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	<title>Hans Habe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Habe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[12. Februar]] [[1911]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]], als &amp;#039;&amp;#039;János Békessy&amp;#039;&amp;#039;; gestorben [[29. September]] [[1977]] in [[Locarno]]) war ein österreichisch-US-amerikanischer [[Journalist]], [[Schriftsteller]] und [[Drehbuchautor]]. Als Schriftsteller benutzte er die [[Pseudonym]]e &amp;#039;&amp;#039;Antonio Corte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Frank Richard&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Frederick Gert&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Georg Herwegh]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;John Richler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Peter Stone&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hans Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== 1911 bis 1929 ===&lt;br /&gt;
Er stammte aus einer ungarisch-jüdischen Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Pfaffenzeller |Titel=Wie die Nachkriegspresse entstand: &amp;quot;Nazis werden bestraft&amp;quot; |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2020-06-08 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/hans-habe-und-die-deutsche-nachkriegspresse-nazis-werden-bestraft-a-1cc72132-0873-4ced-a67a-cd18489683ba |Abruf=2022-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kam die Familie Békessy von Budapest nach [[Wien]]. Dort verursachte Habes Vater, [[Imre Békessy]], mehrere Skandale, die [[Karl Kraus]] in seinen Werken immer wieder anprangerte. Als Kraus in seiner Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fackel]]&amp;#039;&amp;#039; die Polemik &amp;#039;&amp;#039;Hinaus aus Wien mit dem Schuft&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, verließ Békessy Wien und ging nach Budapest zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in [[Ungarn]] hatte Habe durch seine Mutter, die Lehrerin Bianca Marton, und seine Gouvernante Adele Bienert Deutsch gelernt. Als sein Vater nach Budapest zurückging, blieb Habe mit seiner Mutter in Wien und besuchte von 1921 bis 1929 das [[Gymnasium Stubenbastei]]. Nach der [[Matura]] versuchte Habe in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Rechtswissenschaft|Jura]] und [[Germanistik]] zu studieren. Obwohl er [[evangelisch]] getauft war, bekam er Schwierigkeiten wegen seiner jüdischen Herkunft, sodass er nach Wien zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Zeit fallen auch Habes erste literarische Versuche. Wahrscheinlich um sich von seinem Vater zu distanzieren, änderte Habe seinen Namen: &amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039; ist die deutsche Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;János&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Habe&amp;#039;&amp;#039; steht lautmalerisch für die Anfangsbuchstaben von &amp;#039;&amp;#039;Hans Békessy&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1930 bis 1938 ===&lt;br /&gt;
Ab 1930 war Habe als [[Journalismus|Journalist]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Sonn- und Montagspost&amp;#039;&amp;#039; tätig. Dort veröffentlichte er in einem Artikel den bisherigen Werdegang [[Adolf Hitler]]s. 1931 wechselte Habe als [[Chefredakteur]] zur &amp;#039;&amp;#039;Österreichischen Abendzeitung&amp;#039;&amp;#039; und wurde damit einer der jüngsten Chefredakteure Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1934 wechselte Habe zum &amp;#039;&amp;#039;Wiener Morgen&amp;#039;&amp;#039; und war auch (wenn auch nur einige Wochen) für den Pressedienst der [[Faschismus|faschistischen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Heimwehr]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst Rüdiger Starhemberg (Politiker)|Ernst Rüdiger Starhemberg]] tätig. Als Habe gewahr wurde, dass [[Benito