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	<title>Hans Drexler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Drexler&amp;diff=325376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2025-09-11T18:53:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Klassischen Philologen &amp;#039;&amp;#039;Hans Drexler&amp;#039;&amp;#039;. Für den Arbeitsmediziner gleichen Namens siehe [[Hans Drexler (Mediziner)]], für den Schwimmer siehe [[Hans Drexler (Schwimmer)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Drexler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1895]] in [[Niesky]]; † [[10. April]] [[1984]] in [[Göttingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Klassische Philologie|Altphilologe]]. Er arbeitete vor allem auf dem Gebiet der [[Antike|antiken]] [[Latein|lateinischen]] [[Dichtung]] und der [[Antikes Griechenland|griechisch]]-[[Römisches Reich|römischen]] [[Geschichtsschreibung]]. Als aktivem [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde ihm 1945 ein Lehrverbot erteilt. Trotzdem – und obwohl er seine nationalsozialistischen Überzeugungen auch in wissenschaftlichen Werken ausdrückte – war Hans Drexler in der [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] wissenschaftlich durchaus einflussreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Karriere ===&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss des Gymnasiums in [[Görlitz]] studierte Drexler ab 1913 in [[Freiburg im Breisgau]] und [[Berlin]] [[Klassische Philologie]] und [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]], daneben [[Philosophie]] und [[Sprachwissenschaft]], musste als Teilnehmer am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] jedoch von 1914 bis 1919 sein Studium unterbrechen. Als Schüler [[Richard Reitzenstein]]s wurde er 1922 in Göttingen mit einer Studie zur [[Plautus|Plautinischen]] Metrik zum Dr.&amp;amp;thinsp;phil. promoviert. Nach dem Staatsexamen für das gymnasiale Lehramt und einem Zwischenspiel als Stipendiat am [[Thesaurus Linguae Latinae]] ging er Anfang 1924 als Studienreferendar an das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium|Magdalenengymnasium]] nach Breslau. Dort arbeitete er mit Hilfe eines Stipendiums an seiner ungedruckt gebliebenen Habilitation zu [[Philon von Alexandria|Philo Alexandrinus]]. Im Dezember 1925 erfolgte seine Habilitation in Breslau, wobei er eine Antrittsvorlesung &amp;#039;&amp;#039;Von den Menschen Homers&amp;#039;&amp;#039; hielt. Dann zunächst Oberassistent in [[Breslau]], übernahm er Lehrstuhlvertretungen in [[Kiel]] (Wintersemester 1928/29 bis Sommersemester 1929) und [[Leipzig]], die jedoch nicht zur Berufung führten. In Breslau wurde er 1932 zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt, 1935 schließlich [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Klassische Philologie als Nachfolger [[Wilhelm Kroll]]s. 1940 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für [[Latinistik]] der [[Georg-August-Universität Göttingen]], der seit der antisemitisch motivierten Zwangsemeritierung [[Kurt Latte]]s (1935) vakant war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Tätigkeit im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Drexlertacitus.jpg|mini|Titelblatt von Drexlers Untersuchung über Tacitus. Oben rechts ist der Klebestreifen zu sehen, mit dem bei diesem Exemplar der Hinweis auf die nationalsozialistische Publikationsreihe unkenntlich gemacht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Tacitus. Grundzüge einer politischen Pathologie&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1939. Das abgebildete Exemplar wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Staatsbibliothek [[Bremen]] von Hinweisen auf den nationalsozialistischen Entstehungskontext gesäubert. Dabei wurde neben der Überklebung auf der Titelseite eine Entfernung der Seiten 5–10 (Einleitung) und 193–200 (Schluss) vorgenommen, von denen die im Text zitierten Passagen stammen. Auf unversehrten Exemplaren lautet der Text am oberen Rand der Titelseite: „Auf dem Wege zum nationalpolitischen Gymnasium. Beiträge zur nationalsozialistischen Ausrichtung des altsprachlichen Unterrichts. Herausgegeben auf Veranlassung des Reichssachbearbeiters für alte Sprachen im [[NSLB]] in Verbindung mit dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NSD-Dozentenbund]]“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Berufung verdankte Drexler nicht zuletzt seinen politischen Kontakten: zum 1. Mai 1937 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 5.755.319)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6881589&amp;lt;/ref&amp;gt; und war seit 1941 Führer des Göttinger [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NS-Dozentenbundes]] (NSDDB), für den er auch Gutachten erstellte. Er beteiligte sich sowohl an einem Sammelband des &amp;#039;&amp;#039;[[Aktion Ritterbusch|Kriegseinsatzes der Geisteswissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Der Anfang der römischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Helmut Berve]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Neue Bild der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Bd. II: &amp;#039;&amp;#039;Rom&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1942, S. 64–84.