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	<title>Hans Fruck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26 am 10. Januar 2026 um 07:25 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Fruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1911]] in [[Berlin]]; † [[15. Dezember]] [[1990]] in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/fruck-hans/ |titel=Fruck, Hans - BStU |werk=bstu.de |zugriff=2019-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Politiker. Er war kommunistischer Aktivist, [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und zuletzt Erster Stellvertreter des Leiters der [[Hauptverwaltung A]] des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fruck wurde in einer Arbeiterfamilie geboren, besuchte die Volksschule und erlernte 1925 bis 1930 den Beruf eines Werkzeugdrehers. 1925 trat er der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ), 1927 dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschland]] (KJVD) bei und wurde Mitglied der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg. 1930 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. 1930 bis 1933 war er [[Expedient]] und Hilfsredakteur im Verlag des Reichskomitees der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschaftsopposition]] (RGO). Zugleich übernahm er eine Funktion in der Berlin-Brandenburger RGO-Bezirksjugendleitung und im [[Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins]] (EVMB). 1933 bis 1934 war er arbeitslos und als Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Bundes deutsch-jüdischer Jugend&amp;#039;&amp;#039; am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] beteiligt. Auch für die illegale RGO und den EVMB betätigte sich Fruck im Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner Ehefrau [[Carmen Fruck]], geborene Ebermann, gehörte er zur [[Herbert-Baum-Gruppe|Widerstandsgruppe um Herbert Baum]]. Als Metallarbeiter bei der [[Maschinenfabrik Raboma]] in [[Berlin-Borsigwalde]] wurde er zum Leiter einer betrieblichen Widerstandsgruppe. 1943 wurde er verhaftet und wegen [[Hochverrat]]es zu fünf Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die er bis 1945 im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] verbrachte.&lt;br /&gt;
Seine Schwiegermutter [[Anna Ebermann]] wurde im März 1944 in [[Berlin-Plötzensee]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unmittelbar nach der Eroberung Berlins im Mai 1945 die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetische Besatzungsmacht]] in Zusammenarbeit mit der [[Gruppe Ulbricht]] den Neuaufbau der Berliner [[Polizei]] vornahm, bestimmte die KPD zahlreiche ehemalige kommunistische Häftlinge des Zuchthauses Brandenburg-Görden zu Führungskräften, darunter Fruck.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Aufbau der Berliner Polizei siehe [[Gerhard Keiderling]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind die Staatspartei. Die KPD-Bezirksorganisation Groß-Berlin April 1945–April 1946.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Verlag Spitz, Berlin 1997, ISBN 3-87061-653-9, S. 177–188, zu Fruck S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zunächst Reviervorsteher, ab 1946 Leiter des Dezernats [[Fahndung]] in der Berliner [[Kriminalpolizei (Deutschland)|Kriminalpolizei]] und von 1948 bis 1949 stellvertretender Leiter der Kriminaldirektion der Berliner [[Volkspolizei]], wobei er 1946 durch die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einjährigem Besuch der [[Parteihochschule „Karl Marx“]] übernahm Fruck 1950 bei der Gründung des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) den Aufbau der Verwaltung Groß-Berlin. 1952 wurde er zum Oberst befördert. Von 1952 bis 1956 war Fruck Leiter der Verwaltung Groß-Berlin der Staatssicherheit, seit 1953 im Rang eines Generalmajors, und Mitglied der SED-Bezirksleitung Berlin. Ab 1956 war er Stellvertreter des Leiters der [[Hauptverwaltung A]] im Ministerium für Staatssicherheit der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977 trat er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1955 erhielt er als Mitarbeiter des Ministeriums des Innern&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Mai 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden (VVO)]] in Silber, 1965 ebenfalls in Silber und 1969 in Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hans-fruck|lemma=Fruck, Hans|autor=[[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]|band=1|idNum=904}}&lt;br /&gt;
* [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Fruck (1911–1990)&amp;#039;&amp;#039;. In: Stefan Heinz, [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Funktionäre des Einheitsverbandes der Metallarbeiter Berlins im NS-Staat. Widerstand und Verfolgung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration&amp;#039;&amp;#039;, Band 2). Berlin 2012, Metropol Verlag, ISBN 978-3-86331-062-2, S. 120–123.&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]]: &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage,  Ch. Links Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 96 ([https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/fruck-hans/ Online-Version]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1183627440|VIAF=4964155566439213380009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fruck, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Widerstandsgruppe Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fruck, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär und stellvertretender Hauptverwaltungsleiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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