Mussolini]] einer der größten Finanziers der &amp;#039;&amp;#039;Heimwehr&amp;#039;&amp;#039; war, kündigte er sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1935 bis 1939 war Habe beim &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; angestellt. Für diese Zeitung ging er als Korrespondent nach [[Genf]] zum [[Völkerbund]]. Als solcher nahm er auch 1938 an der [[Konferenz von Évian]] teil, die Präsident [[Franklin D. Roosevelt]] initiiert hatte. Nebenbei konnte Habe 1936 mit seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Drei über die Grenze&amp;#039;&amp;#039; als Schriftsteller debütieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1938 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Als einer der Ersten wurde Habe 1938 nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] ausgebürgert, seine Bücher wurden verboten. Deshalb ging Habe mit seiner Ehefrau ins [[Exil]] nach [[Frankreich]]. Dort meldete er sich im darauffolgenden Jahr als Freiwilliger und kämpfte mit dem [[21è Régiment de Marche de Volontaires Etrangers|21&amp;lt;sup&amp;gt;è&amp;lt;/sup&amp;gt; Régiment de Marche de Volontaires Etrangers]] gegen die Deutschen. Am 21. Juni 1940 wurde er gefangen genommen und kam ins [[Konzentrationslager#Durchgangslager|Dulag]] [[Dieuze]] in der Nähe von [[Nancy]]. Mit Hilfe französischer Freunde konnte er von dort fliehen. Zusammen mit seiner Frau Erika rettete er sich durch Frankreich und [[Spanien]] nach [[Portugal]]. Dieses „Abenteuer“ thematisierte sein Freund [[Erich Maria Remarque]] in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Nacht von Lissabon]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort erlangte das Ehepaar Habe [[Visum|Visa]] und konnte Ende 1940 in die [[Vereinigte Staaten|USA]] emigrieren, ließ sich scheiden und heiratete 1942 erneut. Habe war als Schriftsteller auch im Exil erfolgreich, besonders in den USA. Seine politischen Romane &amp;#039;&amp;#039;Tödlicher Friede bzw. Zu Spät&amp;#039;&amp;#039;, zuerst 1939 in [[Zürich]] und dann in englischer Sprache unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Sixteen Days&amp;#039;&amp;#039; 1940 in [[New York City|New York]] erschienen, und der Roman &amp;#039;&amp;#039;A Thousand Shall Fall&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1941, in Deutschland unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ob Tausend fallen – Ein Bericht&amp;#039;&amp;#039; 1947 bei Rowohlt erschienen, und andere Bücher erzielten hohe Auflagen und wurden in viele Sprachen übersetzt. [[Metro-Goldwyn-Mayer]] verfilmte 1943 &amp;#039;&amp;#039;Ob Tausend fallen&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The Cross of Lorraine&amp;#039;&amp;#039; mit [[Gene Kelly]] und [[Peter Lorre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe meldete sich erneut freiwillig zum Kampf gegen [[NS-Deutschland]] und wurde 1942 in die [[US-Army|US Army]] eingezogen. Dort wurde er Mitglied des militärischen Geheimdienstes. Im „Military Intelligence Training Center“ in [[Camp Ritchie]], [[Maryland]], wurde er in [[Psychologische Kriegsführung|psychologischer Kriegsführung]] ausgebildet. Mit der [[Propaganda]]-[[Einheit (Militär)|Einheit]] &amp;#039;&amp;#039;1st Mobile Radio Broadcasting Company&amp;#039;&amp;#039; der [[Ritchie Boys]] ging Habe im März 1943 nach [[Nordafrika]] und nahm auch an der [[Alliierte Invasion in Italien|Invasion in Italien]] teil. Er wurde u.&amp;amp;nbsp;a. bei der [[Operation Avalanche (Zweiter Weltkrieg)|Landung bei Salerno]] eingesetzt. 