&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch an nationalsozialistischen Publikationsreihen wie &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Wege zum nationalpolitischen Gymnasium. Beiträge zur nationalsozialistischen Ausrichtung des altsprachlichen Unterrichts&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zur gesamten Reihe die Sammelrezension von Theo Herrle: &amp;#039;&amp;#039;Das Altertum im Widerschein der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geistige Arbeit&amp;#039;&amp;#039;, Heft 15, 1942, S. 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu der er 1939 mit seiner Tacitus-Untersuchung Heft 8 beisteuerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Tacitus. Grundzüge einer politischen Pathologie&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin versuchte er zu zeigen, dass [[Publius Cornelius Tacitus|Tacitus]] die Gründe für den Niedergang des Römertums im „Nachlassen seiner sittlichen Kraft“ gesehen habe, woraus das „Rassenproblem“ der „Unterwanderung aus dem Orient“ resultierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Tacitus. Grundzüge einer politischen Pathologie&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1939, S. 194f.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die Germanen“ seien hingegen „bis auf unsere Tage“ durch ihre „Heldenehre“ vor dem Untergang gefeit. „Wenn es [das germanisch-deutsche Volk] nur selbst das Schwert nicht rosten läßt“, könne den Germanen „der Zauber ihrer Unbesiegbarkeit […] die Gewähr ewiger Jugend bieten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Tacitus. Grundzüge einer politischen Pathologie&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1939, S. 199f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter von &amp;#039;&amp;#039;NSDD-Fachlagern&amp;#039;&amp;#039;, die in romantisierender Gemeinschaftstümelei unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Männerbund und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039; als neuartige wissenschaftliche Arbeitsform propagiert wurden, versuchte Drexler 1941 und 1942 in [[Würzburg]], [[Augsburg]] und [[Seefeld in Tirol|Seefeld]], die Linie des Regimes gegenüber den widerspenstigen Stimmen durchzusetzen, die auf den &amp;#039;&amp;#039;Fachlagern&amp;#039;&amp;#039; laut wurden. Letztlich scheiterten jedoch Drexler und die &amp;#039;&amp;#039;Fachlager&amp;#039;&amp;#039; bei dem Versuch, Nachwuchs und Professorenschaft der Altertumswissenschaften geistig [[Gleichschaltung|gleichzuschalten]], so dass in den &amp;#039;&amp;#039;Fachlagern&amp;#039;&amp;#039; „letzten Endes weder der ‚[[Dritter Humanismus|Dritte Humanismus]]‘ ([[Werner Jaeger]]s) noch die ‚Rassenfrage‘ völlig systemkonform“ und einhellig beantwortet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Losemann: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus und Antike. Studien zur Entwicklung des Faches Alte Geschichte 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1977, S. 94–108.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 wurde Drexler zum ordentlichen Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/hans-drexler/| titel=Mitglieder: Hans Drexler| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach nur drei Jahren als Ordinarius in Göttingen amtierte er, der zugleich als Vertrauensmann des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes]] der [[Schutzstaffel|SS]] tätig war, von Oktober 1943 bis April 1945 als Rektor der [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August-Universität]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Grüttner: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;. Synchron, Heidelberg 2004, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam Drexler wegen seiner politischen Tätigkeiten (und seines Status als Universitätsrektor im NS-Staat) in Internierungshaft und wurde vom akademischen Lehramt ausgeschlossen (→[[Entnazifizierung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Grüttner: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 2004, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich wurde ihm die Mitgliedschaft der Göttinger Akademie entzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegmar Döpp: &amp;#039;&amp;#039;Hans Drexler, 1895–1984&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Arndt u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Gelehrte. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in Bildnissen und Würdigungen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Göttingen 2001, S. 508.