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	<title>Hans Feldtkeller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Feldtkeller&amp;diff=2206735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal am 14. Dezember 2025 um 15:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Feldtkeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Oktober]] [[1901]] in [[Halle (Saale)|Halle]]; † [[8. Dezember]] [[1982]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher Architekt und Denkmalpfleger und von 1955 bis 1966 [[Landesamt für Denkmalpflege Hessen|Landeskonservator von Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Feldtkeller studierte [[Architektur]] an den [[Technische Hochschule|Technischen Hochschulen]] [[Technische Universität Darmstadt|Darmstadt]] und [[Universität Stuttgart|Stuttgart]], unter anderem bei [[Paul Bonatz]]. Seit 1931 arbeitete als [[Denkmalpflege]]r, seit 1933 in einer festen Stelle beim Provinzialkonservator der [[Provinz Sachsen]] in [[Halle (Saale)|Halle]]. Nebenher studierte er [[Kunstgeschichte]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1937 zur [[Stiftskirche Walbeck]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Werkverzeichnis.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im gleichen Jahr wechselte er zum Bezirkskonservator für [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Kurhessen]] in [[Kassel]], [[Friedrich Bleibaum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Promotion profilierte er sich als [[Architekturgeschichte|Architekturhistoriker]] und unternahm in der Folge eine Reihe [[Archäologie|bauarchäologischer]] Untersuchungen, so u.&amp;amp;nbsp;a. an der [[Stiftskirche Kaufungen]], der [[Stadtkirche Bad Hersfeld|Stadtkirche]] in [[Bad Hersfeld]], der [[Stiftsruine Bad Hersfeld]], auf dem [[Christenberg]], einer [[Mittelalter|mittelalterlichen]] [[Wüstung]], im [[Kloster Helmarshausen]], im [[Wetzlarer Dom]], im [[Kloster Ilsenburg]], der [[Klosterkirche Brombach]] (heute: [[Haundorf]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rathaus Frankenberg Eder Germany.jpg|mini|Schiefer-Verkleidung am [[Rathaus (Frankenberg an der Eder)|Rathaus Frankenberg (Eder)]]]]&lt;br /&gt;
Er vertrat einen modernen Begriff von [[Denkmalpflege]], dem es in erster Linie auf das Bewahren des historisch Überkommenen und Gewachsenen ankommt, weniger auf die [[Rekonstruktion]]. So setzte er durch, dass – entgegen den Freilegungswünschen der Gemeinde – die [[Schiefer]]verkleidung des historischen [[Rathaus (Frankenberg an der Eder)|Rathauses]] in [[Frankenberg (Eder)]] erhalten blieb, ebenso das Gewölbe der [[Kloster Ilbenstadt|Klosterkirche]] in [[Ilbenstadt]], sowie die erst unter [[Wilhelm II. (Hessen-Kassel)|Wilhelm II.]] von [[Kurfürstentum Hessen|Hessen-Kassel]] im [[Schloss Wilhelmshöhe]] nachträglich eingefügten Verbindungsbauten zwischen den drei Hauptflügeln, die [[Lettner]] in der Klosterkirche von [[Kloster Haina|Haina]] und in [[St. Valentinus (Kiedrich)|St. Valentinus]] in [[Kiedrich]] oder die [[Neugotik|neugotische]] [[Orgel]] in der [[Marienkirche (Gelnhausen)|Marienkirche]] in [[Gelnhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine denkmalpflegerische Arbeit wurde von 1943 bis 1948 zunächst von der Teilnahme am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] und einer Tätigkeit als Zeichner und [[Aquarell]]maler unterbrochen, bevor er wieder in den Staatsdienst – nun des Landes Hessen – zurückkehrte. Nach der Pensionierung des ersten Nachkriegs-Landeskonservators von Hessen, [[Friedrich Bleibaum]], wurde die staatliche Denkmalpflege in Hessen als Verwaltung 1950 weitgehend aufgelöst. Hans Feldtkeller verwaltete den Rest der in [[Marburg]] verbliebenen Dienststelle. Zunächst wurde die Aufgabe des Landeskonservators von dem zuständigen [[Referent (Behörde)|Referenten]] im [[Hessisches Kultusministerium|Hessischen Kultusministerium]] (heute: [[Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst]]) mit geleitet und dann 1951 diese Aufgabe [[Karl Nothnagel]] übertragen. In dieser Situation strich der [[Hessischer Landtag|Hessische Landtag]] auch noch den bescheidenen Ansatz von 20.000 [[Deutsche Mark|DM]], der der Denkmalpflege als [[Zuwendung]]smittel für Denkmaleigentümer zur Verfügung stand. Karl Nothnagel war dieser Belastung in einer ausweglos erscheinenden Lage gesundheitlich nicht gewachsen und starb bereits 1955. Hans Feldtkeller wurde sein Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiesbaden Castle.jpg|mini|hochkant=1.5|[[Schloss Biebrich]], Sitz des [[Landesamt für Denkmalpflege Hessen|Landesamtes für Denkmalpflege Hessen]]]]&lt;br /&gt;
