der Philosophie, [[Politologie]] und Soziologie (mit Schwerpunkt Medizinsoziologie) an der Universität München und Hochschule für Politik München&amp;lt;ref name=Habel /&amp;gt; schloss er mit dem akademischen Grad Dipl.&amp;amp;nbsp;sc.&amp;amp;nbsp;pol. ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atrott lebte in [[Augsburg]], war seit 1978 verheiratet und Vater eines Sohnes.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Habel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sterbehilfe und Suizidassistenz ==&lt;br /&gt;
Von 1979 bis 1981 fungierte Atrott als Landesvorsitzender des [[Bund für Geistesfreiheit|Bundes für Geistesfreiheit]] Bayern. Im Jahre 1980 wurde er Gründer und Präsident der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete von 1982 bis 1984 als Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;World Federation of Right-to-die-Societies&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1983 war [[Bundesgeschäftsführer]] der DGHS. 1985, als die DGHS bereits etwa 12.000 Mitglieder hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habel&amp;quot; /&amp;gt; nahm Atrott an einer Anhörung zum Thema Sterbehilfe im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Fittkau, Peter Gehring: {{Webarchiv | url=http://www.das-parlament.de/2008/04/Beilage/006.html | wayback=20080920051812 | text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Sterbehilfe&amp;#039;&amp;#039;.}} In: &amp;#039;&amp;#039;Das Parlament&amp;#039;&amp;#039;, 4/2008, Beilage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1986 tötete eine Mutter ihr krebskrankes Kind aus Verzweiflung mit Zyankali. Nach ihrer Darstellung des Sachverhaltes hatte sie das Gift von Atrott bekommen. Diesem konnte allerdings nicht nachgewiesen werden, dass er das Zyankali tatsächlich besorgt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13688868|Titel=Ich will so nicht mehr leben|Jahr=1994|Nr=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1987 erklärte ein Beschluss des OLG München&amp;lt;ref&amp;gt;Aktenzeichen 1 Ws 23/87 OLG München. In: &amp;#039;&amp;#039;NJW&amp;#039;&amp;#039; 1987, S.&amp;amp;nbsp;2940–2946&amp;lt;/ref&amp;gt; die „Sterbehilfe“ mittels Zyankali im Fall Hermy (Hermine) Eckert als gesetzeskonform. Atrott hatte hierfür das Gift geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1986/03/hackethal-und-die-folgen &amp;#039;&amp;#039;Hackethal und die Folgen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3/86; Interview mit Atrott&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1992 wurde Atrott vorübergehend festgenommen und nach einem Tag gegen eine Kaution von 200.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] wieder entlassen. Er setzte sich, so die Darstellung der DGHS, daraufhin in die Schweiz ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dghs.de/pdf/Stellungnahme_DGHS-Vergangenheit.pdf#search=%22hans%20henning%20atrott%22 |wayback=20070821193956 |text=Stellungnahme der DGHS zu den Vorgängen um ihren damaligen Präsidenten |archiv-bot=2025-06-17 04:32:01 InternetArchiveBot }} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1992 soll er eine (ehemalige) Mitarbeiterin telefonisch bedroht und beleidigt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9275241|Titel=Schweinologie, jeijeijei|Jahr=1993|Nr=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1993 wurde Atrott in Hamburg beim Verkauf von Zyankali erneut festgenommen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13680494|Titel=Höllische Schmerzen|Jahr=1993|Nr=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und verblieb knapp ein Jahr in Untersuchungshaft. Die [[Staatsanwaltschaft Augsburg]] erhob gegen ihn Anklage wegen Steuerhinterziehung und Verstoß gegen die [[Gefahrstoffverordnung]]. In dieser Sache verurteilte ihn das [[Landgericht Augsburg]] im März 1994 nach einem Geständnis zu einer zweijährigen [[Bewährung (Deutschland)|Bewährungsstrafe]] und zur Zahlung einer Geldbuße.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/sterbehelfer-hans-henning-atrott-erhielt-bewaehrungsstrafe-wegen-unerlaubten-handels-sowie-steuerhinterziehung-3000-mark-fuer-eine-kapsel-zyankali,10810590,8818732.html &amp;#039;&amp;#039;3000 Mark für eine Kapsel Zyankali&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. März 1994&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9278775|Titel=120 Zyankali-Kapseln|Jahr=1994|Nr=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ausscheiden aus der DGHS&lt;br /&gt;
Durch die Erklärung der zwischenzeitlich eingesetzten &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben&amp;quot;&amp;gt;DGHS&amp;lt;/abbr&amp;gt;-Führung, dass der in U-Haft befindliche Atrott kein Interesse mehr an der Fortführung seines Amtes als DGHS-Präsident hätte, wurde Atrott als gesetzlicher Vertreter aus dem Register gelöscht. Atrott bestritt dieses Einverständnis. Nach gegenseitigen Ausschlüssen und Entlassungen beendete 1997 ein [[Schiedsgerichtsbarkeit|schiedsrichterlicher Vergleich]] die Querelen: gegen eine Abfindung verzichtete Atrott auf Ämter und Mitgliedschaft in der DGHS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antichristliche Agitation ==&lt;br /&gt;
Atrotts frühe Beschäftigung mit dem [[Neues Testament|Neuen Testament]] festigte seine Abneigung gegen die christlichen Kirchen, die er als Betrüger ansah. Ab 1998 hatte er seine Arbeiten über das [[Christentum]] wieder aufgenommen, insbesondere über [[Jesus Christus]]. Dabei entwickelte Atrott unter anderem die Thesen, dass die Geschichten, die sich um Jesu Geburt ranken, größtenteils aus dem [[Mithraismus|Mithraskult]] übernommen worden seien; dass Jesus die Menschheit in Wirklichkeit hätte zerstören wollen und dafür eine [[Sekte]], die Christen, gegründet hätte; dass am Kreuz [[Judas Ischariot]] als Doppelgänger Jesus’ gestorben wäre, sowie dass [[Paulus von Tarsus|Paulus]] in Wirklichkeit Jesus gewesen und für den [[Brand von Rom]] 64 n. Chr. verantwortlich sei. Atrott veröffentlichte seine Theorien zunächst im [[Internet]], später im [[Selbstverlag]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jesus’ Bluff – The universal Scandal of the World&amp;#039;&amp;#039; (M. Magnes). PublishAmerica, Baltimore 2009, ISBN 978-1-61582-816-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sterbehilfe. Mitleid oder Mord?&amp;#039;&amp;#039; coprint, Wiesbaden 1984, ISBN 978-3-922819-18-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch wird vergessen.&amp;#039;&amp;#039; In: Stephan Wehowsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sterben wie ein Mensch.&amp;#039;&amp;#039; 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1147170665|LCCN=n85012441|VIAF=44903468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Atrott, Hans Henning}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sterbehilfe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Atrott, Hans Henning&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gründer und erster Präsident der DGHS&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klaipėda|Memel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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