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er nie wieder als Hochschullehrer tätig, wurde aber 1957 [[Emeritierung|emeritiert]]. Drexlers zahlreiche Veröffentlichungen der Nachkriegszeit belegen, wie sehr er wissenschaftlich tätig blieb; er lieferte „bis in sein hohes Alter zahlreiche anregende und z.&amp;amp;nbsp;T. auch provozierende Besprechungen“ in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Ulrich Berner: &amp;#039;&amp;#039;Hans Drexler †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gnomon&amp;#039;&amp;#039; 60, 1988, S. 188–191, hier S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Drexler war ab 1930 mit Angela geb. Rückriem verheiratet. Eine Tochter des Paares war die Slawistin [[Carin Tschöpl]] (1934–2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Drexlers wissenschaftliches Werk zeichnet sich auf der einen Seite durch intensive Studien zur römischen [[Verslehre|Metrik]], zum antiken Drama und zu den römischen Wertbegriffen aus, von denen vor allem in der Metrik seine Ergebnisse auch heute noch Bestand haben. So war für ihn etwa die Rückführung metrischer Gesetze auf Neigungen oder Regeln der Sprache grundlegend. Auf dem Gebiet des Dramas konnte er etwa nachweisen, dass Plautus in seinem &amp;#039;&amp;#039;Rudens&amp;#039;&amp;#039; die Zahl der auf der Bühne befindlichen Personen gegenüber dem griechischen Original erhöht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Die Komposition von Terenz’ Adelphen und Plautus’ Rudens&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1934, S. 41–114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Cicero vertrat er, dass sich dieser „in einer einmaligen, noch nie dagewesenen Situation in die scheinbare Sicherheit moralischer und politisch-historischer Topik flüchtete“ sowie seine „Unfähigkeit, Realität zu sehen“. Für Horaz hingegen sei „die Frage nach dem Menschenwert zur Frage seines Lebens“ geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Die Entdeckung des Individuums&amp;#039;&amp;#039;. Salzburg 1966, S. 66, 73, 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen sind Drexlers Arbeiten zum Wesen und den Aufgaben der Philologie – wie die zu den römischen Wertbegriffen (neben &amp;#039;&amp;#039;dignitas&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;„maiestas, gravitas, res publica, princeps, potentia, iustum bellum, honos, nobilitas, gloria und gratia“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Ulrich Berner: &amp;#039;&amp;#039;Hans Drexler †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gnomon&amp;#039;&amp;#039; 60, 1988, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;) – hinsichtlich ihres zeitgenössischen politischen Einflusses kritisch zu betrachten, vor allem die 1943 aus Anlass seines Antrittes als Rektor der Göttinger Universität gehaltene und 1944 publizierte Rede über die &amp;#039;&amp;#039;Dignitas&amp;#039;&amp;#039;, die er mit folgenden Worten beschloss:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Denn auch uns wird die Ehre zuteil, daß man uns mit Unverständnis und Haß begegnet. Mit Recht; muß nicht alles Kranke das Gesunde hassen und die Zauberwaffe fürchten, die in der Hand des Starken und Reinen unüberwindlich ist?&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans Drexler&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Dignitas&amp;#039;&amp;#039;. Rektoratsrede vom 18. November 1943, Göttingen 1944.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der römischen Geschichtsschreibung befasste er sich mit [[Sallust]] und Tacitus, später auch mit [[Polybios]], [[Herodot]] und [[Thukydides]] sowie mit [[Ammian]] und [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]]. Methodisch konzentrierte er sich dabei zum Teil stark auf als zentral erachtete Begriffe – vornehmlich die als Wertbegriffe angesehenen – und ihre Bedeutung, die er dabei für die eigene Zeit fruchtbar zu machen versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Tacitus. Grundzüge einer politischen Pathologie&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1939, S. 193–200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte kleine Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim 1982, S. 421–436, ISBN 3-487-07143-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1922: &amp;#039;&amp;#039;Observationes Plautinae quae maxime ad accentum linguae Latinae spectant&amp;#039;&amp;#039;. Diss., Göttingen.&lt;br /&gt;
* 1925: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zu Philo Alexandrinus Legum Allegoriae I: Das allegorische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;. [[Habilschrift]], Breslau (ungedruckt).&lt;br /&gt;
