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	<title>Hans Heinrich Gerth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt/ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Heinrich Gerth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. April]] [[1908]] in [[Kassel]]; † [[29. Dezember]] [[1978]] in [[Glashütten (Taunus)|Glashütten]], [[Taunus]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Soziologe]] deutscher Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hans Heinrich Gerth studierte in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] bei [[Karl Jaspers]], [[Emil Lederer]], [[Alfred Weber]] und besonders [[Karl Mannheim]]. Später waren [[Paul Tillich]] und [[Adolph Lowe|Adolph Löwe]] seine akademischen Lehrer an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]]. Das Studienjahr 1929/30 verbrachte er an der [[London School of Economics and Political Science|London School of Economics]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerth gehörte in Heidelberg zu einem studentischen Kreis um [[Norbert Elias]] und fuhr 1929 als Leiter der Sozialistischen Studentengruppe der Universität Heidelberg nach Berlin, um an einer internationalen Konferenz teilzunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nobuko&amp;quot; details=&amp;quot;S. 28&amp;quot;&amp;gt;Nobuko Gerth: &amp;#039;&amp;#039;„Between Two Worlds“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Wechsel als Mannheims Assistent nach Frankfurt zum Sommersemester 1930 trat er dort der [[Verfolgte und vertriebene Studenten der Goethe-Universität#Die Frankfurter Rote Studentengruppe|Roten Studentengruppe]] (RSG) bei, einer an der [[Goethe-Universität]] sehr aktiven linken politischen Vereinigung. Zu der eher im außeruniversitären Bereich aktiven Gruppe [[Neu Beginnen]] pflegte er zwar persönliche Kontakte, wurde aber auf Anraten einer dort aktiven Genossin kein offizielles Mitglied.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nobuko&amp;quot; details=&amp;quot;S. 39&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Frankfurter [[Promotion (Doktor)|Promotion]], die durch den damaligen Rektor [[Ernst Krieck]] erfolgte&amp;lt;ref&amp;gt;Die Hintergründe sind ausführlich dargestellt bei [[#Geffrath-Gespräch|&amp;#039;&amp;#039;«Wie im Märchenbuch: ganz allein ...» Hans Gerth im Gespräch mit Mathias Greffrath&amp;#039;&amp;#039;]], S. 64 f. Die Doktorarbeit, die als maschinenschriftlicher Druck 1935 bei VDI, Berlin erschien, war von formalen Schwierigkeiten begleitet, weil Karl Mannheim und seine übrigen akademischen Lehrer bereits „beurlaubt“ und zum Teil schon emigriert waren. Die Promotion wurde nur über einen Sonderantrag beim preußischen Kultusminister [[Bernhard Rust]] und Universitätsrektor Krieck möglich. Eine wissenschaftliche Laufbahn war für Gerth im nationalsozialistischen Deutschland aber nicht mehr möglich. Ruth Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Hans Gerth † (24.4.1908–29.12.1978).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie]].&amp;#039;&amp;#039; 32. Jahrgang, 1980, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Gerth 1933 Forschungsassistent von [[Rudolf Heberle]] an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]]. Anschließend war er bis 1937 als [[Journalist]] tätig, unter anderem beim [[Berliner Tageblatt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Geffrath-Gespräch|&amp;#039;&amp;#039;«Wie im Märchenbuch: ganz allein ...» Hans Gerth im Gespräch mit Mathias Greffrath&amp;#039;&amp;#039;]], S. 67 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als Berlin-Korrespondent der Chicago Daily News.&amp;lt;ref&amp;gt;In seinem Gespräch mit Mathias Greffrath erwähnt Gerth für seiner Zeit nach dem Berliner Tageblatt lediglich die [[United Press International|United Press]]. ([[#Geffrath-Gespräch|&amp;#039;&amp;#039;«Wie im Märchenbuch: ganz allein ...» Hans Gerth im Gespräch mit Mathias Greffrath&amp;#039;&amp;#039;]], S. 72 f) Daran knüpfte er auch an einer anderen Stelle noch einmal an. (S. 78)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerth emigrierte 1938 über Großbritannien in die USA. Dort stieß er anfänglich auf das Misstrauen von Emigranten, die Deutschland schon 1933 verlassen hatten. Nach einem von ihm selbst geprägten Ausdruck war er im Exil der Prototyp des „arischen Spätankömmlings“.