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	<title>Hans Guido Mutke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:13:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Guido_Mutke&amp;diff=96784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Zweiter Weltkrieg */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-12-10T16:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zweiter Weltkrieg: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Guido Mutke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1921]] in [[Nysa|Neisse]]; † [[8. April]] [[2004]] in [[München]]) diente im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Jagdflieger]] in der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], betätigte sich nach dem Krieg zunächst als [[Pilot|Verkehrspilot]] und war später als [[Arzt]] in der [[Luftfahrtmedizin]] sowie als [[Gynäkologie|Gynäkologe]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
1939 bei Kriegsbeginn hatte er gerade an der Berliner [[Charité]] ein Medizinstudium begonnen, als er eingezogen wurde. Er meldete sich als Pilot zur Luftwaffe und absolvierte nach seiner grundlegenden fliegerischen Ausbildung die Nachtjägerschule in Schleißheim und Riem auf der [[Messerschmitt Bf 110|Bf 110]]. Sein Einsatzverband war zunächst das [[Nachtjagdgeschwader 1]], dort flog er die [[Dornier Do 217|Do 217]]. Später wechselte er ins [[Nachtjagdgeschwader 5]] und flog dort wieder die Bf 110. Anfang April 1945 wurde er zum [[Ergänzungsjagdgeschwader 2]] versetzt und dort auf die [[Messerschmitt Me 262]] umgeschult.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe W. Jack |Hrsg= |Titel=Flog die Me 262 wirklich schneller als der Schall? |Sammelwerk=Fliegerrevue X |Band= |Nummer=48 |Verlag=Möller Druck und Verlag |Ort=Ahrensfelde |Datum=2014 |Seiten=42 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutke behauptete, er habe am 9. April 1945 mit seiner Me 262 über [[Innsbruck]] die [[Schallmauer]] durchbrochen, als er einem von [[alliierte]]n [[Flugzeug]]en attackierten Kameraden helfen wollte und dazu einen [[Sturzflug]] durchführte. Mutke hielt es stets für möglich, dass anderen Piloten der Me 262 dies vor ihm gelungen sein könnte, behauptete also nie ausdrücklich, der erste Mensch gewesen zu sein, der mit einem Flugzeug die Schallmauer durchbrochen hatte. Die Me 262 war jedoch weder aerodynamisch noch strukturell dazu in der Lage, die Schallmauer (Mach = 1,0) zu durchbrechen. Flugversuche ergaben, dass bereits ab einer Mach’schen Zahl von M = 0,83 Flatterschwingungen einsetzten. Als Fliegbarkeitsgrenze der Me 262 wird die kritische Mach’sche Zahl M = 0,86 angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Ulrich Meier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Pfeilflügelentwicklung in Deutschland bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Band 33). Bonn 2006, ISBN 3-7637-6130-6, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. April 1945 flog Hans Guido Mutke die „Weiße 3“, eine Me 262 A-1a/R1, W.-Nr. 500071, nach [[Militärflugplatz Dübendorf|Dübendorf]] in der [[Schweiz]]. Das Flugzeug gehörte zur 9. Staffel des [[Jagdgeschwader 7|JG 7]] und steht heute im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url= http://www.warbird.ch/contento/default.aspx?tabid=769 | wayback= 20081201232119 | text=&amp;#039;&amp;#039;WIFS: Der erste Düsenjäger.&amp;#039;&amp;#039;}} in der Schweiz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg setzte Hans Guido Mutke in Bern und Zürich sein bereits vor dem Krieg begonnenes Medizinstudium fort und arbeitete mehrere Jahre als Pilot für Fluglinien in Argentinien und Bolivien. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland praktizierte er als Frauenarzt, seine Verbindung zur Fliegerei behielt er jedoch als Reserveoffizier bei der [[Bundeswehr]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hans Guido Mutke |Sammelwerk=The Independent |Datum=2004-05-01 |Online=https://www.independent.co.uk/news/obituaries/hans-guido-mutke-38408.html |Abruf=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis Mitte der 1980er Jahre führte er als einer der Pioniere auf diesem Gebiet in seiner Praxis in München [[Spenderkind|heterologe Inseminationen mit Spendersamen (AID)]] durch, er forschte insbesondere auf dem Gebiet der Verwendung von gefrorenem Spendersamen. Auf diese Weise wurden in seiner Praxis weit über 1000 Kinder gezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. H. Bleichrodt, H. G. Mutke |Hrsg=William Thompson, Robert F. Harrison, John Bonnar |Titel=A comparison of fresh and frozen semen in AID practice |Sammelwerk=The Male Factor in Human Infertility Diagnosis and Treatment |Band= |Nummer= |Ort=Dublin |Datum=1983 |Seiten=209-212}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Abweichend zu den heutigen Erkenntnissen und dem aktuellen gesetzlichen Stand ging Mutke bei seiner Tätigkeit damals noch davon aus, dass es für die betroffenen Familien psychologisch am besten wäre, wenn sämtliche Informationen über die Tatsache der Zeugung durch eine Samenspende und die Herkunft des Spenders geheim bleiben würden und dieser Umstand dem entstandenen Kind niemals zur Kenntnis gelangen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Peter Legal, Hans G. Mutke |Hrsg= |Titel=Wir hätten so gern ein Baby |Verlag=Bastei Lübbe |Ort=Bergisch Gladbach |Datum=1979 |ISBNformalFalsch=3-404-01171-8 |Seiten=154-158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus forschte Mutke auch an luft- und raumfahrtmedizinischen Fragestellungen und erhielt mehrere Patente auf diesem Gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://encrypted.google.com/patents/DE19851267C1?cl=de |titel=Femurinal |zugriff=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://encrypted.google.com/patents/DE2630210A1?cl=no |titel=Vorrichtung zur liegenden Befoerderung von Personen insbesondere in Luftfahrzeugen |zugriff=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Guido Mutke starb am 8. April 2004 während einer Herzoperation. Seinen Körper hatte er dem [[Plastination|Plastinator]] [[Gunther von Hagens]] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=|GNDName=105350079|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mutke, Hans Guido}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luft- und Raumfahrtmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mutke, Hans Guido&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jagdflieger in der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nysa|Neisse]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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