* 1925: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zu Josephus und zur Geschichte des jüdischen Aufstandes 66–70&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Klio (Zeitschrift)|Klio]]&amp;#039;&amp;#039; 19, 1925, S. 277–312.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pace.cns.yorku.ca/York/york/pdf/studies/Drexler-G.pdf Online] ([[PDF]], 282 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Plautinische Akzentstudien&amp;#039;&amp;#039;. Breslau.&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Der dritte Humanismus. Ein kritischer Epilog&amp;#039;&amp;#039;. (Gegen [[Werner Jaeger]]) Frankfurt am Main (2. Aufl. 1942).&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;Tacitus. Grundzüge einer politischen Pathologie&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main (2., geringfügig modifizierte Aufl. Hildesheim 1970&amp;lt;!-- entgegen der Angabe auf dem Titelblatt sind noch nicht einmal die nationalsozialistische Einleitung und Schluss neu verfasst worden, sondern große Teile daraus übernommen. --&amp;gt;).&lt;br /&gt;
* 1942: &amp;#039;&amp;#039;Der Anfang der römischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Helmut Berve]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Neue Bild der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Bd. II: &amp;#039;&amp;#039;Rom&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, S. 64–84.&lt;br /&gt;
* 1944: &amp;lt;!-- gedruckt 1944! --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dignitas&amp;#039;&amp;#039;. Rektoratsrede vom 18. November 1943, Göttingen.&lt;br /&gt;
* 1951–56: &amp;#039;&amp;#039;Hexameterstudien&amp;#039;&amp;#039;, 6 Teile.&lt;br /&gt;
* 1966: &amp;#039;&amp;#039;Die Entdeckung des Individuums&amp;#039;&amp;#039;. Salzburg.&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die römische Metrik&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt (bis 1993 in fünf Auflagen unverändert nachgedruckt), ISBN 3-534-04494-0.&lt;br /&gt;
* 1972: &amp;#039;&amp;#039;Herodot-Studien&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim, ISBN 3-487-04202-9.&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Ammianstudien&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim, ISBN 3-487-05289-X.&lt;br /&gt;
* 1976: &amp;#039;&amp;#039;Thukydides-Studien&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim, ISBN 3-487-05945-2.&lt;br /&gt;
* 1976: &amp;#039;&amp;#039;Die Catilinarische Verschwörung. Ein Quellenheft&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt (2. Aufl. 1989), ISBN 3-534-04630-7.&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit der Wertethik. [[Max Scheler|M. Scheler]], [[Johannes Hessen|J. Hessen]], [[Hans-Eduard Hengstenberg|H.-E. Hengstenberg]], [[Dietrich von Hildebrand|D. von Hildebrand]], [[Immanuel Kant|Imm. Kant]], [[Heinrich Rickert (Philosoph)|H. Rickert]], [[Nicolai Hartmann|N. Hartmann]], [[Günther Patzig|G. Patzig]], [[Konrad Lorenz|K. Lorenz]], [[Arnold Gehlen|A. Gehlen]]&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen, ISBN 3-525-85919-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Berner: &amp;#039;&amp;#039;Hans Drexler †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]].&amp;#039;&amp;#039; 60, 1988, S. 188–191.&lt;br /&gt;
* [[Siegmar Döpp]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Drexler, 1895–1984.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Arndt u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Gelehrte. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in Bildnissen und Würdigungen 1751–2001.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Wallstein-Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-485-4, S. 508 f.&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 40.&lt;br /&gt;
* [[Volker Losemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus und Antike. Studien zur Entwicklung des Faches Alte Geschichte 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1977, ISBN 3-455-09219-5, besonders: S. 94–109 und S. 277&amp;amp;nbsp;f. (&amp;#039;&amp;#039;Historische Perspektiven&amp;#039;&amp;#039; 7).&lt;br /&gt;
* Cornelia Wegeler: &amp;#039;&amp;#039;„… wir sagen ab der internationalen Gelehrtenrepublik“. Altertumswissenschaft und Nationalsozialismus. Das Göttinger Institut für Altertumskunde 1921–1962.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1996, ISBN 3-205-05212-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116220031}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Breslau&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Göttingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116220031|LCCN=n/83/149500|VIAF=2484187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Drexler, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Agent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDDB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Drexler, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Altphilologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niesky]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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