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	<title>Hans Grashoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:12:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Grashoff&amp;diff=2424082&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen), Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-27T22:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;), Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hans Grashoff, Regierungspräsident in Stade 1911-1922.jpg|mini|Hans Grashoff]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Hinrich Hermann Carl Grashoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1862]] in [[Meppen]]; † [[10. Februar]] [[1938]] in [[Hannover]]) war ein deutscher Verwaltungsjurist und zuletzt Regierungspräsident in Stade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Grashoffs Vorfahren stammten aus [[Stolzenau]] an der Weser, wo sein Großvater Bürgermeister war. Hans Grashoff war Sohn des Pastors [[Wilhelm Grashoff]] in Meppen. Nachdem er 1880 das Abitur am Gymnasium in Meppen absolviert hatte, studierte er von 1880 bis 1884 an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] Rechtswissenschaft und Staatswissenschaften. Seit dem Wintersemester 1880/81 war er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Alemannia Göttingen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Burschenschaft Alemannia zu Göttingen 1930–1955.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1955, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 begann er ein Referendariat in preußischen Gerichten und Behörden und durchlief bis 1890 zahlreiche Stationen in Stolzenau, [[Osnabrück]], [[Kiel]], [[Schleswig]], [[ Bezirk Altona|Altona]], [[Stralsund]] und [[Berlin]]. Nach der bestandenen Großen Staatsprüfung trat er 1890 als [[Regierungsassessor]] im Landratsamt in [[Schwetz an der Weichsel]] in den preußischen Verwaltungsdienst. 1893 wurde er an die Regierung in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] versetzt, und 1896 zur [[Preußische Ansiedlungskommission|Preußischen Ansiedlungskommission für Westpreußen und Posen]] in [[Posen]], die für die Neuansiedlung deutscher Zuwanderer in den preußischen Ostprovinzen zuständig war. Im Jahr 1898 wurde er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Kreis Schwetz]]. 1904 kehrte er als [[Oberregierungsrat]] zur Preußischen Ansiedlungskommission nach Posen zurück. 1908 kam er als Regierungsvizepräsident in [[Hannover]]. Danach war er von Juni 1911 bis April 1922 [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] im [[Regierungsbezirk Stade]]. Nach der Pensionierung zog er 1922 mit seiner Familie zunächst nach [[Soltau]]. 1926 verlegte er seinen Wohnsitz nach Hannover, Akazienallee 8–10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders herausfordernd waren für ihn die Jahre der Novemberrevolution und die ersten Nachkriegsjahre. Der Arbeiter- und Soldatenrat in Nordholz und Cuxhaven bekämpfte ihn zeitweise scharf und versuchte, seine Entlassung als Regierungspräsident durchzusetzen. Grashoff stellte sich aber bereitwillig in den Dienst der neuen deutschen Republik und kooperierte mit dem Arbeiter- und Soldatenrat für den Regierungsbezirk Stade. Als während des [[Kapp-Putsch|Kapp-Lüttwitz-Putsches]] im März 1920 kurzzeitig Einheiten von Baltikumkämpfern die vollziehende Gewalt im Regierungsbezirk Stade übernahmen, lehnte er eine Zusammenarbeit mit den Putschisten ab und stellte klar, dass er der rechtmäßigen preußischen Regierung die Treue halten würde.&amp;lt;ref&amp;gt; Henning Müller: Hans Grashoff, in: Jan Lokers, Heike Schlichting (Hrsg.): Lebensläufe zwischen Elbe und Weser. Ein biographisches Lexikon, Bd. 2, Stade 2010, S. 117–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kaiserreich war Grashoff Mitglied der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]]. Im September 1919 schloss er sich kurzzeitig der Deutschen Demokratischen Partei an. 1925 wurde er Mitglied der Deutschen Volkspartei, trat aber 1930 wieder aus.&amp;lt;ref&amp;gt; Henning Müller: Hans Grashoff, in: Jan Lokers, Heike Schlichting (Hrsg.): Lebensläufe zwischen Elbe und Weser. Ein biographisches Lexikon, Bd. 2, Stade 2010, S. 117–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religiosität spielte in Grashoffs Leben eine wichtige Rolle. 1911 wurde er Vorsitzender des Kirchenvorstandes der [[Schlosskirche (Hannover)|Schlosskirchengemeinde]] in Hannover. 1919 stiftete er zum Andenken an seine gefallenen Söhne ein farbiges Kirchenfenster in der [[St. Wilhadi (Stade)|St. Wilhadi-Kirche in Stade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Grashoff wurde auf dem Garnisonsfriedhof in Stade neben den gefallenen Söhnen bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 16-bändige Personalakte liegt im [[Niedersächsisches Landesarchiv (Abteilung Stade)|Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Stade]].&amp;lt;ref&amp;gt;NLA Stade, Rep. 180, Nr. 2–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1896 heiratete er in Königsberg Anna Gaedeke (1877–1947), Tochter des Bankiers und Industriellen [[Konrad Gaedeke]] und dessen Frau Molly Ludowica geb. Braunschweig (1850–1918).&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|6|16|17|Gaedeke, Heinrich Konrad|Fritz Gause|137563140}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe gingen die Söhne Hans (1897–1917) und Conrad (1899–1918) und die Töchter Eva (geb. 1902), Ursula (geb. 1910) und Annemarie (geb. 1920) hervor. Beide Söhne fielen im Ersten Weltkrieg in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bruder war langjähriger Pastor der evangelischen Gemeinde in [[Sofia]], ein weiterer Bruder war in Bremen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Grashoff benannt sind der Grashoffweg in Stade,&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Wirtgen: &amp;#039;&amp;#039;Die Stader Straßen, Plätze, Brücken und Bastionen&amp;#039;&amp;#039;. Stade 1959, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso die Grashoffstraße in [[Geestemünde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Körtge: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Seestadt Bremerhaven&amp;#039;&amp;#039;. [[Männer vom Morgenstern]] 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehre, Freiheit, Vaterland&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, (1884)&lt;br /&gt;
* Ansprache an die Gemeindevorsteher-Mitglieder der Kreiskommissionen (1918)&lt;br /&gt;
* Die Jugendpflege im Regierungsbezirk Stade (1919)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift über die Volkshochschule im Regierungs-Bezirk Stade&amp;#039;&amp;#039;, [[Pockwitz (Druckerei)|Verlag A. Pockwitz Nachf. Karl Krause]], 1919. {{DNB|573536341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 171.&lt;br /&gt;
* Henning Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hans Grashoff&amp;#039;&amp;#039;. In: Jan Lokers, Heike Schlichting (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe zwischen Elbe und Weser. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II, Landschaftsverband der Ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden, Stade 2010, ISBN 978-3-931879-46-4, S. 117–121.&lt;br /&gt;
* Reinhold Zilch (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10 (1909–1918). Olms-Weidmann, Hildesheim, 1999, ISBN 3-487-11007-5, S. 386. ([[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101792808|VIAF=17598795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grashoff, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Stade)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Provinz Westpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grashoff, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grashoff, Hans Hinrich Hermann Carl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsbeamter, Regierungspräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meppen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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