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	<title>Hans Carl Nipperdey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;S8w4: /* Zeit des Nationalsozialismus */ https://www.deutsche-biographie.de/sfz72096.html</title>
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		<updated>2026-02-21T22:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeit des Nationalsozialismus: &lt;/span&gt; https://www.deutsche-biographie.de/sfz72096.html&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Carl Nipperdey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Januar]] [[1895]] in [[Bad Berka|Berka]]; † [[21. November]] [[1968]] in [[Köln]]) war ein [[Jurist]], der zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] und in der später gegründeten [[Bundesrepublik Deutschland]] als Professor für [[Bürgerliches Recht]], [[Handelsrecht (Deutschland)|Handels-]] und [[Arbeitsrecht]] tätig war und eine führende Rolle bei der Gleichschaltung der Betriebe einnahm. Er war zunächst in [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und ab 1925 in [[Universität zu Köln|Köln]] tätig. In den Jahren 1954 bis 1963 war er der erste Präsident des [[Bundesarbeitsgericht]]s in [[Kassel]] und prägte das im europäischen Vergleich restriktive deutsche [[Arbeitskampfrecht (Deutschland)|Streikrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nipperdey besuchte die Schule in Bad Berka und Jena. Das Abitur legte er 1913 in [[Weimar]] ab. Ab Ostern 1913 studierte er Rechtswissenschaften, vor allem an der Universität Jena (unterbrochen von freiwilliger Kriegsteilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bis Dezember 1914). Im Juni 1916 legte er das 1. Staatsexamen und gleich danach das [[Rigorosum]] ab. Ohne Abschluss des Referendariats ging er 1919 zu [[Heinrich Lehmann (Jurist)|Heinrich Lehmann]] und [[Justus W. Hedemann]] in Jena, um sich dem neuen [[Wirtschaftsrecht|Wirtschafts-]] und [[Arbeitsrecht]] zuzuwenden. Im Oktober 1920 [[Habilitation|habilitierte]] er sich für Bürgerliches und Handelsrecht. 1924 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt. 1925 wurde er nach Köln [[Berufung (Amt)|berufen]], wo er die Nachfolge des Lehrstuhls von [[Heinrich Mitteis]] antrat. Nipperdey wurde schnell im Rechtswesen bekannt, erste Juristentagsbeiträge erschienen 1926 und 1928. An der Universität Köln blieb er bis 1963. Er war dreimal [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] – vor 1933 und nach 1945. Er baute das [[Rechtsbibliothek|Juristische Seminar]] aus und war wesentlich an der Gründung der Institute für Arbeits-, Wirtschafts- und Auslandsrecht (1929) und für Sozialrecht (gegründet 1963) beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Angaben nach {{NDB|19|280|282|Nipperdey, Hans Carl|Joachim Rückert|118735519}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1952 bis 1958 war Nipperdey zudem Mitglied des [[Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen|Verfassungsgerichtshofes für das Land Nordrhein-Westfalen.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgh.nrw.de/verfassungsgerichtshof/mitglieder/zwi_fruehere_mitglieder/fruehere_mitglieder/index.php |titel=VerfGH NRW: Frühere Mitglieder |abruf=2021-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nipperdey war von den Bestimmungen des „[[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]]“ nicht betroffen, denn er hatte „nur“ eine „jüdische Großmutter“. 1933 schloss er sich der [[Sturmabteilung|SA]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Raehlmann: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitswissenschaft im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2005. S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er konnte seine Lehrtätigkeit fortsetzen und war in der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Rechtswissenschaft tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee437&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 437.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab August 1933 unterstützte er den Ministerialdirektor im Reichsarbeitsministerium  [[Werner Mansfeld (Ministerialdirektor)|Werner Mansfeld]] bei der Herausgabe der neuen, linientreuen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Arbeitsrecht&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit [[Hermann Dersch]], [[Friedrich Syrup]] und [[Rudolf Joerges]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiss145&amp;quot;&amp;gt;Jochen Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgerichtsbarkeit und Arbeitsgerichtsverband im Kaiserreich und in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039; Europäischer Verwaltung der Wissenschaften, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-631-47029-0, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nipperdey wurde Mitglied der [[Akademie für Deutsches Recht]] und beteiligte sich hier mit an der Erarbeitung eines [[Volksgesetzbuch]]es – eines Versuchs, das Bürgerliche Gesetzbuch durch ein an den Prinzipien des Nationalsozialismus ausgerichtetes Zivilgesetzbuch zu ersetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Kessen |url=https://www.hoerspielundfeature.de/das-paternalistische-arbeitsrecht-des-hans-carl-nipperdey-100.html |titel=Den