<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Daufeldt</id>
	<title>Hans Daufeldt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hans_Daufeldt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Daufeldt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T19:02:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Daufeldt&amp;diff=2336533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zwingli2022 am 17. Dezember 2024 um 16:58 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Daufeldt&amp;diff=2336533&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-17T16:58:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Daufeldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1908]] in [[Kappeln]]; † 1974) war ein deutscher [[Schutzstaffel|SS]]-Führer und SD-Nachrichtenoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hans Daufeldt war der Sohn eines Werkmeisters. Nach dem Besuch der Volks- und Mittelschule begann Daufeldt eine kaufmännische Lehre. Danach begann er ein Studium der Volkswirtschaften an der Universität in Kiel, das er aus finanziellen Gründen abbrechen musste. In den frühen 1930er Jahren war er arbeitslos und bezog bis 1933 Arbeitslosenunterstützung. Zum 1. Dezember 1931 trat Daufeldt in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 753.151)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5840693.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr in die SS (SS-Nummer 36.167) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1933 wurde Daufeldt für drei Monate in Kiel als Hilfspolizist eingesetzt. Im Juni 1933 wurde er in den [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst (SD) der SS]] übernommen und war in der Abt. II/111 (Freimaurer) eingesetzt. Nachdem er 1934/1935 die [[SS-Führerschule]] in [[Bad Tölz]] durchlaufen hatte, wurde er für eineinhalb Jahre [[Adjutant]] von [[Konrad Henlein]], dem Führer der Sudetendeutschen Partei. 1936 wurde er auf Parteikosten für ein Jahr nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] geschickt, wo er an der Commercial School der Handelskammer [[London]] studierte. 1938 erwarb er an der Auslandhochschule an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] ein Dolmetscher-Diplom für die englische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Ausbildung entsprechend leitete Daufeldt ab September 1939 im [[Reichssicherheitshauptamt]] die Gruppe VI D (Englisch-amerikanisches Einflussgebiet). Wildt charakterisiert die Karriere Daufeldts – der ab 1939 den Rang eines SS-Sturmbannführers erreicht hatte – als „kaum für möglich gehaltener Aufstieg mit Hilfe des SD“. Ab 1940 wurde er im Amt VI Hauptbevollmächtigter für die skandinavischen Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1942 wurde Daufeldt von [[Walter Schellenberg (SS-Mitglied)|Walter Schellenberg]] als Leiter der Gruppe VI D abgelöst und als Sonderbeauftragter für die Auslandsspionage des SD in der [[Schweiz]] nach [[Lausanne]] entsandt. Zur Tarnung hatte er pro forma den Rang eines Vizekonsuls durch das Reichsaußenministerium erhalten. Tätig wurde er am dortigen Konsulat, wo er auch seinen Sitz hatte. Relativ schnell hatte er sich in der Schweiz durch seine, dort auch bekannt gewordene Berufsbiografie und sein nachrichtendienstliches Handeln, selbst enttarnt. Auf die Liste der aus der Schweiz auszuweisenden Personen gesetzt, wurde er noch im November 1944 durch [[Gustav Adolf Sonnenhol]] ersetzt. Anfang 1945 wurde er nach Dänemark versetzt. Dort löste er den bei einem Attentat schwer verletzten Leiter der Abteilung VI (SD-Auslandsnachrichtendienst) beim Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in Kopenhagen, SS-Hauptsturmführer Hermann Adolf Seibold (1911–1971) ab. Nachdem er Dänemark am 14. März 1945 verlassen hatte, geriet Daufeldt in amerikanische Internierung. 1946 nahm er als Zeuge an den [[Nürnberger Prozesse]]n teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Daufeldt als Hoteldirektor in Bad Tölz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Florian Altenhöner: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der den 2. Weltkrieg begann. Alfred Naujocks: Fälscher, Mörder, Terrorist&amp;#039;&amp;#039;, Prospero Verlag, Münster / Berlin 2010, ISBN 978-3-941688-10-0. Enthält u. a. Biographien Kieler SS-Mitglieder, die im SD Berlin Karriere machten.&lt;br /&gt;
* Matthias Bath: Der SD in Dänemark 1940–1945. Heydrichs Elite und der „Gegenterror“. Neuhaus, Berlin 2015, ISBN 978-3-937294-03-2, S. 43f.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Wildt]]: &amp;#039;&amp;#039;Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes&amp;#039;&amp;#039;. [[Hamburger Edition]], Hamburg 2002, ISBN 3-930908-75-1, S. 164 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Daufeldt, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Daufeldt, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kappeln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Jahrhundert oder 21. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zwingli2022</name></author>
	</entry>
</feed>