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	<title>Hans Ellenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:55:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Ellenberg&amp;diff=2221447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Zitat)</title>
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		<updated>2020-02-15T20:20:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Zitat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Ludwig Gustav Ellenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. April]] [[1877]] in [[Hamburg-Eilbek|Hamburg-Eilbeck]]; † [[7. September]] [[1949]] in [[Erfurt]]) war ein deutscher Orientalist und Journalist. Seine bekannteste Sprachschülerin war [[Annemarie Schimmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ellenberg wurde 1877 als Sohn eines Musiklehrers in [[Hamburg]] geboren und begann bereits am Gymnasium mit zwölf Jahren das Studium der orientalischen Sprachen. Mit 15 Jahren begann er allerdings erst einmal in Hamburg seine Journalistenlaufbahn als [[Redakteur|Schriftleiter]] für den Unterhaltungsteil und Kunstkritik in liberalen Blättern. Erst im Alter von 28 Jahren legte er 1915 als Externer die Reifeprüfung ab. Als Landsturmmann leistete er danach seinen einjährigen Wehrdienst. Daran schloss sich ein Studium der Orientalischen Sprachen, Archäologie und Philosophie in Kiel als Werkstudent und in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] an. 1920 promovierte er in [[Kiel]], vier Jahre später wurde Ellenberg Schriftleiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung|Mitteldeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in Erfurt und blieb dort bis zu seinem Tod wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1930 bis 1934 hielt er sich zum Sprachstudium im arabischen [[Orient]] auf und wiederholte die Reisen bis 1939. Nachdem Ellenberg 1933 das Lektoratsexamen in Berlin abgelegt hatte, wurde er zum Wintersemester 1934/35 von der [[Universität Jena]] eingestellt. Er unterrichtete vor wenigen Hörern „[[Ägyptisch-Arabisch|ägyptisches Vulgär-Arabisch]]“, Schriftarabisch&amp;lt;!-- gemeint ist vermutlich Fusha = Hocharabisch --&amp;gt; und [[Türkische Sprache|Türkisch]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er als Arbeitspflichtiger Übersetzer in der Auslandsbriefprüfstelle in Berlin für Arabisch und Türkisch. Zudem arbeitete er als Privatlehrer sowie als Dozent an der Erfurter Volkshochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 32 Jahren als Schriftleiter wurde der 60-Jährige im Januar 1937 entlassen, was seine Dozententätigkeit nicht unmittelbar berührte, später sogar unterstützte. Wegen ablehnender Haltung zu Rassentheorie und Nichtzugehörigkeit zur [[NSDAP]] war Ellenberg bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringer Gauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; entfernt worden. Auch wenn dadurch zunächst die Haupteinnahmequelle des Junggesellen versiegte, half dieser Umstand nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes, die Lektorenstelle zu verteidigen. So äußerte sich Dekan [[Carl Wesle]] in einer undatierten Charakteristik positiv über Ellenberg: „Als Lektor habe Ellenberg eine dankenswerte und gern anerkannte Tätigkeit entfaltet.“ In Anerkennung seiner Verdienste als Lektor verlieh ihm die Universität Jena 1947 den Titel „Professor“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Schülerin Annemarie Schimmel ==&lt;br /&gt;
Bekannt dürften seine beiden populärwissenschaftlichen Werke &amp;#039;&amp;#039;Orient&amp;#039;&amp;#039; (1931) und &amp;#039;&amp;#039;Geh’ mit mir in den Orient&amp;#039;&amp;#039; (1932) gewesen sein. Um einiges berühmter aber ist seine Schülerin, die Islamwissenschaftlerin und Friedenspreisträgerin [[Annemarie Schimmel]], geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Annemarie Schimmel: &amp;#039;&amp;#039;Morgenland und Abendland. Mein west-östliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2002, S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 in Erfurt geboren, begann sie 1937 das Studium bei Ellenberg an der Volkshochschule in Erfurt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Kurz nachdem all dies vorüber war, im Oktober 1937, klagte ich mal wieder meiner Freundin Dorle, was ich darum gäbe, eine orientalische Sprache zu lernen. ‚Oh‘, sagte sie, ‚Onkel Kraus (unser Lateinlehrer) kennt jemanden, der kann Arabisch!