<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Gerd_Techow</id>
	<title>Hans Gerd Techow - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Gerd_Techow"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Gerd_Techow&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T13:39:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Gerd_Techow&amp;diff=2679703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha am 6. Februar 2026 um 09:28 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Gerd_Techow&amp;diff=2679703&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-06T09:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Gerd Techow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1905]] in [[Berlin]]; † [[29. Juli]] [[1992]] in [[Mühltal]]) war ein deutscher [[Publizist]], [[Jurist]] und [[Verleger]]. Er war an der Planung des [[Attentat]]s auf [[Walther Rathenau]] beteiligt, bei dem sein Bruder [[Ernst Werner Techow]] den Tatwagen steuerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Techow stand der Berliner Ortsgruppe des 1919 gegründeten [[Großdeutscher Jugendbund|Deutschnationalen Jugendbundes]] vor und schloss sich noch als Gymnasiast 1919 den [[Freikorps]] an. Er wurde Mitglied der [[Brigade Ehrhardt]] und nahm am [[Kapp-Putsch]] teil, wobei er als [[Ordonnanzoffizier|Ordonnanz]] für Botendienste in der [[Reichskanzlei]] eingesetzt war. Bereits hier soll er den späteren Rathenau-Attentäter [[Erwin Kern (Attentäter)|Erwin Kern]] kennengelernt haben. Anschließend wurde er Mitglied des [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes]] und der rechtsextremen [[Terrorismus|Terrororganisation]] [[Organisation Consul]] (O.C.), einer Nachfolgeorganisation der Brigade Ehrhardt. Nach eigenen Angaben war er dabei „Adjutant des Landesreferenten Preußen für die vormilitärische Jugenderziehung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seinen älteren Bruder wurde Techow in den engeren Kreis der Verschwörer und die Attentatsplanung gegen Walther Rathenau einbezogen. Nachdem ein Mitwisser gestanden hatte, wurde Techow am 27. Juni 1922, drei Tage nach dem Attentat, verhaftet. Der [[Staatsgerichtshof zum Schutze der Republik]] verurteilte ihn wegen [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zum [[Mord]] zu vier Jahren und einem Monat [[Gefängnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung im Juli 1926 wurde Techow 1927 Schriftleiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Front (Altona)|Deutschen Front]]&amp;#039;&amp;#039; in Altona. Im März 1928 legte er die [[Reifeprüfung]] ab und nahm anschließend ein [[Rechtswissenschaft|Jurastudium]] in Berlin auf, das er im Dezember 1933 mit dem Ersten [[Staatsexamen]] abschloss. Sofort nach seiner Haftentlassung hatte er sich [[Hermann Ehrhardt]]s [[Bund Wiking]] angeschlossen und noch vor dessen Auflösung der als Tarnorganisation dienenden [[Freischar Schill]]. Er fungierte von Februar 1928 bis November 1930 als Scharkanzler der Freischar und wurde auch Bundeskanzler der Älterenorganisation der Freischar, des &amp;#039;&amp;#039;Bundes der Eidgenossen&amp;#039;&amp;#039;. Im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen der [[Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)|Schleswig-Holsteinischen Landvolkbewegung]] wurden Techow und der Gründer der Freischar, [[Werner Laß]], 1928 verhaftet und die Freischar in verschiedenen Städten an den Schulen verboten. Als 2. Schriftleiter hinter [[Karl Otto Paetel]] arbeitete er während der Herausgeberschaft von Laß und [[Ernst Jünger]] an der überbündischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kommenden (Zeitschrift, 1926)|Die Kommenden]]&amp;#039;&amp;#039; mit. Nach Differenzen mit Laß, von dessen angeblich [[Kommunismus|prokommunistischen]] Kurs er sich im März 1933 distanzierte, trat Techow im Herbst 1932 aus der Freischar aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt war Techow als Mitglied der Berliner Gilde Teja bereits in der [[Deutsche Gildenschaft|Deutschen-Akademischen Gildenschaft]] aktiv geworden. Er arbeitete zunächst nur im Presseamt, wurde aber 1933 nacheinander Führer der &amp;#039;&amp;#039;Bündischen Gildenschaft&amp;#039;&amp;#039; und Kanzler der Junggilden. Er sympathisierte Anfang der 1930er Jahre zwar mit dem Kreis um [[Ernst Niekisch]], überführte nach 1933 aber die Gildenbewegung in [[Sturmabteilung|SA]] und [[Schutzstaffel|SS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1935 absolvierte Techow sein [[Referendariat]] am [[Kammergericht]] Berlin. Seit Juni 1932 gehörte er außerdem der [[Hitlerjugend|HJ]] an. Er war im [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NSDStB]], im Jugendreferat des Reichsinspekteurs der NSDAP [[Heinrich Haake]] und in der [[Reichsjugendführung]] tätig. 1935 wurde er Schriftleiter und Stellvertretender Geschäftsführer des [[Reichsverband des Adreß- und Anzeigenbuchgewerbes|Reichsverbandes des Adreß- und Anzeigenbuchgewerbes]]. Im März 1936 stellte er einen Aufnahmeantrag in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], der 1938 rückwirkend zum 1. Mai 1937 bewilligt wurde ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.937.656). Nach seinem Ausscheiden aus der HJ 1943 trat er der [[Sturmabteilung|SA]] bei. Schon seit 1928 und bis 1942 gehörte er außerdem dem [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|NSRB]] und von 1939 bis 1945 der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Techow als Verleger in [[Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Gedankenkreis der Deutschen Gildenschaft. Weg und Bekenntnis deutscher Burschen.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag der Deutschen Gildenschaft, Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer? Was? Wo?&amp;#039;&amp;#039; E. Müller, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ABC des Adreßgewerbes.&amp;#039;&amp;#039; E. Müller, Berlin 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gilde und Gildenschafter. Vortrag, gehalten am 11. Januar 1965 aus Anlaß des 40. Stiftungsfestes der Gilde Widukind zu Münster.&amp;#039;&amp;#039;, [S.l.] 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowie zahlreiche Aufsätze in &amp;#039;&amp;#039;Der Jungdeutsche&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zeitung (Alldeutscher Verband)|Deutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Vormarsch]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kommenden (Zeitschrift, 1926)|Die Kommenden]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Angriff]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Sabrow: &amp;#039;&amp;#039;Der Rathenaumord. Rekonstruktion einer Verschwörung gegen die Republik von Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1994. (= Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 69).&lt;br /&gt;
* Stefan Breuer, Ina Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Kommenden. Eine Zeitschrift der Bündischen Jugend (1926–1933).&amp;#039;&amp;#039; Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1074723791|VIAF=200560169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Techow, Hansgerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walther Rathenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Kapp-Putsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Organisation Consul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Bund Wiking]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in der DG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Techow, Hans Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Techow, Hans-Gerd; Techow, Hans G.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Publizist, Jurist und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mühltal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
	</entry>
</feed>