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	<title>Hans Dülfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:48:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_D%C3%BClfer&amp;diff=86750&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alpenhexe: /* Alpinistische Karriere */ kleine Ergänzung</title>
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		<updated>2025-06-16T09:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Alpinistische Karriere: &lt;/span&gt; kleine Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hans Dülfer.jpg|mini|Skizze von Hans Dülfer beim Abseilen im Dülfersitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Emil „Hans“ Dülfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Mai]] [[1892]] in [[Barmen]] (heute [[Wuppertal]]); † [[15. Juni]] [[1915]] bei [[Arras]]) war ein deutscher [[Klettern|Kletterer]] und [[Bergsteigen|Bergsteiger]]. Er galt zusammen mit [[Paul Preuß (Alpinist)|Paul Preuß]] als einer der besten Felskletterer seiner Zeit und ein Vater des [[Freiklettern|Freiklettergedankens]]. Er ist auch der Erfinder einer Technik für das Abseilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dülfer wurde 1892 als Sohn eines Kaufmanns in Barmen im Rheinland geboren. Er sei ein zartes, fast schwächliches Kind gewesen, das im Gymnasium vom Turnunterricht freigestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Remanofsky |Titel=Wen die Götter lieben: Schicksale von elf Extrembergsteigern; Hans Dülfer, Paul Preuß, Willo Welzenbach, Louis Lachenal, Diether Marchart, Toni Kinshofer, Günther Messner, Heini Holzer, Alison Hargreaves, Xaver Bongard und Marco Siffredi |Auflage=1. |Verlag=Alpinverl |Ort=Bad Häring |Datum=2012 |ISBN=978-3-902656-09-4 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 scheiterte die Ehe seiner Eltern. Im selben Jahr zog Dülfer zum Studium nach [[München]], er hörte Vorlesungen in Medizin, Jura und Philosophie, alle diese Studienrichtungen entsprachen aber nicht seiner Neigung. Er wollte Musiker werden, dies erlaubte der Vater aber erst später und er wechselte in dieses Fach. Später zog er mit seiner Freundin [[Hanne Franz]], die ebenfalls Musik studierte, nach [[Kufstein]]-Sparchen am Eingang des [[Kaisertal|Kaisertals]]. Er war ein begabter Pianist und ein exzellenter Bergsteiger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Höfler |Titel=Sehnsucht Berg: grosse Alpinisten von den Anfängen bis zur Gegenwart |Verlag=BLV |Ort=München Wien Zürich |Datum=1989 |ISBN=3-405-13573-7 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dülfer zog als Freiwilliger in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und starb am 15. Juni 1915 an der Westfront bei  [[Arras]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Höfler |Titel=Sehnsucht Berg: grosse Alpinisten von den Anfängen bis zur Gegenwart |Verlag=BLV |Ort=München Wien Zürich |Datum=1989 |ISBN=3-405-13573-7 |Seiten=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist die [[Dülferstraße]] in München benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinistische Karriere ==&lt;br /&gt;
1907 reiste er zusammen mit seinem Vater ins Allgäu, wo er zum ersten Mal Berge erlebte. Ein Jahr später stieg er mit einem Führer auf [[Höfats]] und [[Trettachspitze]]. Ab 1910 war er bereits alleine in den Bergen unterwegs und erstieg den Paulcke-Turm in der [[Silvrettagruppe]]. Der [[Kaisergebirge|Wilde Kaiser]] wurde zu seiner Bergheimat, hier ging er mit Franz so oft wie möglich zum Klettern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Aber auch in den Dolomiten war Dülfer viel unterwegs, vor allem in den [[Sextner Dolomiten|Sextener Dolomiten]] und der [[Rosengartengruppe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Höfler |Titel=Sehnsucht Berg: grosse Alpinisten von den Anfängen bis zur Gegenwart |Verlag=BLV |Ort=München Wien Zürich |Datum=1989 |ISBN=3-405-13573-7 |Seiten=85}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dülfer lernte in sehr kurzer Zeit perfekt klettern, er gehörte innerhalb kürzester Zeit zu den Extremen seiner Zeit. Bereits als Neunzehnjährigen glückten ihm Erstbegehungen. Diesen sollten noch viele in seinem kurzen Leben folgen: Innerhalb von nur vier Jahren gelangen ihm über 50 weitere Erstbegehungen. Im Jahr 1913 hatte er seine größten Erfolge: die [[Totenkirchl]]-Westwand, die erste freie Begehung des [[Torre del Diavolo]] in den Sextener Dolomiten und die erste Begehung der Westwand der [[Drei Zinnen|großen Zinne]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Remanofsky |Titel=Wen die Götter lieben: Schicksale von elf Extrembergsteigern; Hans Dülfer, Paul Preuß, Willo Welzenbach, Louis Lachenal, Diether Marchart, Toni Kinshofer, Günther Messner, Heini Holzer, Alison Hargreaves, Xaver Bongard und Marco Siffredi |Auflage=1. Aufl |Verlag=Alpinverl |Ort=Bad Häring |Datum=2012 |ISBN=978-3-902656-09-4 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alleingang durchkletterte er am 3. September 1913 den Riss zwischen Christaturm und Fleischbank, er selbst sah dies als seine beste Kletterleistung an. Heute wird diese Tour mit [[UIAA-Skala|UIAA]] V+ bewertet. Nach Meinung seiner Zeitgenossen, war allerdings die Totenkirchl Westwand seine herausragendste Erstbegehung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu [[Paul Preuß (Alpinist)|Paul Preuß]] setzte Dülfer gerne und häufig technische Hilfsmittel zur Fortbewegung ein und dies obwohl er ein ausgezeichneter Kletterer war. Die Devise von Dülfer war „Was bisher als unmöglich betrachtet wurde, muss mit Hilfsmitteln möglich gemacht werden.“ Auch wenn Kritiker ihm diese Einstellung vorwarfen, so war der Kletterstil Dülfers in den folgenden Jahrzehnten für die meisten Kletterer beispielgebend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Aber Dülfer kletterte nicht immer mit technischen Hilfsmitteln, so ist bekannt, dass er bei der Erstbegehung des Dülferrisses nur 2 Haken verwendete und diese auch nur zur Sicherung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan König, Kathrin König |Titel=Alpingeschichte(n): von den Anfängen bis auf den Mount Everest |Verlag=AS Verlag |Ort=Zürich |Datum=2015 |ISBN=978-3-906055-39-8 |Seiten=128}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Franz Nieberl]], ein Zeitgenosse von Dülfer beschrieb seinen Kletterstil voller mit Eleganz und Leichtigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpin.de/home/news/39059/artikel_der_wilde_kaiser_und_das_erbe_des_hans_duelfer.html |titel=Der Wilde Kaiser und das Erbe des Hans Dülfer |werk=alpin.de |sprache=de |abruf=2025-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dülfer entwickelte auch neue Klettertechniken, wie den [[Dülfersitz]] zum [[Abseilen]] oder den Seilquergang. Beim Seilquergang überwindet man schwere, griff- und trittlose Kletterstellen durch schräges Abseilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Remanofsky |Titel=Wen die Götter lieben: Schicksale von elf Extrembergsteigern; Hans Dülfer, Paul Preuß, Willo Welzenbach, Louis Lachenal, Diether Marchart, Toni Kinshofer, Günther Messner, Heini Holzer, Alison Hargreaves, Xaver Bongard und Marco Siffredi |Auflage=1. Aufl |Verlag=Alpinverl |Ort=Bad Häring |Datum=2012 |ISBN=978-3-902656-09-4 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im französischen und italienischen Sprachraum wird die [[Piazen|Piaztechnik]] nach ihm als &amp;#039;&amp;#039;Dülfern&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstbegehungen ==&lt;br /&gt;
