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	<title>Hans Fridrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo: HC: Entferne Kategorie:Landeshauptmann (Schlesien); Ergänze Kategorie:Landeshauptmann (Provinzialverbände Schlesien)</title>
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		<updated>2025-12-04T15:42:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Landeshauptmann_(Schlesien)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Landeshauptmann (Schlesien) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Landeshauptmann (Schlesien)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Landeshauptmann_(Provinzialverb%C3%A4nde_Schlesien)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Landeshauptmann (Provinzialverbände Schlesien) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Landeshauptmann (Provinzialverbände Schlesien)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Fridrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1884]] in [[Wałbrzych|Waldenburg]], [[Provinz Schlesien]]; † [[8. Januar]] [[1947]] im [[Justizvollzugsanstalt Bautzen#Speziallager in der Sowjetischen Besatzungszone|Speziallager Nr. 4 Bautzen]]) war ein deutscher Verwaltungsjurist und von Oktober 1934 bis Dezember 1943 Oberbürgermeister der Stadt [[Breslau]]. Vom 16. Dezember 1943 bis 17. Oktober 1944 war er Vizechef der Militärverwaltung in Belgien und Nordfrankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fridrich war das zweite von fünf Kindern des Kunstmalers Eugen Fridrich. Er besuchte das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische Gymnasium]] in Waldenburg. Nach dem Abitur studierte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] und der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] Rechtswissenschaft. Er nahm als Soldat im [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heer]] von 1915 bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde an beiden Händen schwer verwundet. Nach dem Krieg begann er eine Laufbahn im preußischen Staatsdienst. Über den [[Landkreis Waldenburg (Schles)]] und den [[Landkreis Neumarkt]] kam er in die Provinzialverwaltung der [[Provinz Niederschlesien]], in der er 1934 zum [[Landeshauptmann]] aufstieg. Schon vor dem Wahlsieg der Nationalsozialisten bei der [[Reichstagswahl März 1933]] war Fridrich 1932 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] eingetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1934 wurde Fridrich [[Oberbürgermeister]] von Breslau. Er engagierte sich unter anderem für die Restaurierung alter Baudenkmäler, darunter sämtlicher Innenräume des Rathauses und des [[Schweidnitzer Keller]]s, die er nach alten Vorlagen von ihren Verfälschungen während der Gründerjahre befreien ließ. 1935 entließ er [[Franz von Hoeßlin]] als Generalmusikdirektor des Stadttheaters, weil Hoeßlin „mit einer Volljüdin“ verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Originalbrief vom 24. Dezember 1935 in [[Winterthurer Bibliotheken]], Sondersammlungen&amp;lt;/ref&amp;gt; In seine Amtszeit fiel der Bau des tausendsten deutschen Autobahnkilometers bei Breslau im Jahr 1936. Ein Jahr später fand in Breslau das deutsche Sängerbundfest statt. Fridrich machte Reichspropagandaminister [[Joseph Goebbels]] dabei zum [[Ehrenbürger]]. Im Sommer 1938 war die Stadt Gastgeberin des 12. Deutschen Turn- und Sportfestes. In der Breslauer Bevölkerung war Fridrich sehr beliebt. Von den Judenpogromen des 9. November 1938 soll er sich ausdrücklich distanziert haben. Als Oberbürgermeister lag Fridrich im Konflikt mit dem 1941 eingesetzten [[Gauleiter]] von Niederschlesien [[Karl Hanke]]. Er trat deshalb im Dezember 1943 in die [[Wehrmacht]] ein und wurde in Brüssel Vizechef der [[Militärverwaltung in Belgien und Nordfrankreich]]. Sein Vorgesetzter war dort General [[Alexander von Falkenhausen (General)|Alexander von Falkenhausen]], der im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] aktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung Brüssels durch die [[Alliierte]]n kehrte Fridrich im Herbst 1944 mit dem Anspruch nach Breslau zurück, sein Oberbürgermeisteramt wieder auszuüben – wohl wissend, dass Gauleiter Hanke ihn nicht lassen würde. Er blieb politisch kaltgestellt. Zu Kriegsende schlug sich Fridrich zu Fuß nach [[Merseburg]] durch, wo er am 25. Mai 1945 eintraf und bei seiner Schwester Käthe Rudolph geb. Fridrich unterkam. Er arbeitete einige Monate in der Landwirtschaft. Ende 1945 wurde er von der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration in Deutschland]] verhaftet und in das Lager Bautzen verbracht. Ohne Anklage oder Prozess starb er 1947 mit 62 Jahren. Er hinterließ seine Frau Emy Fridrich geb. Cornelius (1889–1979), mit der er eine Adoptivtochter hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteizugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg schloss sich Hans Fridrich dem [[Alldeutscher Verband|Alldeutschen Verband]] an. Von 1929 bis März 1932 war er Mitglied der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]]. Er trat dann der Arbeitsgemeinschaft nationalsozialistischer höherer Beamter und zum 1. Dezember 1932 der [[NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.413.841).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9720041&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1934 [[Schutzstaffel|SS]]-Anwärter und am 19. Januar 1935 SS-Mitglied (SS-Nummer 272.275). In der SS wurde er bis zum [[SS-Standartenführer|Standartenführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Silber&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrendegen]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrenring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norman Davies, Roger Moorhouse: &amp;#039;&amp;#039;Breslau. Die Blume Europas. Die Geschichte einer mitteleuropäischen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; München 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Breslau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023858185|VIAF=258262123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fridrich, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Provinzialverbände Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Belgiens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wałbrzych)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fridrich, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Oberbürgermeister von Breslau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wałbrzych|Waldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bautzen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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