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	<title>Hans Gassebner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:45:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-25T16:34:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Webarchiv Link gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1902]] in [[Blaubeuren]]; † [[19. Februar]] [[1966]] in [[Löwenstein]]) war ein deutscher [[Maler]]. Als Künstler wird er der „[[Die verschollene Generation|verschollenen Generation]]“ zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gassebners Kindheit wurde durch den frühen Tod der Mutter überschattet. Nach dem Besuch der Latein- und Realschule in Blaubeuren wurde Hans Gassebner auf die Oberrealschule nach Stuttgart geschickt, um [[Mittlere Reife|das Einjährige]] zu machen. Danach begann er eine kaufmännische Lehre in einer Optikergroßhandlung, die jedoch seinem Wesen nicht entsprach. 1922 besuchte er die Kunstgewerbeschule in Darmstadt, musste jedoch die Ausbildung nach kurzer Zeit abbrechen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. In der psychiatrischen Heilanstalt Alzey arbeitete er als Hilfspfleger und wandte sich gleichzeitig in seiner Freizeit ganz der Kunst zu. Zwischen 1923 und 1933 hielt er sich in den Kunstzentren Wien, wo er [[Anton Kolig]] traf, Zürich, Berlin und Stuttgart auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] wurde Hans Gassebner zum „[[Entartete Kunst|entarteten Künstler]]“ erklärt. Im November 1933 emigrierte er zusammen mit seiner jüdischen Lebensgefährtin und deren Tochter nach Jugoslawien. Sie lebten unter äußerst bedrückenden finanziellen und räumlichen Verhältnissen. Im Mai 1935 reiste er in die Schweiz; 1936 zog er nach Zaton-mali, einem Dorf in der Nähe [[Dubrovnik]]s, und wandte sich vermehrt der [[Druckgrafik]] zu. Er unternahm mehrere Reisen nach Italien und Griechenland. Den Winter 1936/37 verbrachte Gassebner im [[Gailtal]] in [[Kärnten]]. Seine Beschwerden der rechten Hand, die bei Kälte immer abstarb, verstärkten sich. 1938 begab er sich nach Zürich, um sich einer [[Angiografie]] zu unterziehen, bei der das radioaktive Röntgenkontrastmittel [[Thorotrast]] verwendet wurde. Dies sollte fatale Spätfolgen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte er nach Stuttgart zurück, wo er unter schwierigsten finanziellen Bedingungen lebte; später ließ er sich auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] nieder. Um die Jahreswende 1946/47 fand in Ulm die erste Gassebner-Kollektivausstellung statt. Etwa 40 Ölbilder sowie 50 Zeichnungen und Aquarelle wurden gezeigt. 1948 heiratete Gassebner Luise Hörsch und zog in deren Heimatstadt Ulm. Ab 1950 verschlechterte sich Gassebners Gesundheitszustand weiter; ab 1952 lebte er daher mit Unterbrechungen im spanischen Fischerdorf [[Tossa de Mar]], wo seine transparenten farbigen [[Monotypie]]n entstanden. 1955 führte die bereits bestehende Behinderung seiner Arbeitshand infolge der Thorotrast-Injektion von 1938 zur völligen Lähmung. Sofort fing er an, sich auf die linke Hand umzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der über zehn Jahre andauernde Rechtsstreit wegen ärztlicher Fehlleistung stellte für Gassebner eine schwere Belastung dar. Von 1956 bis 1958 sowie von 1959 bis 1961 folgten lange Aufenthalte im Gailtal. Von 1962 bis 1965 reiste das Ehepaar nach Spanien und für einen längeren Aufenthalt nach Dalmatien. Zurück in Deutschland verschlechterte sich Gassebners Zustand; eine beginnende Krebserkrankung ließ seine Kräfte erlahmen.&lt;br /&gt;
Am 19. Februar 1966 starb Hans Gassebner im [[Klinik Löwenstein|Sanatorium Löwenstein]] an Thorotrastfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Arbeiten kreisen häufig um die Themenfelder Natur und Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Kunst im deutschen Südwesten von 1945 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Hatje, Stuttgart, 1982.&lt;br /&gt;
* Stadt Bad Saulgau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner. Herbe Zärtlichkeit zur Welt.&amp;#039;&amp;#039; Biberach a.&amp;amp;nbsp;d. Riß: Hohn 2003. (= Katalog zur Ausstellung in der Städtischen Galerie [[Fähre (Galerie)|„Die Fähre“]], Bad Saulgau. 23. März bis 4. Mai 2003).&lt;br /&gt;
* Brigitte Reinhardt, Ulmer Museum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner. Heimat und Fremde.&amp;#039;&amp;#039; Ulm: Süddeutsche Verlagsgesellschaft 2002. (Katalog zur Ausstellung im Ulmer Museum. 23. Februar bis 7. April 2002).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schürle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner. Werkverzeichnis. Zeichnungen und Druckgraphik mit einer Bilddokumentation ausgewählt von Elmar Schmitt.&amp;#039;&amp;#039; Ulm: Süddeutsche Verlagsgesellschaft 1995.&lt;br /&gt;
* Rainer Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der verschollenen Generation. Deutsche Malerei des expressiven Realismus von 1925–1975&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1980.&lt;br /&gt;
* Ulmer Museum (Hrsg.): Hans Gassebner. Ulm 1982.&lt;br /&gt;
* Museum Ulm / Württembergischer Kunstverein Stuttgart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner&amp;#039;&amp;#039;. 1967.&lt;br /&gt;
* Württembergischer Kunstverein Stuttgart 27. September – 29. Oktober 1967 (Ausstellungskatalog) Ulm 1967.&lt;br /&gt;
* Wolfgang W. Schürle: &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner. Stationen in der Heimat&amp;#039;&amp;#039;. In: Hansmartin Decker-Hauff / Immo Eberl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blaubeuren&amp;#039;&amp;#039;. Sigmaringen 1986. S. 891–893.&lt;br /&gt;
* Heinrich Geissler (Staatsgalerie Stuttgart): &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner&amp;#039;&amp;#039;. Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung in Saulgau am 30. Januar 1983.&lt;br /&gt;
* Herbert Pée, Bertold C. Hackelsberger: &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog. (Ulm o.&amp;amp;nbsp;J.).&lt;br /&gt;
* Marburger Universitätsmuseum (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog. 1969.&lt;br /&gt;
* Gustav-Lübcke-Museum Hamm (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner. Aquarelle, Monotypien, Zeichnungen, Druckgraphik&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog. (Hamm o.&amp;amp;nbsp;J.).&lt;br /&gt;
* Kunstverein Ulm (Hg.) &amp;#039;&amp;#039;Hans Gassebner&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog. (Ulm) 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.museumonline.at/2007/ktn/kuenstler/Gassebner.html |text=Museumsprojekt zu Hans Gassebner |wayback=20080212130106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118537687|LCCN=n/82/120722|VIAF=35248109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gassebner, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gassebner, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blaubeuren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Löwenstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mö1997</name></author>
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