1944 wurde er Ausbilder in psychologischer Kriegführung in [[Camp Sharpe]] bei [[Gettysburg]], [[Pennsylvania]], zuletzt war er im Dienstgrad eines [[Major]]s. In seinen Memoiren berichtete der ebenfalls emigrierte und den Ritchie Boys angehörende [[Stefan Heym]] von dieser Zeit: „… war es nur Generälen gestattet, nach eigenem Geschmack geschneiderte Sonderuniformen zu tragen – und Lieutenant Habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1944 wurde Habe zum alleinigen Leiter der deutschsprachigen Abteilung von [[Radio Luxembourg]] ernannt. Dieser Sender war nach der Eroberung von Luxemburg durch amerikanische Truppen im September 1944 rasch wieder betriebsbereit. Er sendete täglich acht Stunden in deutscher Sprache und war der weißen Propaganda verpflichtet. Dies sollte Vertrauen in die Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit des Programms begründen und die reine Wahrheit schildern. Reportagen und Interviews mit Einwohnern aus dem bereits im Oktober 1944 eroberten [[Aachen]] sind dokumentiert. Auch deutsche Kriegsgefangene kamen zu Wort; so sollten noch kämpfende deutsche Soldaten zur Aufgabe bewegt werden. Habe leitete außerdem eine Abteilung innerhalb der Stabsgruppe für Propaganda und psychologische Kriegführung (P&amp;amp;PW Detachment) der 12. Armeegruppe, die Frontzeitungen herausgeben sollte. Habe suchte sich für seine Abteilung u.&amp;amp;nbsp;a. folgende Mitarbeiter aus: Stefan Heym (Schriftsteller), [[Konrad Kellen|Conny Kellen]] (Ex-Sekretär von [[Thomas Mann]]), [[Hanuš Burger|Hanus Burger]] (Regisseur), [[Joseph Wechsberg]] (Journalist), [[Otto Brandstätter]] (Rechtsanwalt), [[Max Kraus]] (Student), [[Walter Kohner]] (Schauspieler), [[Benno David Frank]] (ehemaliger Theaterregisseur aus Hamburg) und [[Ernst Cramer (Journalist)|Ernst Cramer]], später Vorsitzender der [[Axel-Springer-Stiftung]]. In der Folge kamen noch der Schriftsteller [[Klaus Mann]], [[Oskar Seidlin]] und [[Hans Wallenberg]], Sohn des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[B.Z. am Mittag]]&amp;#039;&amp;#039;-Chefredakteurs, hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 bis 1949 ===&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage des Deutschen Reiches gründete Habe bis zum November 1945 in der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]] 16, nach anderen Angaben 18 deutschsprachige Zeitungen&amp;lt;ref&amp;gt;Entgegen der vielfach angeführten Zahl von 18 Neugründungen sind es nach Angaben der Germanistin Susanne Falk, die über Habe promovierte, 16 Neugründungen. Vgl. {{Webarchiv|url=http://www.hanshabe.ch/hans-habe/ |wayback=20140407224547 |text=&amp;#039;&amp;#039;Biographie Hans Habes&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-17 03:27:16 InternetArchiveBot }} auf der Website der Hans-Habe-Stiftung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zuerst den &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnische Kurier|Kölnischen Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, ferner die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Münchner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;[[Bayerischer Tag|Bayerischen Tag]]&amp;#039;&amp;#039; in Bamberg, den &amp;#039;&amp;#039;[[Weser Bote]]n&amp;#039;&amp;#039; (Bremen), die &amp;#039;&amp;#039;[[Ruhr Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (Essen), die &amp;#039;&amp;#039;[[Hessische Post]]&amp;#039;&amp;#039; (Kassel), die &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Stimme]]&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweiger Bote]]n&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Waren diese Blätter der sogenannten „Heeresgruppen-Presse“ ursprünglich als eine Art Amtsblätter der amerikanischen Besatzungsbehörde gedacht, so entwickelten sie sich unter der Führung Hans Habes schon zu eigenständigen Zeitungen;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Pfaffenzeller im [[Der Spiegel]] 8. Juni 2020: [https://www.spiegel.de/geschichte/hans-habe-und-die-deutsche-nachkriegspresse-nazis-werden-bestraft-a-1cc72132-0873-4ced-a67a-cd18489683ba Wie die Nachkriegspresse entstand. »Die Nazis wurden bestraft«.]