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	<title>Hans Christian Genelli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:15:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Christian_Genelli&amp;diff=2012130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AsepTisch: answers.com ist keine geeignete Quelle für Wikipedia.</title>
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		<updated>2025-09-02T10:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;answers.com ist keine geeignete Quelle für Wikipedia.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Erdmann Hummel Schachpartie.jpg|miniatur|Hans Christian Genelli (ganz links) auf einem Bild von [[Johann Erdmann Hummel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Christian Genelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 5.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ebert: [http://www.jstor.org/stable/3880775 &amp;#039;&amp;#039;Über Hans Christian Genelli...&amp;#039;&amp;#039;] 1976&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 23.&amp;lt;ref name=NDB&amp;gt;{{NDB|6|185|186|Genelli, Hans Christian|Horn-Oncken, Alste|116542055}}&amp;lt;/ref&amp;gt; April 1763 in [[Kopenhagen]]; † 30. Dezember 1823 in [[Alt Madlitz]] bei [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]]) war ein deutscher Architekt und wurde durch Selbststudium ein anerkannter Gelehrter vor allem auf dem Gebiet der [[Alte Geschichte|Altertumskunde]]. Er unterhielt vielfältige Kontakte zu Persönlichkeiten des Berliner Kultur- und Geisteslebens um 1800.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genelli stammte aus einer ursprünglich römischen, um 1730 nach Kopenhagen ausgewanderten Künstlerfamilie. Sein Vater [[Joseph Genelli|Joseph]] arbeitete als Seidensticker, Zeichner und Maler, seine Brüder [[Janus Genelli|Janus]] (1761–1813) und Friedrich (* 1765) wurden Landschaftsmaler bzw. [[Kupferstecher]]. 1767 zog die Familie nach [[Wien]], der Vater stand dort im Dienst der Kaiserin [[Maria Theresia]] und war Mitglied der Akademie; 1774 wurde er durch König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] (&amp;#039;&amp;#039;Friedrich den Großen&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Preußen]] berufen, er lebte als geschätzter Künstler und Ehrenmitglied der [[Preußische Akademie der Künste|Akademie der Künste]] in Berlin und starb dort 1792.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung über das Ableben Johann Franz Joseph Genellis, in: &amp;#039;&amp;#039;Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 84, Sonnabends, den 14. Julius 1792&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in Kindheit und früher Jugend erhielten Hans Christian Genelli und seine Brüder künstlerische Anregungen im Berliner Atelier ihres Vaters, jedoch keine geregelte schulische Ausbildung. Später klagte Genelli darüber, dass er seine Kenntnisse in Geschichte, [[Philosophie]], [[Archäologie]], Kunst- und Kulturgeschichte und in Fremdsprachen mühsam als [[Autodidakt]] erwerben musste. Als inzwischen fachlich respektierter Kenner des Altertums und Autor wissenschaftlicher Werke beschrieb er noch 1818 in einem Brief, &amp;#039;&amp;#039;„...wie ich gerüstet bin: Ohne allen Schulunterricht, also ohne systematische Ordnung in den wenigen Kenntnissen, die ich wie ein Zigeuner oder Hausirer gleichsam auf der Landstraße verstohlenerweise habe aufraffen müssen, unbekümmert, welchen Zusammenhang sie in meinem Kopfe gewinnen möchten.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ebert: [http://www.jstor.org/stable/3880775 &amp;#039;&amp;#039;Über Hans Christian Genelli und seine Beziehungen zum Berliner Kultur- und Geistesleben um 1800.&amp;#039;&amp;#039;] In: Staatliche Museen zu Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, 1976, S. 175–188&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Aktivität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Christian Genelli, Kenotaph.jpg|miniatur|hochkant|links|Kenotaph für Julie von Voß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinen Brüdern reiste Genelli 1785 nach [[Rom]], wo er während eines fünfjährigen Aufenthaltes die Kunst der [[Antike]] und die Werke [[Raffael]]s studierte. Gemeinsam mit [[Gottfried Schadow]] schickte er 1786 einen Entwurf für das geplante Denkmal Friedrichs des Großen in die Heimat. 