Unternehmern treu ergeben – Das paternalistische Arbeitsrecht des Hans Carl Nipperdey |werk=[[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandfunk-Kultur]]-Sendung „Das Feature“ |datum=2021-12-13 |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nipperdey beteiligte sich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am [[Aktion Ritterbusch|Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee437&amp;quot; /&amp;gt; Er gehörte zu den führenden Rechtswissenschaftlern, welche die Anpassung des Arbeitsrechts an die Ideologie des Nationalsozialismus vorantrieben. Zusammen mit [[Alfred Hueck]] hat Nipperdey 1934 durch das von ihnen ausgearbeitete nationalsozialistische [[Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit]] das Wirtschaftsleben unter dem Hakenkreuz quasi [[Gleichschaltung|gleichgeschaltet]] und somit auch in den Betrieben das Führerprinzip eingeführt und beseitigte damit die letzten Reste des Weimarer Arbeitsrechts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoerspielundfeature&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hoerspielundfeature.de/das-paternalistische-arbeitsrecht-des-hans-carl-nipperdey-100.html &amp;#039;&amp;#039;Hans Carl Nipperdey, führender Arbeitsrechtler in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;.] hoerspielundfeature.de, abgerufen am 30. August 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Vorgesetzten wurde damit absolute Befehlsgewalt übertragen, wodurch die Untergebenen als „Gefolgschaft“ (nicht etwa Belegschaft) zum unbedingten Gehorsam verpflichtet wurden. Im Vorwort des Gesetzes erklärte er: „was vor allem nötig ist, ist die Erziehung zur rechten Gesinnung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Hachmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Schleyer. Eine deutsche Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2004, ISBN 3-406-51863-X, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nipperdey wandte seine im Nationalsozialismus entwickelten Überzeugungen zum Arbeitsrecht auch in seinem Wirken als Richter in der Bundesrepublik Deutschland an. Er hat somit das restriktive deutsche Arbeitsrecht bis heute nachhaltig geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoerspielundfeature&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Gutachten zum Zeitungsstreik von 1952 gegen die Verabschiedung des [[Betriebsverfassungsgesetz 1952|Betriebsverfassungsgesetzes]] begründete Nipperdey das Recht auf Schadenersatz von bestreikten Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Auffassung setzte er auch 1958 als Vorsitzender Richter des Bundesarbeitsgerichtes im Urteil gegen den 1956 durch die [[IG Metall]] geführten [[Streik um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall]] als [[Richterrecht]] durch. Seine Urteilsbegründung verweist auf den Verstoß der Gewerkschaft den Streik wenige Tage vor Ende der tarifvertraglichen [[Friedenspflicht]] begonnen zu haben. Die Gewerkschaft gab an, dass keine Einigung mit den Arbeitgebern möglich war und der Zeitpunkt des Streikbeginns daher keine Rolle spielte. Nipperdey beharrte in seinem Urteil auf der Friedenspflicht und führte zudem an, dass es niemals vorhersehbar gewesen wäre, ob es nicht doch noch zu einer Einigung innerhalb der wenigen verbliebenen Tage bis zum Ende der Friedenspflicht hätte kommen können und sich darauf die Pflicht zum Schadenersatz gründet (BAG, Urteil vom 31. Oktober 1958, Az. 1 AZR 632/57).&amp;lt;ref&amp;gt;BAG, Urteil vom 31. Oktober 1958, Az. 1 AZR 632/57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Streikziel begründete keinen Schadensersatzanspruch. Den Arbeitgebern wurden wegen der durch die IG Metall verletzten Friedenspflicht 38&amp;amp;nbsp;Millionen Deutsche Mark Schadenersatz zugestanden. Unbeschadet durch Nipperdeys Urteil hatte der Streik der IG Metall richtungsweisende Auswirkungen auf die [[Geschichte der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall in Deutschland#Die Entstehung des Lohnfortzahlungsgesetzes 1969|Entstehung des Entgeltfortzahlungsgesetzes]] von 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nipperdey gründete das [[Institut für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität zu Köln]] der rechtswissenschaftlichen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der Universität. Er war Herausgeber und Autor wichtiger Werke im Bereich des Arbeitsrechts und des allgemeinen [[Zivilrecht]]s. Ferner äußerte er sich im Bereich der [[Grundrechte (Deutschland)|Grundrechte]], wo er u. a. die Theorie der unmittelbaren Drittwirkung der Grundrechte vertrat und hier maßgeblich an der damaligen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts mitwirkte. Bekannt wurde er auch als Verfasser des von [[Ludwig Enneccerus]] begründeten und von ihm fortgeführten Lehrbuchs zum [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]], dem &amp;#039;&amp;#039;Enneccerus/Nipperdey.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Hans Carl Nipperdey, Südfriedhof Köln.jpg|mini|Familiengrab Hans Carl Nipperdey, Südfriedhof Köln.]]&lt;br /&gt;
