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	<title>Hans Carste - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:28:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Carste&amp;diff=498951&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmmusik */</title>
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		<updated>2026-03-24T12:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmmusik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Friedrich August Carste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1909]] in [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]]; † [[11. Mai]] [[1971]] in [[Bad Wiessee]]; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Hans Häring&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Komponist]] und [[Dirigent]]. Hans Carste verfasste unter anderem die Erkennungsmelodie der [[Tagesschau (ARD)|Tagesschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Carste war der Sohn eines Diplomingenieurs und wuchs im niederösterreichischen [[Marbach an der Donau]] und in [[Ostrava|Mährisch-Ostrau]] auf. Nach dem Abitur begann er 1927 in [[Wien]] das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften, ehe er an die Musikakademie wechselte und damit zu seiner eigentlichen Berufung fand. Erste praktische Erfahrungen sammelte er an der [[Volksoper Wien|Wiener Volksoper]], ehe er 1929 als [[Korrepetitor]] an die Breslauer Oper ging. 1931 zog er nach [[Berlin]], genoss den freizügigen Lebensstil und fand dort schnell seine künstlerische Heimat. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] trat er zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.022.456).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12941753&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 933.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Vorkriegszeit in Berlin schrieb Carste 24 Filmmusiken und zahlreiche Kabarettkompositionen. Mit der Plattenfirma [[Electrola]] hatte er einen Exklusivvertrag geschlossen, dazu betrieb er eine Tanzkapelle unter seinem Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1942 wurde er zum Kriegsdienst nach Posen einberufen. An der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] wurde er schwer verwundet und geriet im November 1942 in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs|sowjetische Gefangenschaft]], aus der er 1948 wieder freikam. Während dieser Zeit entstand ein Großteil seiner [[Operette]] &amp;#039;&amp;#039;Lump mit Herz&amp;#039;&amp;#039;, welche 1952 am Opernhaus Nürnberg uraufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger von Friedrich Schröder wurde Carste am 1. April 1949 Abteilungsleiter für Unterhaltungs- und Tanzmusik beim [[RIAS]] Berlin. Neben seiner Rundfunkarbeit komponierte er weiterhin [[Filmmusik]]en, [[Schlager]] sowie Tanz- und Unterhaltungsmusik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Hans Carste.jpg|mini|Grabstein von Franz Beyer auf dem [[Bergfriedhof Bad Wiessee]]]]&lt;br /&gt;
Als erster Deutscher wurde Carste 1957 zum Präsidenten des &amp;#039;&amp;#039;[[Bureau International des Sociétés gérant les Droits d&amp;#039;Enregistrement et de Reproduction Mécanique]]&amp;#039;&amp;#039; (BIEM) in Paris ernannt. Außerdem war er Aufsichtsratsvorsitzender der [[Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte|GEMA]] und Vorstandsmitglied des Deutschen Komponistenverbandes. 1961 wurde ihm der Titel [[Professor]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee94&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen Krankheit legte Carste 1967 alle Ehrenämter nieder und zog sich 1970 schließlich nach Bad Wiessee zurück. Dort starb er am 11. Mai 1971 und ist auch am dortigen Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sechs Töne lange Erkennungsmelodie der &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesschau (ARD)|Tagesschau]]&amp;#039;&amp;#039; entstammt den Schlusstakten der &amp;#039;&amp;#039;Fantasie für Hammondorgel und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, die Carste in sowjetischer Kriegsgefangenschaft komponierte. Sie wurde von [[Rolf Kühn (Musiker)|Rolf Kühn]] 1956 für ein 90-köpfiges Rundfunkorchester bearbeitet. Für die Nutzung des Fanfarenfragments aus diesem Stück erhielt die Witwe Grit-Sieglinde Carste noch in den 2010er Jahren eine monatlich vierstellige [[GEMA]]-Ausschüttung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/tp/news/Tagesschau-Ton-Witwe-fuerchtet-um-GEMA-Scheck-1990963.html Tagesschau-Ton-Witwe fürchtet um GEMA-Scheck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lüg’ nicht Baby&amp;#039;&amp;#039;, Musikalisches Lustspiel in drei Akten, uraufgeführt 1939 in Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durch’s Schlüsselloch Revue&amp;#039;&amp;#039;, uraufgeführt 1941 in Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lump mit Herz&amp;#039;&amp;#039;, Operette, 3 Akte, uraufgeführt 1952 in Nürnberg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rampenlicht&amp;#039;&amp;#039;, Theaterstück mit Musik, 3 Akte, Rundfunkproduktion für BR und NDR 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fantasie für Hammondorgel und Orchester&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmmusik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:25em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933: Gretel zieht das große Los&lt;br /&gt;
* 1934: [[Es knallt]]&lt;br /&gt;
* 1934: Das Erbe in Pretoria&lt;br /&gt;
* 1934: Der Flüchtling aus Chicago&lt;br /&gt;
* 1934: In Sachen Timpe &lt;br /&gt;
* 1934: Liebe dumme Mama &lt;br /&gt;
* 1935: Ein ganzer Kerl&lt;br /&gt;
* 1935: [[Varieté (1935)|Varieté]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[Der Außenseiter (1935)|Der Außenseiter]]&lt;br /&gt;
* 1937: Der andere Mann (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1937: Die Unterschlagung (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1937: [[Die gläserne Kugel]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Spiel auf der Tenne]] &lt;br /&gt;
* 1937: [[IA in Oberbayern (1937)|IA in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Unter Ausschluß der Öffentlichkeit (1937)|Unter Ausschluß der Öffentlichkeit]] &lt;br /&gt;
* 1937: So weit geht die Liebe nicht &lt;br /&gt;
* 1937: Sparkasse mit Likör (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1937: Spiel auf der Tenne &lt;br /&gt;
* 1938: Maja zwischen zwei Ehen &lt;br /&gt;
* 1939: Die barmherzige Lüge &lt;br /&gt;
* 1939: Die Frau ohne Vergangenheit &lt;br /&gt;
* 1939: [[Drei wunderschöne Tage]]&lt;br /&gt;
* 1940: Die unvollkommene Liebe &lt;br /&gt;
* 1949: [[Madonna in Ketten]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Tagesschau (ARD)|Tagesschau]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Glückliche Reise (1954)|Glückliche Reise]]&lt;br /&gt;
* 1955: Liebe ist ja nur ein Märchen &lt;br /&gt;
* 1955: [[Laß die Sonne wieder scheinen]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Frühling in Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Im schwarzen Rößl]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Paul-Lincke-Ring]], 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carste, Hans&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main: S. Fischer, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 94&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 932–934. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat| audio=0| video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116461616}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0141355}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://gema.de/presse/news/n160/carste90.shtml | wayback=20071009151005 | text=Gedenkschrift zum 90. Geburtstag}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/handschriften/personen/nachlaesse/ Der Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116461616|LCCN=n/85/31435|VIAF=76741395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Carste, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Paul-Lincke-Ringes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Carste, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Carste, Hans Friedrich August (vollständiger Name); Häring, Hans (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Wiessee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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