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	<title>Hans Gehrig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:26:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Gehrig&amp;diff=2335194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fritz Krischen: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-10-12T10:18:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gehrig-hans-in-trommsdorff-paul-der-lehrkoerper-der-TH-hannover-1831-1931-hannover-1931-s128.jpg|mini|Hans Gehrig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Gehrig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[22. August]] [[1882]] in [[Homberg (Efze)|Homberg]]; gestorben [[28. März]] [[1968]] in [[Halle (Saale)]]; voller Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Julius Parthenios Gehrig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Volkswirt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gehrig, Sohn eines [[Schulrat (Titel)|Schulrats]], die [[Landesschule Pforta]] seit 1895 besucht hatte, erhielt er 1901 das [[Abitur]]. Danach begann er ein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und Staatswissenschaft an den Universitäten [[Universität Münster|Münster]] sowie [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], außerdem studierte er [[Geschichte]]. An erstgenannter Universität [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er im September 1904 zum [[Doktor]] der Staats- und Wirtschaftswissenschaften. Seine [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Warenhaussteuer in Preußen&amp;#039;&amp;#039; wurde preisgekrönt. Danach wurde er [[Referendar]] an einem [[Landgericht]] und 1905 schließlich Assistent der [[Handelskammer]] [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wirkte Gehrig als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter beim Reichsarbeitsblatt, 1907 und 1908 arbeitete er am Kaiserlichen Statistischen Amt Berlin mit, wo er für die erste internationale Gewerkschaftsstatistik verantwortlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Universität Halle]] fand 1909 Gehrigs [[Habilitation]] für Staatswissenschaften statt, wonach er seit dem 1. Mai als [[Privatdozent]] Vorlesungen hielt. Zwei Jahre später erhielt er einen [[Lehrauftrag]] für Einführung in die Staats- und Wirtschaftslehre, im Folgejahr schließlich wurde er etatmäßiger [[Professor]] der Staatswissenschaften an der [[TH Hannover]]. Diese Berufung fand zum 1. August 1912 statt, u.&amp;amp;nbsp;a. weil er die sechste Auflage von &amp;#039;&amp;#039;Conrads Finanzwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1915 stellte die TH Dresden Gehrig wegen seines Werks &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip der Sozialreform&amp;#039;&amp;#039; als ordentlichen Professor für Nationalökonomie und Statistik ein. Im Ersten Weltkrieg war er zunächst freiwilliger Krankenpfleger, weshalb er seine Lehrtätigkeit erst 1918 aufnehmen konnte. Von September 1916 bis April 1918 war er außerdem Mitglied der Politischen Abteilung des Generalgouvernements Brüssel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach beschäftigte Gehrig sich als ordentlicher Professor für Volkswirtschaft und Statistik an der [[TH Dresden]] mit dem Aufbau eines sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Instituts. Dort wurde er 1919 als Vorsitzender der dortigen Hochschulwirtschaftsgenossenschaft eingesetzt. Zwei Jahre später wurde er auch Leiter der [[Studentenwerk|Wirtschaftshilfe der Deutschen Studentenschaft]]. Zu seinen Kollegen in der Allgemeinen Abteilung und Freunden gehörte der Romanist [[Victor Klemperer]]. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]. Am 22. September 1934 wurde er gemäß Paragraph 6 des [[Berufsbeamtengesetz]]es [[Emeritierung|emeritiert]] aufgrund seiner [[Liberalismus|liberalen]] Einstellung. Er gehörte der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] an, seine linksliberale politische Einstellung änderte sich auch nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten nicht. Er ließ sich als [[Privatgelehrter]] nieder. Erst im Juli des Jahres 1945 wurde er durch die sächsische Regierung wieder als Professor eingesetzt. Außerdem trat er der [[LDPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wechselte Gehrig an die [[Universität Halle]] als ordentlicher Professor, später als Professor mit [[Lehrstuhl]], und wurde Direktor des Seminars für Staatswissenschaft. Emeritiert wurde er im März 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begründung des Prinzips der Sozialreform&amp;#039;&amp;#039; (1914)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Staatswissenschaften und Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (1919)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das volkswirtschaftliche Studium an der Dresdener TH&amp;#039;&amp;#039; (1926)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Leistung der Deutschen Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039; (1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich List als Denker und Kämpfer&amp;#039;&amp;#039; (1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerald Hacke: &amp;#039;&amp;#039;Gehrig, Hans.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dorit Petschel]]: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre TU Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der TU Dresden 1828–2003.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.&amp;amp;nbsp;V. von [[Reiner Pommerin]], Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 258 f. ({{Google Buch | BuchID=Lz-8eVVqPOQC | Hervorhebung=Hans+Gehrig+1882 | Seite=258}}).&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Gehrig, Hans.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harald Hagemann]], [[Claus-Dieter Krohn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Adler–Lehmann.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1999, ISBN 3-598-11284-X, S. 184f.&lt;br /&gt;
* [[Paul Trommsdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lehrkörper der Technischen Hochschule Hannover 1831–1931.&amp;#039;&amp;#039; Bibliothek der Technischen Hochschule, Hannover 1931, S. 128.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116493968|LCCN=nr2001015495|VIAF=164784882}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gehrig, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gehrig, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gehrig, Hans Julius Parthenios&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Volkswirt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Homberg (Efze)|Homberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fritz Krischen</name></author>
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