&amp;lt;/ref&amp;gt; denn Habe scheute sich nicht, die Vorgaben der amerikanischen Behörden zu ignorieren oder sehr eigenwillig zu interpretieren, und wurde deswegen wiederholte Male zum Rapport bestellt. Schon die Titel der Blätter standen in der Tradition deutscher Zeitungsnamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rolf R. Bigler, damaliger Chefredakteur der Zürcher &amp;#039;&amp;#039;[[Weltwoche]]&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Statt eines Nachwortes&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Habe: &amp;#039;&amp;#039;Im Jahre Null. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Presse.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kurt Desch, München 1966, S.&amp;amp;nbsp;141–144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Blätter bestanden nur kurze Zeit, von der &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Stimme&amp;#039;&amp;#039; etwa erschienen im August und September 1945 nur sieben Ausgaben; teilweise gingen die Zeitungen in den neuen, von den Besatzungsbehörden lizenzierten Zeitungsgründungen auf. Für die deutschen Kriegsgefangenen in der amerikanischen Besatzungszone regte Habe ein eigenes Organ an, die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Rat und Tat]]&amp;#039;&amp;#039; wurde geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigstes Zeitungsprojekt wurde seitens der amerikanischen Besatzungsmacht die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Zeitung|Neuen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[München]] aufgefasst. Sie war bewusst als große, überregionale Zeitung geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Habe: &amp;#039;&amp;#039;Im Jahre Null. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Presse.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kurt Desch, München 1966, hier: S.&amp;amp;nbsp;79; zur &amp;#039;&amp;#039;Neuen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;79–140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried F. Schoeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diese merkwürdige Zeit. Leben nach der Stunde Null – Ein Textbuch aus der „Neuen Zeitung“.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, S.&amp;amp;nbsp;662&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Habe fungierte als Chefredakteur, der Schriftsteller [[Erich Kästner]] war für das [[Feuilleton]] zuständig, und Stefan Heym kümmerte sich um die Außenpolitik. Mit einer Auflage von bis zu 2,5 Millionen Exemplaren (und drei Millionen weiteren Abonnementwünschen, die wegen Papiermangels nicht bedient werden konnten) war &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Zeitung&amp;#039;&amp;#039; zeitweise die nach dem &amp;#039;&amp;#039;[[Daily Mirror]]&amp;#039;&amp;#039; auflagenstärkste Zeitung Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1949 bis 1960 ===&lt;br /&gt;
1949 wurde Habe Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Illustrierte]]n&amp;#039;&amp;#039; und 1951 des &amp;#039;&amp;#039;[[Echo der Woche|Echos der Woche]]&amp;#039;&amp;#039;. Nebenbei verfasste und redigierte Habe in den Jahren 1946 bis 1953 auch Drehbücher für verschiedene Firmen in [[Hollywood]]. Mit [[Eloise Hardt]] hatte Habe eine Tochter, Marina Elizabeth (* 1951; am 30. Dezember 1968 in Hollywood ermordet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.google.com/newspapers?nid=1774&amp;amp;dat=19690103&amp;amp;id=_Uc0AAAAIBAJ&amp;amp;sjid=2mUEAAAAIBAJ&amp;amp;pg=4992,494437 &amp;#039;&amp;#039;Autopsy Discloses Slain Girl Stabbed.&amp;#039;&amp;#039;] In. &amp;#039;&amp;#039;Sarasota Herald-Tribune.&amp;#039;&amp;#039; 3. Januar 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt;). 1955 wurde die Ehe geschieden. In den Jahren 1952 bis 1953 schrieb Habe für die &amp;#039;&amp;#039;Los Angeles Daily News&amp;#039;&amp;#039; jeden zweiten Tag die Kolumne &amp;#039;&amp;#039;Outside America&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er auf Wunsch der hinter der Zeitung stehenden Geldgruppe im Mai 1952 wegen eines Inserentenboykotts der Wirtschaft aus dem &amp;#039;&amp;#039;Echo der Woche&amp;#039;&amp;#039; ausscheiden musste,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21976974.html &amp;#039;&amp;#039;Lassen Sie Habe weg&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, Heft 22 vom 28. Mai 1952, S.