Dülfer hat in nur 4 Jahren mehr als 50 Erstbegehungen durchgeführt, einige davon sind:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Remanofsky |Titel=Wen die Götter lieben: Schicksale von elf Extrembergsteigern; Hans Dülfer, Paul Preuß, Willo Welzenbach, Louis Lachenal, Diether Marchart, Toni Kinshofer, Günther Messner, Heini Holzer, Alison Hargreaves, Xaver Bongard und Marco Siffredi |Auflage=1. |Verlag=Alpinverl |Ort=Bad Häring |Datum=2012 |ISBN=978-3-902656-09-4 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911&lt;br /&gt;
* Dülfer-Kamin (V+) am [[Totenkirchl]], [[Kaisergebirge|Wilder Kaiser]]&lt;br /&gt;
* [[Guffert]] Südkante (V), [[Brandenberger Alpen|Rofangebirge]]&lt;br /&gt;
* [[Hochiss|Hochiß]] Nordwand (IV-), Rofangebirge&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912&lt;br /&gt;
* Ostwand (V), [[Fleischbank (Kaisergebirge)|Fleischbank]], Kaisergebirge&lt;br /&gt;
* Westwand, [[Drei Zinnen|Westliche Zinne]] (IV+), [[Sextner Dolomiten|Sextener Dolomiten]]&lt;br /&gt;
* Direkte Westwand (V), [[Predigtstuhl (Kaisergebirge)|Predigtstuhl]] Hauptgipfel, Kaisergebirge&lt;br /&gt;
* Ostwand (IV+), [[Lärchegg|Lärcheck]], Kaisergebirge&lt;br /&gt;
Im Jahre 1913&lt;br /&gt;
* Westwand (V+), Große Zinne, Sextener Dolomiten&lt;br /&gt;
* Dülfer Riss (V+), [[Christaturm]]/Fleischbank, Kaisergebirge&lt;br /&gt;
* Nordwand (V), [[Kleine Halt]], Kaisergebirge&lt;br /&gt;
* Direkte Westwand (V+), Totenkirchl, Kaisergebirge&lt;br /&gt;
* Torre del Diavolo (V-), Sextener Dolomiten&lt;br /&gt;
Im Jahre 1914&lt;br /&gt;
* Südwand (V+), [[Kesselkogel]], Dolomiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Horst Höfler&lt;br /&gt;
   |Titel=Sehnsucht Berg: grosse Alpinisten von den Anfängen bis zur Gegenwart&lt;br /&gt;
   |Verlag=BLV&lt;br /&gt;
   |Ort=München Wien Zürich&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-405-13573-7}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|159|159|Dülfer, Hans|[[Fritz Schmitt]]|118761188}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Fritz Schmitt&lt;br /&gt;
   |Titel=&amp;#039;Hans Dülfer – Bergsteiger-Markstein-Legende, Alpine Klassiker Bd. 2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bruckmann&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7654-2044-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ulrich Remanofsky&lt;br /&gt;
   |Titel=Wen die Götter lieben: Schicksale von elf Extrembergsteigern; Hans Dülfer, Paul Preuß, Willo Welzenbach, Louis Lachenal, Diether Marchart, Toni Kinshofer, Günther Messner, Heini Holzer, Alison Hargreaves, Xaver Bongard und Marco Siffredi&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Alpinverl&lt;br /&gt;
   |Ort=Bad Häring&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-902656-09-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Alpenarchiv|11/00125778}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Markus Stadler (Autor)|Markus Stadler]] |url=https://www.stadler-markus.de/alpinklettern/wilder-kaiser/kletterroute/kirchl-west-duelfer.html |titel=Totenkirchl-Westwand: Dülfer |werk=stadler-markus.de |abruf=2023-01-27 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Hans Dülfers schwierigste Kletterroute im Wilden Kaiser}}&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Rundfunk]]: [https://www.ardmediathek.de/video/bergauf-bergab/der-wilde-kaiser-und-das-erbe-des-hans-duelfer/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2JjZDI0OTU4LTUwYzctNDUyZC1hNGU3LWQyOGU2ODU3YTQ3Mg &amp;#039;&amp;#039;Der Wilde Kaiser und das Erbe des Hans Dülfer&amp;#039;&amp;#039;] (2020, 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118761188|VIAF=45097861}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dulfer, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dülfer, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dülfer, Johannes Emil&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergsteiger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Arras]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alpenhexe</name></author>
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