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	<title>Hans Branig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:31:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Branig&amp;diff=1881373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woldemar1958 am 18. November 2025 um 11:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-18T11:26:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Branig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1905]] in [[Goldentraum]], [[Kreis Lauban]]; † [[28. April]] [[1985]] in [[Jügesheim]]) war ein deutscher [[Archivar]] und [[Historiker]], der insbesondere über die [[Geschichte Pommerns]] forschte. Er wirkte ab 1947 am [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz|Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz]] in [[Berlin]]. Seine zweibändige &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns&amp;#039;&amp;#039; wurde nach seinem Tode veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Hans Branig wurde als Sohn einer Berliner Familie 1905 in [[Goldentraum]] im [[Kreis Lauban]] geboren, wo sein Vater im gleichen Jahr eine Stelle als Pfarrer angetreten hatte. 1910 zog die Familie nach [[Berlin-Tempelhof|Tempelhof]], wo er aufwuchs und die Schulen besuchte. Anschließend studierte er Geschichte, Germanistik und Anglistik an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] und an der [[Universität Greifswald]]. In Greifswald wurde er im Jahre 1929 mit einer Dissertation über &amp;#039;&amp;#039;Preußen und Rußland während des ersten Schlesischen Krieges&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]; das Thema hatte er auf Anregung seines akademischen Lehrers [[Hans Glagau]] gewählt. 1931 bestand er das Staatsexamen für das höhere Lehramt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branig entschied sich aber gegen den Beruf des Gymnasiallehrers und für den Beruf des [[Archivar]]s. Er besuchte 1933/1934 einen Kurs am [[Institut für Archivwissenschaft und geschichtswissenschaftliche Fortbildung]] in Berlin und bestand 1934 das Staatsexamen für den höheren Archivdienst. Anschließend ging er an das [[Staatsarchiv Stettin]], wo er 1935 als Volontär begann und 1939 zum Staatsarchivrat befördert wurde. Bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen, aber im Juni 1940 zur Archivverwaltung des [[Generalgouvernement]]s abgeordnet, wo er nach verschiedenen Verwendungen 1943 Leiter des Archivamtes in [[Warschau]] wurde. 1944 kam er zurück zur Wehrmacht und geriet im Mai 1945 in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er im November 1946 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1947 begann er als Archivar am [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz|Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz]] in Berlin, wo er bis zu seiner Pensionierung wirkte. Er wurde ferner Mitglied der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]], der [[Historische Kommission zu Berlin|Historischen Kommission zu Berlin]] und der [[Preußische Historische Kommission|Preußischen Historischen Kommission]]. Branig übernahm für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Archivar]]&amp;#039;&amp;#039; von 1960 bis 1983 die Archiv- und Literaturberichte über Polen sowie für die &amp;#039;&amp;#039;[[Blätter für deutsche Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; von 1962 bis 1973 die Literaturberichte zur [[Geschichte Pommerns]] und zur [[Geschichte Mecklenburgs]]. Er veröffentlichte mehrere Aufsätze, insbesondere zur Geschichte Pommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk, eine mehrbändige &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns&amp;#039;&amp;#039;, konnte er nicht mehr vollenden. Sein hinterlassenes Manuskript wurde durch den Greifswalder Professor [[Werner Buchholz (Historiker)|Werner Buchholz]] bearbeitet und in zwei Bänden in den Jahren 1997 und 2000 veröffentlicht. Die Reaktionen auf diese Veröffentlichungen waren unterschiedlich. So lobte [[Ludwig Biewer]] in seiner Rezension des ersten Bandes, trotz Kritik im Detail, die Veröffentlichung nachdrücklich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Biewer]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Branig: Geschichte Pommerns. Teil I.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 83, N.F., 1997, {{ISSN|0067-3099}}, S. 124–126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hingegen unterzog [[Nils Jörn]] in seiner Rezension den zweiten Band einer vernichtenden Kritik als „unfertige Materialsammlung aus verschiedenen Aktenpublikationen und Untersuchungen des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts“, die beim Rezensenten „eine tiefe Ratlosigkeit“ hinterlassen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nils Jörn]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Branig: Geschichte Pommerns. Teil II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 87, N.F., 2001, {{ISSN|0067-3099}}, S. 209–213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fürst Wittgenstein. Ein preußischer Staatsmann der Restaurationszeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz&amp;#039;&amp;#039;, Band 17). Böhlau Verlag, Köln und Wien 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Vom Werden des neuzeitlichen Staates bis zum Verlust der staatlichen Selbständigkeit 1300–1648&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Reihe V, Band 22/I). Böhlau Verlag, Köln und Wien 1997, ISBN 3-412-07189-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Pommerns.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Von 1648 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Reihe V, Band 22/II). Böhlau Verlag, Köln und Wien 2000, ISBN 3-412-09796-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Oberpräsidenten der Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 46, N.F., 1959, {{ISSN|0067-3099}}, S. 92–107.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die polnische Archivverwaltung in Pommern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 70, N.F., 1984, {{ISSN|0067-3099}}, S. 143–147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eckart Henning]], Herzeleide Henning: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Hans Branig (1905–1985).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 71, N.F., 1985, {{ISSN|0067-3099}}, S. 148–151.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|171988175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=171988175|LCCN=no95032873|VIAF=64522982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Branig, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Historischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Branig, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Archivar und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Goldentraum]], [[Kreis Lauban]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jügesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
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