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	<title>Hans Heinrich Franck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Heinrich_Franck&amp;diff=1711823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen), ISBN-Format, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-11T22:52:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;), ISBN-Format, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Ingeborg Hunzinger.jpg|mini|Das Grab von Hans Heinrich Franck und seiner Ehefrau Lotte Sarah geborene Steinitz im Familiengrab auf dem [[Alter Friedhof Wannsee|Alten Friedhof Wannsee]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Heinrich Franck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. November]] [[1888]] in [[Würzburg]]; † [[21. Dezember]] [[1961]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Chemiker und Technologe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://archiv.bbaw.de/archiv/archivbestaende/abteilung-nachlasse/nachlasse/franck_hans |wayback=20151119085144 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nachlass-Kurzbeschreibung H. H. Franck&amp;#039;&amp;#039;. }} Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franck war Sohn des Malers [[Philipp Franck (Maler, 1860)|Philipp Franck]] und Vater der Bildhauerin [[Ingeborg Hunzinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Franck studierte Physik und Nationalökonomie an der TH Charlottenburg, der Uni Berlin und der TH Karlsruhe. 1912 wurde er [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und 1919 habilitierte er sich. Schon ein Jahr zuvor wurde er Chefchemiker der Sunlicht AG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/hans-heinrich-franck |titel=Franck, Hans-Heinrich {{!}} Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |abruf=2021-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1917 war er Mitglied der SPD.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Zachmann: &amp;#039;&amp;#039;Mobilisierung der Frauen. Technik, Geschlecht und Kalter Krieg in der DDR&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Reihe „Geschichte und Geschlechter“.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 44). Campus, Frankfurt am Main u. a. 2004, ISBN 3-593-37629-6, [http://books.google.de/books?id=AGnYrDhjueIC&amp;amp;pg=PA172 S. 172], (Zugleich: Darmstadt, Technische Universität, Habilitations-Schrift, 2002: &amp;#039;&amp;#039;Technik, Geschlecht und Kalter Krieg.&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Franck während des Ersten Weltkrieges im Auftrag des Kriegsministeriums synthetische Fette erforschte, gelang ihm die Entwicklung des künstlichen Speisefetts FAME ([[Fettsäuremethylester]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Malte Stöcken |Titel=Dokumentation der Chemie in Krieg und Frieden. Maximilian Pflücke, Erich Pietsch und die Deutsche Chemische Gesellschaft von den 1920er bis in die 1970er Jahre |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2016 |ISBN=978-3-8375-1624-1 |Seiten=241-283}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1921 war er Leiter des Forschungslaboratoriums der [[SKW Trostberg|Bayerischen Stickstoffwerke AG]], ab 1927 Professor für [[Technische Chemie]] an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule zu Berlin]]. Von Mitte der 1920er Jahre bis 1935 amtierte Frank als Vorsitzender der Wissenschaftlichen Zentrale für Öl- und Fettforschung (Wizöff).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Mai 1933 trat er aus Protest gegen den nationalsozialistischen Einfluss aus dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde ihm die Professur entzogen und 1939 folgte aus politischen Gründen die Entlassung aus den Stickstoffwerken. Die politischen Gründe waren „jüdische Versippung“; er war mit einer Jüdin verheiratet und ließ sich trotz Drängens der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regierung]] nicht scheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingeborg Hunzinger]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von 1940 bis 1945 war er Direktor des Glasforschungsinstituts der Deutschen Tafelglas AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1948 war er Leiter der [[Stickstoffwerke Piesteritz]] und zugleich Lehrstuhlinhaber für [[Chemische Technologie]] an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule zu Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/hans-heinrich-franck |titel=Franck, Hans-Heinrich {{!}} Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |abruf=2021-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem amtierte er ab 1945 als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Chemische Industrie (AGCI).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Franck trat 1946 der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) bei und wurde deshalb 1949 vom [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] aus der Westberliner Hochschulleitung entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Industrieprofil und technische Intelligenz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neues Deutschland]], 5. Juli 1961, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem [[Enno Heidebroek]] als Präsident der [[Kammer der Technik|Kammer für Technik]], die er vergeblich nach dem Vorbild des VDI zu einem politisch unabhängigen Interessenverband der Ingenieure ausbauen wollte, zurückgetreten war, wurde Franck ab 1949 bis 1959 dessen Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Fischhold: &amp;#039;&amp;#039;Kammer der Technik. Ein Beitrag zur geschichtlichen Aufarbeitung des Ingenieurverbandes.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8448-6212-6, S. 25, [http://books.google.de/books?id=UShcdJ06PyEC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;pg=PP1#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls ab 1949 war er ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. 1950 erhielt er an der [[Humboldt-Universität Berlin]] in Ostberlin den Lehrstuhl für Chemie. Von 1950 bis 1959 war er zugleich Direktor des Instituts für angewandte Silikatforschung der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. September 1950 wurde er auf dem 3. [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]-Kongress in den Bundesvorstand gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der neue Bundesvorstand des FDGB&amp;#039;&amp;#039;. In: Neues Deutschland, 6. September 1950, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Franck war ab 1950 Abgeordneter der [[Volkskammer]]. Von 1954 bis 1958 gehörte er dem Ständigen Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten als Mitglied an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franck wurde auf dem [[Friedhof Pankow III]] beigesetzt und 2005 in das Familiengrab auf dem [[Alter Friedhof Wannsee|Alten Friedhof Wannsee]] umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953 [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse für Wissenschaft und Technik&lt;br /&gt;
* 1954 [[Ehrennadel der Kammer der Technik|Goldene Nadel der Kammer der Technik]]&lt;br /&gt;
* 1956 [[Goethe-Preis der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1958 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber und 1961 in Gold&lt;br /&gt;
* 1959 Ehrentitel [[Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
* Nach ihm wurde der [[Klub der Intelligenz|Hans-Heinrich-Franck-Klub]] in Wittenberg benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kulturbund-wittenberg.de/histor.htm kulturbund-wittenberg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik, 3. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;. Kongress-Verlag, Berlin 1959, S. 272.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hans-heinrich-franck|lemma=Franck, Hans-Heinrich|autor=Hans-Georg Bartel|band=1|idNum=855}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Malte Stöcken |Titel=Dokumentation der Chemie in Krieg und Frieden. Maximilian Pflücke, Erich Pietsch und die Deutsche Chemische Gesellschaft von den 1920er bis in die 1970er Jahre |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2016 |ISBN=978-3-8375-1624-1 |Seiten=241-283}}&lt;br /&gt;
* Gerd Kley: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung von Hochtemperaturwerkstoffen an der Akademie der Wissenschaften der DDR von 1949–1991&amp;#039;&amp;#039; (mit einer Kurzbiografie von Hans Heinrich Franck), München 2014, ISBN 978-3-668-77371-4.&lt;br /&gt;
* Gerd Kley: &amp;#039;&amp;#039;Unverstandener Brückenbauer - Er rette Leben, prägte die Berliner Universitäten in Ost und West - und doch kennt ihn kaum jemand. Die übersehene Biografie des Hans Heinrich Franck&amp;#039;&amp;#039;, in: Berliner Zeitung vom 20. August 2025 und in deren Online-Ausgabe vom 12. August 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121954358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik (1949–1959)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder der Volkskammer der DDR (1. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121954358|VIAF=13177937}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Franck, Hans Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Kulturbundes der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Franck, Hans Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Franck, Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker, Technologe und Politiker, MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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