1791 bekam er eine Anstellung an der [[Königliche Porzellanmanufaktur Berlin|Königlichen Porzellanmanufaktur]] in Berlin. Nach seinen Zeichnungen wurden dort [[Tafelaufsatz|Tafelaufsätze]] wie „Die Jahreszeiten“, „[[Zephyr]] und [[Amor und Psyche|Psyche]]“ oder „Olympos“ hergestellt und zum Teil auch in der Akademie der Künste ausgestellt, deren Mitglied Genelli seit 1795 war. Mit dem [[Klassizismus|klassizistischen]] Maler [[Asmus Carstens]] (1754–1798) war er eng befreundet, er vermittelte ihm die eigenen, in Rom erworbenen Vorstellungen von der Klarheit und Einfachheit der Antike. Als Carstens 1791 am Wettbewerb für das Denkmal Friedrichs des Großen teilnahm, entwarf Genelli für ihn den Sockel. Auch entwickelte er für Carstens das Bildprogramm für einen Raum im Hause des Ministers und zeitweiligen [[Kurator]]s der Preußischen Akademie der Künste [[Friedrich Anton von Heynitz]] (1725–1802). Nach Genellis Entwurf entstand ein [[Kenotaph]] aus Sandstein für die Gräfin [[Julie von Voß]] (1766–1789); es wird heute im [[Karl Friedrich Schinkel|Schinkel]]-Museum in der [[Friedrichswerdersche Kirche|Friedrichswerderschen Kirche]] in Berlin gezeigt. Um 1800 entwarf er für Wilhelm von [[Burgsdorff (Adelsgeschlecht)|Burgsdorff]], der wie Genelli selbst den Salon von [[Rahel Levin]] besuchte, das streng klassizistische [[Cybinka#Schloss Ziebingen|Schloss Ziebingen]], das nach Kriegsbeschädigungen im Jahr 1945 verfiel und 1973 abbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Arbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Christian Genelli, Titelseite.jpg|miniatur|hochkant|Titelseite &amp;#039;&amp;#039;Das Theater zu Athen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war Genelli weniger schöpferisch tätig als theoretisch interessiert und aktiv. Als „&amp;#039;&amp;#039;passiv genial&amp;#039;&amp;#039;“ bezeichnete er sich in einem Brief an Rahel Levin.&amp;lt;ref name=NDB /&amp;gt; Er förderte maßgeblich die künstlerische Entwicklung seines Neffen [[Bonaventura Genelli]], des Sohnes seines Bruders Janus. Seit etwa 1800 konzentrierte Genelli sich ganz auf seine wissenschaftliche Arbeit, Schwerpunkt war die Altertumskunde. Er publizierte unter anderem eine [[Rekonstruktion]] des [[Mausoleum]]s von [[Halikarnassos]] – eines der sieben antiken [[Weltwunder]] –,  einen Kommentar zu Schriften des römischen Architekturtheoretikers [[Vitruv]] und eine Untersuchung über die verschiedenen Aspekte des klassischen Theaters in [[Athen]]. Der Archäologe [[Aloys Hirt]] (1759–1837) sagte ihm gelegentlich ein Übermaß an Phantasie nach.&amp;lt;ref name=NDB /&amp;gt; Als Kunstschriftsteller veröffentlichte Genelli neben anderem die Schrift „Idee einer Akademie der Bildenden Künste“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin war er häufig Gast im literarischen Salon von Rahel Levin, mit der er jahrelang befreundet war. Nach 1800 lebte und arbeitete er als Wissenschaftler in Alt Madlitz, einem Besitz des Grafen [[Friedrich Ludwig Karl Finck von Finckenstein|Karl von Finckenstein]]. Der hohe preußische Beamte war ein enger Vertrauter von Rahel Levin. Nach seinem unfreiwilligen Abschied aus dem Staatsdienst – in Zusammenhang mit dem [[Müller-Arnold-Fall]], einem spektakulären Rechtsstreit aus der Regierungszeit Friedrichs des Großen – widmete Finckenstein sich seinen Interessen in Kunst und Wissenschaft und wirkte als Mäzen für Wissenschaftler und Künstler. Hans Christian Genelli starb in Alt-Madlitz im Alter von 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Exegetische Briefe über des Marcus Vitruvius Pollio Baukunst. An August Rode&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1801, 1804 {{DOI|10.3931/e-rara-19467}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Theater zu Athen: hinsichtlich auf Architectur, Scenerie und Darstellungskunst ueberhaupt erläutert&amp;#039;&amp;#039;. Berlin und Leipzig 1818 {{Heidi|genelli1818}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ebert (Kunsthistoriker)|Hans Ebert]]: [http://www.jstor.org/stable/3880775 &amp;#039;&amp;#039;Über Hans Christian Genelli und seine Beziehungen zum Berliner Kultur- und Geistesleben um 1800.&amp;#039;&amp;#039;] In: Staatliche Museen zu Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, 1976, S. 175–188&lt;br /&gt;
* {{ADB|8|566|566|Genelli, Hans Christian|[[Joseph Eduard Wessely]]|ADB:Genelli, Hans Christian}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|185|186|Genelli, Hans Christian|Horn-Oncken, Alste|116542055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116542055|VIAF=45056896}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Genelli, Hans Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1763]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Genelli, Hans Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Genelly; Genelly, Christian; C. Genelly&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1763 oder 23. April 1763&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1823&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alt Madlitz]] bei [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
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