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	<title>Hans Großmann-Doerth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:08:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Gro%C3%9Fmann-Doerth&amp;diff=446945&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Reference-Tag eingefügt</title>
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		<updated>2025-10-25T02:55:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reference-Tag eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Großmann-Doerth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1894]] in [[Hamburg]]; † [[5. März]] [[1944]] in [[Königsberg (Preußen)]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und wichtiger Vertreter des [[Ordoliberalismus]] („[[Freiburger Schule (Ordoliberalismus)|Freiburger Schule]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Großmann-Doerth wurde als Sohn des Leiters der Hamburger Seewarte Louis Großmann geboren. Nach Studium an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] beendete er sein juristisches Studium an der neu gegründeten [[Universität Hamburg]] und wurde dort 1923 bei [[Moritz Liepmann]] mit einer strafrechtlichen Dissertation promoviert. Nach seinen juristischen Examina war er zunächst als Amtsrichter in Hamburg tätig. 1929 habilitierte er sich an der Universität Hamburg bei [[Hans Wüstendörfer]] mit einer Untersuchung über „Das Recht des Überseekaufs“. 1930 wurde er als Extraordinarius an die deutsche [[Karl-Ferdinands-Universität]] in Prag berufen und wechselte 1933 an die [[Albert-Ludwigs-Universität]] in Freiburg, wo er einen Lehrstuhl für Handelsrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht, übernahm. 1939 zum Wehrdienst einberufen, wurde Großmann-Doerth als [[Oberstleutnant]] und [[Regiment]]skommandeur im Februar 1944 an der Ostfront schwer verwundet und starb in einem Lazarett in Königsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Großmann-Doerth ist zusammen mit [[Walter Eucken]] und [[Franz Böhm (Wirtschaftswissenschaftler)|Franz Böhm]] ein Begründer der [[Freiburger Schule (Ordoliberalismus)|Freiburger Schule]] des [[Ordoliberalismus]]. Kennzeichnend für seine Schriften ist eine umfassende Berücksichtigung der juristischen Praxis sowie eine Betonung der Selbstverantwortlichkeit der Wirtschaftssubjekte. Seine Habilitationsschrift „Das Recht des Überseekaufs“ wurde durch die Erfassung und Auswertung von Handelsbräuchen und ungeschriebenem praktizierten Recht zu einem Standardwerk, in dem das „law in action“ im Gegensatz zu dem „law in the books“ dargestellt wurde. Auch in seiner Hamburger Antrittsvorlesung  mit dem Titel „Der heutige Wirtschafts-Jurist“ werden die Rechtstatsachenforschung und die Notwendigkeit der [[Rechtsvergleichung]] betont. Das Programm seiner Freiburger Tätigkeit entwickelte er in seiner am 11. Mai 1933 gehaltenen Freiburger Antrittsvorlesung „Das selbstgeschaffene Recht der Wirtschaft und staatliches Recht“.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Walter Eucken]] und [[Franz Böhm (Wirtschaftswissenschaftler)|Franz Böhm]] gab Großmann-Doerth 1937 die Schriftenreihe „Ordnung der Wirtschaft“ heraus (die jedoch schon nach vier Nummern im Jahr 1937 wieder eingestellt wurde). Großmann-Doerths rechtswissenschaftliche Ausführungen entsprechen in Teilen dem nationalsozialistischen Rechtsdenken. Allgemein gilt Großmann-Doerths Haltung gegenüber dem [[NS-Staat|NS-Regime]] als ambivalent. Großmann-Doerth gehörte nie zum Kern der [[Freiburger Kreis (NS-Zeit)|Freiburger Kreise]] und war auch nicht in deren Kampf gegen das [[NS-Staat|NS-Regime]] einbezogen. Er war allerdings auch nie Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Semmelmayer |Titel=Kommanditgesellschaftsrecht im Nationalsozialismus |Auflage=1st ed |Verlag=Mohr Siebeck |Ort=Tübingen |Datum=2025 |ISBN=978-3-16-164330-9 |Seiten=84 |Abruf=2025-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|155|155|Großmann-Doerth, Hans|Franz Böhm|102100942}}&lt;br /&gt;
* [[Uwe Blaurock]], Nils Goldschmidt, Alexander Hollerbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das selbstgeschaffene Recht der Wirtschaft – Zum Gedenken an Hans Großmann-Doerth.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2005 (Beiträge zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik, Bd. 171), ISBN 3-16-148653-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102100942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102100942|LCCN=n/2006/48316|VIAF=206372568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossmanndoerth, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter des Ordoliberalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Großmann-Doerth, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und bedeutender Vertreter des Ordoliberalismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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