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	<title>Hans Dirmstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-01-15T17:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dirmstein 1.jpg|mini|Bild aus der Handschrift &amp;#039;&amp;#039;Die sieben weisen Meister&amp;#039;&amp;#039; von Hans Dirmstein, 1471]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Dirmstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1435 in [[Frankfurt am Main]]; † [[1494]] ebenda) gilt als herausragender Goldschmied und war auch als Zeichner tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Familie Dirmstein, wohl benannt nach ihrem gleichnamigen [[Pfalz (Region)|pfälzischen]] [[Dirmstein|Heimatort]], war seit Mitte des 14. Jahrhunderts in Frankfurt anzutreffen. Die lange Tradition im [[Goldschmied]]ehandwerk ist an den Stammvätern, &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Kistner von Dirmstein&amp;#039;&amp;#039; und seinem Bruder &amp;#039;&amp;#039;Peter,&amp;#039;&amp;#039; in den 1380er Jahren erstmals schriftlich verbürgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zülch, S. 39–40 u. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Vater war Krämer, hatte allerdings eine Tochter des &amp;#039;&amp;#039;Johan Erenberg zu Sonnenberg&amp;#039;&amp;#039; geheiratet, der einer der ersten überhaupt nachweisbaren Goldschmiede in Frankfurt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Zülch, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob seine Söhne über ihn zu ihrem Beruf kamen, ist unklar, liegt jedoch nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1459 wurde Hans, Enkel des Stammvaters Heinrich, als Gehilfe in der Werkstatt seines Vaters &amp;#039;&amp;#039;Peter Dirmstein&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und legte 1462 den Frankfurter [[Bürgereid]] ab. Er heiratete &amp;#039;&amp;#039;Guda von Rumpenheim&amp;#039;&amp;#039;, die Tochter des ritterbürtigen &amp;#039;&amp;#039;Reinhard von Rumpenheim&amp;#039;&amp;#039;, die das Haus Groß-Laubenberg am Frankfurter [[Römerberg (Frankfurt am Main)|Römerberg]] als Mitgift in die Ehe brachte. Die Ehe war anfänglich wohl wenig glücklich, seine Frau lief ihm davon und der Rat der Stadt musste eingreifen, um den Ehefrieden wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem großen Erbe, welches er nach dem Tod der Schwiegereltern erhielt, richtete Dirmstein eine Stiftung für die Armen ein. Im Jahr 1483 wurde er selbst Angehöriger der Patriziergesellschaft [[Zum Frauenstein|„Frauenstein“]]. 1494 starb Dirmstein und wurde als Mitbruder von der Gesellschaft der Abenteurer St. Nikolai im [[Frankfurter Paulskirche|Barfüßerkloster]] zu Grabe getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Das von Dirmstein signierte Petrusreliquiar in Aschaffenburg zeugt von seiner Meisterschaft im Goldschmiedehandwerk und wird zu den herausragendsten Goldschmiedearbeiten des ausgehenden Mittelalters gezählt. Das von ihm illustrierte und sehr wahrscheinlich auch von ihm auf Grundlage eines bekannten Textes verfasste Buch [[Die sieben weisen Meister]] (Ms. germ. qu. 12) erschien 1471, 1479 das Buch [[Salman und Morolf]] (Ms. germ. qu. 13, beide heute Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main). 1483 war Dirmstein künstlerischer Leiter des „Schoppe“, eines künstlerisch gestalteten Vorbaus/Portikus für den [[Römer (Frankfurt am Main)|Frankfurter Römer]]. Er erschien als Schöpfer der Dekoration und entwarf die Model für den Zierrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|741||Dirmstein, Hans|Robert Diehl|135666325}}&lt;br /&gt;
* Hellmuth Helwig: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Buchbinder-Handwerk. Handwerks- und Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Hiersemann, Stuttgart 1962–1965&lt;br /&gt;
* Alfred Karnein: &amp;#039;&amp;#039;Salman und Morolf&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Tübingen 1979&lt;br /&gt;
* Hubert Schiel: &amp;#039;&amp;#039;Die Frankfurter Dirmsteinhandschriften (Die sieben weisen Meister / Salomon und Morolf)&amp;#039;&amp;#039;. Stadtbibliothek, Frankfurt am Main 1938&lt;br /&gt;
* Walther Karl Zülch: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Künstler 1223–1700&amp;#039;&amp;#039;. Diesterweg, Frankfurt am Main 1935, S. 172–177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0020_b031_jpg.htm Handschriftenbeschreibung von &amp;#039;&amp;#039;Die sieben weisen Meister&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/msma/urn/urn:nbn:de:hebis:30:2-14564 Digitalisat der Handschrift Ms. germ. qu. 12 &amp;#039;&amp;#039;Die sieben weisen Meister&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0020_b033_jpg.htm Handschriftenbeschreibung von &amp;#039;&amp;#039;Salman und Morolf&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/msma/content/titleinfo/3654652 Digitalisat der Handschrift Ms. germ. qu. 13 &amp;#039;&amp;#039;Salman und Morolf&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135666325|LCCN=no/2007/84485|VIAF=47984342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dirmstein, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldschmied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1494]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dirmstein, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Goldschmied und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1435&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1494&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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