&amp;amp;nbsp;7–12. [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/21976974 Faksimile] (PDF).&amp;lt;!-- Laut [[Frederick Forsyth]] &amp;#039;&amp;#039;([[Die Akte Odessa]])&amp;#039;&amp;#039; musste die Zeitschrift schließen, weil wichtige Anzeigenkunden ihre Aufträge zurückzogen, als Habe eine Serie über die Nachkriegskarrieren ehemaliger SS-Angehöriger veröffentlichte. --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; ging Habe als Kolumnist für die &amp;#039;&amp;#039;Los Angeles Daily News&amp;#039;&amp;#039; wieder in die USA, kehrte aber im September 1953 als Chefkorrespondent dieser Zeitung nach Europa zurück. 1953 lernte er in [[München]] auch seine sechste Ehefrau, die ungarische Schauspielerin und Sängerin [[Licci Balla]], kennen; sie heirateten 1955 in [[Salzburg]]. In der Folge lebte er unter anderem in [[St. Wolfgang im Salzkammergut|St. Wolfgang am Wolfgangsee]]. Er schrieb weiterhin kommentierende [[Kolumne]]n zur allgemeinen Politik aus konservativer Sicht, u.&amp;amp;nbsp;a. für die &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1960 bis 1977 ===&lt;br /&gt;
1960 ließ er sich in [[Ascona]], [[Schweiz]], nieder und widmete sich seinem literarischen Werk. Er wurde dort der Nachbar von [[Robert Neumann (Schriftsteller)|Robert Neumann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habes literarisches Werk ist dem traditionellen Erzählstil verbunden. Er setzte sich sehr kritisch mit der Nachkriegsliteratur auseinander und konnte z.&amp;amp;nbsp;B. mit der [[Gruppe 47]] nichts anfangen. Seine Romane behandelten oft aktuelle, auch politische Themen und basierten nicht selten auf autobiografischen Erfahrungen. Einige seiner Romane wurden verfilmt, so u.&amp;amp;nbsp;a. 1943 &amp;#039;&amp;#039;The Cross of Lorraine&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(A Thousand Shall Fall)&amp;#039;&amp;#039; von [[Tay Garnett]], 1962 &amp;#039;&amp;#039;Im Namen des Teufels&amp;#039;&amp;#039; von [[John Paddy Carstairs]], 1975 &amp;#039;&amp;#039;Das Netz&amp;#039;&amp;#039; von [[Manfred Purzer]] und 1988 &amp;#039;&amp;#039;Mission nach Evian&amp;#039;&amp;#039; von Erika Szanto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 besuchte er [[Israel]]. 1976 gründete er die Vierteljahreszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Epoche (Zeitschrift)|Epoche]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 66 Jahren starb Hans Habe in [[Locarno]] an einer Drüsenkrankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
Habe besuchte von 1921 bis 1929 in Wien das [[Gymnasium Stubenbastei]]. Dort ging etwa zur selben Zeit [[Hilde Spiel]] zur Schule. Die beiden lernten einander 1927 kennen und verliebten sich. Ein Jahr später brach Habe mit Spiel, doch schätzten sie einander auch später noch, bis es in den 1960er Jahren aus politischen Gründen zum Zerwürfnis kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe war sechsmal verheiratet. 1932 heiratete er seine erste Ehefrau Margit Bloch. Die Ehe wurde geschieden, bald nachdem Habe seine zweite Ehefrau Erika kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe heiratete im Juni 1934 Erika Levy, geschiedene Mosse, Tochter von Walter Levy, Eigentümer der [[Tungsram]]-Glühbirnenfabriken. Erikas erster Ehemann war der Arzt und Schriftsteller Erich Mosse, Neffe des Berliner Pressezaren [[Rudolf Mosse]]. Von Erika ließ sich Habe 1941 im amerikanischen Scheidungsparadies [[Reno (Nevada)|Reno]] scheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermine Adelheid Mayr: [http://othes.univie.ac.at/5945/ &amp;#039;&amp;#039;Hans Habe als Kolumnist der Zeitungen des Axel Springer Verlages.