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	<title>Hans Diplich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Diplich&amp;diff=1815092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: Archivlink geprüft, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-25T22:39:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hans Diplich.gif|mini|Hans Diplich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Diplich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1909]] in [[Comloșu Mare|Nagykomlós]] ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Groß-Komlosch&amp;#039;&amp;#039;}}), [[Königreich Ungarn]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[2. Juli]] [[1990]] in [[Ravensburg]]) war ein deutscher [[Politischer Leiter|NS-Amtswalter]] im [[Königreich Jugoslawien]] und nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] [[Funktionär|Vertriebenenfunktionär]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Diplich war der Sohn des Stefan Diplich und dessen Ehefrau Franziska (geborene Dippold). Er besuchte die Grundschule in seinem Heimatort. Nach seinem Abitur 1927 am [[Nikolaus Lenau Lyzeum|Realgymnasium in Timișoara]] studierte Diplich [[Philosophie]], [[Rumänistik]], [[Germanistik]] in [[Bukarest]], [[Leipzig]] und [[Münster]]. Sein [[Staatsexamen]] legte er in Bukarest ab. Er lehrte von 1933 bis 1941 an der Bildungseinrichtung [[Banatia]] in Timișoara und war von 1941 bis 1944 Schulleiter des Gymnasiums in [[Bela Crkva]] ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Weißkirchen&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit war er beim Kulturamt der „Deutschen Volksgruppe im Banat und Serbien“ in [[Zrenjanin]] tätig. Der [[Nationalsozialismus|NS]]-[[Politischer Leiter|Amtswalter]] war 1943 Herausgeber der Reden des [[Volksgruppenführer]]s [[Josef Janko (Volksgruppenführer)|Josef Janko]]. In der Buchreihe der Deutschen Volksgruppe gab er auch seine eigenen Reden heraus. Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] floh er im Rahmen der [[Evakuierung der Deutschen Volksgruppe aus dem Banat 1944]] vor der anrückenden [[Rote Armee|Roten Armee]] nach [[Westdeutschland]]. Hier war er ab 1949 als Geschäftsführer der [[Landsmannschaft der Banater Schwaben]] tätig, wo er auch die [[Banater Post]] redigierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hausleitner&amp;quot;&amp;gt;Mariana Hausleitner: Die Donauschwaben 1868–1948. Ihre Rolle im rumänischen und serbischen Banat. Steiner, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-515-10686-3, s.&amp;amp;nbsp;361.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Begründer der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Banater Blätter&amp;#039;&amp;#039; in Timișoara und zudem Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Südostdeutschen Vierteljahresblätter&amp;#039;&amp;#039; in München. Hier veröffentlichte er noch 1986 eine lobende Würdigung zu Jankos 80. Geburtstag.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Böhm (Historiker)|Johann Böhm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Volksgruppe in Jugoslawien 1918-1941. Innen- und Aussenpolitik als Symptome des Verhältnisses zwischen deutscher Minderheit und jugoslawischer Regierung.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, 2009, ISBN 3-63159-557-3, S.&amp;amp;nbsp;200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Historikerin [[Mariana Hausleitner]] nennt Diplich und andere „Behinderer einer kritischen Aufarbeitung der Kriegsjahre“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hausleitner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplich erhielt 1984 als erster Preisträger den von [[Hans Weresch]] initiierten und damals mit 3000 DM dotierten Adam-Müller-Guttenbrunn-Preis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.escoala.ro/germana/dieter_michelbach.html |wayback=20160304203028 |text=Escoala.ro }}, Gesellschaft der Germanisten Rumäniens, Dieter Michelbach: &amp;#039;&amp;#039;Hans Weresch (1902–1986), Grenzgänge eines rumäniendeutschen Germanisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen der Landsmannschaft der Donauschwaben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StemaBanat.png|mini|hochkant=0.5|Wappen der Lands&amp;amp;shy;mann&amp;amp;shy;schaft der Donau&amp;amp;shy;schwaben]]&lt;br /&gt;
1950 gestaltete Hans Diplich das Wappen der [[Landsmannschaft der Donauschwaben]]. Ein rot bewehrter aufsteigender schwarzer Adler auf goldenem Grund, geteilt durch einen blauen Wellenbalken. In der unteren Hälfte befindet sich auf grünem Ackerboden eine sechstürmige weiße [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]]-Festung mit einer Ringmauer und rot bedachten Gebäuden. Links im Wappen ist die strahlende Sonne, rechts der abnehmende Mond zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler symbolisiert die [[Schirmherrschaft]] der [[Kaiser von Österreich]]. Der blaue Balken steht für die [[Donau]] als &amp;#039;&amp;#039;Schicksalsstrom&amp;#039;&amp;#039;, auf dem einst die Ahnen in den [[Schwabenzug|Schwabenzügen]] mit [[Ulmer Schachtel]]n und [[Kelheimer (Schiffstyp)|Kelheimer Plätten]] in ihre neue Heimat stromabwärts fuhren. Die aufgehende strahlende [[Sonne]] symbolisiert den wieder erstarkenden Einfluss des [[Christentum]]s, der abnehmende [[Mondphase|Mond]] (☾) als weltliches Symbol des [[Islam]]s den schwindenden Einfluss des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]]. Die Gebäude stellen die [[Festung Temeswar]] inmitten fruchtbaren Ackerlandes dar, mit der Burg als Symbol für die [[Habsburgermonarchie|kaiserlichen]] Wehranlagen und die [[Militärgrenze]] zum Schutz gegen das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]]. Die sechs Türme der Festung stehen für die sechs Hauptsiedlungsgebiete der Donauschwaben:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* Südwestliches [[ungarisches Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
* [[Schwäbische Türkei]]&lt;br /&gt;
* [[Slawonien]]-[[Syrmien]]&lt;br /&gt;
* [[Batschka]]&lt;br /&gt;
* [[Banat]]&lt;br /&gt;
* [[Sathmar]]}}&lt;br /&gt;
