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	<title>Hans Carls - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Carls&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1886]] in [[Metz]]; † [[3. Februar]] [[1952]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Katholizismus|katholischer]] [[Priester]], der während der Zeit des [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] Widerstand leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karitatives Wirken ==&lt;br /&gt;
Hans Carls studierte [[Theologie]] und trat 1913 der [[KDB Winfridia]] zu Bonn im [[Ring Katholischer Deutscher Burschenschaften|RKDB]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Fritz Aldefeld | Titel= Gesamt-Verzeichnis des R.K.D.B. | Ort= Neuß| Jahr=1931 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1915 im [[Kölner Dom]] zum Priester geweiht. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er [[Division (Militär)|Divisions-]] und [[Korps]]pfarrer. 1918 wurde er als [[Kaplan]] in die [[Elberfeld]]er Gemeinde [[St. Laurentius (Wuppertal)|St. Laurentius]] versetzt. Dort engagierte er sich in den wirtschaftlich schwierigen Zwischenkriegsjahren auf vielfältige Weise und auch über Konfessionsgrenzen hinweg: Als Geschäftsführer der örtlichen [[Deutscher Caritasverband|Caritas]] begründete er einen katholischen Männerfürsorgeverein, führte Lebensmittelgutscheine ein, eröffnete ein Lehrlingsheim sowie ein Heim für Obdachlose und richtete mehrere Beratungsstellen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Carls Dachau Arolsen Archives.jpg|mini|Registrierungskarte von Hans Carls als Gefangener im nationalsozialistischen Konzentrationslager Dachau]]&lt;br /&gt;
Mit der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Januar 1933 wurden den Einrichtungen von Kaplan Carls alle öffentlichen Mittel gesperrt. Nun begann er, mit Predigten überall in ganz Deutschland Geld für sein Caritaswerk zu sammeln. Geschätzt wird, dass er in den folgenden Jahren rund 3000 Predigten hielt, in denen er auch Kritik am herrschenden Regime übte. 1941 erhielt er Redeverbot für ganz Deutschland und durfte nur noch in [[Wuppertal]] predigen. Nachdem er eine Predigt gehalten hatte, in der er sich scharf gegen ein geplantes [[Sterbehilfe]]-Gesetz aussprach, und herauskam, dass er jüdischen Mitbürgern half sowie Predigten des [[Clemens August Graf von Galen|Bischofs von Münster]] verteilte, wurde der zuckerkranke Carls im November 1941 verhaftet und im [[KZ Dachau]] inhaftiert. Später wurde auch seine Sekretärin [[Maria Husemann]] wegen ihrer Korrespondenz mit Carls verhaftet und in das [[KZ Ravensbrück]] deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.denkmal-wuppertal.de/2012/02/gedenktafel-fur-maria-husemann.html Maria Husemann auf denkmal-wuppertal.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Sowohl Carls wie auch Maria Husemann († 1975) überlebten das [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]]. Der Kaplan kehrte nach Wuppertal zurück und begann mit dem Wiederaufbau seiner Einrichtungen, zudem saß er drei Jahre lang als Mitglied der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] im Wuppertaler Stadtrat. Ende März 1951 ging er als Direktor der Wuppertaler Caritas in den Ruhestand und starb im Jahr darauf. Der Wuppertaler Oberbürgermeister [[Robert Daum]] würdigte ihn mit den Worten als einen Mann, „an dem wir uns orientieren konnten und der uns neuen Mut gab, wenn wir verzweifeln wollten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Wolff, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das katholische Lehrlingsheim in Elberfeld&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dachau, Erinnerungen eines katholischen Geistlichen aus der Zeit seiner Gefangenschaft 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. Köln, 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]] – Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, ISBN 3-598-30664-4&lt;br /&gt;
* Heinz Wolff: „Hans Carls“. In: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertaler Biographien 7. Folge&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals&amp;#039;&amp;#039;. Band 15.  Born-Verlag Wuppertal 1967, S. 17–26.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hans Carls. Widerstandskämpfer gegen die Verbrechen der Hitlerdiktatur&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Stadtdekanat Wuppertal, 1983&lt;br /&gt;
* [[Peter Reinicke (Sozialarbeiter)|Peter Reinicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Carls, Hans&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg : Lambertus, 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 122f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123555604|VIAF=242125657}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Carls, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in katholischer Burschenschaft (RKDB/RKAB)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Carls, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Metz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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