&amp;#039;&amp;#039;] Diplomarbeit, [[Universität Wien]] 2009, S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Einbürgerung in den USA lernte Habe [[Eleanor Close]] geschiedene Rand, geborene Hutton, kennen und heiratete sie im April 1942. Ihre Mutter war [[Marjorie Merriweather Post]]. Sie war demnach die Enkelin und Erbin von [[Charles W. Post]], dem Gründer von [[General Foods]] Inc. Habe hatte mit ihr einen Sohn, Anthony Niklas Habe (geb. 1944).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1946 ließ sich Habe von Eleanor scheiden und heiratete im selben Monat die sechs Jahre ältere Schauspielerin [[Ali Ghito]], die er schon 1938 kennengelernt, nach dem Krieg gesucht und wiedergefunden hatte. Fast gleichzeitig begann er ein Verhältnis mit der Filmschauspielerin [[Eloise Hardt]], was zu einem Ehekrieg zwischen Ali Ghito und Hans Habe führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ließ sich 1948 in Mexiko von Ali Ghito scheiden und heiratete einen Tag später Eloise Hardt, noch bevor die Scheidung rechtskräftig wurde (erst 1953 wurde die Ehe mit Ali Ghito rechtskräftig geschieden). Deswegen klagte ihn Ali Ghito der Bigamie an und lieferte dem &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; pikantes Material für einen Artikel, der Anfang Juni 1952 erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039;-Gründer [[Henri Nannen]] schrieb eine [[Polemik]] gegen Habe, veröffentlicht unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hinaus aus Deutschland mit dem Schuft&amp;#039;&amp;#039; (Exzerpt: „Aber es war nichts als galliger Speichel, der aus diesem Maule troff“).&lt;br /&gt;
Nannen stellte Habe als journalistische Marionette einflussreicher US-Finanziers dar - offenbar ein Rückgriff auf das antisemitische Stereotyp des reichen, korrupten Juden  (Quelle: Tim Tolsdorff: Gastbeitrag in der FAZ, Juni 2022: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/medienhistoriker-tim-tolsdorff-ueber-ns-vergangenheit-des-stern-gruenders-henri-nannen-18095374.html &amp;#039;&amp;#039;Auflage ging vor Aufarbeitung&amp;#039;&amp;#039;]). Siehe auch [[Spiegel Geschichte (Zeitschrift)|Spiegel Geschichte]] 18. Dezember 2013: [https://www.spiegel.de/geschichte/henri-nannen-und-hans-habe-journalisten-freundschaft-zwischen-feinden-a-951334.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Freundliche Grüße von Feind zu Feind&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 lernte Habe in [[München]] seine sechste und letzte Ehefrau, die ungarische Schauspielerin und Sängerin [[Licci Balla]], kennen; sie heirateten 1955 in [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Bitte nach Ersterscheinungsdatum sortieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei über die Grenze.&amp;#039;&amp;#039; 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Zeit bricht zusammen.&amp;#039;&amp;#039; 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tödlicher Friede – ein Liebesroman mit politischem Hintergrund.&amp;#039;&amp;#039; Europa-Verlag Emil Oprecht, Zürich 31.&amp;amp;nbsp;August 1939. (Ein Roman, in dem die Verhandlungen beim [[Völkerbund]] in Genf zur Zeit der Entstehung des [[Münchner Abkommen]]s 1938 thematisiert wurden.) Nach Beschwerde der deutschen Botschaft bei der Schweizer Regierung wurde das Buch auf Bitten des [[Bundesrat (Schweiz)|Schweizer Bundesrates]] zurückgezogen und unter dem Titel&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Zu Spät – ein Liebesroman mit politischem Hintergrund&amp;#039;&amp;#039; 1940 beim Europa Verlag angeblich in New York, in Wirklichkeit immer noch in Zürich neu aufgelegt. Die gleichzeitig erscheinende englische Ausgabe trug den Namen&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;16 Days&amp;#039;&amp;#039;. Danach wurde das Buch in 14 Sprachen übersetzt. In Deutschland erschien das Buch erstmals im Walter Verlag, Olten 1976, unter dem Titel&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Staub im September&amp;#039;&amp;#039;. Zahlreiche weitere Ausgaben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kathrin oder der verlorene Frühling.