Hans Feldtkeller gelang es, in seiner Amtszeit als Landeskonservator (1955–1966) wieder eine staatliche Denkmalpflege aufzubauen und deren Zentrale am Sitz der Landesregierung in [[Wiesbaden]] zu etablieren. Dienstsitz wurde das [[Schloss Biebrich]]. Als Außenstelle wurde nur die in Marburg beibehalten. Damit war die verwaltungsmäßige Grundstruktur der [[Denkmalpflege in Hessen]], so wie sie heute noch besteht, geschaffen. Zum 31. Oktober 1966 wurde er in den Ruhestand versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;NN: &amp;#039;&amp;#039;Personalia&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Deutsche Kunst und Denkmalpflege]] 24 (1966), S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger als Landeskonservator wurde [[Gottfried Kiesow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Stiftergrab in der Domruine Walbeck.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch der Denkmalpflege in der Provinz Sachsen und Anhalt 1933, S. 34, 48–58.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskirche zu Walbeck&amp;#039;&amp;#039;. Burg 1937 &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Stiftskirche zu Walbeck, ein Bauwerk des 10. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Harz-Zeitschrift 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Landkreises Biedenkopf. Kurzinventar&amp;#039;&amp;#039; (= Die Bau- und Kunstdenkmäler des Landes Hessen 2,1). Darmstadt 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufgabe der Denkmalpflege in kirchlichen Räumen, dargestellt an vier Beispielen aus der Diözese Limburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Schriftenreihe des Landeskonservators von Hessen 3 (1960), S. 314–323.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunstwanderungen in Hessen&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit [[Magnus Backes]]). Stuttgart 1962.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Lahn&amp;#039;&amp;#039; (= [[Deutsche Lande – Deutsche Kunst]]). München/Berlin 1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Denkmalpflege in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Heimat. Zeitschrift für Kunst, Kultur und Denkmalpflege ; Organ der Gesellschaft für Kultur- und Denkmalpflege / Hessischer Heimatbund e.V. in Marburg.&amp;#039;&amp;#039;25, Nr. 1 (= Sonderheft Denkmalpflege in Hessen) 1975, S. 18–23. {{ISSN|0178-3173}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunstreiseführer Hessen&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit Magnus Backes). Bindach 1988, ISBN 3-8112-0588-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Kiesow]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Feldtkeller †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Kunst und Denkmalpflege]],&amp;#039;&amp;#039; Jg. 41 (1983), S. 67.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Personalia&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 24 (1966), S. 146.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172073235|VIAF=195240636}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feldtkeller, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeskonservator (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalpfleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feldtkeller, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Denkmalpfleger und Landeskonservator von Hessen (1955–1966)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)|Halle]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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