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	<title>Hans Egidi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Egidi&amp;diff=144587&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hydro: form, typo</title>
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		<updated>2024-10-25T10:44:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Egidi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1890]] in [[Krosno Odrzańskie|Crossen an der Oder]]; † [[3. Dezember]] [[1970]] in [[München]]) war ein deutscher [[Jurist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Hans Egidi war der Sohn eines Pfarrers. Er machte 1908 sein Abitur 1908 am [[Joachimsthaler Gymnasium]] in [[Berlin]] und studierte anschließend [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Während des Studiums wurde er Mitglied des [[Verein Deutscher Studenten Berlin und Charlottenburg|VDSt Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war [[Einjährig-Freiwilliger]] beim [[2. Garde-Regiment zu Fuß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Staatsexamen]] nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde schwer verwundet. Nach dem Krieg arbeitete er in der Reichsverwaltung. Im Jahre 1920 wurde er trotz seines jungen Alters zum [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Landkreis Ostprignitz|Kreis Ostprignitz]] in [[Brandenburg]] ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis 1933.&lt;br /&gt;
1922 heiratete er Hildegard Viebig, mit der er drei Töchter hatte.&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtergreifung der Nationalsozialisten]] wurde er aus politischen Gründen amtsenthoben – er hatte die eigenmächtig in seinem Amt gehisste [[Hakenkreuzfahne]] wieder eingeholt. Er wurde als fähiger Verwaltungsbeamter aber zunächst in [[Schneidemühl]] und dann in [[Erfurt]] als Regierungsvizepräsident eingesetzt. Nachdem er im November 1938 in der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] Polizeibeamte zum Schutz jüdischer Geschäfte abgestellt hatte, schob man ihn wie viele regimekritische Beamte auf einen Posten im [[Rechnungshof des Deutschen Reiches]] in Potsdam ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er in Potsdam einer der Gründer der dortigen [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]]. Von 1946 bis 1948 war er Vorsitzender der CDU Potsdam und Mitglied des Landesvorstandes der [[CDU Brandenburg]]. Bei den [[Landtagswahlen in der SBZ 1946|Landtagswahlen am 20. Oktober 1946]] wurde er für die CDU in den [[Landtag Brandenburg (1946–1952)|brandenburgischen Landtag]] gewählt. Er übernahm 1946 die Leitung der Finanzverwaltung in Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Egidi widersetzte sich den Versuchen von [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] zur [[Gleichschaltung]] der brandenburgischen CDU. Dieser Konflikt eskalierte, nachdem die SMAD Dezember 1947 den Vorsitzenden der Ost-CDU [[Jakob Kaiser]] abgesetzt hatte. Egidi weigerte sich, die von der SMAD vorgelegte Erklärung zu unterzeichnen, er hätte sich von Kaiser distanziert. Im Gegenteil: Egidi sprach sich öffentlich für Kaiser aus. Im Januar 1948 verhafteten die Sowjets ihn. Nach intensiven Bemühungen des Landesvorsitzenden [[Wilhelm Wolf (Politiker, 1899)|Wilhelm Wolf]] und des Landtagsabgeordneten [[Frank Schleusener]] bei der [[SED]]-Spitze wurde Egidi freigelassen; er [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete nach West-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland engagierte er sich in der [[Exil-CDU]] und wurde Vizepräsident des niedersächsischen Landesrechnungshofes in [[Hannover]]. [[Gustav Heinemann]], damals Innenminister im [[Kabinett Adenauer I]], holte ihn 1949 als [[Ministerialdirektor]] und Abteilungsleiter&amp;amp;nbsp;I (Verfassung, Verwaltung, Öffentliche Sicherheit) in das [[Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat|Bundesministerium des Innern]], in dem er die Sicherheitsorgane der neuen Bundesrepublik aufbauen sollte. In dieser Funktion war er wesentlich am Aufbau des [[Bundesgrenzschutz]]es, des [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamtes]] und des [[Verfassungsschutz]]es beteiligt. Zugleich war Egidi ein Einflussagent ersten Ranges der [[Organisation Gehlen]] (Org.). Er lieferte wichtige Informationen über Entscheidungen im Ministerium und hatte sich bereiterklärt, die Wünsche der Org. bei der Besetzung von Dienstposten der westdeutschen Sicherheitsbehörden zu berücksichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Wolf |Titel=Die Entstehung des BND. Aufbau, Finanzierung, Kontrolle |Reihe=Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968 |BandReihe=9 |HrsgReihe=[[Jost Dülffer]], [[Klaus-Dietmar Henke]], [[Wolfgang Krieger (Historiker)|Wolfgang Krieger]], [[Rolf-Dieter Müller]] |Auflage=1 |Verlag=Ch.&amp;amp;nbsp;Links Verlag |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-96289-022-3 |Seiten=194&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egidi wurde am 29. April 1955 Präsident des [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgerichts]] in Berlin und ging am 30. Juni 1958 mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egidi trat 1955 der [[Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin|Gesetzlosen Gesellschaft zu Berlin]] bei und wurde 1959 zudem zum Vorsitzenden des [[Verein für das Deutschtum im Ausland|Vereins für das Deutschtum im Ausland]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Silbernes [[Verwundetenabzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] I. und II. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband&amp;lt;ref&amp;gt;Johanna Rakebrand: &amp;#039;&amp;#039;Der Rechtsmensch Ludwig Frege (1884–1964).&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 2019, S. 297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Egidi, Hans&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Friedhelm Golücke]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfasserlexikon zur Studenten- und Hochschulgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; SH-Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89498-130-X. S. 89–91.&lt;br /&gt;
* [[Marc Zirlewagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Egidi.&amp;#039;&amp;#039; In: Marc Zirlewagen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1881–2006 – 125 Jahre Vereine Deutscher Studenten&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Ein historischer Rückblick.&amp;#039;&amp;#039; Pressburg 2006, S. 207–208.&lt;br /&gt;
* Michael Richter: Die Ost-CDU 1948–1952 zwischen Widerstand und Gleichschaltung, 2. Auflage, Droste, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-0945-2, S. 48–49, 409.&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]], Gerhard Braas, Hermann Weber [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch. Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1993 (2. Auflage), ISBN 3-486-55262-7, S. 892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://akademische-blaetter.de/2005/heft-4/hans-egidi | wayback=20100117011419 | text=Akademische Blätter zu Hans Egidi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102983170X|VIAF=294832482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Egidi, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Bundesverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Ostprignitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Egidi, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krosno Odrzańskie|Crossen an der Oder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hydro</name></author>
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