Hans Carl Nipperdey war Vater des Historikers [[Thomas Nipperdey]] und der Theologin [[Dorothee Sölle]]. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner [[Südfriedhof (Köln)|Südfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.knerger.de/html/nipperdewissenschaftler_83.html Grab von Hans Carl Nipperdey].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken ===&lt;br /&gt;
Nipperdey hat maßgeblich dazu beigetragen, in legale und illegale beziehungsweise [[Wilder Streik|Wilde Streiks]] zu unterscheiden und sich damit – verglichen mit England, Frankreich oder den USA – für ein besonders unternehmerfreundliches und restriktives Streikrecht eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessen&amp;quot; /&amp;gt; Illegal sind Streiks, wenn noch Tarifverträge bestehen, wenn sie nicht von einer Gewerkschaft organisiert sind oder wenn es um andere Themen als Tarife und Löhne geht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nipperdey sah [[Whistleblowing]] als problematisch an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessen&amp;quot; /&amp;gt; Nipperdeys Einfluss aus seiner Wirkungszeit in der Bundesrepublik Deutschland führte so weit, dass selbst die 2014 vom [[Europarat]] vorgeschlagene Empfehlung zur Einführung gesetzlicher nationaler Regelungen zum Schutz von [[Whistleblower]]n in den Mitgliedsländern der Europäischen Union, gefolgt 2018 vom Europäischen Parlament mit einem weiteren Vorschlag für mehr Schutz bis 2022 in Deutschland noch nicht eingeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoerspielundfeature&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
Schon zu Lebzeiten Nipperdeys war bekannt, dass er für seine publizistische Produktivität jüngere Mitarbeiter in außergewöhnlichem Maße in Anspruch nahm, deren Arbeiten er unter eigenem Namen veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres bei [[Manfred Rehbinder]]: &amp;#039;&amp;#039;Verbraucherschützende Bemerkungen zum Urheberrecht des Ghostwriters.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ivo Schwander]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 65. Geburtstag von Mario M. Pedrazzini&amp;#039;&amp;#039;, Bern 1990, S. 651; s. auch Neumann, in: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Adomeit&amp;#039;&amp;#039;, S. 517 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; So seien die meisten unter seinem Namen erschienenen Arbeiten aus der Nachkriegszeit nicht von ihm verfasst gewesen. Dies manifestierte sich in dem mehrfach berichteten Bonmot, auf seinem Grabstein werde stehen: „Hier ruht Professor Nipperdey – diesmal wirklich er selbst.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Adomeit, in: Grundmann/Riesenhuber, S. 154; Dieter Leuze: &amp;#039;&amp;#039;Die Urheberrechte der wissenschaftlichen Mitarbeiter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht]]&amp;#039;&amp;#039; (GRUR). 2006, 552 unter Verweis auf Ludwig Gieseke: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zur Namensnennung bei Publikationen aus Hochschulen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Urheber- und Medienrecht|UFITA]]&amp;#039;&amp;#039; I/2004, 5, 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst äußerte sich in diese Richtung in einem Brief: „Ich […] weiß noch heute nicht, wie ich die Neuauflage meines Enneccerus trotz mancher Mithilfe durch jüngere Herren herausbringen soll.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Adomeit, in: Grundmann/Riesenhuber, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Auffassung [[Klaus Adomeit]]s hatte Nipperdey aber trotzdem stets die „geistige Oberhoheit“ über seine Publikationen.&amp;lt;ref&amp;gt;Adomeit, in: Grundmann/Riesenhuber, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2021/12/14/den_unternehmern_treu_ergeben_das_arbeitsrecht_des_hans_carl_dlf_20211214_1915_ee56de1b.mp3 |text=&amp;#039;&amp;#039;Den Unternehmern treu ergeben – Das Arbeitsrecht des Hans Carl Nipperdey&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20220830005638}}, MP3-Audiodatei: download, 43:44 Minuten, 39,9 MB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* Ehrenpräsident der Internationalen Gesellschaft für Arbeits- und Sozialversicherungsrecht&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Universität Madrid&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Universität São Paulo&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Wirtschaftshochschule Mannheim&lt;br /&gt;
* Mitglied der Academia Nazionale dei Lincei&lt;br /&gt;
* Richard-Strauß-Medaille der GEMA&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Juristischen Gesellschaft in Kassel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* Mit [[Alfred Hueck]], [[Rolf Dietz (Rechtswissenschaftler)|Rolf Dietz]]: &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zum  Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit  in öffentlichen Verwaltungen  und Betrieben mit seinen Durchführungsverordnungen und den neuen Arbeitszeitbestimmungen.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München/Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* [[Roland Freisler]], [[George Anton Löning]] und Hans Carl Nipperdey (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für [[Justus W. Hedemann|Justus Wilhelm Hedemann]] zum sechzigsten Geburtstag am 24. April 1938.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Pflicht des Gefolgsmannes zur Arbeitsleistung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Arbeitsrecht.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 6 (1938), H. 7/8, S. 186–190.&lt;br /&gt;
