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	<title>Hans Blunck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hans_Blunck&amp;diff=977091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Literatur ergänzt; Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2025-08-07T18:34:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt; Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Blunck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1885]] in [[Wankendorf]] ([[Holstein]]); † [[12. Januar]] [[1958]] in [[Heilbronn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Phytomedizin]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Blunck studierte Naturwissenschaften und wurde 1912 an der [[Philipps-Universität Marburg]] zum Dr. phil. im Fach [[Zoologie]] promoviert. 1914 trat er in den Dienst der [[Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft#Entstehung und Geschichte|Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft]]. [[Otto Appel]], der Präsident dieser Anstalt, übertrug ihm 1925 die Leitung der neu gegründeten Zweigstelle für Getreide- und Futterpflanzenkrankheiten in [[Kitzeberg]]. Im gleichen Jahr habilitierte sich Blunck an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] für das Fachgebiet Pflanzenkrankheiten. 1927 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt. Seine in den folgenden Jahren durchgeführten Untersuchungen über die [[Fußkrankheit]]en des Getreides fanden in der Fachwelt starke Beachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blunck war seit 1923 Mitglied des [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelms]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee56&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. April 1936 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.739.050)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/3330156&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich auch der Marine-[[Sturmabteilung|SA]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee56&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 folgte Blunck einem Ruf an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] auf den damals einzigen ordentlichen Lehrstuhl für Pflanzenkrankheiten in Deutschland. 1939 war er neben seiner Lehrtätigkeit Sachbearbeiter für Pflanzenpathologie in der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Biologe&amp;#039;&amp;#039;, die vom [[Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe|SS-Ahnenerbe]] übernommen worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee56&amp;quot; /&amp;gt; In der Nachkriegszeit war er kurzfristig Leiter des Bonner Instituts für Pflanzenkrankheiten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee56&amp;quot; /&amp;gt; wurde aber 1948 aus gesundheitlichen Gründen emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blunck arbeitete zwar fast ausschließlich auf dem Gebiet der angewandten [[Insektenkunde]] (Entomologie), doch betrachtete er den Pflanzenschutz stets als ein einheitliches Ganzes. In mehreren Beiträgen hat er sowohl den Stand der Pflanzenschutzmaßnahmen in den 30er Jahren als auch die disziplinhistorische Zuordnung des Fachgebietes Pflanzenschutz ausführlich dargestellt. Seit 1937 war er Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Pflanzenkrankheiten (Pflanzenpathologie) und Pflanzenschutz&amp;#039;&amp;#039;. 1954 wurde er mit der [[Otto-Appel-Denkmünze]] ausgezeichnet. 1955 verlieh ihm die Landwirtschaftliche Hochschule Hohenheim die Ehrendoktorwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Aufgaben der Chemie im Pflanzenschutz&amp;#039;&amp;#039;. In: Der Forschungsdienst, Sonderheft 7, 1938, S. 229–243.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung&amp;#039;&amp;#039;. In: Berichte über Landwirtschaft N. F., Sonderheft 148, 1939, S. 99–113.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenschutz als Grenzwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Decheniana]] Bd. 98 B, 1939, S. 29–52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Bremer: &amp;#039;&amp;#039;Hans Blunck 70 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für angewandte Entomologie Bd. 38, 1955, S. 245–246.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Dornheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Beamte, Adjutanten, Funktionäre. Personenlexikon zum Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Reichsnährstand.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-040086-3, S. 156–157.&lt;br /&gt;
* B. Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Blunck †&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Pflanzenkrankheiten (Pflanzenpathologie) und Pflanzenschutz Jg. 65, 1958, S. 1–10 (m. Bild und umfassender Bibliographie).&lt;br /&gt;
* [[Herbert Weidner]]: &amp;#039;&amp;#039;Blunck, Johann Christian (Hans)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck|Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1971, S. 58–60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118664190|VIAF=62342423}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blunck, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phytomediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blunck, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Phytomediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wankendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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