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	<title>Hans Goetting - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hsingh am 12. Januar 2026 um 17:59 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Goetting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Januar]] [[1911]] in [[Posen]]; † [[27. Dezember]] [[1994]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Historiker]] und [[Archivar]].&lt;br /&gt;
__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
Sein Vater war der Studienrat Friedrich Goetting. Die Familie musste 1918 aufgrund des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] die Stadt verlassen und ließ sich in Hannover nieder. 1929 legte er am [[Kaiser-Wilhelm-Gymnasium (Hannover)|Kaiser Wilhelm-Gymnasium]] das Abitur ab. An der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] studierte er Geschichte, Germanistik, mittellateinische Philologie und Religionswissenschaft. In Königsberg trat er der Turnerschaft Frisia bei, die sein Vater 1897 mitbegründet hatte. Das Studium setzte er für zwei Semester an der [[Universität Wien]] (1930/31) und seit dem Wintersemester 1931/32 an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] fort. Im Jahr 1935 wurde er dort bei [[Albert Brackmann]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die klösterliche Exemtion in Nord- und Mitteldeutschland vom 8. bis zum 15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Unter Einfluss Brackmanns begann Goetting die Archivlaufbahn. 1934/35 war Goetting ordentliches Mitglied des Instituts für Archivwissenschaft und Geschichtswissenschaftliche Fortbildung in Berlin-Dahlem. Nach Abschluss der Archivausbildung und dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien im Sommer 1935 wurde Goetting in den preußischen Archivdienst übernommen und 1936 nach Breslau versetzt. 1937 wurde er Staatsarchivassessor und 1939 Staatsarchivrat. Im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]] wurde er 1941 schwer verwundet. 1941 wurde er ebenfalls Mitglied in der [[Historische Kommission für Schlesien|Historischen Kommission für Schlesien]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre Historische Kommission für Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau&amp;#039;&amp;#039;, Band 17, 1972, Mitgliederverzeichnis S. 414.&amp;lt;/ref&amp;gt; Goetting war außerdem außerordentliches Mitglied des [[Institut für Österreichische Geschichtsforschung|Instituts für Österreichische Geschichtsforschung]]. An der [[Universität Breslau]] hielt Goetting 1943/44 als Lehrbeauftragter Vorlesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 bekam er eine Anstellung beim [[Hauptstaatsarchiv Hannover|Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv]] in Hannover. 1948 wurde er an das [[Staatsarchiv Wolfenbüttel|Niedersächsische Staatsarchiv]] in [[Wolfenbüttel]] versetzt und im selben Jahr Mitglied der [[Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen|Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen]]. Von 1949 bis zu seiner Berufung nach Göttingen redigierte er das &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweigischer Geschichtsverein|Braunschweigische Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1956 war er Mitglied des Beirats der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte. Von 1957 bis 1974 war er Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Archivalische Zeitschrift|Archivalischen Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1959 bis 1967 war er ordentliches Mitglied der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]. Im Jahre 1964 wurde er als außerordentlicher Professor für Historische Hilfswissenschaften an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] berufen und im selben Jahr Ehrenmitglied des Braunschweigischen Geschichtsvereins. Seit 1967 war Goetting korrespondierendes Mitglied der [[Historische Kommission für Westfalen|Historischen Kommission für Westfalen]]. 1969 wurde er ordentlicher Professor und lehrte bis zu seiner Emeritierung 1976 in Göttingen. 1970 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der [[Archäologische Kommission für Niedersachsen|Archäologischen Kommission für Niedersachsen]]. Er war außerdem Direktor des Diplomatischen Apparats, einer seit dem Jahre 1802 bestehenden Lehrsammlung von Originalurkunden. Zu Goettings bedeutendsten akademischen Schülern in Göttingen gehörte [[Wolfgang Petke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten erforschte er schwerpunktmäßig das [[Karolinger|karolingerzeitliche]], [[Liudolfinger|ottonische]] und [[Salier|salisch]]-[[Staufer|staufische]] [[Hildesheim]]. Als sein Hauptwerk gelten die drei Bände der [[Germania Sacra]]: &amp;#039;&amp;#039;Das reichsunmittelbare Kanonissenstift Gandersheim&amp;#039;&amp;#039; (1973), &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktiner(innen)kloster Brunshausen, das Benediktinerinnenkloster St. Marien vor Gandersheim, das Benediktinerkloster Clus, das Franziskanerkloster Gandersheim&amp;#039;&amp;#039; (1974) und &amp;#039;&amp;#039;Die Hildesheimer Bischöfe von 815 bis 1221 (1227)&amp;#039;&amp;#039; (1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die klösterliche Exemption in Nord- und Mitteldeutschland vom 8. bis zum 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Phil. Diss. Universität Berlin, 1935.&lt;br /&gt;
* mit [[Hermann Kleinau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vizedominatsrechnungen des Domstifts St. Blasii zu Braunschweig 1299–1450.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1958.&lt;br /&gt;
* mit Franz Engel, Erwin Nadolny: &amp;#039;&amp;#039;Niedersachsen und der deutsche Osten.&amp;#039;&amp;#039; Niedersächsische Landeszentrale für Politische Bildung, Hannover 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Hildesheim 1: Das reichsunmittelbare Kanonissenstift Gandersheim&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Germania Sacra. Die Kirche des Alten Reiches und ihre Institutionen.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Bd. 7). De Gruyter, Berlin u. a. 1973, ISBN 3-11-004219-3 ([https://germania-sacra-datenbank.uni-goettingen.de/files/books/NF%207%20%20Goetting%20Gandersheim.pdf online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Hildesheim 2: Das Benediktiner(innen)kloster Brunshausen, das Benediktinerinnenkloster St. Marien vor Gandersheim, das Benediktinerkloster Clus, das Franziskanerkloster Gandersheim&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Germania Sacra. Die Kirche des Alten Reiches und ihre Institutionen.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Bd. 8). de Gruyter, Berlin u. a. 1974, ISBN 3-11-004314-9 ([https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0003-773A-7/NF%208%20Goetting%20Brunshausen%2c%20St.%20Marien%2c%20Clus%2c%20Gandersheim.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Hildesheim 3: Die Hildesheimer Bischöfe von 815 bis 1221 (1227)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Germania Sacra. Die Kirche des Alten Reiches und ihre Institutionen.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Bd. 20). De Gruyter, Berlin u. a. 1984, ISBN 3-11-010004-5 ([https://germania-sacra-datenbank.uni-goettingen.de/books/view/30 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Appelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Goetting.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 103 (1995), S. 501–502.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Petke]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Goetting.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen#Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte|Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 67 (1995), S. 484–487 ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77551/JB_67_1995.pdf online]). &lt;br /&gt;
* [[Richard Moderhack]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Goetting † 21. Januar 1911 – 27. Dezember 1994.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweigisches Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 76 (1995), S. 177–180. [S. 179–180 Schriftenverzeichnis] ([https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00042644 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116733659}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Goetting%2C+Hans Veröffentlichungen von Hans Goetting] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.historische-kommission.lwl.org/de/uber-uns/ehemalige-mitglieder/prof-dr-hans-goetting/ Biographische Angaben auf den Seiten der Historischen Kommission für Westfalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116733659|LCCN=nr/2002/25090|VIAF=64134275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goetting, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedersächsisches Landesarchiv (Abteilung Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goetting, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hsingh</name></author>
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