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	<title>Hans Constantin Boden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-05-14T18:02:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Constantin Boden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1893]] in [[Braunschweig]]; † [[17. November]] [[1970]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher Wirtschaftsmanager in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des [[Herzogtum Braunschweig|Braunschweigischen]] Ministers [[Robert Boden]] und der Maria Uhde, Tochter des Architekten [[Constantin Uhde]], studierte in [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]] Jura und Volkswirtschaft, [[Promotion (Doktor)|promovierte]] zum Dr. jur. et rer. pol. und schloss die Referendarzeit mit dem Assessorexamen ab. Als [[Rhodes-Stipendium|Rhodes-Stipendiat]] in [[University of Oxford|Oxford]] erhielt er ein „Diploma in Economics and Political Science“. Er begann seine Tätigkeit im öffentlichen Dienst im [[Reichsministerium für Wiederaufbau]] und im [[Reichsfinanzministerium]]. Zwischen 1925 und 1929 war er Mitglied der Deutschen Kriegslastenkommission in Paris und war 1929 an den Verhandlungen zum [[Young-Plan]] beteiligt. Im selben Jahr ging er zur [[AEG]] und wurde Finanzchef als Nachfolger von [[Paul Mamroth]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er zum [[Wehrwirtschaftsführer]] ernannt. Er gab die Instruktion, dass bei der AEG keine [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] aus den [[Konzentrationslager]]n beschäftigt werden sollten, die allerdings nicht befolgt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin B. Ferencz: &amp;#039;&amp;#039;Less than slaves&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge, Mass. [u.&amp;amp;nbsp;a.]: Harvard Univ. Press, 1979, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er, der sich selbst als Anti-Nazi bezeichnete, noch im Frühjahr 1944 von den Nationalsozialisten aus den Ämtern bei der AEG gedrängt worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin B. Ferencz: &amp;#039;&amp;#039;Less than slaves&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge, Mass. [u.&amp;amp;nbsp;a.]: Harvard Univ. Press, 1979, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; war er ab dem 8. Mai 1944 bis Kriegsende wieder beim Auswärtigen Amt tätig und wurde beim Bevollmächtigten des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Großdeutschen Reiches]] in Ungarn [[Edmund Veesenmayer]] eingesetzt. Die ungarische Wirtschaft sollte unter die Führung der deutschen Botschaft gebracht werden. Seit April 1944 war bereits das [[Eichmann-Kommando]] mit Unterstützung der ungarischen Behörden und der deutschen Botschaft dabei, 400.000 ungarische Juden nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] zu [[Deportation|deportieren]]. Nach dem von den Deutschen unterstützten Staatsstreich durch die [[Pfeilkreuzler]] im Oktober 1944 sollten danach auch die Budapester Juden zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert werden. Kriegsbedingt wurde dies aber nur noch in Ansätzen durchgeführt. Bodens Haltung zu diesen Fragen, die in den Botschaftsräumen verhandelt wurden, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er im Rahmen der [[Entnazifizierung]] entlastet (Kategorie V).&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Scan des Entlastungsscheins wurde im [[Ticket:2016121110009294 |Support]] hinterlegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boden, der schon seit 1929 Aufsichtsratsmitglied bei AEG, [[Telefunken]], Esso, [[Deutsche Werft|Deutsche Werft AG]], [[Mannesmann]] und anderen Unternehmen gewesen war, wurde nach Kriegsende zunächst Leiter der Finanzabteilung und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AEG, von März 1956 bis September 1962 ihr Vorstandsvorsitzender und von 1961 bis 1970 Aufsichtsratsvorsitzender, jeweils mit einer kleinen Unterbrechung. Dadurch hatte er auch Sitz in den Aufsichtsräten bei den [[Olympia Werke AG|Olympia Werken]] in [[Wilhelmshaven]], bei der Elektrofinanz-AG. Berlin, bei der [[Felix Schoeller Gruppe|Papierfabrik GmbH]], [[Osnabrück]], bei [[Rosenthal GmbH|Rosenthal]]-Isolatoren, [[Selb]], bei der Telefunken GmbH, Berlin bei der [[Dresdner Bank]] und bei [[Lloyd Dynamowerke]], [[Bremen]]. In den Verhandlungen zur Zwangsarbeiterentschädigung gelang es Boden im Mai 1960 mit einer Zahlung von 4 Millionen [[Deutsche Mark|DM]] an die [[Jewish Claims Conference]] alle zukünftigen Forderungen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 gehörte er zur Verhandlungsdelegation für den [[Schuman-Plan]] und war von 1961 bis 1963 Präsident der [[Internationale Handelskammer|Internationalen Handelskammer]] in [[Paris]]. Weitere Ämter waren der stellvertretende Vorsitz im [[Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft]] und die Mitgliedschaften in der [[Deutsche Atomkommission|Deutschen Atomkommission]] beim [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesminister für Atomfragen]] und im Außenhandelsbeirat beim [[Bundesminister für Wirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Ferencz|Benjamin B. Ferencz]]: &amp;#039;&amp;#039;Less than slaves&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge, Mass. [u.&amp;amp;nbsp;a.]: Harvard Univ. Press, 1979.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;A–F.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-71840-1.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904443|Seiten=82}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133562638}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000003419}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogie der Familie Boden / Bode aus Braunschweig&amp;#039;&amp;#039; bei [https://hansabras.de Christian G. Boden]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=133562638|titel=Boden, Hans August Constantin|datum=2020-06-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133562638|VIAF=45495166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boden, Hans Constantin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Elektroindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (AEG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Ungarns 1944–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boden, Hans Constantin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boden, Hans August Constantin; Boden, Hans C.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industriemanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT= [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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