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	<title>Hans Bornhäuser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T23:42:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Bornh%C3%A4user&amp;diff=2800178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotse-zwei: + Bild u. Commonscat</title>
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		<updated>2026-01-24T09:13:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Bild u. Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg- Einweihungsfeier der HNO-Augenklinik Freiburg, Gruppe stehend- Rektor Panzram, Minister Müller, Prälat Bornhäuser - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 077360.jpeg|mini|Hans Bornhäuser (rechts) mit [[Bernhard Panzram]] (links) und [[Hermann Müller (Politiker, 1913)|Hermann Müller]] (1964)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Bornhäuser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1908]] in [[Uiffingen]]; † [[18. August]] [[1996]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] evangelischer Pfarrer und Theologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bornhäuser wuchs in Freiburg auf, wo sein Vater Wilhelm Bornhäuser im Jahre 1911 zum Leiter des Evangelischen Stifts ernannt worden war. Er studierte in [[Marburg]], [[Kirchliche Hochschule Bethel|Bethel]], [[Tübingen]] und [[Erlangen]] [[Evangelische Theologie]]. In Tübingen wurde er im Jahre 1933 mit einer Arbeit über den [[Mischnatraktat]] zum [[Laubhüttenfest]] promoviert. Als [[Student]] trat er, wie schon sein Vater, der christlichen [[Studentenverbindung]] [[Wingolf]] bei. Er wurde zunächst Mitglied des [[Marburger Wingolf]], später des [[Tübinger Wingolf]]. Im Jahre 1928 wurde er Stifter der Wingolfsverbindung Nibelungen zu Tübingen. Später würde er auch noch Mitglied des [[Freiburger Wingolf]], dem er zeitlebens eng verbunden blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Alter Wingolfiten e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vademecum Wingolfiticum&amp;#039;&amp;#039;, 17. Aufl., Lahr/Schwarzwald 1974, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vikariat (evangelisch)|Vikariat]] in [[Ettlingen]] wurde er 1934 Religionslehrer in&lt;br /&gt;
[[Mannheim]]. 1935 wurde er [[Pfarrer]] in [[Maulburg]]. Er trat der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] bei und hatte zunehmende Schwierigkeiten mit der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], von der er sich in seinen Predigten deutlich distanzierte. Gleichwohl erklärte er in späteren Jahren: „Geschwiegen habe ich nicht, aber es bedrückt mich noch heute manchmal, dass ich nicht gewagt habe, so deutlich zu reden, wie [[Paul Schneider (Pfarrer)|Paul Schneider]] und andere Amtsbrüder, die dafür ins [[Konzentrationslager|KZ]] gekommen sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Schmoll: &amp;#039;&amp;#039;In Gottes Wort gehalten.&amp;#039;&amp;#039; Die Evangelische Kirchengemeinde Freiburg 1807–2007. Freiburg 2006, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Krieg nahm er zunächst als Kraftfahrer am Frankreichfeldzug teil, um dann von 1941 bis 1945 als [[Kriegspfarrer]] im Nordabschnitt der Ostfront zu dienen. Anschließend gelangte er bis zum Jahre 1949 in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Nach eigener Aussage waren Krieg und Gefangenschaft wichtige Vorbereitung für sein späteres Amt als [[Prälat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft übernahm er 1950 eine Pfarrstelle in [[Schopfheim]]. 1954 wurde er [[Dekan (Kirche)|Kreisdekan]] des [[Kirchenkreis Südbaden|Kirchenkreises Südbaden]]  der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche in Baden]] mit Sitz in Freiburg (ab 1956 mit der Amtsbezeichnung Prälat). In dieser Eigenschaft erlangte er sehr großes Ansehen. Unter anderem unterstützte er die von den örtlichen Pfarrern am [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhl]] mitgetragenen Proteste gegen das Kernkraftwerk [[Wyhl am Kaiserstuhl|Wyhl]]. Intensiv bemühte er sich um ein neues Verhältnis zum [[Judentum]] und ein neues Verständnis der biblischen Verheißung für [[Israel]]. Bis in sein hohes Alter war er um die kritische Aufarbeitung des Verhaltens der evangelischen Kirche im [[Nationalsozialismus]] bemüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bornhäuser gehörte zum Kreis der Sprecher der ARD-Sendung [[Das Wort zum Sonntag]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wort-zum-sonntag/geschichte/sprecher-und-sprecherinnen-1954-bis-2033-100.html Sprecherinnen und Sprecher seit 1954].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Bornhäuser war zweimal verheiratet: ab 1935 mit Elisabeth Charlotte Reinert, nach deren Tod 1984 mit Ilse Haag geb. Freud. Aus der ersten Ehe gingen zwei Kinder hervor: Christoph (* 1938) und Eva (* 1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* (Mišnā / hebr. u. dt.) : Die Mischna / Seder 2. Moe͏̈d / Traktat 6. Sukka (Laubhüttenfest) 1935&lt;br /&gt;
* Neue Calwer Predigthilfen / Jg. 2. / Bd. B. Exaudi bis Ende des Kirchenjahres 1980&lt;br /&gt;
* Neue Calwer Predigthilfen / Jg. 4. / Bd. A. Advent bis Himmelfahrt 1981&lt;br /&gt;
* (Tôseftâ) Die Tosefta / Seder 2. Moe͏̈d / 3. Sukka – Jom tob – Rosch Ha-Schana / Übers. und Erkl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerd Schmoll: &amp;#039;&amp;#039;In Gottes Wort gehalten.&amp;#039;&amp;#039; Die Evangelische Kirchengemeinde Freiburg 1807–2007. Freiburg 2006, S. 229f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv-ekiba.de/media/download/variant/67709/150.068-bornhaeuser--hans.pdf Verzeichnis des Nachlasses im Landeskirchlichen Archiv Karlsruhe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012781690|VIAF=171699075}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bornhauser, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judaist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Landeskirche in Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprecher von Das Wort zum Sonntag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bornhäuser, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uiffingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotse-zwei</name></author>
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