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Jackall in der Einleitung zu: [[Hans Speier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Intellektuellen und die moderne Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nausner &amp;amp; Nausner, Graz/Wien 2007, ISBN 978-3-901402-41-8, S. 11–34, hier S. 17, Anm. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1940 lehrte er als Assistenz-Professor Soziologie an der [[University of Illinois]], anschließend erst ebenfalls als Assistenz-Professor und seit 1947 als Professor an der [[University of Wisconsin System|University of Wisconsin]]. Während dieser Jahre widmete er sich intensiv der Übersetzung der Werke von [[Max Weber]]. In den USA arbeitete Gerth eng mit [[Charles Wright Mills|C. Wright Mills]] zusammen, der anfangs sein Student gewesen war. 1971 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er bis 1975 Professor für Soziologie an der Universität Frankfurt am Main war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerth gilt als „Mentor einer ganzen Generation namhafter amerikanischer Sozialwissenschaftler“.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Jackall in der Einleitung zu: Hans Speier: &amp;#039;&amp;#039;Die Intellektuellen und die moderne Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nausner &amp;amp; Nausner, Graz/Wien 2007. ISBN 978-3-901402-41-8, S. 11–34, hier S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Soziologie|Deutschen Gesellschaft für Soziologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die sozialgeschichtliche Lage der bürgerlichen Intelligenz um die Wende des 18. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Soziologie des deutschen Frühliberalismus&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation 1933), VDI, Berlin 1935. Neudruck unter dem Titel:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliche Intelligenz um 1800. Zur Soziologie des deutschen Frühliberalismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 19). Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1976, ISBN 3-525-35970-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;From Max Weber: Essays in sociology.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und kommentiert mit C. Wright Mills, Oxford university press, New York 1946 (Neuausgabe: Routledge, New York 2009, ISBN 978-0-415-48269-1).&lt;br /&gt;
* Zusammen mit C. Wright Mills: &amp;#039;&amp;#039;Character and social structure. The psychology of social institutions&amp;#039;&amp;#039;. Harcourt, New York 1953.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Person und Gesellschaft. Die Psychologie sozialer Institutionen.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum-Verlag, Frankfurt am Main/Bonn 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ruth Meyer Schweizer|Ruth Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Gerth † (24.4.1908–29.12.1978).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie]].&amp;#039;&amp;#039; 32. Jahrgang, 1980, S. 195–198.&lt;br /&gt;
* Nobuko Gerth: &amp;#039;&amp;#039;„Between Two Worlds“. Hans Gerth – eine Biographie 1908–1978.&amp;#039;&amp;#039; Leske und Budrich, Opladen 2005.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Geffrath-Gespräch}}&amp;#039;&amp;#039;«Wie im Märchenbuch: ganz allein ...» Hans Gerth im Gespräch mit [[Mathias Greffrath]]&amp;#039;&amp;#039;, in: Mathias Greffrath: &amp;#039;&amp;#039;Die Zerstörung einer Zukunft. Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt/New York 1989, ISBN 3-593-34076-3, S. 57–93. In dem Gespräch geht es ausführlich über Gerths akademische und berufliche Erfahrungen sowie über die Zeit seiner Emigration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12193392X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kim.uni-konstanz.de/soz-archiv/archivbestaende/archivbestaende-a-m/hans-heinrich-gerth/ Kurzbiographie im sozialwissenschaftlichen Archiv der Universität Konstanz]&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Exilarchiv |ID=982114591 |Lemma=Hans Gerth |Typ=N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12193392X|LCCN=n/81/128237|VIAF=71948280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerth, Hans Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Madison, Wisconsin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerth, Hans Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Soziologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Glashütten (Taunus)|Glashütten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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