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	<title>Hans Glathe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:59:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Glathe&amp;diff=2851407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2: /* 1927 bis 1945 */</title>
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		<updated>2026-03-02T10:13:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;1927 bis 1945&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Glathe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Taufname]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Glathe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[21. Dezember]] [[1899]] in [[Berzdorf auf dem Eigen]], [[Sachsen]]; † [[23. Mai]] [[2000]] in [[Gießen]]), [[Evangelische Kirche|evangelisch]], war ein [[Deutsche Staatsbürgerschaft|deutscher]] [[Mikrobiologe]] sowie [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1927 ===&lt;br /&gt;
Hans Glathe, Sohn des [[Lehrer]]s und [[Kantor]]s Ernst Glathe und dessen Ehefrau Minna geborene Schneider, legte 1917 das [[Abitur]] am Reform-Realgymnasium in [[Görlitz]] ab. Er nahm im Anschluss als [[Soldat]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, 1918 geriet er in [[Vereinigte Staaten|amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1920 entlassen wurde. Nach Absolvierung einer Landwirtschaftslehre belegte er in den Jahren 1922 bis 1926 als Schüler von [[Felix Löhnis]] das Studium der Landwirtschaft an der [[Universität Leipzig]], 1925 legte er die Prüfung zum [[Diplomlandwirt]] ab, 1927 erfolgte seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. phil.]] Während seines Studiums wurde er 1922 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] Franconia Leipzig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Ohm und Alfred Philipp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anschriftenverzeichnis der Alten Herren der Deutschen Landsmannschaft.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. Hamburg 1932, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1927 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Hans Glathe trat im gleichen Jahr eine Stelle als [[Wissenschaftlicher Assistent]] am Institut für landwirtschaftliche Bakteriologie und Bodenkunde der Universität Leipzig an, die er bis 1937 innehatte. 1934 [[Habilitation|habilitierte]] Glathe sich für das Fach Landwirtschaft, im Folgejahr erhielt er eine [[Privatdozent]]ur für Landwirtschaft an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig, dort wurde er 1938 zum [[Professur|außerplanmäßigen Professor]] für Landwirtschaftliche Bakteriologie und Bodenkunde befördert. Zusätzlich führte Hans Glathe ein Forschungsauftrag 1932 nach [[Edinburgh]]. Überdies leitete er zwischen 1937 und 1938 die Landwirtschaftliche Versuchsanstalt in [[Harleshausen|Kassel-Harleshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Glathe trat 1933 dem [[Reiter-SS|SS-Reitersturm]] und der [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NSBO]], im Folgejahr der [[Sturmabteilung|SA]] bei. Seit Sommer 1934 fungierte er als Schulungsmann beim SS-Reitersturm. Am 25. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.535.798).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11091564&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm er bis 1944 als Soldat bei der [[Panzertruppe von Wehrmacht und Waffen-SS|Panzertruppe]] teil. Anschließend war Hans Glathe bis zum Kriegsende im Rahmen der „Osenberg-Aktion“ in [[Seeshaupt]] am [[Starnberger See]] mit Versuchen zur Vergärung von [[Torf]] betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Glathe ehelichte 1931 Gertraude geborene Gräf. Aus der Ehe entstammten die vier Kinder Hans-Peter, Joachim, Herta und Christoph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende aus dem Universitätsdienst entlassen, erhielt Glathe 1949 eine Stelle als Abteilungsleiter am Institut für Humuswirtschaft der [[Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft]] in [[Braunschweig]]. 1956 folgte er einem Ruf auf die planmäßige außerordentliche Professur für Landwirtschaftliche Mikrobiologie an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]], dort wurde er 1961 zum ordentlichen Professor ernannt. Hans Glathe, der überdies im Studienjahr 1963/64 das [[Rektor]]enamt bekleidete, wurde 1965 in den Ruhestand verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Glathe, der insbesondere als Verfasser bedeutender Fachpublikationen hervortrat, verstarb im Mai 2000 im Alter von 100 Jahren in Gießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dedikationsname ==&lt;br /&gt;
1975 benannten Zolg und Ottow die Bakterienart &amp;#039;&amp;#039;Pseudomonas glathei&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Burkholderia]] glathei&amp;#039;&amp;#039;) nach Glathe.&amp;lt;ref&amp;gt;J.P. Euzéby: List of Prokaryotic names with Standing in Nomenclature - {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Burkholderia glathei&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.bacterio.cict.fr/b/burkholderia.html |wayback=20001207175300}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Heissvergärung des Stallmistes nach H. Krantz : Untersuchungen über die während der Lagerung auftretenden Verluste und über die Wirkung des fertigen Heissmistes, [[Inauguraldissertation]],&amp;#039;&amp;#039; Universität Leipzig, Leipzig 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Rolle des Stalldüngers unter besonderer Berücksichtigung der Anaeroben-Flora, [[Habilitationsschrift]],&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Jena 1934&lt;br /&gt;
* Mit Adolf Orth, Georg Helmer: &amp;#039;&amp;#039;Selbsterhitzung von Heu : Ursache und Verhütung,&amp;#039;&amp;#039; Schaper, Hannover 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sammlung, Aufbereitung und Verwertung von Siedlungsabfällen : Taschenbuch,&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft für Kommunale Abfallwirtschaft (AkA), Baden-Baden 1960&lt;br /&gt;
* Mit Hans Straub: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen des Einflusses technischer Bedingungen bei der Verrottung von Siedlungsabfällen unter den Voraussetzungen des Werksbetriebes,&amp;#039;&amp;#039; DLG-Verlag, Frankfurt/Main, 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Ergebnisse von Kompostierungsversuchen mit Zusatz von Impf- bzw. Förderstoffen,&amp;#039;&amp;#039; Institut für landwirtschaftliche Mikrobiologie, Gießen 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gutachten über die physikalisch-chemische, biologische und hygienische Wirksamkeit des Dano-Gärzellen-Verfahrens : dargestellt am Beispiel der Kompostanlage Bad Kreuznach,&amp;#039;&amp;#039; Gießen 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Ludwig Degener, Walter Habel: &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s Who, Band 16&amp;#039;&amp;#039;, Arani, Berlin 1970, ISBN 3-7605-2007-3, S. 365.&lt;br /&gt;
* [[Werner Schuder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 13. Ausgabe, De Gruyter, Berlin/New York 1980, ISBN 3-110-07434-6, S. 1117.&lt;br /&gt;
*[[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Verlag NORA Berlin, 4. erw. Aufl., 2014, S. 238.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Glathe_458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren und Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116654627|VIAF=32753936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glathe, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Glathe, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Glathe, Johannes (Taufname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mikrobiologe sowie Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berzdorf auf dem Eigen]], Sachsen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2</name></author>
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