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	<title>Hans Christian Lyngbye - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fröhlicher Fisch: +kat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch [[Lille Lyngbye]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Christian Lyngbye&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1782]] in [[Blenstrup]] bei [[Aalborg]]/[[Dänemark]]; † [[18. Mai]] [[1837]]) war ein dänischer [[Pfarrer]] und [[Botaniker]], der auf [[Algen]] spezialisiert war. Darüber hinaus war er ein [[Färöer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;freund, der das erste Buch in [[Färöische Sprache|färöischer Sprache]] veröffentlichte. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Lyngb.}}“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Christian ist der Sohn des Lehrers Jens Michelsen Lyngbye. Ab 1799 besuchte der die Lateinschule in Aalborg nach dem Abitur 1802 machte er 1803 das Philologicum und das Philosophicum. Er arbeitete zunächst als Hauslehrer bei einem Priester auf [[Vendsyssel]] ([[Thy]]). Er studierte Botanik und Theologie, was er 1812 erfolgreich abschloss. Danach war Lyngbye Hauslehrer bei dem Botaniker [[Niels Hofman Bang]] (1776–1855) auf [[Fünen]], welcher in ihm das Interesse für Algen weckte. Zusammen reisten sie 1816 nach [[Norwegen]], um dort Algen zu sammeln. Im selben Jahr schrieb die [[Universität Kopenhagen]] einen Wettbewerb aus, wo alle bisher in Dänemark gefundenen Algen systematisiert werden sollte. Lyngbye gewann den ersten Preis, und seine Arbeit wurde zur Veröffentlichung vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte ihn aber 1817 eine algologische Reise auf die Färöer führen, sodass seine &amp;#039;&amp;#039;Hydrophytologia Danica&amp;#039;&amp;#039; von 1819 alle Algen an den Küsten Dänemarks, Norwegens und der Färöer berücksichtigte. Dieses Werk beschrieb unter anderem 7 neue Gattungen und 50 neue Arten und war über viele Jahrzehnte das Standardwerk in Dänemark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 wurde Lyngbye Gemeindepfarrer für [[Gjesing]] und [[Nørager]] (zwischen [[Randers]] und [[Grenå]]) und heiratete 1822 die Pastorentochter Henrietta Augusta Tileman. Allerdings verschlechterte sich seine finanzielle Lage, so dass er seine botanischen Forschungen nur noch mit Mühe aufrechterhalten konnte. Das änderte sich erst 1827, als er Gemeindepfarrer für [[Søborg]] und [[Gilleleje]] an der Nordküste [[Seeland (Dänemark)|Seelands]] wurde, wo er in Meeresnähe ein ideales Betätigungsfeld fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Universität Kopenhagen 1836 den 300. Jahrestag der [[Reformation in Dänemark]] feierte, lobte sie den Doktortitel für eine Reihe verdienter Männer aus, ohne dass sie sich mündlich verteidigen mussten. Auch Lyngbye bekam eine solche Einladung, eine Dissertation zu schreiben, und so entstand die zoologische Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Rariora Codana&amp;#039;&amp;#039;. Der Bote, der sie nach Kopenhagen bringen sollte, vergaß sie aber in seinem Mantel, und als sie wieder auftauchte, war der Termin verstrichen. Ihm wurde aber zugesichert, dass er den Doktorgrad dennoch bekäme, was im Herbst des Jahres geschah. Im Jahr darauf verstarb er vor Erschöpfung nach den Anstrengungen der Monate zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der botanische Teil seiner Abhandlung wurde 1879 veröffentlicht. Eine Gattung der Blaualgen, [[Lyngbya]], ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lyngbye und die Färöer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Färöerreise von 1817 erwies sich in vielfacher Hinsicht als äußerst inspirierend. So schrieb er eine Abhandlung über die [[Grindwale]] und den [[Grindwalfang auf den Färöern]], für die er von der dänischen Wissenschaftlichen Gesellschaft bereits 1818 eine Silbermedaille erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bedeutendsten sollte aber Lyngbyes Beschäftigung mit den [[Färöische Balladen|färöischen Balladen]] werden. Obwohl er keine philologischen Fachkenntnisse im [[Altnordisch]]en besaß, war ihm dennoch bewusst, welche Bedeutung diese einzigartigen Volksweisen haben. An den Regentagen während seines Aufenthaltes wurden sie ihm vorgetragen, und sein Interesse ging so weit, dass er bei [[Jens Christian Svabo]] (1746–1824) die nötigen Grundkenntnisse in der [[Färöische Sprache|färöischen Sprache]] erwarb. Was Svabo selbst verwehrt blieb, nämlich die Herausgabe seiner Balladensammlung zu Lebzeiten, nahm nun Form an: Der Amtspropst [[Peter Mathiesen Hentze]] (1753–1843) und der Pfarrer [[Johan Henrik Schrøter]] (1771–1851) unterstützten Lyngbye tatkräftig bei der Sammlung dieser Sprachdenkmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dänische Bischof [[Peter Erasmus Müller (Bischof)|Peter Erasmus Müller]] (1776–1834) erkannte den Wert dieser Lieder und forderte Lyngbye auf, sie in einem Buch zu veröffentlichen. Müller sorgte für finanzielle Unterstützung seitens des dänischen Königs. Heraus kam das erste Buch in färöischer Sprache: &amp;#039;&amp;#039;Færøske Kvæder om Sigurd Fofnersbane og hans Æt&amp;#039;&amp;#039; von 1822, wo nach Schrøters Orthographie u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Färöische Sigurdlieder|Sigurdlieder]] dokumentiert wurden. Müller schrieb dazu das Vorwort auf Dänisch, während die metrische dänische Übersetzung der Originale von Lyngbye stammt. 1822 gilt als das „Jahr Null“ der [[Färöische Literatur|färöischen Literatur]]. Von 1822 bis Ende 2002 kamen genau 4.306 Bücher auf Färöisch heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lyngbye gilt nicht zuletzt wegen dieser Pioniertat auf den Färöern als unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1819 – &amp;#039;&amp;#039;Hydrophytologia Danica&amp;#039;&amp;#039; (über die dänischen, norwegischen und färöischen Algen mit 70 Tafeln)&lt;br /&gt;
* 1822 – &amp;#039;&amp;#039;Færøiske Qvæder om Sigurd Fofnersbane og hans Æt&amp;#039;&amp;#039;. med et Anhang / samlede og oversatte af Hans Christian Lyngbye; med en Indledning af P.E. Müller. Randers, 1822. [2 Bände], xxiii, 592 S. (unveränderter Nachdruck, Tórshavn 1980) {{archive.org|friskeqvderomsi00myllgoog|Blatt=n3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DanskBio |Autor= |Lemma= |Band=10 |Seite=532 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Lyngb.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117333522|LCCN=n/86/850506|VIAF=61645001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lyngbye, Hans Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phykologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher der Dänischen Volkskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Dänisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Färöisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Färöerforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1782]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lyngbye, Hans Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Pfarrer und Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1782&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blenstrup]] bei [[Aalborg]], [[Dänemark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 1837&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fröhlicher Fisch</name></author>
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