‘ Das hören und aufnehmen war eins. Ich erfuhr, es gebe einen Journalisten namens Dr. Ellenberg (Spitzname ‚[[Efendi]]‘), der auch in Jena Arabisch lehrte. Die Eltern meinten, man könne ja einmal sehen, und so ging Mama eines Tages mit mir zu ihm. Den Hut, den ich damals trug, um älter zu erscheinen, würde ich heute als viel zu tuntenhaft für mein jetziges Alter bezeichnen! Ellenberg, ein Hamburger, damals Mitte sechzig, wollte versuchen, wie das Ganze lief – und nach der ersten Lektion war es um mich geschehen: Die Woche bestand nur noch aus Tagen vor Donnerstag und nach Donnerstag, dem Arabisch-Tag. Zwar durfte ich nicht über meine so unnationalen Eskapaden sprechen, aber meine Eltern nahmen lebhaft an meinen Studien teil. Mama konnte noch bis zu ihrem Tode die Vokabeln der ersten Lektion des Großen [[Ernst Harder|Harder]] – einer Grammatik, deren abgekürzte Form, den Harder-[[Rudi Paret|Paret]], ich 1967 bearbeiten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Efendi war genau der Lehrer, den ein fünfzehnjähriges begeisterungsfähiges Mädchen braucht. Er kam aus der Schule [[Georg Jacob]]s, der sich besonders mit Realien beschäftigt hatte, nicht so sehr mit grammatikalischen Haarspaltereien oder mit theologischen und philosophischen Problemen; auch wies er dem Türkischen einen guten Platz im Studium der Orientalistik zu. Ellenberg kannte und liebte den Orient und begeisterte sich für seine Kultur. Jede Woche gab es nicht nur eine Lektion Grammatik, sondern auch eine Einführung in Islamkunde und -geschichte; jede Woche durfte ich ein, zwei Fachbücher mitnehmen, die meine Eltern ebenfalls mit großem Interesse lasen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Annemarie Schimmel, 2003&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Leseprobe aus Annemarie Schimmel: Morgenland und Abendland. Kapitel: Eine Jugend in Erfurt, S. 20–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die schulischen Wurzeln ging auch [[Ulrich Zwiener]] in seiner Würdigung Schimmels im Rahmen ihres Gastvortrages im [[Collegium Europaeum Jenense]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Zwiener: Islamisch-europäische Brücken und das Werk Annemarie Schimmels, in: Annemarie Schimmel: Islam und Europa. Kulturelle Brücken (= Schriften des Collegium Europaeum Jenense Jena, Heft 26), Erlangen 2002, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Asien-Korps|Bund der Asienkämpfer]] Berlin&lt;br /&gt;
* [[Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsch-Muslimische Gesellschaft]] Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Islamisches Kunstgewerbe nach Qazwînî und Thaʿâlibî&amp;#039;&amp;#039;, Kiel 1920 (Univ.-Diss.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orient&amp;#039;&amp;#039;, Mitteldt.-Verl.-AG Halle u.&amp;amp;nbsp;a. 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geh’ mit mir in den Orient&amp;#039;&amp;#039;, Drei-Tannen-Verlag Fiedler Olbernhau i.Sachsen 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sultan, [[Serasker|Seraskier]] und Soldaten. [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke|Moltke]] in der Türkei&amp;#039;&amp;#039; (= Deutsche in aller Welt, Nr. 12), Neuer Buchverlag Dresden 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Universitätsarchiv Jena (UAJ), D 610 (PA Hans Ellenberg), BA 489, BA 2167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1111232288|VIAF=35410487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ellenberg, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ellenberg, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ellenberg, Hans Ludwig Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Orientalist und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Eilbek|Hamburg-Eilbeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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