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	<title>Hans Hahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Hahn&amp;diff=304461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Weblink ergänzt</title>
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		<updated>2025-04-13T10:02:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Hahn.jpg|mini|Hans Hahn (um 1905)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Hahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. September]] [[1879]] in [[Wien]]; † [[24. Juli]] [[1934]] in Wien) war ein österreichischer [[Mathematiker]] und Philosoph, der vor allem für den [[Satz von Hahn-Banach]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Hans Hahn war ein Sohn von Ludwig Benedikt Hahn (1844–1925), k.k. [[Hofrat]], Herausgeber der Zeitschrift „Politischen Correspondenz“ sowie Vorsteher des [[Austria Presse Agentur|k.k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus]] (1889–1901), und dessen Ehefrau Emma (1850–1940), geb. Blümel. Zu Hahns Geschwistern gehörten außerdem die Mathematikerin und Philosophin [[Olga Hahn-Neurath]] und die Malerin und Grafikerin [[Louise Fraenkel-Hahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Hahn heiratete 1909 die Kunstgewerblerin Eleonore (Lilly) Minor (* 1885), Tochter des Germanisten [[Jakob Minor]] und der Frauenrechtlerin Margarethe Minor (1860–1927). Die Schauspielerin [[Nora Minor]] war seine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hahn begann seine akademische Laufbahn 1898 mit der Aufnahme eines Studiums der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Er wandte sich nach einem Jahr der Mathematik zu und studierte in Straßburg und München. 1901 kehrte Hahn nach Wien zurück, wo er 1902 seine Promotion zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie der zweiten Variation einfacher Integrale&amp;#039;&amp;#039; abschloss und so zum Dr. phil. ernannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=5852}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Zeit an der Technischen Hochschule in Wien freundete er sich mit [[Paul Ehrenfest]], [[Heinrich Tietze]] und [[Gustav Herglotz]] an. Mit der Arbeit „Bemerkungen zur Variationsrechnung“ [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1905 an der Universität Wien. Er lehrte in [[Czernowitz]], [[Bonn]] und ab 1921 als ordentlicher Universitätsprofessor an der [[Universität Wien]]. Ebenfalls im Jahr 1921 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Sein berühmtester Schüler war [[Kurt Gödel]], der seine Doktorarbeit 1929 abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahn war auch philosophisch sehr interessiert und &amp;lt;!-- Mitbegründer und --&amp;gt; aktives Mitglied des [[Wiener Kreis]]es. Hahn engagierte sich als Obmann der Vereinigung sozialistischer Hochschullehrer hochschulpolitisch und als Mitglied des [[Stadtschulrat für Wien|Wiener Stadtschulrats]] kommunalpolitisch. Er protestierte gegen die Diskriminierungen jüdischer Studenten und Professoren und war das Ziel einer antisemitischen Diffamierungskampagne der [[Deutschösterreichische Tages-Zeitung|Deutschösterreichischen Tages-Zeitung]] im Jahr 1924. Hahn forderte uneingeschränkte Lehr- und Lernfreiheit, unentgeltlichen Unterricht und ein ausschließlich auf wissenschaftlicher Leistung beruhendes Habilitationsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 starb er mit nur 54 Jahren an den Folgen einer Operation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erhielt er den [[Lieben-Preis#Richard-Lieben-Preisträger|Richard-Lieben-Preis]]. 1926 war er Präsident der [[Deutsche Mathematiker-Vereinigung|Deutschen Mathematiker-Vereinigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Der Name Hans Hahn ist vor allem durch den [[Satz von Hahn-Banach]] bekannt. Darüber hinaus hat Hahn noch andere wichtige Beiträge zur [[Funktionalanalysis]], zur [[Maßtheorie]] ([[Hahnscher Zerlegungssatz]], [[Satz von Vitali-Hahn-Saks]]), zur harmonischen Analyse und zur allgemeinen [[Topologie (Mathematik)|Topologie]] geleistet.&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Hahns Veröffentlichungen sind die eben erwähnten Schriften mathematischen Inhalts. Texte mit philosophischem Inhalt publizierte Hans Hahn erst ab Anfang der 1930er-Jahre. Diese behandeln wissenschaftstheoretische Überlegungen für die Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Doktoranden und Doktorandinnen ==&lt;br /&gt;
Hierzu gehören:&lt;br /&gt;
* [[Marie Torhorst]] 1918&lt;br /&gt;
* [[Karl Menger]] 1924&lt;br /&gt;
* [[Kurt Gödel]] 1929/1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Logik, Mathematik und Naturerkennen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hubert Schleichert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Logischer Empirismus]] – Der [[Wiener Kreis]]&amp;#039;&amp;#039;, München (1975).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Überflüssige Wesenheiten ([[Ockhams Rasiermesser|Occams Rasiermesser]])&amp;#039;&amp;#039;. ebd.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Weltauffassung – Der Wiener Kreis&amp;#039;&amp;#039;. (zusammen mit [[Rudolf Carnap]] und [[Otto Neurath]]) ebd.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Empirismus, Logik, Mathematik.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Einleitung von Karl Menger. Herausgegeben von Brian McGuiness. Frankfurt (1988).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über lineare Gleichungssysteme in linearen Räumen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Journal für die reine und angewandte Mathematik]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;157&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1927), S.&amp;amp;nbsp;214–229. (Urfassung des [[Satz von Hahn-Banach|Satzes von Hahn-Banach]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reelle Funktionen&amp;#039;&amp;#039;. Akademische Verlagsgesellschaft Leipzig (1932)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Stadler]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Wiener Kreis – Ursprung, Entwicklung und Wirkung des Logischen Empirismus im Kontext&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main (1997). Biografie und Bibliografie auf den Seiten 693–703.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Stadler]]: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Kreis.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Ta–Z.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2015, ISBN 978-3-476-02506-7, S. 401–404.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|147|147|Hahn Hans, Mathematiker|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|506|506|Hahn, Hans, Mathematiker|[[Josef Lense]]|119296896}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119296896}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Hahn}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Hahn,_Hans}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/hahn.hans Hans Hahn] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende und Präsidenten der Deutschen Mathematiker-Vereinigung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119296896|LCCN=n86863877|VIAF=73919644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hahn, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftstheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematischer Analytiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Czernowitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieben-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hahn, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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