* Alfred Hueck, Hans Carl Nipperdey, Rolf Dietz: &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit. Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. München/Berlin 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ersatzansprüche für Schäden, die durch den von den Gewerkschaften gegen das geplante Betriebsverfassungsgesetz geführten Zeitungsstreik vom 27.–29. Mai 1952 entstanden sind. Rechtsgutachten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9). Köln 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soziale Marktwirtschaft und Grundgesetz.&amp;#039;&amp;#039; Heymann, Köln 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundrechte und Privatrecht.&amp;#039;&amp;#039; Krefeld 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Adomeit]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Carl Nipperdey als Anreger für eine Neubegründung des juristischen Denkens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stefan Grundmann]], [[Karl Riesenhuber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Zivilrechtslehrer in Berichten ihrer Schüler. Eine Ideengeschichte in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Berlin 2007, S. 148–165.&lt;br /&gt;
* Rolf Dietz, Alfred Hueck, Rudolf Reinhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Hans Carl Nipperdey. Zum 60. Geburtstag, 21. Januar 1955.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1955.&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 1919 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2018, ISBN 978-3-7376-0474-1, S. 140–142 ([http://www.uni-kassel.de/upress/online/OpenAccess/978-3-7376-0474-1.OpenAccess.pdf Online], PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilhelm Herschel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Hans Carl Nipperdey: Zur Vollendung seines 70. Lebensjahres&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Archiv für Urheber-, Film-, Funk- und Theaterrecht (UFITA)&lt;br /&gt;
   |Band=43&lt;br /&gt;
   |Datum=1964&lt;br /&gt;
   |Seiten=257–259}}&lt;br /&gt;
* Thorsten Hollstein: &amp;#039;&amp;#039;Um der Freiheit willen – die Konzeption der Grundrechte bei Hans Carl Nipperdey.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Henne/Arne Riedlinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Lüth Urteil aus (rechts-)historischer Sicht. Die Konflikte um [[Veit Harlan]] und die Grundrechtsjudikatur des Bundesverfassungsgerichts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, S. 249–269.&lt;br /&gt;
* Thorsten Hollstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Verfassung als „Allgemeiner Teil“. Privatrechtsmethode und Privatrechtskonzeption bei Hans Carl Nipperdey (1895–1968).&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2007.&lt;br /&gt;
* Peter Kessen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.hoerspielundfeature.de/das-paternalistische-arbeitsrecht-des-hans-carl-nipperdey-100.html Den Unternehmern treu ergeben. Das paternalistische Arbeitsrecht des Hans Carl Nipperdey]&amp;#039;&amp;#039;, Feature, [[Deutschlandfunk]] 2021.&lt;br /&gt;
* Dirk Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Assistenten von Nipperdey.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Hanau]], Jens Thau, [[Harm Peter Westermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strich. Festschrift für Klaus Adomeit.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2008, S. 517–520.&lt;br /&gt;
* Georg Roeber: &amp;#039;&amp;#039;Hans Carl Nipperdey.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Urheber-, Film-, Funk- und Theaterrecht (UFITA).&amp;#039;&amp;#039; Band 52, 1969, S. 1 f. (Nachruf).&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|280|282|Nipperdey, Hans Carl|[[Joachim Rückert]]|118735519}}&lt;br /&gt;
* [[Bernd Rüthers]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschönte Geschichten – Geschonte Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118735519}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.historikerkommission-reichsarbeitsministerium.de/Biografien/Hans-Carl-Nipperdey&lt;br /&gt;
   |titel=Hans Carl Nipperdey&lt;br /&gt;
   |hrsg=Unabhängige Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
   |datum=2018&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-12-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/f78cee88-a527-4ce8-a735-10f99b35b9d4/ Nachlass BArch N 1268]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118735519|titel=Nipperdey, Hans Carl|datum=2024-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste BAG-Präsidenten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118735519|LCCN=n87139824|NDL=00524804|VIAF=52484635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nipperdey, Hans Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Bundesarbeitsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nipperdey, Hans Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Berka]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;S8w4</name></author>
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