Diplich nutzte bei der Gestaltung die deutschen Nationalfarben [[Schwarz-Rot-Gold]] und die donauschwäbischen Stammesfarben Weiß-Grün. Weiß steht dabei als Symbol der friedlichen Gesinnung der Donauschwaben, Grün als Farbe der Hoffnung für das Neuland, das sich zur [[Getreide|Kornkammer]] entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volksgruppenführer Josef Janko. Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; (= Buchreihe der deutschen Volksgruppe im Banat und in Serbien; Folge 2) Druckerei der Volksgruppenführung, Betschkerek 1943 bzw. Ladislaus Frank, Belgrad 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rumänische Lieder.&amp;#039;&amp;#039; Timișoara, 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir Donauschwaben (Heimat im Herzen).&amp;#039;&amp;#039; Akademischer Gemeinschaftsverlag, 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus donauschwäbischem Erbe. Betrachtungen und Bemerkungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Christ unterwegs, München 1951.&lt;br /&gt;
* Mit [[Hans Wolfram Hockl]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Heimat im Herzen. Wir Donauschwaben. Wir Balten. Wir Pommern. Wir von der Weichsel und Warthe. Wir Siebenbürger. Wir Schlesier. Wir Ostpreußen. Wir Sudetendeutschen.&amp;#039;&amp;#039; Akademischer Gemeinschaftsverlag, Salzburg-München 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Banat – die Porta Orientalis dreimal zerstört. Beitrag zur Geschichte der Tschanad-Temeschwarer Diözese 1030-1950.&amp;#039;&amp;#039;,Verlag Christ unterwegs, München 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rumänische Lieder. Nachdichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Südostdeutsches Kulturwerk, München 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konrad Mischung. Ein Vermächtnis in Briefen.&amp;#039;&amp;#039; Donauschwäbische Verlagsanstalt, Salzburg 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rumänisch-deutsche Kulturbeziehungen im Banat und rumänische Volkslieder.&amp;#039;&amp;#039; Biblioteca română, Freiburg 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Prinz-Eugen-Brunnen. Auswahl donauschwäbischer Sagen und Legenden.&amp;#039;&amp;#039; Südostdeutsches Kulturwerk, München 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Domkirche in Temeswar. Ein Beitrag zu ihrer Baugeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Südostdeutsches Kulturwerk, München 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rumänische Lieder. Nachdichtungen, Erster Teil.&amp;#039;&amp;#039; Südostdeutsches Kulturwerk, München 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kulturgeschichte der Donauschwaben.&amp;#039;&amp;#039; Editura Ermer KG, Homburg/Saar 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bauopfer als dichterisches Motiv in Südosteuropa.&amp;#039;&amp;#039; Südostdeutsches Kulturwerk, München 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bei den Nachbarn. Nachdichtungen rumänischer Lyrik aus hundert Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Ermer, Homburg 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur fälligen Stunde. Angewandte Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Bläschke, St. Michael 1982.&lt;br /&gt;
* Mit Christof Deffert: &amp;#039;&amp;#039;Das staatliche deutsche Realgymnasium zu Temeswar und die deutsche Mittelschule Nr. 2 Nikolaus Lenau.&amp;#039;&amp;#039; Bläschke, St. Michael 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hoch am Himmel steht ein Falke / Liebeslieder übertragen aus dem Serbokroatischen.&amp;#039;&amp;#039; (împreună cu Franz Hutterer), Südostdeutsches Kulturwerk, München 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Josef Janko zum 80. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Südostdeutsche Vierteljahresblätter 1/1986, S.&amp;amp;nbsp;66.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwester Patricia B. Zimmermann. Eine Monographie.&amp;#039;&amp;#039; Vogt, Wangen 1989 und Helicon 1999.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werk und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Landsmannschaft der Banater Schwaben, München 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Fassel]], Landsmannschaft der Banater Schwaben, Kulturverband der Banater Deutschen: &amp;#039;&amp;#039;Hans Diplich – Werk und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039;  Huth Verlag, Pfinztal 1994, ISBN 3-927777-07-2, 197&amp;amp;nbsp;S.&lt;br /&gt;
* [[Margit Pflagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Diplich. Der Banater Schriftsteller und sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; Monographie, Bläschke Verlag, St. Michael 1982, ISBN 3-7053-1767-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118525921}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118525921}}&lt;br /&gt;
* [http://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewlist.php?x_creator2=Hans+Diplich Artikel von Hans Diplich] im &amp;#039;&amp;#039;Biographischen Lexikon zur Geschichte Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Peter-Dietmar Leber]]: [https://www.banater-schwaben.org/nachrichten/verbandsleben/detail/3064-70-jahre-landsmannschaft-die-anfaenge-teil-1/ &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Landsmannschaft: die Anfänge (Teil 1).&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Landsmannschaft der Banater Schwaben]] vom 15. Juni 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118525921|LCCN=n/84/192208|VIAF=77107356}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diplich, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskundler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Schwabe (Rumänisches Banat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumänischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diplich, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Vertriebenenfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Comloșu Mare|Nagykomlós]], [[Königreich Ungarn]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ravensburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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