<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Dornbach</id>
	<title>Hans Dornbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Dornbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Dornbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T16:43:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Dornbach&amp;diff=2823279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fornax: Ein Bild eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Dornbach&amp;diff=2823279&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-10T08:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ein Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Heinrich Ernst Johannes Dornbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. August]] [[1885]] in [[Düsseldorf]]; † [[17. Januar]] [[1952]] in [[Lippstadt]]) war ein deutscher [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Dornbach Ostsee mit 3 Akten 1911 Öl auf Leinwand.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ostsee mit 3 Akten&amp;#039;&amp;#039; (1911); Öl auf Leinwand]]&lt;br /&gt;
Hans Dornbach wurde am 26. August 1885 als Sohn des Geheimrats Joseph Dornbach in Düsseldorf geboren. Von 1894 bis 1903 besuchte er Gymnasien in [[Berlin]], [[Koblenz]], [[Boppard]] und [[Bonn]], wo er im Anschluss ein Jurastudium aufnahm. Nach zwei Semestern brach er das Studium ab und widmete sich fortan der Malerei. Seine künstlerische Ausbildung in [[Weimar]], wo er auch von [[Ludwig von Hofmann]] unterrichtet wurde, dauerte vier Jahre. 1908 siedelte Dornbach nach Paris über, wo er für die nächsten zwei Jahre die Malschule Rancon besuchte. Im Jahre 1911 nahm Dornbach als Künstler an der vierten Ausstellung der [[Neue Secession|Neuen Secession]] in Berlin teil. Seit 1913 war er mit Else Wedow verheiratet, mit der er eine Tochter und drei Söhne hatte. Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 wurde Dornbach Soldat, 1917 schied er aus gesundheitlichen Gründen aus und siedelte nach [[Caputh]] über, um sich fortan seiner Malerei zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters 1919 zog Dornbach nach Koblenz zu seiner Mutter an den Kolonnenweg und begann dort mit dem Ausbau des unterhalb im Garten gelegenen [[Luisenturm (Koblenz)|Luisenturms]], den die Familie 1911 von der Stadt Ehrenbreitstein erworben hatte. Der Turm diente ihm zunächst als Werkstätte, später auch als Wohnraum. Sein Atelier entstand 1920 als Anbau am Turm. Mit anderen ortsansässigen Künstlern gründete Dornbach 1919 in Koblenz die Künstlervereinigung „Das Boot“. Außer zu anderen Künstlern unterhielt er auch Kontakte zu Schriftstellern, etwa [[Joseph Breitbach]]. Hans Dornbach war auch Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;kuenstlerbund.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 starb seine Frau Else, 1941 heiratete er Freia Nitzsche. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] brachte dem Künstler Dornbach und seinem Werk neben dem Tod des Sohnes Dietz 1943 einen weiteren herben Verlust bei: Ein [[Luftangriffe auf Koblenz|Luftangriff]] in der Nacht des 6. November 1944 traf unter anderem das Grundstück am Kolonnenweg, woraufhin Turm und Atelier ausbrannten. 170 seiner Gemälde sowie Skizzen, Entwürfe und Notizen gingen in Flammen auf, das Anwesen und der Garten lagen in Trümmern. Bis 1947 restaurierte und renovierte der Maler zusammen mit seiner Ehefrau eigenhändig den Turm und das Atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornbach hatte zeitweilig Sympathien für die Nationalsozialisten empfunden, auch wenn er während des Dritten Reiches keine offizielle Funktion übernahm und auch kein Mitglied der NSDAP wurde. Später distanzierte er sich nachdrücklich davon: &amp;quot;wir haben eine Schuld auf uns geladen, auch ich als ständiger Segner der NSDAP./ wir hätten unsere Kinder lieber zu Krüppeln schlagen sollen als wir das Elend heraufziehen sahen und die Kinder inmitten dazwischen verführt....&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach: Annelie Karrenbrock: Hans Dornbach. Glühender Individualist und Grand Seigneur, in: &amp;quot;Ihre Bindung beruht auf gegenseitiger Wertschätzung.&amp;quot; - 50 Jahre Arbeitsgemeinschaft Bildender Künstler am Mittelrhein, Koblenz 199, S. 56–82, Zitat (Brief von 1945), S. 72, Anm. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde er zum Präsidenten des neu gegründeten Landesberufsverbands bildender Künstler [[Rheinland-Pfalz]] (heute BBK Rheinland-Pfalz) gewählt, welcher er bis Januar 1952 blieb. 1949 gründete er außerdem die Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein (AKM), deren erster Vorsitzender er wurde. Zudem war er Senator des am 9. Februar 1947 gegründeten Rheinischen Kulturinstituts. Hans Dornbach starb am 17. Januar 1952 in Lippstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Dornbachs Werk ist in Verbindung mit dem deutschen bzw. dem rheinischen [[Expressionismus]] zu sehen bzw. stand diesem nahe, auch wenn er diesem nicht zugerechnet wird. Vor allem der [[Kubismus]] wurde zum bestimmenden Einfluss auf den Maler, wie auch seine häufigen Reisen nach [[Italien]] und [[Frankreich]] sein Werk beeinflussten. Seine Bilder verbreiten daher oft ein „mediterranes Lebensgefühl“.&amp;lt;ref&amp;gt;Künstlerlexikon, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben bot die Koblenzer Wahlheimat ihm Motive für seine Malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden in der Nazi-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ aus der Städtischen Gemäldegalerie [[Bochum]] sein expressives Tafelbild &amp;#039;&amp;#039;Blumenstilleben mit Spielzeug&amp;#039;&amp;#039; und aus den Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf &amp;#039;&amp;#039;Zdenka&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Leinwand, 76 × 60 cm, um 1919) beschlagnahmt und vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  {{Vollmer|1|586||Dornbach, Hans|}}&lt;br /&gt;
* Bernd Brauksiepe, Anton Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerlexikon. 250 Maler in Rheinland-Pfalz 1450–1950&amp;#039;&amp;#039;, Mainz 1986, S. 52.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Hans Dornbach. Gedenkbuch zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Koblenzer Kunstverein, Koblenz 1955.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Köpfe. Personen der Stadtgeschichte – Namensgeber für Straßen und Plätze.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Anzeigenblätter GmbH Mülheim-Kärlich, Hrsg.: Bernd Weber, 2005 (2. überarb. u. erw. Aufl.), S. ?.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=174306539|VIAF=245218772}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dornbach, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dornbach, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dornbach, Philipp Heinrich Ernst Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. August 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lippstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fornax</name></author>
	</entry>
</feed>