&amp;#039;&amp;#039; 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohin wir gehören&amp;#039;&amp;#039; (zuerst engl. &amp;#039;&amp;#039;Aftermath&amp;#039;&amp;#039;). New York 1946 (London 1947; Dt. 1948; Niederländ. &amp;#039;&amp;#039;Naspel&amp;#039;&amp;#039; 1966).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ob Tausend fallen.&amp;#039;&amp;#039; Hamilton, London 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weg ins Dunkel.&amp;#039;&amp;#039; Roman, Pan Verlag, Zürich 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich stelle mich: Meine Lebensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1954. Erweiterte Neuausgabe mit einem Nachwort von Licci Habe. München 1986, ISBN 3-7766-1395-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Off Limits – Roman der Besatzung Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Namen des Teufels.&amp;#039;&amp;#039; 1956. – [[Im Namen des Teufels|1961 verfilmt]], Regie: [[John Paddy Carstairs]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Sichel.&amp;#039;&amp;#039; Dörner, Düsseldorf 1959. In redaktioneller Neufassung von Licci Habe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Ungarischer Tanz]]&amp;#039;&amp;#039;. Herbig, München 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ilona.&amp;#039;&amp;#039; 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tarnowska.&amp;#039;&amp;#039; 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Botschafterin.&amp;#039;&amp;#039; 1959 (unter dem Pseudonym Hans Wolfgang), schon [[Die Botschafterin|1960 verfilmt]] mit [[Nadja Tiller]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tod in Texas.&amp;#039;&amp;#039; 1964. ([[Liste der meistverkauften Sachbücher in Deutschland#1961 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste im Jahr 1964]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mission.&amp;#039;&amp;#039; 1965 (über die [[Konferenz von Évian]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Jahre Null.&amp;#039;&amp;#039; 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christoph und sein Vater.&amp;#039;&amp;#039; 1966 (über [[Thomas Harlan]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wien, so wie es war.&amp;#039;&amp;#039; 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Netz.&amp;#039;&amp;#039; 1969. ([[Liste der meistverkauften Belletristikbücher in Deutschland#1961 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 25. August bis zum 28. September 1969]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie einst David. Entscheidung in Israel. Ein Erlebnisbericht.&amp;#039;&amp;#039; 1971. (Bericht über seine Israelreise)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen.&amp;#039;&amp;#039; 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Palazzo.&amp;#039;&amp;#039; 1975. ([[Liste der meistverkauften Belletristikbücher in Deutschland#1971 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 14. Juli bis zum 24. August 1975]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben für den Journalismus&amp;#039;&amp;#039;. Droemer Knaur, München 1976, ISBN 3-426-00430-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1942: [[Jerusalem-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Kriegskreuz (Luxemburg)|Croix de guerre de Luxembourg]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Theodor-Herzl-Preis]] (Herzl-Literaturpreis)&lt;br /&gt;
* 1976: Großes [[Bundesverdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1977: [[Konrad-Adenauer-Preis der Deutschland-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* Ehrensenator der [[Boston University]]&lt;br /&gt;
* Großritter der Mark-Twain-Gesellschaft&lt;br /&gt;
* Gouverneur der [[Universität Haifa]]&lt;br /&gt;
* Präsident des Deutschen Autorenrates&lt;br /&gt;
* Mitglied des [[P.E.N.|PEN]] Center USA&lt;br /&gt;
* Mitglied des israelischen Journalistenverbandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hans-Habe-Stiftung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Hans-Habe-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine am 25. Juli 1996 auf letztwilligen Wunsch der im Jahre 1995 verstorbenen Licci Habe, geb. Balla, der letzten Ehefrau des Schriftstellers und Journalisten, gegründete Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jutta Dick: &amp;#039;&amp;#039;Habe, Hans.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Andreas B. Kilcher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02457-2, S.&amp;amp;nbsp;183f.&lt;br /&gt;
* Susanne Swantje Falk: &amp;#039;&amp;#039;Hans Habe. Journalist und Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039; (= Dissertationsschrift, Universität Wien). Wien 2008.&lt;br /&gt;
* Marko Martin: &amp;#039;&amp;#039;Hans Habe: Romancier, Libertin, Soldat - und Antirassist&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Brauchen wir Ketzer?&amp;quot; Stimmen gegen die Macht&amp;#039;&amp;#039;. Arco Verlag, Wuppertal 2023, ISBN 978-3-96587-038-3&lt;br /&gt;
* Hermine Adelheid Mayr: [http://othes.univie.ac.at/5945 &amp;#039;&amp;#039;Hans Habe als Kolumnist der Zeitungen des Axel Springer Verlages.&amp;#039;&amp;#039;] Diplomarbeit, [[Universität Wien]] 2009.&lt;br /&gt;
* David M. McMurray: &amp;#039;&amp;#039;Conserving individual autonomy in exile: Hans Habe’s struggle against totalitarianism.&amp;#039;&amp;#039; University Press, Nashville, Tenn., 2001, ISBN 0-493-14435-8.&lt;br /&gt;
* Martin Pfaffenzeller: &amp;#039;&amp;#039;Lettern einer neuen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; in: Geo Epoche Nr. 102 (2020), S.&amp;amp;nbsp;112–119.&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Habe, Hans.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 464.&lt;br /&gt;
* André Simon: &amp;#039;&amp;#039;J’accuse!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Exil.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 1, 1987, S.&amp;amp;nbsp;114–126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118544136}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004406|Hans Habe}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0352135}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oeko-net.de/kommune/kommune1-98/KHABE.html Wer war Hans Habe? Eine Spurensuche]&lt;br /&gt;
* [http://www.hanshabe.ch/hans-habe/bibliographie/ &amp;#039;&amp;#039;Ausführliches Werkeverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Hans-Habe-Stiftung&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/hans-habe-und-die-deutsche-nachkriegspresse-nazis-werden-bestraft-a-1cc72132-0873-4ced-a67a-cd18489683ba „Nazis werden bestraft“]&lt;br /&gt;
* Marko Martin, [[Die Welt]] 12. November 2011:  [https://www.welt.de/kultur/history/article12510870/Hans-Habe-konservativer-Extremist-der-Mitte.html &amp;#039;&amp;#039;Hans Habe - konservativer Extremist der Mitte. Hitlergegner, Hassobjekt der Linken, Frauenfreund, „Welt“-Autor: Vor 100 Jahren wurde der Schriftsteller Hans Habe geboren.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118544136|LCCN=n50019047|NDL=00522300|VIAF=107082302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Habe, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator einer Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritchie Boy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (United States Army)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist bei den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Person (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Habe, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Békessy, János; Corte, Antonio; Richard, Frank; Gert, Frederick; Richler, John; Wolfgang, Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Locarno]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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